24.04.2009, 11:00 | tags: Vorwort | Autor: Antony Hermus
Vorwort von Antony Hermus, Generalmusikdirektor
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde!
Herzlich willkommen in der neuen Spielzeit 2009/2010! als ihr neuer Generalmusikdirektor freue ich mich
sehr, ihnen die erste gemeinsame Spielzeit der Anhaltischen Philharmonie Dessau mit mir präsentieren zu
dürfen! Unter dem Motto HELDEN – LEBEN – SCHICKSAL sind acht Abonnementskonzerte thematisch
variationsreich ausgefüllt mit Meisterwerken aus drei Jahrhunderten. Beethovens Eroica wird erklingen,
ebenso die Schicksalssinfonie [Nr. 4] von Tschaikowski. Das von Prokofjew klanglich gemalte
Schicksal von Romeo und Julia wird ebenso zum musikalischen Leben erweckt werden wie das von
Schönberg komponierte von Pelléas und Mélisande, und natürlich darf ein Heldenleben von
Richard Strauss nicht fehlen!
Wir ehren aber auch die Jubilare Bohuslav Martinů und Robert Schumann. Und punktgenau am 100. Geburtstag meines Vorgängers Heinz Röttger bringen wir dessen sinfonisches Vorspiel zu Gehör.
Am Pult werden außer mir und unseren beiden Kapellmeistern, Daniel Carlberg und Wolfgang Kluge,
renommierte Gastdirigenten stehen, und ich freue mich auch sehr darauf, eine Riege junger internationaler
Solisten-Stars in Dessau begrüßen zu dürfen!
ein wichtiger Schwerpunkt in der nächsten Spielzeit wird die Chorsinfonik sein. Für einen fulminanten
Auftakt der Spielzeit dürfte das Zusammensingen von sieben Dessauer Chören in Dvořáks Te Deum
sorgen. Zum Einstieg ins neue Jahr wird die neunte Sinfonie von Beethoven erklingen.
Und auch für Sie selbst wird es Gelegenheit geben, musikalisch mitzumachen: bei dem großen SCRATCH-
PROJEKT 2010! Dabei wollen wir mit soviel Sängerinnen und Sängern wie möglich Orffs Carmina Burana auf die Bühne bringen, und zwar in nur einem Tag – ja, Sie haben richtig gelesen: in nur einem Tag! Wahnsinn – oder doch nicht?
Zum Abschluss der Spielzeit laden wir Sie ein zu einem SPANISCHEN ABEND, wo das südländische
Temperament Triumphe feiern wird!
Meine Damen und Herren, auf der Welt gibt es, so denke ich, fast nichts, was die Menschen so berühren
kann wie Musik. Musik kann uns in Stimmungen versetzen. Musik kann uns Unterstützung bieten. Musik
kann aufregen und anregen. Und Musik kann glücklich machen.
Wäre die Welt ein Konzertsaal:
Wir hörten aufeinander
Wir verbeugten uns voreinander
Wir klatschten füreinander
Sind Sie dabei? Wir würden uns freuen!
Ihr
Antony Hermus
Generalmusikdirektor
