05.02.2010, 16:53 | tags: Musiktheater, Theaterpädagogik | Autor: Franziska Blech
Pressemitteilung vom 05.02.2010
SCHAF feiert Premiere im Alten Theater
„Schaf“ ist eine Musiktheaterproduktion von Sophie Kassies für Kinder ab 5 Jahren aber auch für Erwachsene absolut empfehlenswert. Im Studio des Alten Theaters feiert die Inszenierung in der Regie von Dirk Schmeding am 14. Februar um 10:30 Uhr Premiere. Eine Schauspielerin, ein Schauspieler, zwei Sängerinnen und zwei Musiker spielen und besingen die abenteuerliche Reise von Schaf.
Eingebettet wird sie in Musik von Henry Purcell, Georg Friedrich Händel und Claudio Monteverdi. Erleben Sie diese humorvolle, phantastische, leicht melancholische, freche und liebevolle Geschichte!
Wie der Titel schon vermuten lässt -geht es um ein Schaf. Schaf lebt auf einer Wiese zusammen mit anderen Schafen und ist glücklich. Lorenzo ist ein Prinz. Weil er König werden soll, ist er unglücklich. Deshalb flüchtet er sich in die Schafherde, um seine Krone dort zu verstecken. Schaf hilft ihm dabei und so werden die beiden Freunde. Lorenzo ist der Meinung: „Wenn man einen Freund hat, ist man ein spezieller Jemand. Anders als die anderen. Dann braucht man einen Namen!“ Nur hat Schaf den nicht, es ist einfach Schaf. Also macht es sich auf die Suche nach einem Namen und eine Reise voller Abenteuer beginnt!
Im Anschluss an die Premiere bieten die Theaterpädagogin Imme Heiligendorff und die Bühnenbildnerin Nicole Bergmann einen Premieren-Workshop „Schaf“ an, eine spielerische Nachbereitung des Vorstellungsbesuchs. Natürlich kann jedes Kind seine Bastelarbeit mit nach Hause nehmen!
Musikalische Leitung: Stefan Neubert |
Regie: Dirk Schmeding
Bühne: Nicole Bergmann |
Kostüme: Katja Schröpfer
Mit: Eva-Marianne Berger, Cornelia Marschall, Anne Weinkauf; Timm Carnarius/Gerald Manske, Stefan Neubert/Boris Cepeda, Hajo Tuschy
Weitere Vorstellungen: 18.02. 10.00 Uhr; 21.02. 10.30 Uhr; 21.03. 14.30 Uhr; 29.03.;10.00 Uhr [Karten zum Kinderpreis von 4,50 €, Erwachsene zahlen 6,- €!]
Aufführungsdauer: ca. 1 h |
Premieren-Workshop „Schaf“ max. 1 h
Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Theaterkasse Rathaus-Center Tel: 0340 2400 258 Montag bis Samstag 9:30 bis 20 Uhr | Theaterkasse - nur telefonisch 0340 2511 333 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr | Mail: kasse@anhaltisches-theater.de
05.02.2010, 14:51 | tags: Schauspiel | Autor: Franziska Blech
Pressemitteilung vom 05.02.2010
DAS SCHAUSPIEL GEHT AN UNGEWÖHNLICHE ORTE
Premiere „Milarepa“ – Stück von Eric-Emmanuel Schmitt
Das Anhaltische Theater lädt am 12. Februar 2010 um 19:30 Uhr zu einer weiteren Premiere im Schauspiel ein.
Andrea Moses inszeniert einen Monolog des französischen Kult-Autors Eric-Emmanuel Schmitt im ehemaligen Heizungskeller des Bauhaus Dessau MILAREPA - Erster Teil des „Cycle de l'invisible“.
Simon träumt jede Nacht denselben Traum. Zu diesem Traum liefert ihm eine geheimnisvolle Frau den Schlüssel: Er, Simon, sei die Reinkarnation des Onkels von Milarepa.
Milarepa war ein berühmter tibetanischer Einsiedler. Der Onkel hatte seinem Neffen einen abgrundtiefen Hass entgegengebracht. Um aus dem Zyklus der Wiedergeburten ausbrechen zu können, muss Simon die Geschichte der beiden Männer erzählen. Dabei identifiziert er sich mit den beiden derart, dass ihre Identität sich mit der seinen vermischt. Aber wo beginnt der Traum, wo endet die Realität?
Die komplexe Erzählung des Franzosen Eric-Emmanuel Schmitt in einem einstündigen Monolog nicht nur zu erzählen, sondern darzustellen, macht die besondere Qualität der Inszenierung der Regisseurin Andrea Moses aus. Der Schauspieler Uwe Fischer wird sein Publikum im ehemaligen Heizungskeller des Dessauer Bauhauses witzig und klug auf eine faszinierende Reise durch Zeit und Raum und in für europäische Augen ungewöhnliche Bilderwelten entführen.
In seiner Trilogie des Unsichtbaren, welcher der Text über Milarepa entstammt, sucht der Autor nach dem humanen und also gemeinsamen Kern in Buddhismus, Judentum, Islam und Christentum. „Jede Religion“, sagt Schmitt, „setzt sich mit dem Wesentlichen auseinander: der Schwierigkeit, ein Mensch zu sein.“ Diese Schwierigkeit zu meistern, bedarf es immer wieder eines Nirgendortes in unserer Phantasie, eines Vor-Bildes!
Regie: Andrea Moses | Dramaturgie: Holger Kuhla | Spiel: Uwe Fischer
Nächste Aufführungstermine: 14.2., 18:00 Uhr | 5.4.,18:00 Uhr
Aufführungsdauer: ca. 1 h
Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Theaterkasse Rathaus-Center Tel: 0340 2400 258 Montag bis Samstag 9:30 bis 20 Uhr | Theaterkasse - nur telefonisch 0340 2511 333 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr | Mail: kasse@anhaltisches-theater.de
05.02.2010, 14:47 | tags: | Autor: Franziska Blech
Pressemitteilung vom 05.02.2010
DAS SCHAUSPIEL GEHT AN UNGEWÖHNLICHE ORTE
Premiere „Milarepa“ – Stück von Eric-Emmanuel Schmitt
Das Anhaltische Theater lädt am 12. Februar 2010 um 19:30 Uhr zu einer weiteren Premiere im Schauspiel ein.
Andrea Moses inszeniert einen Monolog des französischen Kult-Autors Eric-Emmanuel Schmitt im ehemaligen Heizungskeller des Bauhaus Dessau MILAREPA - Erster Teil des „Cycle de l'invisible“.
Simon träumt jede Nacht denselben Traum. Zu diesem Traum liefert ihm eine geheimnisvolle Frau den Schlüssel: Er, Simon, sei die Reinkarnation des Onkels von Milarepa.
Milarepa war ein berühmter tibetanischer Einsiedler. Der Onkel hatte seinem Neffen einen abgrundtiefen Hass entgegengebracht. Um aus dem Zyklus der Wiedergeburten ausbrechen zu können, muss Simon die Geschichte der beiden Männer erzählen. Dabei identifiziert er sich mit den beiden derart, dass ihre Identität sich mit der seinen vermischt. Aber wo beginnt der Traum, wo endet die Realität?
Die komplexe Erzählung des Franzosen Eric-Emmanuel Schmitt in einem einstündigen Monolog nicht nur zu erzählen, sondern darzustellen, macht die besondere Qualität der Inszenierung der Regisseurin Andrea Moses aus. Der Schauspieler Uwe Fischer wird sein Publikum im ehemaligen Heizungskeller des Dessauer Bauhauses witzig und klug auf eine faszinierende Reise durch Zeit und Raum und in für europäische Augen ungewöhnliche Bilderwelten entführen.
In seiner Trilogie des Unsichtbaren, welcher der Text über Milarepa entstammt, sucht der Autor nach dem humanen und also gemeinsamen Kern in Buddhismus, Judentum, Islam und Christentum. „Jede Religion“, sagt Schmitt, „setzt sich mit dem Wesentlichen auseinander: der Schwierigkeit, ein Mensch zu sein.“ Diese Schwierigkeit zu meistern, bedarf es immer wieder eines Nirgendortes in unserer Phantasie, eines Vor-Bildes!
Regie: Andrea Moses | Dramaturgie: Holger Kuhla | Spiel: Uwe Fischer
Nächste Aufführungstermine: 14.2., 18:00 Uhr | 5.4.,18:00 Uhr
Aufführungsdauer: ca. 1 h
Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Theaterkasse Rathaus-Center Tel: 0340 2400 258 Montag bis Samstag 9:30 bis 20 Uhr | Theaterkasse - nur telefonisch 0340 2511 333 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr | Mail: kasse@anhaltisches-theater.de
05.02.2010, 10:46 | tags: Anhaltische Philharmonie, Diverses | Autor: Franziska Blech
Pressemitteilung vom 05.02.2010
Wunschkonzert im Anhaltischen Theater
Erstmals lädt das Anhaltische Theater am Sonntag, d. 25. April, um 17 Uhr zu einem Wunschkonzert mit dem Titel „Frühling in Wien“ im Großen Haus ein.
Unter der Leitung von Daniel Carlberg bringt die Anhaltische Philharmonie gemeinsam mit Gesangssolisten bekannte Werke Wiener Komponisten zu Gehör. Mozart und Schubert dürfen ebenso wenig fehlen wie die Mitglieder der Strauß-Dynastie mit Stücken wie dem „Frühlingsstimmen“-Walzer oder der „Krapfenwaldl“-Polka. Eine Besonderheit dieses Konzertes besteht darin, dass die Besucher einige Programmpunkte im Vorfeld selbst auswählen können.
Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer „Frühling in Wien“ sowie auf der website des Theaters unter http://www.anhaltisches-theater.de/fruehling_in_wien.
Einsendeschluss für alle Musikwünsche ist der 12. April 2010. Unter den Einsendern werden 3 Gutscheine für je 2 Personen für eine Vorstellung freier Wahl verlost.
Dirigent: Daniel Carlberg | Solistin: Cornelia Marschall, Sopran | Moderation: Ronald Müller
Karten zu den üblichen Konzertpreisen unter:
Theaterkasse Rathaus-Center Tel: 0340 2400 258 Montag bis Samstag 9:30 bis 20 Uhr
Theaterkasse - nur telefonisch 0340 2511 333 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr
Mail: kasse@anhaltisches-theater.de
05.02.2010, 10:36 | tags: Musiktheater, Anhaltische Philharmonie, Diverses | Autor: Franziska Blech
Pressemitteilung vom 05.02.2010
Weltstar Leo Nucci in Dessau
Erster Auftritt in Deutschland seit über 20 Jahren und einziger Deutschlandauftritt 2010
Seit seinem Debüt an der Mailänder Scala 1977 zählt er zu den größten seines Faches. Leo Nucci kann auf eine einzigartige, über 30 Jahre währende Weltkarriere zurückblicken, die ihn an die Zentren des internationalen Opernbetriebes führte: Salzburger Festspiele (mit Herbert von Karajan), Metropolitan Opera New York (mit James Levine), Mailänder Scala (mit Claudio Abbado, Riccardo Muti), Wiener Staatsoper, Opernhaus Zürich, Teatro Regio di Parma.
Erstmals seit Ende der 1980er Jahre tritt Leo Nucci wieder in Deutschland auf: Am Anhaltischen Theater Dessau, das sich 2010 Nucci mit Mailand, Wien, Parma und Zürich teilt. Begleitet von der Anhaltischen Philharmonie Dessau unter der Leitung von GMD Antony Hermus singt Leo Nucci Höhepunkte aus seinem Repertoire.
In der Großen Operngala am 10. Mai, um 20 Uhr im Großen Haus werden Ausschnitte u.a. aus „La Traviata“, „Un Ballo in Maschera“, „Rigoletto“, „Macbeth“, „Nabucco“, „Don Carlo“, „Andrea Chenier“ erklingen. Das Konzert ist als Benefizkonzert zugunsten der Theaterstiftung ausgewiesen. Mit jedem Kauf eines Tickets unterstützen Sie also maßgeblich künftige künstlerische Vorhaben des Theaters, die durch die Stiftung finanziell unterstützt werden.
Der Auftritt Leo Nuccis in Dessau wird ermöglicht durch die Associazione „Viva Verdi“, insbesondere durch deren Präsidentin Ursula Riccio aus Nürnberg.
Tickets und Informationen unter:
Theaterkasse Rathaus-Center Tel: 0340 2400 258 Montag bis Samstag 9:30 bis 20 Uhr
Theaterkasse - nur telefonisch 0340 2511 333 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr
Mail: kasse@anhaltisches-theater.de
05.02.2010, 09:32 | tags: Anhaltische Philharmonie | Autor: Franziska Blech
Pressemitteilung vom 05.02.2010
Anhaltische Philharmonie lädt ein zur „Unsterblichen Liebe Teil II“
„Unsterbliche Liebe II“ lautet der Untertitel der Sinfoniekonzerte der Anhaltischen Philharmonie im Februar. Am 11. und 12. Februar jeweils um19.30 Uhr prägen gleich zwei Liebespaare das Konzertprogramm – allerdings zwei, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Das komische Paar Béatrice und Bénédict aus Shakespeares Komödie „Viel Lärm um nichts“ machte Hector Berlioz zu Titelhelden einer komischen Oper (1862), aus der die quirlige Ouvertüre erklingt.
Im Gegensatz dazu schildert Arnold Schönberg in einer großen Sinfonischen Dichtung das Schicksal von Pelléas und Mélisande: Mélisande liebt Pelléas, ist jedoch mit dessen älterem Bruder Golaud verheiratet. Die Tragödie ist vorprogrammiert. Schönbergs frühes Orchesterwerk (1903) wurde von Richard Strauss angeregt und steht noch ganz in der Tradition der Spätromantik.
Zwischen diesen beiden Liebesgeschichten, der komischen und der tragischen, steht Webers 1. Klarinettenkonzert mit Daniel Ottensamer, dem jungen Soloklarinettisten der Wiener Philharmoniker.
Das 4. Sinfoniekonzert wird von einem Gast dirigiert. Der Italiener Marzio Conti ist derzeit Chefdirigent des Nationalorchesters von Andorra und künstlerischer Leiter des Orchestra Sinfonica di Sanremo.
Für beide der fantastischen Sinfoniekonzerte gibt es noch Tickets.
Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Theaterkasse Rathaus-Center Tel: 0340 2400 258 Montag bis Samstag 9:30 bis 20 Uhr | Theaterkasse - nur telefonisch 0340 2511 333 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr | Mail: kasse@anhaltisches-theater.de
05.02.2010, 08:40 | tags: Diverses | Autor: Franziska Blech
Andreas Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 05.02.2010
Luftfahrt
Dessau erhält Stiftung für Hugo Junkers
Enkel zieht Institution aus München ab
Bernd Junkers, Enkel des Luftfahrt-Pioniers und Industriellen Hugo Junkers (1859-1935), hat die von ihm gegründete Stiftung aus München nach Dessau verlegt. Wie er bei den Feierlichkeiten zum 75. Todestag seines Großvaters mitteilte, soll die mit einem sechsstelligen Grundkapital ausgestattete Stiftung die Forschung zu Leben und Werk von Hugo Junkers unterstützen und das Andenken an seine technischen Innovationen wach halten.
Ergänzt wird die Stiftung um eine ebenfalls von Bernd Junkers stammende Großspende, die bislang bei der Stadt Dessau-Roßlau hinterlegt war. Der Stifter begründete seine Entscheidung damit, dass das Deutsche Museum München als bisheriger Stiftungssitz den 150. Geburtstag seines Großvaters im vergangenen Jahr ignoriert habe, während in Dessau aus diesem Anlass ein umfangreiches Programm stattfand. Zudem habe ihn die positive Entwicklung im Dessauer Technikmuseum sowie generell in der Stadt überzeugt - auch in der Stiftung Bauhaus, im Anhaltischen Theater sowie beim Kurt-Weill-Fest. Dieser Aufbruchstimmung wolle er nun mit dem Umzug seiner 1990 ins Leben gerufenen Stiftung einen zusätzlichen Impuls verleihen.
Bernd Junkers, dessen Stiftung gemeinsam mit dem Luftfahrt-Presse-Club alljährlich auch den Hugo-Junkers-Preis vergibt, präsentierte auf der "Langen Nacht" am Mittwochabend Ausschnitte aus den teilweise noch unveröffentlichten Notizen seines Großvaters.
Dieses Konvolut, dessen Transkription für die Jahre 1911 bis 1935 rund 7 000 Schreibmaschinenseiten umfasst, wird derzeit für eine Computer-Recherche vorbereitet und soll dann zu Forschungszwecken zur Verfügung stehen. Laut Bernd Junkers werden diese Notizen auch neue Erkenntnisse über die Persönlichkeit von Hugo Junkers zu Tage fördern, die in eine Biografie des Flugzeugbauers einfließen sollen.
Internetseite von Bernd Junkers:
www.junkers.de