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    <title>Lockbuch Dessau</title>
    <link>http://lockbuch-dessau.de/</link>
    <description>Weblog &#252;ber die Vorbereitungszeit f&#252;r die 215. Spielzeit: 2009/2010 am Anhaltische Theater Dessau</description>
    <language>de-de</language>
    <item>
      <title>Andreas Hillger, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Andreas Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 06.02.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;In einem fl&#252;gellahmen Land&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Als endlich alles zu Bruch gegangen ist, kniet Christian zwischen den Scherben und versucht sich in Schadensbegrenzung: "Das ist doch nicht so schlimm", versichert er immer wieder, "das kann man doch wieder kleben." Aber was da einst so fest gef&#252;gt und unzerst&#246;rbar wirkte, passt nun nicht mehr zusammen. Das zerschlagene Porzellan bleibt ein Fall f&#252;r die Arch&#228;ologen der Zukunft ...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit seiner Inszenierung von Uwe Tellkamps "Der Turm" gr&#228;bt Lukas Langhoff am Anhaltischen Theater Dessau nun nach diesen Relikten einer untergegangenen Kultur. Die von Jens Gro&#223; und Armin Petras erarbeitete Fassung des gewaltigen Romans dient ihm dabei als Rohmaterial f&#252;r eine eigene Lesart, die weniger an der Handlung als vielmehr an der Atmosph&#228;re der Geschichte interessiert ist - und die wie jede ernstzunehmende Geschichtsschreibung auch nach den Folgen der Vergangenheit f&#252;r die eigene Gegenwart fragt. So &#246;ffnen sich in der geschlossenen Dresdner Gesellschaft der 80er Jahre immer wieder Fenster auf das neue Jahrtausend - etwa wenn aus aufgesetzter V&#246;lkerfreundschaft pl&#246;tzlich offener Fremdenhass wird oder wenn ein NVA-Offizier seinen Befehlssermon im Stil von Chaplins "Gro&#223;em Diktator" bellt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Kern aber geht es der Inszenierung um das Verh&#228;ltnis von privater und politischer Existenz in einer Diktatur, die sehenden Auges auf ihr Ende zusteuert. Die zentralen Konflikte in der Familie des erfolgreichen Arztes Richard Hoffmann werden flankiert durch die Innenansichten eines korrupten Kulturbetriebs und eines maroden Milit&#228;rapparats. Und Langhoff gelingt dabei das Kunstst&#252;ck, die Fragmente tats&#228;chlich f&#252;r das Ganze sprechen zu lassen. Hoffmanns Geburtstagsfeier beispielsweise ist ein Panoptikum der DDR-Elite zwischen sich selbst einschl&#228;fernden Festrednern und traurigen politischen Witzen, zwischen simulierter Opposition und realen opportunistischen Knief&#228;llen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Konzertfl&#252;gel und Kampfflieger&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ausstatter Justus Saretz stellt f&#252;r diesen ersten, umfangreichen Teil des Abends nicht mehr als einen Konzertfl&#252;gel und eine Handvoll Schaukelst&#252;hle als Inbegriffe der B&#252;rgerlichkeit zur Verf&#252;gung - um die folgenden, k&#252;rzeren Szenen dann vor einem ausgewachsenen Kampfflugzeug spielen zu lassen. Diese Umkehrung der Verh&#228;ltnisse, in der sich das fl&#252;gellahme Land doppelt spiegelt, entspricht dem Prinzip der Regie: Indem sie ihr Vergr&#246;&#223;erungsglas auf das kleine Leben richtet und die gro&#223;en Ereignisse aus der Distanz betrachtet, macht sie beides erkennbarer.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und dabei gelingen ihr wunderbar sprechende Bilder, wenn etwa der Einzelne immer wieder ger&#228;uschvoll durch die Masse aufgesogen wird - oder wenn Richard in der Mitte seines Lebens und seiner L&#252;gen auf einem Klavierhocker sitzt, auf dem ihn seine Ehefrau und seine Geliebte hautnah bedr&#228;ngen, ohne einander wahrzunehmen. Auch die l&#228;ngst allgegenw&#228;rtigen Et&#252;den bekommen in diesem Kontext tieferen Sinn: Wenn die Schauspieler aus ihren Rollen heraustreten, dann erinnert das nicht nur an den ber&#252;hmten Appell des Schauspiels Dresden vom Herbst 1989 - es zeigt auch die Ambivalenz zwischen der verordneten Funktion in einem System und der Rebellion gegen diese Regeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist gro&#223;artig, wie sich das Dessauer Schauspielensemble dieser Aufgabe stellt: Gerald Fiedler als jovialer Karrierist Richard und Jan Kersjes als sein ziellos verunsicherter Sohn Christian markieren zwar das - auch musikalische - Zentrum des Abends, werden bei ihrem Duell der Generationen aber von allen Seiten sekundiert. Da ist Anne Lebinsky als &#252;bervorsichtige Ehefrau, die am Ende ihren goldenen K&#228;fig zerst&#246;rt. Da ist Katja Sieder als die heimliche Geliebte, die verzweifelt ihr Recht auf Gl&#252;ck einfordert. Da sind Susanne Hessel als literarische Rebellin und Stefan Corves als frustrierter Funktion&#228;r, Patrick Rupar und Sebastian M&#252;ller-Stahl als gef&#228;hrlich gem&#252;tliche Stasi-Schergen. Und da ist Simon Brusis als kurios s&#228;chselnder Intellektueller, der sein Amt als Lektor permanent mit dem des Zensors verwechselt und daf&#252;r noch auf den Applaus der Anderen hofft.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Hoheitszeichen am Heckfl&#252;gel&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ein Star des Abends aber ist jenes Monstrum, das vor bleiernem Horizont auftaucht und sp&#228;ter vor bedrohlicher Ger&#228;uschkulisse um sich selber kreist. Die MiG 19 ist - wie so vieles an diesem klugen, knappen Abend - ein beredtes Bild f&#252;r jenes Land, dessen Hoheitszeichen sie am Heckfl&#252;gel tr&#228;gt. Sie war gebaut, um zu fliegen - und kann nun nicht mal mehr aus eigener Kraft fahren. Aber als Museumsst&#252;ck weckt sie bei ihren einstigen Piloten noch ostalgische Gef&#252;hle, w&#228;hrend gesch&#228;ftst&#252;chtige Vietnamesen (Tran Din Chien / Anh Viet Trinh) sie schon als Werbetr&#228;ger f&#252;r Coca Cola nutzen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;N&#228;chste Vorstellungen: 18. Februar, 17 Uhr, 16. M&#228;rz, 19.30 Uhr&lt;/h2&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Sun, 5 Feb 2012 23:36:36 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1208</link>
    </item>
    <item>
      <title>Andreas Hillger, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Andreas Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 04.02.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#171;Bastien und Bastienne&#187; wird in Dessau neu erz&#228;hlt&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Welch ein gro&#223;es Gl&#252;ck, dass sich dieses Wunderkind einst der Erwachsenen erbarmte: Wenn die Musik f&#252;r "Bastien und Bastienne" nicht vom zw&#246;lfj&#228;hrigen Wolfgang Amadeus Mozart geschrieben worden w&#228;re, h&#228;tte man das Libretto der Herren Weiskern, M&#252;ller und Schachtner gewiss l&#228;ngst in der Rumpelkammer entsorgt. So aber bleibt die "Operetta", wie Junior-Komponist Wolferl das Werklein titulierte, eine kleine Kostbarkeit - als Gesellenst&#252;ck des werdenden Meisters.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um daraus freilich einen g&#252;ltigen Theaterabend zu machen, sollte man das Sch&#228;ferspiel als Treibmittel f&#252;r ein zuckers&#252;&#223;es Souffl&#233; begreifen. Am Anhaltischen Theater Dessau hat Jana Eimer nun ein Rezept gefunden, das die Anekdote um die zankenden Liebenden und den b&#246;sen Zauberer Colas um eine biografische Ebene bereichert. Erz&#228;hlt n&#228;mlich wird das Spiel in Mozarts Kinderzimmer, wo der Knabe seiner &#228;lteren Schwester Nannerl den Fortgang der Handlung skizziert und sich dabei gelegentlich selbst am Cembalo begleitet. So entsteht in der heiteren Helligkeit von Nicole Bergmanns B&#252;hne und Katja Schr&#246;pfers Kost&#252;men ein doppelb&#246;diges Spiel, das von einem h&#246;her gestellten Holzbl&#228;serquartett plus Horn begleitet wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Boris Cepeda hat die Musik so farbenreich arrangiert, dass man die Streicher nicht vermisst. Der Ton ist leicht und galant, die Solisten Cornelia Marschall (Bastienne) und David Ameln (Bastien) musizieren mit den Instrumenten um die Wette ... und doch gibt es andere Kr&#228;fte, die hier das Spiel machen. Da ist zun&#228;chst Torsten K&#246;hler, der sich als singender Schauspieler neben den schauspielernden S&#228;ngern mehr als behauptet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sein Colas ist ein H&#252;tchenspieler der Gef&#252;hle, der mal als Zwerg und mal als Riese erscheint und seinen Spielfiguren wahlweise L&#246;ckchen oder H&#246;rner aufsetzt. Dass er im meterhohen Zylinder ein springlebendiges Kaninchen (Marc Wodler) verbirgt, erinnert nicht von ungef&#228;hr an den verr&#252;ckten Hutmacher aus "Alice im Wunderland" - so, wie manche Szene zwischen den Geschwistern Parallelen zu Peter Shaffers "Amadeus" aufweist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn auch der Regisseurin gelingt es in ihrer Fassung, neben Spa&#223; eine F&#252;lle an Informationen zu &#252;bermitteln. Und daf&#252;r hat sie mit Laetitia Hippe (Wolferl) und Hannah Fricke (Nannerl) zwei junge Darstellerinnen, die manchen Profi das F&#252;rchten lehren k&#246;nnen: Wenn der Musikus das St&#252;ck in Einzelstimmen zerlegt, wenn er mit der Schwester r&#252;ckw&#228;rts parliert oder das nicht ganz stubenreine Schlaflied "Bona nox" anstimmt, sind diese Miniaturen &#228;sthetisch oder historisch beglaubigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und doch ist das keine musikgeschichtliche Lektion, sondern in erster Linie ein gro&#223;es Vergn&#252;gen: Die Kinder illustrieren und kommentieren das n&#228;rrische Treiben der Erwachsenen, sie mischen sich selbstbewusst ins Geschehen und erz&#228;hlen mit gro&#223;er Sicherheit ihre eigene Geschichte. Und so rundet sich die Bagatelle von Bastien, Bastienne und Colas doch noch zu einer spannenden Geschichte. Herr Mozart h&#228;tte an dieser Hommage gewiss seine helle Freude gehabt.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;N&#228;chste Vorstellung: 19. Februar, 10.30 Uhr, Altes Theater&lt;/h2&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Sat, 4 Feb 2012 10:47:08 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1207</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 03.02.2012Vorverkauf</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 03.02.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Vorverkauf f&#252;r Cavewoman gestartet&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Cavewoman - Praktische Tipps zu Haltung und Pflege eines beziehungstauglichen Partners&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Mit Cavewoman ist eine der erfolgreichsten One-Woman Shows &#252;berhaupt am Freitag, 23. M&#228;rz um 19.30 Uhr zu Gast im Anhaltischen Theater.
Sex, L&#252;gen und Fernbedienungen - In dieser fulminanten Solo-Show rechnet CAVEWOMAN Heike (gespielt von Stefanie B. Fritz) mit den selbsternannten &#8222;Herren der Sch&#246;pfung&#8220; ab. Mal mit der groben Steinzeitkeule, mal mit den spitzen, perfekt gepflegten N&#228;geln einer modernen H&#246;hlenfrau &#8211; aber immer treffend und zum Br&#252;llen komisch!
Eigentlich haben wir es ja schon immer gewusst: Wenn M&#228;nner so gute Liebhaber w&#228;ren, wie sie denken, h&#228;tten die Frauen gar keine Zeit mehr, sich die Haare zu machen. Da trifft es sich, dass Heike die letzten Stunden vor ihrer Trauung nutzt, um den peinlicherweise zu fr&#252;h erschienenen Hochzeitsg&#228;sten noch einen Schnellkurs in Sachen Mann-Frau-Beziehung zu geben.
Dieses Einfrauenst&#252;ck aus der Feder von Emma Peirson ist die Antwort auf alle Comedians, die Frauen unterstellen, von einem anderen Planeten zu kommen und sieht sich die typischen Konfliktfelder in einer Beziehung einmal aus einer anderen, n&#228;mlich der weiblichen Perspektive an. Die turbulente Show ist mehr als 1.000 Mal in der ganzen Republik gezeigt worden und z&#228;hlt zu den erfolgreichsten One-Woman-Shows &#252;berhaupt. &#220;ber 350.000 Besucher am&#252;sierten sich bisher in mehr als 50 Spielorten &#252;ber die liebenswert verhuschte Heike.
&#8222;Cavewoman&#8220; ist ein zum Br&#252;llen komisches St&#252;ck, das uns allen den Spiegel vorh&#228;lt und gleichzeitig auch zum besseren Verst&#228;ndnis des anderen Geschlechts beitr&#228;gt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;Eine weibliche Sicht auf die Liebesdinge, die im sch&#246;nsten &#8222;Desperate Housewives&#8220;-Stil den Br&#228;utigam am Hochzeitstag noch einmal in die Einzelteile seiner Marotten zerlegt.&#8220;  - so Der Spiegel&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;Jeder Witz, jede Pointe sitzt.&#8220; &#8211; so die L&#252;becker Nachrichten&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;Ein Bravourst&#252;ck von Schauspielkunst und Schlagfertigkeit&#8220; &#8211; so die SUPERillu&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr Informationen unter: www.cavewoman.de
Eine Produktion der Golden Gate Berlin Zwei GmbH und Oskar Eiriksson Productions&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Vorverkauf hat begonnen. Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 3 Feb 2012 12:30:11 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1206</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 02.02.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Neues aus dem Turmviertel&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Da braucht ein B&#252;hnenbildner ja nicht mehr viel zu machen, wenn auf der Drehscheibe lediglich eine MIG 19 steht und es drumherum nicht mehr viel gibt. Justus Saretz lacht. Er hatte durchaus genug zu tun mit der Ausstattung f&#252;r die gro&#223;e Schauspielproduktion "Der Turm", die an diesem Sonnabend um 19 Uhr im Anhaltischen Theater Premiere hat. Solch eine MIG steht schlie&#223;lich nicht einfach nur da. "Sie muss bespielbar und gut ausgeleuchtet sein", sagt der junge B&#252;hnenbildner, der mutma&#223;lich nie in den Genuss kam, solch ein Kampfflugzeug am Himmel zu sehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Saretz ist Jahrgang 1988, wurde in Wittenberg geboren und wuchs in Torgau auf. Als er gro&#223; wurde, war die DDR l&#228;ngst Geschichte und f&#252;r einen Jugendlichen kaum ein Thema. Das hat sich in den letzten Wochen nun grundlegend ge&#228;ndert, denn "Der Turm" nach dem Roman von Uwe Tellkamp und in der Theaterfassung von Armin Petras erz&#228;hlt mit Tragik und Humor das Auseinanderfallen einer Familie in den letzten Jahren der DDR. Im Dresdener "Turmviertel" redet man viel und bewirkt wenig, man schottet sich ab und reagiert mit "Kulturversunkenheit" auf die Irrwege der Diktatur des Proletariats. Ein faszinierendes Figurenkaleidoskop erz&#228;hlt in diesem St&#252;ck auf lustvolle Weise den Niedergang einer Zeit, die noch immer nicht zu Ende scheint.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass Armin Petras den Klotz von einem Buch mit rund 100 Personen auf eine b&#252;hnentaugliche Fassung eindampfte, machte nicht nur Regisseur Lukas Langhoff sondern auch dessen B&#252;hnenbildner Saretz froh. So musste er sich neben der MIG, die vom Luftfahrtmuseum Finowfurt entliehen ist, nur noch um gut 20 Kost&#252;me k&#252;mmern. "Wir haben uns jedoch ein wenig von der DDR-Mode entfernt", erkl&#228;rt Saretz. Auch wenn man eine Uniform auf der B&#252;hne sehe, w&#252;rden die Details nicht stimmen. "Da kann ich mich ja nur aufs Glatteis begeben", so der 22-J&#228;hrige, der indes bei der Recherche f&#252;rs St&#252;ck manches Interessante und &#220;berraschende f&#252;r sich entdeckte. "Ich war erstaunt, was manche trotz der Rohstoffknappheit f&#252;r extravagante Moden entwarfen", sagt er. "Da wurde mit Windeln und Folie gearbeitet." Saretz ist es bei seiner Arbeit wichtiger, dass sich die Darsteller in ihren Kost&#252;men wohlf&#252;hlen, als dass die Details stimmen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r den Berliner ist es in dieser Spielzeit bereits die zweite Arbeit am Anhaltischen Theater. Er &#252;bernahm zuvor bereits die B&#252;hnenbildassistenz und die Kost&#252;me der Inszenierung "Pension Sch&#246;ller" in der Regie von Werner Eng. "Wir kannten uns von der Volksb&#252;hne", erz&#228;hlt Saretz, der noch ein Jahr Studium an der Kunsthochschule Berlin Wei&#223;ensee vor sich hat und dank gro&#223;z&#252;giger Studienbedingungen parallel als freiberuflicher B&#252;hnenbildner arbeitet. Er absolvierte mehrere B&#252;hnenbildassistenzen an der Volksb&#252;hne sowie am Maxim Gorki Theater Berlin und begleitet dar&#252;ber hinaus das Ballhaus Naunynstra&#223;e seit seiner Wiederer&#246;ffnung 2008. "Aber nach dieser Premiere geht es mit dem Studium weiter", versichert er.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 2 Feb 2012 12:23:20 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1205</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 1.2.2012The</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 1.2.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;The World Famous Glenn Miller Orchestra directed by Wil Salden zu Gast im Anhaltischen Theater&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Mit der neuen Show &#8222;In The Miller Mood&#8220; geht das Glenn Miller Orchestra directed by Wil Salden 2012/2013 erneut auf Europa-Tour und ist am 1. Mai um 17 Uhr zu Gast im Anhaltischen Theater in Dessau. In den vergangenen 2 Jahren war Wil Salden mit dem Programm &#8222;Evergreens In Swing&#8220; in 17 europ&#228;ischen L&#228;ndern mit gro&#223;em Erfolg unterwegs.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Januar erschien ihre neue CD mit dem Titel &#8222;In The Miller Mood&#8220;, deren Songs Bestandteil des neuen Konzertprogramms sind. Ein Abend, der f&#252;r jeden Liebhaber der Swing und Big Band Musik der 40er Jahre zu einem besonderen Erlebnis wird.
Schwerpunkt der Show ist nat&#252;rlich die Glenn Miller Musik. Mit dem von ihm kreierten unverkennbaren Sound war Glenn Miller bereits zu Lebzeiten ein Idol. Eine Hommage an andere Orchesterleiter mit ihren typischen Kompositionen wie z.B. Woody Herman, Count Basie und Harry James rundet das Programm ab. Ebenfalls wird an Ella Fitzgerald, die beste S&#228;ngerin aller Zeiten, im neuen Programm erinnert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben den bekannten Glenn-Miller-St&#252;cken und liebgewonnenen Ohrw&#252;rmern wird auch der vokale Teil nicht vernachl&#228;ssigt. Wundersch&#246;ne Melodien im Glenn Miller Sweet Sound werden von der Bands&#228;ngerin gesungen. Besondere Highlights sind auch die Auftritte der Moonlight Serenaders, die Close Harmony Group des Glenn Miller Orchestras.
Bei Moonlight Serenade, A String Of Pearls, Little Brown Jug, Stairway To The Stars, Somewhere Over The Rainbow u.v.m. werden Bilder der 40er Jahre wieder lebendig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr Informationen zum Glenn Miller Orchestra unter: www.glenn-miller.de&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Vorverkauf f&#252;r diesen beswingten Abend mit Wil Salden und dem Glenn Miller Orchestra hat begonnen. Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 1 Feb 2012 14:14:21 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1204</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung Anhaltisches Theater</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung Anhaltisches Theater Dessau&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Bastien und Bastienne&#8220; hat morgen Premiere&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Donnerstag, 2. Februar um 19 Uhr hat Mozarts Singspiel &#8222;Bastien und Bastienne&#8220;, in einer eigens von Jana Eimer erstellten Fassung und in einer musikalischen Bearbeitung f&#252;r Bl&#228;serquintett und Cembalo von Boris Cepeda, im Studio des Alten Theaters Premiere.
Die Inszenierung richtet sich an Menschen ab 7 Jahren und ist bestens geeignet als Einstieg in die Welt des Musiktheaters. Zw&#246;lf Jahre alt war Wolfgang Amadeus Mozart, als er 1768 das kleine Singspiel &#8222;Bastien und Bastienne&#8220; komponierte. In der Inszenierung k&#246;nnen die kleinen und gro&#223;en Zuschauer miterleben, wie der Knabe Wolferl an dem St&#252;ck arbeitet. Aus den Gespr&#228;chen mit seiner &#228;lteren Schwester Nannerl erfahren sie ganz nebenbei, was alles zu einer Oper geh&#246;rt. Das Publikum darf sich auf eine farbenfrohe und &#228;u&#223;erst lebendige einst&#252;ndige Inszenierung freuen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r die morgige Premiere gibt es noch Restkarten unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;N&#228;chste Termine: 19.2., 10.30 Uhr | 13.3., 11 Uhr | 16.3., 11 Uhr&lt;/h2&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 1 Feb 2012 13:22:08 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1203</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 31.01.2012Das</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 31.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Das Tagebuch der Anne Frank &amp;amp; Publikumsgespr&#228;ch&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Donnerstag, 23. Februar l&#228;dt das Anhaltische Theater Dessau um 19 Uhr zu der Mono-Oper &#8222;Das Tagebuch der Anne Frank&#8220; ins Alte Theater ein.
Die Buchvorlage zum St&#252;ck ist ein ergreifendes Dokument &#252;ber das Schicksal einer von den Nationalsozialisten verfolgten Familie und der Sehnsucht einer sensiblen Jugendlichen nach einem normalen Leben jenseits des Terrors. Die Tagebuchaufzeichnungen ber&#252;hren gerade in ihrer Privatheit und spiegeln doch ungesch&#246;nt und grausam die Auswirkungen von Nationalismus und Rassismus wieder. Themen mit denen vor allem in den letzten Wochen auch die Dessauer Bev&#246;lkerung konfrontiert wurde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Andr&#233; B&#252;cker inszenierte Grigori Frids Mono-Oper &#252;ber das Schicksal Anne Franks, welche ihre Jugend hinter Vorh&#228;ngen verbrachte, stets begleitet von dem Wunsch nach einem normalen Leben. Die S&#228;ngerin Cornelia Marschall verleiht den originalen Tagebucheintr&#228;gen eindrucksvoll ihre Stimme, weckt gro&#223;e Emotionen und l&#228;sst so das M&#228;dchen Anne in einem Erinnerungsraum aus Bildern, Licht und Ton wieder lebendig werden, ohne dabei den Sinn der jungen Autorin f&#252;r Situationskomik, ihre Freude und Zuversicht zu vergessen. Grigori Frids Musik verst&#228;rkt dabei die emotionale Kraft des Textes. Ein Theaterabend, der zum Nachsp&#252;ren und Nachdenken auffordert und zum Austausch einl&#228;dt. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespr&#228;ch mit Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker statt, zu dem auch Swetlana Keller von der J&#252;dischen Gemeinde Dessau eingeladen ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Inszenierung: Andr&#233; B&#252;cker | Musikalische Leitung und Klavier: Wolfgang Kluge | B&#252;hne und Kost&#252;me: Katja Schr&#246;pfer | Dramaturgie: Imme Heiligendorff
Cornelia Marschall (Anne Frank)
Weiterer Termin: 11.03.2012, 18 Uhr, Altes Theater/ Studio&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:35:29 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1202</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 31.01.2012Start</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 31.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Start f&#252;r die Anmeldung zum Scratch-Konzert&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Zum dritten Mal in Folge greift das Anhaltische Theater die Tradition der Elbmusikfeste aus dem 19. Jahrhundert wieder auf. Am Himmelfahrtswochenende (vom 17. bis 20. Mai) stehen an vier aufeinander folgenden Tagen drei aktuelle Inszenierungen, beginnend mit Puccinis LA BOH&#200;ME, gefolgt von dem Ballett HOTEL MONTPARNASSE bis hin zu Richard Wagners G&#214;TTERD&#196;MMERUNG und ein Konzert auf dem Spielplan. Das Konzert ist jedoch kein gew&#246;hnliches Konzert sondern ein Scratch-Konzert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mitmachen kann jeder, der Freude am Singen hat. Nach dem &#252;berw&#228;ltigenden Erfolg der &#8222;Carmina burana&#8220; beim 1. Scratch-Konzert 2010 ging es 2011 weiter u.a. mit dem gro&#223;en Chorfinale aus Beethovens 9. Sinfonie. Und das Resultat konnte sich sehen und h&#246;ren lassen. &#8222;Nicht wenige staunten, welch hohe Qualit&#228;t da stimmgewaltig &#252;ber die B&#252;hne kam&#8220;, schrieb 2010 die Mitteldeutsche Zeitung, und weiter: &#8222;Was f&#252;r ein Tag! Ein ganzes Theater voll gl&#252;cklicher Menschen. Strahlende Zuschauer, aufgekratzte S&#228;nger und &#252;ber alle Ma&#223;en zufriedene Veranstalter.&#8220;
2012 widmet sich der Scratch-Chor begleitet von der Anhaltischen Philharmonie abermals Carl Orffs packenden &#8222;Carmina burana&#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Anhaltische Theater Dessau l&#228;dt dazu wieder Sangesbegeisterte zur Mitwirkung am Scratch-Konzert ein, welches am 19. Mai stattfinden wird.
Die Anmeldung hat bereits begonnen (52 S&#228;ngerinnen und S&#228;nger sowie 30 Kinder haben sich bereits angemeldet!).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Informationen zur Anmeldung sind an den Theaterkassen erh&#228;ltlich aber auch &#252;ber www.anhaltisches-theater.de/scratch. Die Teilnahmegeb&#252;hr bei der online-Buchung betr&#228;gt: 15,- Euro/erm&#228;&#223;igt 10,- Euro/Kinder 5,- Euro, an den Vorverkaufskassen 19,- &#8364;/erm&#228;&#223;igt 14,- &#8364; und f&#252;r Kinder 5,- &#8364;. In der Teilnahmegeb&#252;hr enthalten ist eine Versorgung mit Speisen und Getr&#228;nken w&#228;hrend der Probenpausen am 19. Mai. Anmeldeschluss ist der 26. April.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Organisatoren um GMD Antony Hermus setzen alles daran, auch das Scratch-Projekt 2012 zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Solisten: Angelina Ruzzafante (Sopran), Wiard Witholt (Bariton), David Ameln (Tenor)
Musikalische Leitung: GMD Antony Hermus
Anhaltische Philharmonie Dessau&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Weitere Informationen zum Scratch-Konzert und zur Anmeldung unter: www.anhaltisches-theater.de/scratch.&lt;/h2&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:19:19 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1201</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 31.01.2012Konzerte</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 31.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Konzerte im Februar&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Nachdem die Anhaltische Philharmonie mit ihrem Neujahrskonzert &#8222;Ein Strau&#223; f&#252;r Anhalt&#8220; f&#252;r einen heiteren Start ins Anhalt-Jahr gesorgt hat, findet am Freitag, 3. Februar um 17 Uhr der offizielle Festakt &#8222;Anhalt 800&#8220; mit anschlie&#223;endem Festkonzert statt. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Antony Hermus und moderiert von Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker erklingen Werke von August Klughardt, Richard Wagner, Johann Friedrich Fasch, Kurt Weill und Ludwig van Beethoven. Neben der Anhaltischen Philharmonie, Solisten und dem Dessauer Opernchor wirken der M&#228;nnerchor Ro&#223;lau, der Stadtchor Zerbst, der Schulchor am Ludwigsgymnasium K&#246;then, Amici Carminis Bernburg und der Friedrich-Silcher-Chor Bernburg mit. Solistin in Beethovens &#8222;Chorfantasie&#8220; ist die Pianistin Ragna Schirmer. Dieses Konzert ist eine geschlossene Veranstaltung f&#252;r geladene G&#228;ste.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;W&#228;hrend der mehrmonatigen Schlie&#223;ung des Schlosses Georgium im Zuge umfangreicher Sanierungsma&#223;nahmen wird die Kammermusikreihe des Anhaltischen Theaters im Februar in der Aula des Bauhauses in der Dessauer Gropiusallee fortgesetzt. Am 4. Februar ab 15.30 Uhr musizieren Frauke Gro&#223; (Fl&#246;te), Jens Uhlig (Tuba), Boris Cepeda (Klavier) und Stefan K&#246;cher (Schlagzeug). Ungew&#246;hnlich wie diese Besetzung ist auch das Programm, das vorwiegend heitere Werke, vom Solost&#252;ck bis zum Quartett, von Georg Philipp Telemann, Paolo Baratto, Nebosja Jovan Zivkovic, Enrique Crespo, Peter Schickele, Eugene Anderson, Theobald Boehm, Paolo Perfeito, Paul Haletzki und J&#246;rg Iwer umfasst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kurz vor dem H&#246;hepunkt der diesj&#228;hrigen Karnevalssaison, am Sonntag vor Aschermittwoch (19. Februar, 17 Uhr) steht im Anhaltischen Theater ein Konzert mit dem Motto &#8222;Heiterkeit und Fr&#246;hlichkeit&#8220; auf dem Spielplan. Vorgesehen ist ein buntes Programm aus Oper und Operette, u.a. mit Musik von Albert Lortzing, Charles Gounod, Giacomo Puccini, Johann, Josef und Eduard Strau&#223;, Paul Lincke und Franz Leh&#225;r. Es singen Angelina Ruzzafante (Sopran), Artjom Korotkov (Tenor), Kostadin Arguirov (Bariton) und Ulf Paulsen (Bariton). Wolfgang Kluge dirigiert die Anhaltische Philharmonie. Die Moderation &#252;bernimmt Musikdramaturg Ronald M&#252;ller. Bereits ab 15.45 Uhr l&#228;dt das Salonorchester &#8222;Papillon&#8220; zu &#8222;Kaffee im Salon&#8220; ins Theaterrestaurant ein.&lt;br/&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:36:41 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1200</link>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas Altmann, mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Thomas Altmann, mitteldeutsche Zeitung, 31.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Rosa Sarg f&#252;r kurze Ohren&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Der kahle Kopf und die mittig platzierten Bei&#223;er erscheinen originalgetreu. Die Verl&#228;ngerung der sichtbaren Extremit&#228;ten ger&#228;t recht extrem. An den Ohren wiederum h&#228;tte man noch ein klein wenig arbeiten k&#246;nnen. Aber: Das ist der vorerst untote Graf Orlok, einst von Max Schreck gespielt, nun unsterblich von Thorsten K&#246;hler erweckt; bis die Sonne aufgeht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Sonnabend war wieder Wunschfilm-Zeit im Alten Theater. Diesmal standen drei Stummfilm-Klassiker, die genre- oder stilbildend wirkten, zur Wahl: "Das Cabinet des Dr. Caligari" von Robert Wiene oder Fritz Langs "Dr. Mabuse, der Spieler". The winner was: "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens", 1922 von Friedrich Wilhelm Murnau in f&#252;nf Akten gedreht, ein Urahn der Vampir- und Horrorfilme. Nicht autorisiert, folgte der Streifen stumm dem Roman "Dracula" von Bram Stokers, sollte nach einem Urheberrechtstreit vernichtet werden und &#252;berlebte. Werner Herzog drehte eine Hommage mit Klaus Kinski in der Hauptrolle. Nun f&#252;hrt David Ortmann moderierend Regie &#252;ber den aus dem Handgelenk gespielten Film.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der lebende Fliegen verspeisende Makler Knock bekommt vom Grafen Orlok, ans&#228;ssig in den Karpaten, den Auftrag, ein Haus in der Hafenstadt Wisborg zu kaufen. Knock schickt seinen Mitarbeiter Hutter zur Unterhandlung. Orlok segelt mit S&#228;rgen voller heimischer Erde ins neue Domizil. Mysteri&#246;s verstirbt die Besatzung auf der Reise.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Geisterschiff bringt Ratten und Pest. Retten kann nur eine Frau, die ihr Blut freiwillig dem Vampir &#252;berl&#228;sst. Den Part &#252;bernimmt Hutters frisch verm&#228;hlte Frau Ellen und Orlok verpasst trunken den Hahnschrei&#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Willkommen also in der Unheimlichkeit inmitten des gerade aufgesp&#252;rten Unbewussten. Ellen scheint auch wirklich ein wenig zu wollen und dann das Blut und die Libidodefekte der saugenden M&#228;nner usw. Murnau flocht immer wieder Naturstudien in den Film, verband die Wirklichkeit stufenlos mit dem &#220;bernat&#252;rlichen, nutzte etwa Bildmotive von Caspar David Friedrich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Alten Theater gibt es keine Naturstudien, daf&#252;r das B&#252;hnenbild der n&#228;chsten Premiere. Schlie&#223;lich kostet der Eintritt nur 299 Cent. Helfen sollen nun Werbepausen, leicht grotesk. Wie gewohnt, darf das Publikum intervenieren. Doch Programm- und Genrewechsel per Fernbedienung werden diesmal vom Moderator definiert, &#224; la gib mal den Kinski. K&#246;hler gibt&#180;s ihm. Und Kochshows sind bekanntlich sehr ges&#228;ttigt. Hans J&#252;rgen M&#252;ller-Hohensee spielt die Schrifttafeln, er spricht sie ohne F&#252;&#223;chen. Jan Kersjes frisst Fliegen, spielt Knock und andere, muss zudem die eigene Leiche finden, macht aber vor allem Musik, radikal filmisch und augenzwinkernd am Klavier. Bravo! Jungfamilie Hutter (Sebastian M&#252;ller-Stahl und Katja Sieder) biedermeiert gen&#252;sslich. Sie will schon ein wenig Biss. Und bei diesem Orlok denkt man an alles, an Travestie und Transsilvanien, an Blut mit Himbeersauce, an die Gier nach befleckter Lust und an lustiges Blut. Gut, es gibt einige L&#228;ngen im Film, aber vor allem viel Schattenriss und Kom&#246;diantenlust. Vielleicht ist der Wehrwolf wirklich ein Pl&#252;schtier und der rosa Schuhkarton die Alternative zum Sarg. Der Kopf passt hinein. Deshalb also wurde auf die originale Ohrgr&#246;&#223;e verzichtet, vermutlich.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 07:41:44 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1199</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 26.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Mozart setzt die ersten Noten&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Jana Eimer nimmt sich als Regisseurin mit &#8222;Bastien und Bastienne&#8220; einem Kindheitswerk von Mozart an.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Eigentlich ist es ein Jugendst&#252;ck. Es geht um erste Liebe, um Eifersucht, um all die &#196;ngste, die sich einstellen, wenn das Herz zum ersten Mal heftig pocht. Sch&#228;ferin Bastienne glaubt sich von ihrem Freund Bastien betrogen und verlassen. In ihrer Herzensnot fragt sie Zauberer Colas um Rat. Der meint, sie solle sich den Anschein geben, einen anderen zu lieben. Und als Bastien bald darauf zu Bastienne zur&#252;ckkehren will, zeigt sie ihm die kalte Schulter. Doch der Streit dauert nicht allzu lange. Beide vers&#246;hnen sich und preisen den weisen Zauberer Colas. So geht es bei &#8222;Bastien und Bastienne&#8220;, einem Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart, das dieser mit zarten zw&#246;lf Jahren komponierte und 1768 wohl noch in Erwartung dessen war, was das St&#252;ck thematisiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;Ich musste nach einer schlagenden Metapher suchen, diese Handlung in der Erlebniswelt der Kinder anzusiedeln&#8220;, sagt Jana Eimer. Die junge Frau, Regieassistentin des Anhaltischen Theaters, inszeniert das Singspiel gerade f&#252;r die Studiob&#252;hne des Alten Theaters, wo es am 2. Februar die Premiere gibt. Den Kniff, &#8222;Bastien und Bastienne&#8220; f&#252;r Kinder ab sieben Jahren und Erwachsene gleicherma&#223;en spannend und unterhaltsam zu machen, fand Jana Eimer in einer Rahmenhandlung. &#8222;Wir erg&#228;nzen damit die Opernhandlung&#8220;, sagt sie und stellt zu dem jungen Paar und dem Zauberer gleich den Komponisten und dessen Schwester mit auf die B&#252;hne: Der junge Wolfgang komponiert und Schwester Nannerl schaut ihm dabei &#252;ber die Schulter. &#8222;Der Zuschauer erlebt gewisserma&#223;en den Kompositionsprozess mit, und gleichzeitig ist es auch eine kleine Einf&#252;hrung in das Genre Oper&#8220;, so die Regisseurin.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Personal f&#252;r diese Konstellation stellen mehrere Sparten des Anhaltischen Theaters. Da sind die S&#228;nger Cornelia Marschall und David Ameln als Bastienne und Bastien, Schauspieler Thorsten K&#246;hler als Zauberer und Laetitia Hippe und Hannah Fricke vom Kinderchor als Wolferl und Nannerl. &#8222;Als ich Thorsten K&#246;hler f&#252;r diese Produktion bekam, ist ein gro&#223;er Traum f&#252;r mich in Erf&#252;llung gegangen. Er ist ein gro&#223;artiger K&#252;nstler und ich wollte schon immer mal mit ihm arbeiten&#8220;, freut sich Jana Eimer. Laetitia und Hannah seien zudem richtige Profis, denn die beiden M&#228;dchen waren schon mehrfach in Produktionen der Dessauer B&#252;hne zu erleben. Und weil beide Klavier spielen k&#246;nnen, wird sich auch ein Cembalo im Mozart-Kinderzimmer befinden. Das bietet zudem noch ausreichend Platz f&#252;r ein Bl&#228;serquintett und ein zweites Cembalo, an dem der musikalische Leiter Boris Cepeda sitzt. So wie Jana Eimer eine eigene Fassung f&#252;r das Singspiel schrieb, schuf er auch ein neues Arrangement f&#252;r &#8222;Bastien und Bastienne&#8220;.
Jana Eimer lernte bei dieser Produktion einen Mozart kennen, der schon als Kind sehr reif komponierte. &#8222;Das ist beeindruckend&#8220;, sagt sie und will den liebenswerten, frechen Mozart fassbar machen. &#8222;Er war ja kein Kind von Traurigkeit, einer der Menschen und Raum vereinnahmte und Musik lernte und schrieb wie andere die Muttersprache.&#8220;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die erste Auseinandersetzung mit Mozarts Werk ist die neue Produktion f&#252;r Jana Eimer freilich nicht. Denn als Regieassistentin betreute sie so manche Inszenierung mit der Musik des Komponisten. Aufz&#228;hlen kann die junge Frau die vielen St&#252;cke, an denen sie im Dessauer Theater mitarbeitete, kaum noch. &#220;ber ein Praktikum blieb sie gewisserma&#223;en im Theater ihrer Heimatstadt h&#228;ngen. 1999, als sie in Leipzig Theaterwissenschaft und Journalistik studierte, wollte sie f&#252;r kurze Zeit in die Theaterwelt schnuppern. &#8222;Dann fiel ein Assistent aus und ich bin eingesprungen.&#8220; Damals noch in der Schauspielsparte, ab 2001 im Musiktheater und dort vor allem in den Felsenstein-Produktionen. Das Studium wurde zun&#228;chst auf Eis gelegt und sp&#228;ter abgeschlossen, zu den Arbeiten, die sie als Regieassistentin betreute, kamen eigene Inszenierungen hinzu. So unter anderem 2008 ihre erste Oper im hochdramatischen Genre, Brittens &#8222;The Turn of the Screw&#8220;. F&#252;r diese Produktion wurde Jana Eimer f&#252;r den Regiepreis der &#8222;G&#246;tz-Friedrich-Stiftung" nominiert und belegte den 2. Platz. 2008 erhielt sie das Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung. 2009 inszenierte sie am Anhaltischen Theater die Kinderoper &#8222;Brundibar&#8220; von Hans Krasa. Und wenn der Premierenvorhang f&#252;r &#8222;Bastien und Bastienne&#8220; gefallen ist, dann st&#252;rzt sie sich schon wieder in die n&#228;chste Gro&#223;aufgabe: Wagners &#8222;G&#246;tterd&#228;mmerung&#8220; in der Regie von Andr&#233; B&#252;cker.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;Eigentlich l&#228;uft das parallel&#8220;, sagt Jana Eimer, die so ganz nebenbei auch immer noch ein Auge auf jene Produktionen haben muss, die im Repertoire laufen. &#8222;Ein Regieassistent sorgt daf&#252;r, dass das Niveau der Premiere gehalten wird&#8220;, wei&#223; sie. Bei &#8222;Bastien und Bastienne&#8220; kam sie &#252;brigens ohne aus. &#8222;Das habe ich gleich mitgemacht, verglichen mit den Opern im gro&#223;en Haus ist das ja ein Klacks.&#8220;&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:15:14 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1198</link>
    </item>
    <item>
      <title>Helmut Rohm, Volksstimme, 26.01.2012</title>
      <description>&lt;p&gt;Helmut Rohm, Volksstimme, 26.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Bastien und Bastienne&#8220; &#252;berrascht mit neuer Fassung&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Jana Eimer inszeniert Mozarts Singspiel auf der Studiob&#252;hne&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Es ist eigentlich eine Geschichte mit einfachem Text f&#252;r eine simple Handlung, meint die Dessauer Regisseurin Jana Eimer. Die Sch&#228;ferin Bastienne glaubt sich von ihrem Freund Bastien betrogen und verlassen. Sie fragt in ihrer Herzensnot einen Zauberer um Rat. Ein wenig kalte Schulter zeigen, ein bisschen Streit - dann ist wieder alles gut.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Kinderoper &#8222;Bastien und Bastienne&#8220;, von Wolfgang Amadeus Mozart mit zw&#246;lf Jahren komponiert, hat am kommenden Donnerstag, dem 2. Februar, um 19 Uhr auf der Studiob&#252;hne des Anhaltischen Theaters Dessau im "Alten Theater" ihre Premiere.
Jana Eimer hat jedoch daf&#252;r eine v&#246;llig neue Fassung geschaffen, die, wenn man so will, nun &#8222;uraufgef&#252;hrt&#8220; wird.
Da die Probleme mit der ersten Liebe wohl mehr Jugendliche bewegt, versetzt sie das St&#252;ck in die Erlebniswelt der Kinder.
&#8222;Wir haben eine zus&#228;tzliche Rahmenhandlung erarbeitet&#8220;, erz&#228;hlt die Regisseurin. In diese wird die Opernhandlung St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck auf interessante Art und Weise eingebettet. Mehr Details m&#246;chte Jana Eimer im Vorfeld dazu nicht verraten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Zuschauer werden den jungen Wolfgang Amadeus Mozart und seine Schwester Nannerl erleben, verfolgen aus deren Sicht und Fantasie, wie diese Oper entsteht, wie eigentlich komponieren &#8222;geht&#8220;.
Diese Szenen werden sich im Kinderzimmer des jungen Komponisten abspielen (B&#252;hne/Kost&#252;me: Nicole Bergmann/Katja Schr&#246;pfer). Mit Laetitia Hippe (10 Jahre alt; Mozart) und Hannah Fricke (15 Jahre alt; Nannerl) werden zwei theatererfahrene junge Darstellerinnen agieren, die auch selbst am Cembalo spielen werden.
Einerseits, so Jana Eimer, gehe es ihr darum, den jungen Mozart &#8222;normal und genial&#8220; als Identifikationsfigur darzustellen. Andererseits sei es eine doch irgendwie &#8222;logische Folge&#8220;, die jungen Theaterg&#228;ste nach dem Besuch des Puppentheaters und des Weihnachtsm&#228;rchens nun auch mit dem Genre Musiktheater vertraut zu machen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da das sonst &#252;bliche Kammerorchester schon aus Platzgr&#252;nden nicht m&#246;glich ist und die auch oft verwendete Auff&#252;hrungspraxis nur mit Klavierbegleitung nicht in die Eimer-Konzeption passe, schuf Boris Cepeda, der auch die musikalische Leitung der Auff&#252;hrung inne hat, eine ebenfalls erstmalige musikalische Bearbeitung f&#252;r Bl&#228;serquintett und Cembalo.
Vor etwa einem Jahr hat Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker der jungen Regisseurin diese Kinderoper-Inszenierung angeboten.
Im sch&#246;pferischen Entstehungsprozess habe, so Jana Eimer, sehr engagiert auch der Musikdramaturg Ronald M&#252;ller mitgewirkt.
Die Partien von Bastienne und Bastien werden von den Dessauer Gesangssolisten Cornelia Marschall und David Ameln gestaltet. Der Zauberer Colas, an sich eine Basspartie, wird vom Schauspieler Thorsten K&#246;hler gespielt.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:07:46 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1197</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 28.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Erinnerung ans Exil in Paris&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Ein frisch verlegter Tanzboden im Saal der Berliner Landesvertretung von Sachsen-Anhalt - das gab es wohl noch nie. Und nun schluchzt es mit "Youkali" aus den Boxen und Laura Costa Chaud und Juan Pablo Lastras-Sanchez tanzen Tango zur Musik Kurt Weills. Da m&#246;gen die T&#228;nzer des Anhaltischen Theaters noch so deplatziert vor den Schautafeln der Wanderausstellung zum Anhalt-Jubil&#228;um wirken, einen Eindruck von der Er&#246;ffnungsproduktion des 20. Kurt-Weill-Festes gewinnt man trotzdem.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Freitag stellte die Kurt-Weill-Gesellschaft in der Hauptstadt das Programm des Festivals vor, das am 24. Februar in der Geburtsstadt des j&#252;dischen Komponisten beginnt und bis zum 11. M&#228;rz 50 regul&#228;re Veranstaltungen bietet. Unter dem Motto "Hommage &#224; Paris" wird nach Berlin nun die zweite Arbeits- und Lebensstation Weills beleuchtet, bevor es 2013 in die USA und nach New York geht, wo der Komponist eine neue Heimat fand.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Festivalintendant Michael Kaufmann nannte die Zusammenarbeit mit dem Anhaltischen Theater, das zum Auftakt den Ballettabend "Hotel Montparnasse" beisteuert, eine "lebendige, vitale Kooperation". Wie diese im Fall des von Ballettchef Tomasz Kajdanski choreographierten Er&#246;ffnungsabends aussieht, erl&#228;uterte Dramaturgin Sophie Walz den Zuh&#246;rern. Ein "Ping-Pong-Spiel" nannte sie die Ideenfindung im Produktionsteam. "Manche Begriffe tauchten dabei immer wieder auf, andere verschwanden schnell". Nachdem Kajdanski mehr als 100 CD geh&#246;rt habe, h&#228;tten sich Weills 2. Sinfonie und "Marie Galante" sowie von Gershwin Klavierlieder und "Ein Amerikaner in Paris" als Musik f&#252;r den Ballettabend heraus kristallisiert. "Dann strickt Kajdanski seine Geschichte, entwickelt aus der Musik seine Inspiration", so Walz &#252;ber die Arbeitsweise des Choreographen. "Vier Wochen vor der Premiere sind wir jetzt fertig mit dem St&#252;ck. Nun hei&#223;t es Repetieren, Repetieren und Perfektionieren, denn nur dar&#252;ber bekommt man ein unglaubliches Ergebnis", so die Dramaturgin.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Michael Kaufmann richtete das Augenmerk auf die Vielzahl franz&#246;sischer Werke, die sich im Festprogramm finden lassen. Dass diese kaum von franz&#246;sischen K&#252;nstlern interpretiert werden, erkl&#228;rte er denkbar einfach: "Ich finde es gerade wichtig, es andersherum zu machen". Ihm l&#228;ge viel daran, dass sich K&#252;nstler das Werk franz&#246;sischer Komponisten aneignen, denn "das ist sicher nichts, was man st&#228;ndig im Repertoire hat". Weill habe zwar nicht viele aber daf&#252;r doch wesentliche Werke w&#228;hrend seiner zwei Jahre im franz&#246;sischen Exil geschaffen. Bevor er 1933 an die Seine kam, sei sein Violinkonzert 1925 in Paris uraufgef&#252;hrt worden. An Weill k&#246;nne man auch die Geschichte einer perfekten Integration erz&#228;hlen, meinte Kaufmann und dr&#252;ckte sein Unverst&#228;ndnis dar&#252;ber aus, dass dem Komponisten &#252;ber viele Jahre vorgeworfen wurde, diese Integration vor allem in den USA zu weit getrieben zu haben. "Das ist ein fatales Missverst&#228;ndnis und eine Ungerechtigkeit. Er hat sich aus seiner Kunst in die Gesellschaft hinein entwickelt", so Kaufmann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einige wenige Punkte des umfangreichen Programmes riss er dar&#252;ber hinaus an. Erw&#228;hnung fand vor allem die Sopranistin Ute Gfrerer, die man in sieben Veranstaltungen erleben kann. Ihr Diven-Abend "Leben im Rampenlicht", den sie Marlene Dietrich, Edith Piaf, Lotte Lenya und Judy Garland widmet, sei so schnell ausverkauft gewesen, dass er am 2. M&#228;rz, Kurt Weills Geburtstag, eine zweite Auflage erlebt. "Dieses Konzert ist allerdings auch schon ausverkauft", schr&#228;nkte Kaufmann ein. Das gelte &#252;brigens f&#252;r die H&#228;lfte der 50 Veranstaltungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass das Weill-Fest gerade angesichts der aktuellen Ereignisse in Dessau ein wichtiger Beitrag der Weill-Gesellschaft in der Stadt ist, unterstrich Michael Kaufmann auf Nachfrage der MZ. "Wir positionieren uns, indem wir uns Kurt Weill zuwenden", sagte er. Das Fest sei nicht einfach eine Musikveranstaltung, sondern mit der Arbeit daran sei auch eine politische Aussage verbunden. "Wie wir momentan instrumentalisiert werden, obwohl wir uns engagieren, kann ich nicht gut finden", kritisierte Kaufmann und bezog sich dabei auf die Ereignisse des vergangenen Samstag, als die Er&#246;ffnung der Weill-Lounge im Rathaus-Center in Verbindung gebracht wurde mit den Ausschreitungen rechtsextremer Demonstranten in der Einkaufspassage. Kartenbestellungen unter der Nummer 0341 / 14990900.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Sat, 28 Jan 2012 13:45:51 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1196</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 27.01.2012Treffpunkt</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 27.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Treffpunkt Ballett&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Dienstagabend, 31. Januar um 19.30 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater alle Tanzinteressierten in den Ballettsaal ein. Tomasz Kajdanski und das Ballettensemble geben einen Einblick in ihre neue Inszenierung &#8222;Hotel Montparnasse&#8220;, die zur Er&#246;ffnung des Kurt Weill Fests Dessau 2012 unter dem Motto &#8222;Hommage &#224; Paris&#8220; zur Premiere und Urauff&#252;hrung gelangen wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Publikum hat hier die M&#246;glichkeit, Tomasz Kajdanski bei seiner Arbeit als Choreograf &#252;ber die Schulter zu schauen und die T&#228;nzer des Ballettensembles hautnah zu erleben. Diese zeigen erste Ausschnitte der Choreografie zur Musik von Kurt Weill und Georg Gershwin. Die Probenarbeit im Ballettsaal ist hart, hochemotional und unglaublich faszinierend. Bis jeder T&#228;nzer alle Schritte, aus denen sich eine Choreografie zusammensetzt, verinnerlicht und mit der notwendigen Emotion versehen hat, fliest viel Schwei&#223;, aber auch Spa&#223; und Humor kommen nicht zu kurz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 24. Februar um 19 Uhr hat das Ballett &#8222;Hotel Montparnasse&#8220; &#8211; eine Kooperation mit dem Kurt Weill Fest Dessau um 19 Uhr im Gro&#223;en Haus Premiere.
Nach Motiven bewegender Emigrantenbiografien l&#228;sst Tomasz Kajdanski das Paris der 1930er Jahre auferstehen. Der Pariser Stadtteil Montparnasse &#8211; Berg der Musen &#8211; bekannt f&#252;r seine Bars, Caf&#233;s, Kabaretts und daher Inspirationsquelle wie auch Zufluchtsort f&#252;r die K&#252;nstler des beginnenden 20. Jahrhunderts, bildet das Zentrum des Balletts.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erz&#228;hlt wird von den klaustrophobischen Zust&#228;nden der Emigranten ebenso wie von der Lebensfreude in der Metropole Paris.
Kurt Weills 2. Sinfonie und die Konzert-Suite Marie Galante, in Kombination mit Klavierlieder und Ein Amerikaner in Paris von George Gershwin schaffen die Atmosph&#228;re f&#252;r eine vielschichtige, getanzte Hommage an das Pariser K&#252;nstlerleben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Choreografie, Inszenierung: Tomasz Kajdanski | Musikalische Leitung: Daniel Carlberg | B&#252;hne und Kost&#252;me: Dorin Gal | Dramaturgie: Sophie Walz
Solot&#228;nzer: Laura Costa Chaud | Juan Pablo Lastras-Sanchez | Joe Monaghan
Solistin: Ute Gfrerer
Ballettensemble des Anhaltischen Theaters | Anhaltische Philharmonie Dessau&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:48:24 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1195</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 27.01.2012</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 27.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Olli, der Angsthase&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Sonntag, 29. Januar um 15.00 Uhr zeigt das Anhaltische Theater Dessau &#8220;Olli, der Angsthase&#8220;, eine Puppentheaterinszenierung f&#252;r Kinder ab drei Jahren auf der Puppenb&#252;hne im Alten Theater. In der fantasievollen Inszenierung f&#252;r die J&#252;ngsten geht es um Olli, der keinen Ball hat, sich vor Wasser f&#252;rchtet und von Gespenstern tr&#228;umt. Prahlhans Kalle aus dem Nebenhaus verspottet ihn als &#8222;alte Pfeife&#8220;. Aber eines Tages ist er ganz froh, dass es Olli gibt &#8211; n&#228;mlich als der Fuchs ums Haus schleicht und sich den Kalle schnappt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r die Vorstellung gibt es noch Tickets unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Regie und Ausstattung: Helmut Parthier
Spiel: Uta Krieg&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:59:00 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1194</link>
    </item>
    <item>
      <title>Peter Korfmacher, Leipziger Volkszeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Peter Korfmacher, Leipziger Volkszeitung, 26.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;"Wir trauen uns auch das zu"&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Andr&#233; B&#252;cker, Generalintendant des Anhaltischen Theaters in Dessau, inszeniert Wagners Ring&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;2013 j&#228;hrt sich zum 100. Mal der Geburtstag Richard Wagners. F&#252;r viele Opernh&#228;user im Land wird damit die Auff&#252;hrung eines eigenen Ring des Nibelungen zur Pflicht. Auch f&#252;r Dessau, einst gepriesen als das &#8222;Bayreuth des Nordens". Peter Korfmacher sprach dar&#252;ber mit Andr&#233; B&#252;cker, dem Generalintendanten des Anhaltischen Theaters Dessau.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Frage: Haben Sie einen &#220;berblick, wie viele neue Ringe es um 2013 herum gibt?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Andr&#233; B&#252;cker: Nein. Aber es sind wohl sehr viele.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Warum ist das so?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Weil es, ganz unabh&#228;ngig vom Wagner-Jahr, so etwas wie die immerw&#228;hrende Verpflichtung gibt, dieses Werk immer wieder neu zu entdecken. Es ist das Gr&#246;&#223;te, Umfassendste, was das Musiktheater zu bieten hat, bringt Mythos und Utopie, Mensch und Welt zueinander.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Die letzte Dessauer Inszenierung liegt mehr als ein halbes Jahrhundert zur&#252;ck.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ja, dabei hat es hier nach dem Krieg unter dem Intendanten Willy Bodenstein unglaubliche Festwochen gegeben. Aber irgendwann waren die Ressourcen wohl verbraucht. Dazu kam der Bau der Mauer, was die Arbeit mit G&#228;sten aus dem Westen erschwerte, die DDR-Theaterreform des Jahres 1963, ausbleibende Unterst&#252;tzung der Regierung. Und meinen Vorg&#228;nger Johannes Felsenstein, der 18 Jahre hier Intendant war, hat der Ring anscheinend nicht interessiert.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Wo immer ein Ring ansteht, werden Anstrengungen und Schwierigkeiten betont. Worin bestehen die?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Der Aufwand ist immens, schon durch die schiere L&#228;nge. Durch die Beanspruchung des Orchesters und die langen Proben besteht die Gefahr, das Haus regelrecht zu blockieren. Auf der anderen Seite ist aber gerade diese Ausnahmesituation wunderbar: Diese Arbeit stiftet Identit&#228;t, bringt ein kreatives Flirren ins Haus. Und ein solches Gro&#223;projekt setzt ein Zeichen gegen&#252;ber dem Publikum: Seht her, wir trauen uns auch das zu.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Ist das Wagner-Interesse beim Dessauer Publikum stark ausgepr&#228;gt? In der Wagnerstadt Leipzig sind einschl&#228;gige Vorstellungen derzeit eher mau besucht.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Einen Ring hatten wir lange nicht mehr, da fehlen mir also die Vergleichszahlen. Aber ich habe meine Intendanz mit &#8222;Lohengrin" er&#246;ffnet, damit ein Zeichen gesetzt, dass wir uns der Wagner-Tradition des Hauses stellen. Und bisher ist das Interesse ungebrochen. Dennoch habe ich dem Ring zun&#228;chst skeptisch gegen&#252;bergestanden.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Warum?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Weil Halle mit seinem schon begonnen hat. Und zwei Ringe innerhalb von 60 Kilometern - da war ein erster Reflex: Das k&#246;nnen wir nicht machen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Nun sind es drei Ringe: Leipzig hat sich auch aufgerafft.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ja - und mittlerweile glaube ich, dass das kein Problem ist. Denn die Wagnerianer werden mit Freuden alle drei mitnehmen, und die anderen nehmen den jeweils ihren. Ich glaube, es ist genug Publikum f&#252;r alle da. Und die Konzeptionen sind grundverschieden.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Wie ist &#252;berhaupt die Publikumssituation bei Ihnen?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Kein Grund zum Klagen: In der letzten Saison hatten wir rund 185 000 Besucher. Das ist bei 88 000 Einwohnern ein &#252;berdurchschnittlicher Wert. Aber nat&#252;rlich kommt unser Publikum nicht nur aus Dessau. Wir bedienen ein gro&#223;es Einzugsgebiet, profitieren von den Kulturtouristen, die das W&#246;rlitzer Gartenreich besuchen oder das Bauhaus.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Zur&#252;ck zum Ring: Was k&#246;nnen Sie aus dem Haus besetzen?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Siegfried und Hagen kommen als Gast. Unser A1berich war bis vor kurzem noch fest am Haus. Die restlichen Rollen inklusive Br&#252;nnhilde kommen aus dem Ensemble.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Was unterscheidet Ihren Ring von den vielen anderen, die uns die Welt zu erkl&#228;ren versuchen?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das unterscheidet uns schon einmal nicht. Die Welt erkl&#228;ren, das geh&#246;rt beim Ring des Nibelungen dazu. Darum ging es Wagner schlie&#223;lich.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Was also ist anders?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wenn man sich mit dem Haus n&#228;her besch&#228;ftigt, mit seiner Geschichte und mit seiner Identit&#228;t, ist man schnell beim Ring. Denn dieses wunderbare Theater haben die Nazis hierhin gestellt, um darin Wagner zu spielen. Das muss mitdenken, wer hier Musiktheater macht. Und nichts ist dazu so gut geeignet wie eben der Ring. Den k&#246;nnen wir in Beziehung setzen zur anderen &#228;sthetischen Tradition dieser Stadt, zur historischen Avantgarde, zum Bauhaus. Denn das hat sich mit einem &#228;hnlichen Grundproblem auseinandergesetzt wie Wagner: dem Verh&#228;ltnis von Raum und Zeit.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Das klingt ziemlich allumfassend. Ist die Gefahr nicht gro&#223;, in die Aufsatzkunst abzurutschen, in selbstreferenzielle Selbstbefragung?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das denke ich nicht. Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Wir werden kein Bauhaus-Theater machen, keine Dreiecke, Vierecke, Kreise &#252;ber die B&#252;hne tragen zur Musik Richard Wagners. Unser Ansatz ist modern in dem Sinne, dass er zeitgen&#246;ssisch ist. Wir erz&#228;hlen f&#252;rs Heute. Aber wir erz&#228;hlen vor dem Hintergrund einer &#228;sthetischen Tradition. Das halte ich f&#252;r tragf&#228;higer als diese hausmannspsychologischen Deutungen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Was meinen Sie damit?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Na diese Verkleinerungen. Wenn die Gibichungen in ihrer Wohnk&#252;che sitzen und im Morgenmantel die G&#246;tterd&#228;mmerung verhandeln. Das ist doch nicht gemeint, das verkleinert mit dem Blickwinkel auch das Werk.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Apropos G&#246;tterd&#228;mmerung. Mit der beginnen Sie, also von hinten. Warum?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wir haben uns f&#252;r die historische Perspektive entschieden. Also nicht die Chronologie der Geschichte, sondern die der Entstehung. Denn Wagner hat mit der Komposition der G&#246;tterd&#228;mmerung begonnen und mit dem Rheingold geendet. Und ein Ring ist schlie&#223;lich rund, hat also weder Anfang noch Ende.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Bei keinem anderen Komponisten wei&#223; ein Teil des Publikums so gut Bescheid. Ist das f&#252;r Ihr Konzept wichtig?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ich denke, dass eine Theaterarbeit sich aus sich selbst heraus erschlie&#223;en muss. Nat&#252;rlich arbeiten wir auch mit dem Publikum, machen keine Vorstellung ohne Einf&#252;hrung. Aber das sollte dazu dienen, den Eindruck zu vertiefen - nicht ihn zu erm&#246;glichen. Es ist eine sehr deutsche Sehnsucht, dieser Wunsch: Ich m&#246;chte alles verstehen. Und wenn ich etwas nicht verstanden habe, dann taugt entweder der Gegenstand nichts, oder ich bin zu dumm daf&#252;r. Was f&#252;r ein Unsinn. Gerade das Unverst&#228;ndnis, das Ahnen, das Geheimnis macht einen entscheidenden Reiz von Theater aus.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Wagner ist nicht der einzige Gro&#223;jubilar 2013 - tun Sie was f&#252;r Verdi?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wir er&#246;ffnen die Saison mit Aida.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Auf Italienisch?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Nat&#252;rlich!&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;ZUR PERSON&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Andr&#233; B&#252;cker,&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;geboren 1969 in Haderberg. Nach dem Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Geschichte und Philosophie in Bochum arbeitet er f&#252;r das Kunstfest Weimar und inszeniert in Dortmund, Gelsenkirchen, Hannover, Graz, N&#252;rnberg, G&#246;ttingen , Senftenberg, Mannheim und Halle. Zudem realisiert er sparten&#252;bergreifende Projekte und Theater im &#246;ffentlichen Raum und wird wiederholt zu Festivals und Gastspielen eingeladen. Er ist von 1998-2000 Stellvertreter des Intendanten in Wilhelmshaven, von 2005-08 Intendant am Nordharzer St&#228;dtebundtheater, Seit Beginn der Spielzeit 2009/10 ist er Generalintendant des Anhaltischen Theaters Dessau. B&#252;cker ist Mitglied im Vorstand des Landesverbandes Ost im Deutschen B&#252;hnenverein.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;HINTERGRUND&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Wagner in Dessau&lt;/h2&gt;

&lt;h2&gt;1857:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Eduard Thiele f&#252;hrt mit dem Tannh&#228;user die erste Oper Richard Wagners in Dessau auf.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1869:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Erstauff&#252;hrung der Meistersinger.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1876:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die ersten Bayreuther Festspiele finden statt unter Beteiligung von zw&#246;lf Musikern der Dessauer Hofkapelle, von denen der Hornist Demnitz als erster den Siegfried-Ruf blies und daf&#252;r Wagners besonderes Lob erntet.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1893:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Erste geschlossene Auff&#252;hrung von &#8222;Der Ring des Nibelungen" in Dessau.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1894:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Cosima Wagner inszeniert in Dessau Humperdincks &#8222;H&#228;nsel und Gretel&#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1918:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Hans Knappertsbusch, der in den 50ern die pr&#228;gende Dirigentenpers&#246;nlichkeit in Wieland Wagners Neu-Bayreuth werden sollte, wird Opern- und Generalmusikdirektor in Dessau.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1922:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Durch einen Defekt im Heizungssystem wird das Theater bis auf die Grundmauern vernichtet. Wagners Musikdramen bilden auch in der Interimsspielst&#228;tte den Kern des Repertoires.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1936:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das neue Theatergeb&#228;ude wird in Anwesenheit von Adolf Hitler und Joseph Goebbels unter dem Namen &#8222;Dessauer Theater&#8220; er&#246;ffnet, es ist von vornherein f&#252;r die Auff&#252;hrung der Werke Wagners konzipiert.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1944:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am 28. und 30. Mai wird das Theater bei einem Luftangriff schwer getroffen. Der Spielbetrieb muss eingestellt werden.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1949:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Intendant Willy Bodenstein wird mit der Leitung des Hauses betraut.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1953:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Erste Richard-Wagner-Festwochen in Dessau.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1954&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;folgen die zweiten Richard-Wagner-Festwochen mit der Neuinszenierung des Rings. Nach und nach werden alle Hauptwerke des Komponisten wieder auf die B&#252;hne gebracht. Regie f&#252;hrt stets Intendant Bodenstein.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;1963:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Zum 150. Geburtstag erfolgt eine &#8222;Richard-Wagner-Ehrung", bei der zum letzten Mal Der Ring komplett gezeigt wird.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Ab 1992:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;W&#228;hrend der Intendanz von Johannes Felsenstein gibt es Neuinszenierungen von Rienzi, Lohengrin, Der fliegende Holl&#228;nder, Tristan und Isolde, Parsifal.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;2009:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Andr&#233; B&#252;cker wird Generalintendant des Anhaltischen Theaters und er&#246;ffnet mit Lohengrin. Generalmusikdirektor wird Antony Hermus.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;2010/11:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ballettdirektor Tomasz Kajdanski bringt seine Interpretation der Nibelungen auf die B&#252;hne.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;2012:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am 12. Mai beginnt mit der Premiere der G&#246;tterd&#228;mmerung der neue Ring. Es inszeniert Andr&#233; B&#252;cker, am Pult: Antony Hermus. Die erste Gesamtauff&#252;hrung ist f&#252;r 2015 geplant.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Termine:&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;G&#246;tterd&#228;mmerung:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;12.5., 20.5., 3.6., 30.6., 16.00 Uhr&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Siegfried:&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;30.3., 13.4., 9.5.2013, 9.6.2013;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Beiprogramm (Ausschnitt):&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;29.1.,17 Uhr: Die Nibelungen/Siegfriedsaga, Ballett von Tomasz Kajdanski zur Musik Richard Wagners;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;30.3., 19.30 Uhr, Bauhaus: Vortrag von Torsten Blume: Die B&#252;hne als leuchtender Gesamtapparat - von Richard Wagners projizierten Walk&#252;ren zu den Licht-Raum-Modulationen des Bauhaus-Meisters Lasl&#243; Moholy-Nagy;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;22.4.,11 Uhr: Vortrag von Nike Wagner;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;29.4., 10.30 Uhr: Matinee zur G&#246;tterd&#228;mmerung;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;12.5., 16 Uhr: Ausstellungser&#246;ffnung &#8222;Der Ring des Nibelungen in Dessau".&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Karten, Termine, Infos: www.der-ring-in-dessau.de&lt;/h2&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 22:26:41 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1193</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 26.01.2012Am</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 26.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Am Wochenende im Anhaltischen Theater&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Freitag, 27. Januar um 19.30 Uhr steht mit Giacomo Puccinis Oper &#8220;La Boh&#232;me&#8221; eine der weltweit am h&#228;ufigsten aufgef&#252;hrten Opern auf dem Spielplan. Die hauseigenen Solisten begleitet von der Anhaltischen Philharmonie unter der Leitung von Daniel Carlberg bringen mit &#8220;La Boh&#232;me&#8221; eine der traumhaftesten Liebesgeschichten der Operngeschichte, in all ihrer Leichtigkeit und Z&#228;rtlichkeit auf die B&#252;hne.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, 28. Januar um 17 Uhr ist mit &#8222;West Side Story&#8221; ein Musical-Klassiker zu erleben.
Leonard Bernsteins ber&#252;hmtes Musical &#8222;West Side Story&#8220;,  eine moderne Fassung von &#8222;Romeo und Julia&#8220;, ist nicht nur eine Ansammlung wundervoller Melodien mit rasanten Rhythmen, sondern ein Werk mit dem gerade jetzt hochaktuellen Thema der Sinnlosigkeit von Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Das Anhaltische Theater bietet gleich im Anschluss an die Vorstellung, ein Publikumsgespr&#228;ch im Theaterrestaurant an, um mit K&#252;nstlern &#252;ber die Inszenierung aber auch zu den aktuellen Bez&#252;gen des Werkes ins Gespr&#228;ch zu kommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Letztmalig ist am 29. Januar um 17 Uhr der furiose und bildgewaltige Ballettabend &#8222;Die Nibelungen: Siegfriedsaga&#8220; zu sehen. Zur Musik von Richard Wagner, in der Orchesterfassung von Carlos Kalmar, gespielt von der Anhaltischen Philharmonie, erz&#228;hlt Tomasz Kajdanski die Sage um den Helden Siegfried. Es ist die Geschichte von Menschen, die durch Leidenschaften, Liebe, Hass und Tod miteinander verbunden sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r die Vorstellungen &#8220;La Boh&#232;me&#8221; und &#8222;Die Nibelungen: Siegfriedsaga&#8220; sind noch Karten erh&#228;ltlich, die &#8222;West Side Story&#8221; am Samstag ist bereits ausverkauft.
Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:38:11 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1192</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 25.01.2012Dessauer</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 25.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Dessauer honorierten gro&#223;z&#252;gig die Leistungen der Schauspieler!&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Freitag, 20. Januar zeigte das Anhaltisches Theater zum letzten Mal die mitrei&#223;ende Kom&#246;die &#8222;Tolles Geld&#8220; vor sehr gut gef&#252;lltem Haus bei freiem Eintritt. Zur letzten Vorstellung hatte sich das Theater zu einer einmaligen und au&#223;ergew&#246;hnlichen Aktion entschlossen und schaffte f&#252;r diese Vorstellung das Geld einfach ab. Nach der Vorstellung durfte jeder geben, was ihm die Vorstellung wert war. Die Schauspieler standen mit &#8222;Klingelbeuteln&#8220; im Foyer und die Dessauer gaben gro&#223;z&#252;gig! 623 Zuschauer spendeten 3.153 Euro. 34 Besucher wollten ihren Theaterabend nicht geschenkt bekommen und hatten darauf bestanden, ihr Ticket regul&#228;r zu bezahlen. Insgesamt sind 3.737 Euro zusammen gekommen. Das sind im Durchschnitt 5.69 Euro je Zuschauer. Au&#223;erdem wurden mit dieser Aktion Zuschauer erreicht, die noch nie im Theater waren. Auch in Zukunft plant das Theater ungew&#246;hnliche Aktionen, um Zuschauer f&#252;r das Theater zu begeistern und die Strahlkraft in die Region auszuweiten.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:43:50 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1191</link>
    </item>
    <item>
      <title>Andreas Hillger, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Andreas Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 24.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Die sch&#246;nen Alliterationen&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Wagners &#8222;G&#246;tterd&#228;mmerung&#8220; gelesen.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Dass Richard Wagners Operntexte ohne die dazu geh&#246;rige, grandiose Musik gelinde gesagt speziell klingen, ist keine neue Erkenntnis. Namentlich der &#8222;Ring des Nibelungen&#8220; hat mit seiner k&#252;nstlichen Archaik und den grotesken Alliterationen schon h&#228;ufig Anlass zu ironischen Adaptionen geboten. Dass man &#252;ber die scheinbaren Schw&#228;chen dieses Werkes um so begr&#252;ndeter lachen kann, wenn man seine tats&#228;chlichen St&#228;rken ernst nimmt, zeigte nun eine Lesung der &#8222;G&#246;tterd&#228;mmerung&#8220; im Alten Theater. Denn der Dessauer Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker n&#228;herte sich gemeinsam mit Schauspieler Gerald Fiedler hier ja einem Stoff, den er in wenigen Monaten mit gr&#246;&#223;tm&#246;glichem Aufwand und den vereinten Kr&#228;ften seines Hauses auf die B&#252;hne bringen will.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund kam dieser skelettierten Fassung der Trag&#246;die um Siegfried und Br&#252;nhilde, Gunther und Hagen eine besondere Bedeutung zu.
B&#252;cker und Fiedler teilen die umfangreiche Personnage, zu der sich im letzten Teil des &#8222;Rings&#8220; ja auch noch ein Chor gesellt, br&#252;derlich durch zwei - und provozieren bereits durch diese simple Verabredung Gel&#228;chter im ausverkauften Haus. Denn wenn man mit heiligem Ernst einen Dialog mit sich selbst f&#252;hren muss oder binnen k&#252;rzester Zeit die Rollen zu wechseln hat, dann ist das nat&#252;rlich komisch - ganz gleich, wie tragisch sich die vorgetragenen Texte geben. Dass sich die beiden Sprecher zudem nicht auf die reine Lesung verlassen, sondern beil&#228;ufig Auf- und Abg&#228;nge sowie markante Gesten oder charakteristische Stimmfarben in die Handlung integrieren, steigert die Heiterkeit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den gr&#246;&#223;ten Effekt aber machen jene Regie-Anweisungen, die Richard Wagner in seiner ganzen Ambivalenz als versierten Theaterpraktiker und vision&#228;ren Gesamtkunstwerket zeigen. Denn das, was hier so wortreich beschrieben wird, ist f&#252;r das Verst&#228;ndnis des Geschehens zwar einerseits unverzichtbar, im buchst&#228;blichen Sinn aber zugleich unumsetzbar. Am Ende kehrt der &#8222;Ring&#8220; dorthin zur&#252;ck, woher er im &#8222;Rheingold&#8220; genommen wurde - doch das ist ein anderer Teil der Geschichte, der in Dessau erst 2015 erz&#228;hlt werden soll.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:00:11 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1190</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 24.01.2012</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 24.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Nathan der Weise&#8220; vor dem Hintergrund der j&#252;ngsten Ereignisse&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Donnerstag, 26. Januar um 18.30 Uhr zeigt das Anhaltische Theater die Schauspielinszenierung &#8222;Nathan der Weise&#8220;. Die erschreckenden Ereignisse der letzten Tage in Dessau ersch&#252;ttern und schockieren auch die Mitarbeiter des Theaters und zeigen, dass die Thematik des St&#252;ckes in dieser Stadt aktueller denn je ist.
Lessings Ruf nach Menschlichkeit, W&#252;rde und Respekt scheint auch nach 230 Jahren in der Heimatstadt von Moses Mendelssohn eine ferne Utopie zu sein. Das Anhaltische Theater will diese Utopie von Vers&#246;hnung und friedvollem Miteinander der Kulturen wieder in den Fokus der &#214;ffentlichkeit r&#252;cken und ein Podium zur Diskussion bieten. Gleich im Anschluss an die Vorstellung l&#228;dt das Team das Publikum zum Gespr&#228;ch in das Theaterrestaurant ein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Inszenierung erz&#228;hlt eine verwickelte Geschichte um Liebe, Glaube und Verrat in Jerusalem, einem Ort, an dem Juden, Moslems und Christen seit Jahrhunderten miteinander leben und der Kampf um die Macht zum t&#228;glichen Gesch&#228;ft geh&#246;rt.
Nach Jahren kehrt Nathan von einer Gesch&#228;ftsreise in sein Zuhause, nach Jerusalem zur&#252;ck. Kaum angekommen erf&#228;hrt Nathan, dass ein christlicher Tempelherr seine 18-j&#228;hrige Pflegetochter Recha vor dem Flammentod rettete und sich in sie verliebte. Von den Christen gehasst und gejagt, von den Moslems in die Rolle des willigen Geldgebers gezwungen, wird Nathans Glaube an die Wunderkraft eines Ringes, der die Gemeinsamkeiten aller Weltreligionen beschw&#246;rt, f&#252;r einen kurzen Moment zur Wirklichkeit.&lt;/p&gt;





&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 24 Jan 2012 18:51:07 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1189</link>
    </item>
    <item>
      <title>Helmut Rohm, Volksstimme, 24.01.2012Auftakt</title>
      <description>&lt;p&gt;Helmut Rohm, Volksstimme, 24.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Auftakt zum Jubil&#228;umsjahr 800 Jahre Anhalt&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Stadtchor und Fasch im Festkonzert dabei&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;m 3. Februar beginnt das Jubil&#228;umsjahr "Anhalt 800" mit einem Festkonzert im Gro&#223;en Haus des Anhaltischen Theaters Dessau.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dessau-Ro&#223;lau l "Wie kann man &#252;berhaupt versuchen, 800 Jahre Anhalt musikalisch abbilden zu wollen und ein Programm zu gestalten, das ein heutiges modernes Sinfonieorchester spielt?" Das sei, so Ronald M&#252;ller, Musikdramaturg am Anhaltischen Theater Dessau, die grundlegende Ausgangsfrage f&#252;r die Gestaltung des Festkonzertes "800 Jahre Anhalt" gewesen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aufgef&#252;hrt wird es am Freitag, dem 3. Februar, um 18 Uhr im Gro&#223;en Haus des Anhaltischen Theaters Dessau. Die Anhaltische Philharmonie musiziert unter Leitung ihres Generalmusikdirektors Antony Hermus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch die Moderation des Festkonzertes nach dem Festakt zur offiziellen Er&#246;ffnung des Jubil&#228;umsjahres 800 Jahre Anhalt um 16 Uhr ist "Chefsache": Durch das Programm f&#252;hrt der Generalintendant des Anhaltischen Theaters Dessau, Andr&#233; B&#252;cker.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Und in die Auff&#252;hrung haben wir auch Mitwirkende aus den vier bedeutendsten ehemaligen Residenzst&#228;dten Anhalts, aus Dessau, Bernburg, K&#246;then und Zerbst, einbezogen", erz&#228;hlt Ronald M&#252;ller.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An der Seite von Ragna Schirmer (Klavier) aus Halle und den Dessauer Gesangssolisten Angelina Ruzzafante, Jagna Rotkiewicz, Anne Weinkauf, Artjom Korotkov, Wiard Witholt und Ulf Paulsen wirken bei der Auff&#252;hrung der Beethoven Fantasie c- Moll neben dem Opernchor des Dessauer Theaters ebenfalls der Stadtchor Zerbst, der M&#228;nnerchor Ro&#223;lau, der Schulchor des Ludwigsgymnasiums K&#246;then, der Chor "Amici Carminis" und der Friedrich-Silcher-Chor, beide aus Bernburg, mit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Festkonzerte werden durch eine Beethoven-Komposition gewisserma&#223;en "geadelt", begr&#252;nden die Dessauer diese Wahl.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die "Festouvert&#252;re zur 100-j&#228;hrigen Jubelfeier des Herzoglichen Hoftheaters Dessau" wurde von August Klughardt (1847-1902), einem anhaltischen Landeskind, 1899 komponiert. "Mit ihren strahlenden Trompeten und Fanfaren passt sie so richtig zum Auftakt des jetzigen Festkonzertes", so Ronald M&#252;ller.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Richard Wagners Tannh&#228;user-Chor "Einzug der G&#228;ste" habe mehrfachen Bezug zum Jubil&#228;um. Die Opernhandlung spielt im 13. Jahrhundert, der Zeit der Anhalt-Gr&#252;ndung. Und Dessau sei auch bekannt geworden als das Bayreuth des Nordens - Wagner l&#228;sst Dessau und Anhalt gr&#252;&#223;en.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Kurt Weill, geb&#252;rtiger Dessauer, hat die Musikgeschichte der ersten H&#228;lfte des 20. Jahrhunderts in Europa und sp&#228;ter in Amerika gepr&#228;gt. Er kann einfach nicht fehlen", begr&#252;ndet Ronald M&#252;ller die Aufnahme der Suite aus Kurt Weills "Dreigroschenoper".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die erste H&#228;lfte des 18. Jahrhunderts war in Mitteldeutschland durch die Barockmusik gepr&#228;gt. Gewisserma&#223;en als deren Repr&#228;sentant wurde die Sinfonie B-Dur von Johann Friedrich Fasch (1688-1758), jahrzehntelang Zerbster Hofkapellmeister, in das Fest-Programm aufgenommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Restkarten f&#252;r das Festkonzert gibt es nur &#252;ber die Gesch&#228;ftsstelle "Anhalt 800" in Dessau.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:20:14 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1188</link>
    </item>
    <item>
      <title>Andreas Hillger, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Andreas Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 23.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Lukas Langhoff&lt;/h2&gt;

&lt;h1&gt;Die Schnittmenge der Kreise&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Es gibt einen Satz im "Faust", den Lukas Langhoff &#252;ber die Erinnerungen an seine Jugend schreiben k&#246;nnte: "Weh Dir, dass Du ein Enkel bist", l&#228;sst Goethe seinen Mephisto dort sagen. Und so muss sich der Junge Lukas auch gef&#252;hlt haben, als ein Lehrer die vergessenen Hausaufgaben einst mit dem Satz kommentierte: "Daf&#252;r hat Dein Gro&#223;vater nicht im Konzentrationslager gesessen." Der Gro&#223;vater war Wolfgang Langhoff, Kommunist, Autor des Liedes "Die Moorsoldaten", ostdeutsche Theaterlegende und bis zum politisch motivierten R&#252;cktritt 1963 Intendant des Deutschen Theaters Berlin. Lukas Langhoffs Vater Thomas leitete das gleiche Haus nach der Wende f&#252;r zehn Jahre, sein Onkel Matthias ist ebenfalls ein gefeierter Regisseur, seine Cousine Anna Autorin, sein Bruder Tobias Schauspieler. Eine Dynastie, der man kaum entkommt ...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass Lukas Langhoff nun in der Kantine des Anhaltischen Theaters sitzt und &#252;ber seine Inszenierung von Uwe Tellkamps "Der Turm" spricht, ist dennoch alles Andere als selbstverst&#228;ndlich. Lange hat er sich gegen die Erbfolge gewehrt, hat als Tischler gearbeitet und in Rockbands gespielt - und als der Drang zum Theater dann doch &#252;berm&#228;chtig wurde, ist er immer auf Distanz zu den Wirkungskreisen der Familie geblieben. Bei Frank Castorf, Christoph Schlingensief und Johann Kresnik hat er assistiert, f&#252;r drei Jahre den "Prater" der Berliner Volksb&#252;hne geleitet und dann seine k&#252;nstlerische Heimat f&#252;r lange Zeit vor allem bei Tobias Wellemeyer gefunden - zun&#228;chst in Magdeburg, dann in Potsdam. Zuletzt arbeitete Lukas Langhoff in Bonn und Bremen, nun also stellt er sich dem "Turm" - und damit auch eigener Geschichte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn nat&#252;rlich hat das Panoramagem&#228;lde aus dem bildungsb&#252;rgerlichen Dresdner Milieu der sp&#228;ten DDR auch mit Lukas Langhoffs Biografie zu tun - so wie mit der von Armin Petras, der einst in die Parallelklasse von Langhoff ging und nun den Roman f&#252;r die B&#252;hne bearbeitet hat. Uraufgef&#252;hrt wurde diese Fassung in Dresden &#252;brigens von Wolfgang Engel, der ein k&#252;nstlerischer Ziehvater von Tobias Wellemeyer war. Der wiederum hat Lukas Langhoff gef&#246;rdert und den "Turm" inzwischen selbst in Potsdam inszeniert ... Weh Dir, dass Du ein Enkel bist? Davon hat sich Langhoff l&#228;ngst befreit. Einmal, vor Jahren, sei er mit seiner Leipziger Inszenierung der "Simple Stories" von Ingo Schulze in die Ostalgie-Falle getappt. Weil ihm das nicht wieder passieren soll, n&#228;hert er sich dem neuen Text nun "nicht wissend, sondern naiv fragend". Dass dies durchaus w&#246;rtlich gemeint ist, haben die Dessauer Schauspieler in den ersten Probenwochen erfahren: Lange sa&#223; man beisammen und sprach &#252;ber Lebensl&#228;ufe und Erfahrungen. "Bei mir", sagt Lukas Langhoff, "muss man sich sichtbar machen."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um das Prinzip zu erkl&#228;ren, hat er im Regiebuch zwei Kreise gezeichnet, die sich &#252;berschneiden. Der eine steht f&#252;r den Schauspieler, der andere f&#252;r die Rolle - und die Schnittmenge f&#252;r das, was am Ende auf der B&#252;hne sichtbar ist. Es geht also weder um reine Identifikation noch um komplette Distanzierung. Die Wahrheit liegt in der Mitte - und bevor die nicht gefunden ist, f&#228;ngt dieser Regisseur nicht an zu inszenieren. Das ist f&#252;r ein Stadttheater-Ensemble ungew&#246;hnlich und fordert hohes Ma&#223; an Vertrauen. Das aber, sagt Langhoff, habe er in Dessau gefunden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am "Turm" interessiert ihn zudem nicht nur die abgeschlossene Geschichte eines untergegangenen Landes - sondern dessen verborgene Wurzeln, die in der Gegenwart neue Triebe hervorbringen. Die G&#228;stewohnung von Lukas Langhoff liegt direkt neben der Dessauer Mc-Donald&#8217;s-Filiale, an der vor einer Woche ein junger Mann niedergestochen wurde. Dass nun auch Rechtsextreme durch die Stra&#223;en marschieren, l&#228;sst Langhoff nach der Salonf&#228;higkeit von Ausl&#228;nderhass im b&#252;rgerlichen Lager fragen. "Wie viele von Tellkamps einstigen ,Turm&#8217;-Bewohnern w&#252;rden heute die Thesen von Thilo Sarrazin unterschreiben?"&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch diese Frage hat viel mit dem eigenen Dasein des Mannes zu tun, dessen Lebensmittelpunkt in Berlin-Kreuzberg liegt. Hier wohnt er mit seiner Tochter und seiner Frau, der in der T&#252;rkei geborenen Sermin Langhoff. Die Theatermacherin, die das Ballhaus Naunynstra&#223;e seit 2008 so erfolgreich leitet, dass sie unl&#228;ngst zur Co-Direktorin der Wiener Festwochen berufen wurde, hat ihren Mann f&#252;r die Situation von Migranten in Deutschland sensibilisiert. Dass ihre Inszenierung "B&#246;ses Blut" nun sogar zum Theatertreffen eingeladen ist, freut ihren Mann. "Ich bin unheimlich stolz auf sie", sagt er l&#228;chelnd. Und er wird wohl auch beim Dessauer Premierenapplaus wieder jene Geste in Richtung Parkett machen, die er sich bei jubelnden Fu&#223;ballern abgeschaut hat und die seiner Frau gilt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seinen Platz in der Dynastie hat er also gefunden. Gerade hat Lukas Langhoff die neue Biografie gelesen, die Esther Slevogt &#252;ber seinen Gro&#223;vater ver&#246;ffentlicht hat. Und bei seinen Eltern wird an jedem Wochenende gemeinsam gekocht. "Ich bin", hat der Sohn bei einem dieser rituellen Treffen zu seinem Vater gesagt, "nicht stolz auf unsere Vergangenheit. Aber ich bin stolz auf unsere Gegenwart."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wenn Ort und Zeit es erlauben, dann sehen sich die Langhoffs nat&#252;rlich wechselseitig auch ihre Theaterarbeiten an. Einen "Turm" hat &#252;brigens auch Thomas Langhoff schon einmal inszeniert - den von Hugo von Hofmannsthal vor zwei Jahrzehnten bei den Wiener Festwochen, die demn&#228;chst von seiner Schwiegertochter geleitet werden ... So schlie&#223;en sich Kreise.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Premiere f&#252;r "Der Turm" am 4. Februar, 19.30 Uhr, Gro&#223;es Haus Dessau.&lt;/h2&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:27:57 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1187</link>
    </item>
    <item>
      <title>Alexander Hauer, Der Opernfreund</title>
      <description>&lt;p&gt;Alexander Hauer, Der Opernfreund, 22.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;La Boh&#232;me&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;12.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;In dir finde ich den Traum, den ich schon immer tr&#228;umen wollte. Verstehst du mich? (La Boheme - 1. Akt)&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Zun&#228;chst einen Bemerkung in eigener Sache: Ich bin kein Freund von Puccini, seine Musik ist meines Erachtens zu sehr auf die weibliche Psyche komponiert, als dass ich sie verstehen k&#246;nnte/wollte. Tosca ja, der Mantel auch, aber sonst, sorry, f&#252;r einen Puccini fahr ich keine 100 Kilometer. So, Dessau liegt rund 300 km von meinem Wohnort weg, aber ich bin trotzdem gefahren. Ein Theater, das in einer permanent hohen Qualit&#228;t, an der sich die gr&#246;&#223;ten H&#228;user in Deutschland messen k&#246;nnen, produziert, wird auch einen Puccini hervorragend gestalten. Allein die Besetzung, die musikalische Leitung und das Regieteam versprach sensationelles. Also, auf die Autobahn und hin.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Roman Hovenbitzer und sein Ausstatter Thilo Steffens sind auch f&#252;r mich keine Unbekannte, ihr Inszenierungsstil, modern, aber durchaus der Tradition verbunden, entspricht auch genau meinem &#228;sthetischem Empfinden. Gleich zu Beginn ein Bruch, zwei Clowns, eher Horrorgestalten als Spa&#223;macher zitieren z&#228;rtliche Liebesgedichte, die die Handlung der Boheme unterstreichen. Die beiden interpretieren dann auch alle Nebenfiguren der Oper, David Ameln den Parpignol und Cezary Rotkiewicz  Benoit, Alcindor und den Sergeanten an der Stadtwache.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die eigentliche Handlung Hoverbitzer und Steffens verlegen die Oper aus ihrer Originalzeit und &#8211;Ort, dem revolution&#228;rem Paris der 1830 Jahre in einen vagen, immer g&#252;ltigen Rahmen. Vier mehr oder minder mittellose K&#252;nstler leben in einer WG zusammen. Der eine, Rudolfo, als Gast spontan eingesprungen und sensationell gut in die Regie eingef&#252;gt, S&#233;bastien Gu&#232;ze, leidet unter einer Schreibblockade. Da tritt eine Frau in sein Leben, Mimi, hier gedoppelt als reale Nachbarin, wie immer ber&#252;ckend sch&#246;n, voller z&#228;rtlicher Lyrismen und zartesten Pianis, gepaart mit  stupenden Sch&#246;nheit in der Stimme, Angelina Ruzzafante, und als Projektion Rudolfos, die Muse Mimi, die bezaubernde T&#228;nzerin Claudia Czys. Ab diesem Moment scheint die Zeit f&#252;r Rudolfo langsamer zu vergehen, Puccinis Melodien werden sanfter. Seine WG-Genossen, und welches Dreamteam an dunklen M&#228;nnerstimmen, Ashwin, Ko und Paulsen, kann Dessau da auf die B&#252;hne bringen, bemerken die Ver&#228;nderung ihres Freundes nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das zweite Bild, der Caf&#233; Momus Akt, ger&#228;t zu einem verspiegelten, kalt rot flittrigem Weihnachtsmarktspektakel. Hier schl&#228;gt dann die Stunde Ulf Paulsens, der dem am Rande des Wahnsinns stehenden Maler Marcello seine Gestalt und seine &#252;berragende Stimme leiht. Zusammen mit Anke Berndt, auch eine Premierennothelferin aus Halle, als Musetta gibt er das liebestolle Paar. Seine Einw&#252;rfe in ihren Walzer, voll kalkulierter Erotik, eine kleines Meisterwerk Puccinis, sind pr&#228;zise gesetzt und lassen Freude auf das Quartett im dritten Akt aufkeimen. Das quirlige Treiben vor dem Caf&#233; ger&#228;t bei Hoverbitzer und Steffens zu einem Schaulaufen der Massen. Der Chor unter Helmut Sonne, wie immer ein besonderer Hingucker und &#8211;H&#246;rer, unterst&#252;tzt vom pr&#228;zis singend und hervorragend spielenden Kinderchor unter Dorislava Kuntschewa, gibt eine gleichgeschaltete Menge, scheinbar ohne eigene Pers&#246;nlichkeit, wie Projektionen einer anderen Matrix.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach der, gef&#252;hlt viel zu langen, Pause, stellte sich f&#252;r mich dann die Frage, wie Roman Hoverbitzer die Szene mit der Zollschranke l&#246;sen wird. Seine L&#246;sung so einfach und so einleuchtend war, dass er das Geschehen einfach im &#8222;off&#8220; spielen lie&#223; und den Blick des Zuschauers auf seine Hauptprotagonisten richtete. So gelang ihm der Spagat die Oper ohne Striche, aber auch ohne Konkretisierung des R&#228;umlich-Zeitlichen, zu zeigen.
Nach der Trennung von ihren Frauen leben die Jungs wieder in ihrer alten WG. Doch das Feuer der Kreativit&#228;t scheint erloschen, ohne ihre Musen st&#252;mpern Rudolfo und Marcello vor sich hin, nichts scheint ihnen zu gelingen. Einen Moment der Entspannung bekommt das Publikum beim wunderbar choreographierten Duell im Quartett, bevor es wirklich ernst wird. Mimi kehrt zum Sterben zu ihrem Rudolfo zur&#252;ck, Kyung-Il Ko l&#228;sst Colline mit seiner Mantelarie erstrahlen, Musetta verliert ihre Kaltschn&#228;uzigkeit beim Gebet, dennoch, die Hilfe kommt zu sp&#228;t. Und genauso wie Mimi und die Muse Mimi in Rudolfos Leben getreten sind so gehen sie auch. Die reale Mimi stirbt, die Muse entschwindet auf einer Spiegelkugel in den B&#252;hnenhimmel. Beobachtet von einem schwarz gewandeten Chor bleiben f&#252;nf einsame Menschen zur&#252;ck.
Das Czesary Rotkiewicz ein ausgezeichneter S&#228;nger ist hat er in Dessau schon oft bewiesen, in dieser Boheme kristallisiert er sich auch als ausgezeichneter T&#228;nzer heraus. In Claudia Czyz klug durchdachter Choreographie ist er mehr als die St&#252;tze einer T&#228;nzerin, sein Tod in vielerlei Masken unterstreicht die Endlichkeit allen Menschlichens, dabei wirkt dieser Tod nie als Gefahr, sondern scheinbar als Freund und Partner.&lt;br/&gt;
Die besondere Leistung Hoverbitzers und Steffens&#8216; liegt darin &#8222;La Boheme&#8220; in scheinbar modernem, neudeuterischem Kleid daher kommen zu lassen, dass es aber eine, und das Regieteam m&#246;ge es mir verzeihen, stockkonservative Inszenierung ist. Sie erz&#228;hlen pr&#228;zise die Geschichte jenes tragischen Liebespaares, verzichten dabei nicht auf Requisiten und Versatzst&#252;cke der  nun hundertj&#228;hrigen Erfolgsgeschichte dieser Oper. Dass sie dabei nicht in eine Kitschorgie oder in einen Hyperrealismus geraten, verdeutlicht die ewige Aktualit&#228;t des Stoffes. Ihre Mimi stirbt,  sie geben nicht preis an welcher Krankheit, sondern sie zeigen das einfache Ende einer, vielleicht, ganz gro&#223;en Liebe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben der &#252;berragenden k&#252;nstlerischen Leistungen auf der B&#252;hne, und die Riesenb&#252;hne in Dessau fordert einfach H&#246;chstleistungen von allen Beteiligten, gibt es noch einen Faktor, der zum Triumpf des Abends beitrug: die Anhaltische Philharmonie unter Anthony Hermus. Gibt es irgendein Genre, das dieser Klangk&#246;rper nicht bew&#228;ltigt? Hermus holt aus dem Graben raus, was raus zu holen ist. Scheinbar leicht bew&#228;ltigt er die Klippen der Partitur, l&#228;sst sein Orchester flirren, peitscht die schnellen Stellen voran, gew&#228;hrt aber auch den sanften Lyrismen Puccinis ihr Recht. Er unterstreicht die Liebesgeschichte Mimis und Rudolfs mit sanften T&#246;nen, l&#228;sst das Feuer der Leidenschaft Musettas und Marcellos auflodern, deckt die falsche Sentimentalit&#228;t Collines in seiner Mantelarie auf und gibt Musetta im Gebet die Gelegenheit sich vom hartherzigen Partygirl zum mitleidendem Menschen zu wandeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was lernt der Rezensent daraus? 600 km Autobahn lohnen sich, wenn das Ziel Dessau hei&#223;t,  es einen Puccini mit diesen S&#228;ngern, diesem Orchester und vor allem solch eine grandiose Regieleistung gibt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alle fantastischen Produktions-Bilder sind von Claudia Heysel, Danke!&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Sun, 22 Jan 2012 14:57:26 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1186</link>
    </item>
    <item>
      <title>Kerstin Starke, Frankenpost, 21.01.2012Die</title>
      <description>&lt;p&gt;Kerstin Starke, Frankenpost, 21.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Die Seele muss tanzen&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Mit Shakespeares "Der Widerspenstigen Z&#228;hmung" meldet sich die Compagnie des Theaters Hof zu Wort. Ballett und Choreografie stammen von Tomasz Kajdanski.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Hof - Die Genialit&#228;t der St&#252;cke von William Shakespeare schm&#252;ckt jeden Spielplan, und in Hof tut sie das in dieser Spielzeit nun schon zum zweiten Mal: Die Ballett-Compagnie tanzt die Geschichte "Der Widerspenstigen Z&#228;hmung" zu Musik von Dmitri Schostakowitsch; Premiere im Theater ist am Freitag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tanz-Libretto und Choreografie dazu stammen von Tomasz Kajdanski, dem Ballettdirektor des Anhaltinischen Theaters Dessau. Dort hatte seine Shakespeare-Version, zu der er "zu 99 Prozent von der Verfilmung von Franco Zeffirelli inspiriert wurde" in der Spielzeit 2010/11 so gro&#223;en Erfolg, dass sie in diesem Jahr wiederaufgenommen wurde. Nun kommt auch das Hofer Publikum in den Genuss.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r die nur zw&#246;lf T&#228;nzer z&#228;hlende hiesige Compagnie ist das ungleich schwerer als f&#252;r die Kollegen in Dessau, denn jede Figur, au&#223;er der des Baptista, ist doppelt besetzt. "Die T&#228;nzerinnen und T&#228;nzer sind sehr gefordert", berichtet der in Warschau geborene Choreograf und bescheinigt ihnen ein "gutes Niveau". Das sei f&#252;r ihn nicht selbstverst&#228;ndlich gewesen. "Ich habe sie sehr gedrillt. Es ist auch eine sehr schwierige Aufgabe: Sie m&#252;ssen viel tanzen und gleichzeitig spielen und zwar Kom&#246;die. Das Wichtigste ist, dass das Publikum lacht."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tomasz Kajdanski selbst erhielt nach seiner Ausbildung in War-
schau sofort einen Vertrag am dortigen Theater, wo zu jener Zeit Jerzy Graczyk, der langj&#228;hrige Ballettdirektor des Theaters Hof, Solist war. "Wir jungen T&#228;nzer, alle noch gr&#252;n hinter den Ohren, haben ihn sehr bewundert." Der Choreograf Hans Kresnik holte Kajdanski nach Hei-
delberg, zwei Jahres sp&#228;ter wurde er ans Nationaltheater M&#252;nchen engagiert, wo er schlie&#223;lich Solo-T&#228;nzer wurde. "Dort habe ich gro&#223;e Choreografen wie John Neumeier und
Hans von Manen erlebt und Pers&#246;nlichkeiten wie August Everding und den Dirigenten Wolfgang Sawallisch", erz&#228;hlt der 53-J&#228;hrige
u&#223;erst lebhaft und gestenreich. "Ich war fast vierzehn Jahre in M&#252;nchen, und diese Zeit hat mich sehr
gepr&#228;gt. Bayern war mein Zu-
hause, hier habe ich mich wohl gef&#252;hlt."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In M&#252;nchen machte er auch erste eigene Choreografien. Seine T&#228;nzer-Karriere schloss er damals mit einem Gastspiel in New York ab als Sancho Pansa in "Don Quichotte". Kajdanski: "Jemand sah in M&#252;nchen mein Ballett ,Haben' und empfahl mich als Choreograf ans Theater nach Rostock." Nach drei Jahren wechselte er von dort nach Coburg, wo gerade Reinhold R&#246;ttger, der ehemalige Hofer Intendant, Chef war. "Das war hart damals", erinnert sich der Choreograf. "Zw&#246;lf Stunden Arbeit am Tag, in denen man auch kreativ sein musste und Psychologe im Umgang mit den T&#228;nzern."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Coburg fing Tomasz Kajdanski an, eigene Ballette zu schreiben, sie "vom Nullpunkt an zu entwickeln", und brachte sein erstes - "Kaspar Hauser" - zur Urauff&#252;hrung. Seine Spezialit&#228;t und Vorliebe sind, wie er sagt, Handlungsballette: "Der Zuschauer muss das Geschehen nachvollziehen k&#246;nnen, der Mensch auf der B&#252;hne muss glaubw&#252;rdig sein. Die Seele muss tanzen."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach Stationen in Kiel, erneut Rostock und Halberstadt kam Kajdanski nach Eisenach, wo er mit seiner vertanzten Biografie "Tschaikowski" in die Auswahl f&#252;r den Deutschen Theaterpreis "Der Faust" kam. "Das war wie eine Oscar-Nominierung", freut er sich noch heute. Er folgte dann dem Angebot, Ballettdirektor in Dessau zu werden; dort hat er bislang neben "Lulu" nach Frank Wedekind unter anderem die "Nibelungen" auf die Tanz-B&#252;hne gebracht. Langj&#228;hriger Begleiter f&#252;r den mit einer Deutschen verheirateten Vater eines Sohnes ist der B&#252;hnenbildner Dorin Gal, der auch die Ausstattung in Hof &#252;bernommen hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein besonderer Coup ist Kajdanski mit der Auswahl der Musik f&#252;r seine "Widerspenstige" gelungen. "Ich habe etwa zwanzig CDs von Dmitri Schostakowitsch durchgeh&#246;rt, bis ich alle St&#252;cke zusammen hatte", erz&#228;hlt er. Und der Pole, der einst als F&#252;nfj&#228;hriger an der Musikschule in Warschau Klavierunterricht hatte, beweist ein gutes H&#228;ndchen. Denn Ausschnitte etwa aus Schostakowitschs Ballett "Das goldene Zeitalter", aus verschiedenen Ballett-Suiten, aus dessen "Hamlet-Suite" und Filmmusik des Russen scheinen eigens f&#252;r "Der Widerspenstigen Z&#228;hmung" komponiert zu sein.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Sun, 22 Jan 2012 10:22:14 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1185</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 17.01.2012</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 17.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Wunschfilm 299&#8220; in der Justizvollzugsanstalt Dessau&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Dienstag, 28. Februar um 17 Uhr geht das Schauspielensemble des Anhaltischen Theaters mit der beliebten Reihe &#8222;Wunschfilm 299&#8220; in die Justizvollzugsanstalt Dessau.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Immer wieder bespielte das Anhaltische Theater in der Vergangenheit den &#246;ffentlichen Stadtraum, zuletzt bei der theatralen Stadtbegehung &#8222;SchwarzWeiss&#8220; und zeigte auch an ungew&#246;hnlichen Orten der Stadt Theater. Nach Kooperationen mit verschiedenen Partnern, wie dem Gartenreich W&#246;rlitz oder dem Bauhaus, arbeitet das Theater nun auch mit der Justizvollzugsanstalt Dessau zusammen, einer Institution, die wie das Theater in ihrer Existenz bedroht ist. &#8222;Ich hoffe, wir k&#246;nnen mit dieser Zusammenarbeit ein Zeichen f&#252;r die Stadt Dessau-Ro&#223;lau setzen. Wir als Theater wollen uns weiter in die gesellschaftlichen Diskurse einmischen und ungew&#246;hnliche Wege gehen. Ich denke, dass es gerade auch f&#252;r Strafgefangene wichtig ist, nicht von Kunst und Kultur abgeschnitten zu sein&#8220;, sagte Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker.
Auftakt dieser Zusammenarbeit ist am 28. Februar eine Folge des Formats &#8222;Wunschfilm 299&#8220;. Dabei w&#228;hlen die Gefangenen in den n&#228;chsten Wochen einen Film aus, der dann mit gro&#223;er Spiellust und Fantasie nachgespielt wird. Zur Auswahl stehen diesmal folgende Filme: &#8222;Spider-Man&#8220; (2002), &#8222;Superman returns&#8221; (2006) und  &#8220;Batman: The Dark Knight&#8221; (2008). W&#228;hrend der Vorstellung haben die Zuschauer die M&#246;glichkeit, in den Ablauf der Handlung einzugreifen und zu ver&#228;ndern.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 15:38:06 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1184</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 16.01.2012Letzte</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 16.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Letzte Vorstellung &#8222;Die Weihnachtsgans Auguste&#8220; und Preisverleihung Wettbewerb um die sch&#246;nste Auguste&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Das Anhaltische Theater Dessau zeigt am 22. Januar um 15 Uhr letztmalig die bei Klein und Gro&#223; gleicherma&#223;en beliebte Geschichte von Friedrich Wolf &#8222;Die Weihnachtsgans Auguste&#8220;.
In dem von Regisseur Andreas Rehschuh neu f&#252;r die B&#252;hne bearbeiteten M&#228;rchen wird erz&#228;hlt, wie Kammers&#228;nger Luitpold L&#246;wenhaupt um jeden Preis seinen Traum von einer idealen Weihnacht Wirklichkeit werden lassen will und am Ende doch auf seinen &#8222;Braten&#8220; verzichten muss, um das beste Fest seines Lebens begehen zu k&#246;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Anschluss an die Vorstellung um ca. 16.45 Uhr gibt die Jury (bestehend aus der echten Auguste/Susanne Hessel, Anja Wolf/K&#252;nstlerin und Joachim Landgraf/als &#8222;Spezialist f&#252;r alles&#8220;) die Gewinner des Wettbewerbs um die sch&#246;nste Auguste bekannt. Die drei Gewinner, die auch noch mal zur Vorstellung eingeladen sind, d&#252;rfen sich &#252;ber tolle &#220;berraschungen freuen.
Anfang November hatte das Anhaltische Theater zu einem Wettbewerb aufgerufen, die sch&#246;nste Auguste zu schaffen. Zahlreiche und sehr fantasievolle Zeichnungen und gebastelte G&#228;nse wurden von Kindern eingereicht und sind bis zum 22. Januar im Foyer ausgestellt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r die letzte Vorstellung &#8222;Die Weihnachtsgans Auguste&#8220; sind noch Restkarten erh&#228;ltlich.
Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 16 Jan 2012 17:33:22 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1183</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 16.01.2012</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 16.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Des Nachts sind alle Katzen blau!&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Dramaturg Holger Kuhla im Gespr&#228;ch mit Regisseur Lukas Langhoff&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Sonntag, 22. Januar um 19 Uhr hei&#223;t es wieder &#8222;Des Nachts sind alle Katzen blau!&#8220;.
Was liegt als Spross einer der gr&#246;&#223;ten Theaterfamilien Deutschlands n&#228;her, als selbst ein gro&#223;er Theaterregisseur zu werden? Alles. Zumindest, wenn es nach Lukas Langhoff geht.
Langhoff, Sohn und Enkel der legend&#228;ren Regisseure Thomas Langhoff und Wolfgang Langhoff, wollte zun&#228;chst nichts mit dem Theater zu tun haben, lie&#223; sich zum Tischler und Tontechniker ausbilden und tourte mit Petra Zieger und anderen durch die Republik.
Wie Lukas Langhoff, dessen Inszenierung &#8222;Der Turm&#8220; am 4. Februar Premiere hat, dann aber doch Theaterregisseur wurde, erf&#228;hrt das Publikum am 22. Januar, wenn im Alten Theater wieder &#8222;alle Katzen blau&#8220; sind. Im Talk mit Holger Kuhla geht es dabei ausnahmsweise weniger um das Theater als um das Leben dieses Regisseurs und bekennenden Mario-Barth-Fans, der lieber fernsieht als liest und lieber diskutiert als inszeniert.
&#8222;Nachts sind alle Katzen blau&#8220; mit Lukas Langhoff ist ein redseliger Gespr&#228;chsabend, eine Zeitreise durch zwei Staaten und entlang eines immer wieder hakenschlagenden Lebenswegs. Um 19 Uhr beginnt die humorvolle Runde, bei der auch noch die eine oder andere &#220;berraschung auf das geneigte Publikum wartet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eintritt: frei&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:08:30 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1182</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 12.01.2012Richard</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 12.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Richard Wagner &#8222;G&#246;tterd&#228;mmerung&#8220; gelesen von Andr&#233; B&#252;cker und Gerald Fiedler&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zum RING DER BAUHAUSSTADT&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Im Rahmen der beliebten Lesereihe &#8222;Die Nacht, die Lichter&#8220; widmen sich Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker und Schauspieler Gerald Fiedler (alias Leo Polte) am 19. Januar um 19 Uhr einer gro&#223;en Textdichtung des Komponisten Richard Wagner. (Fast) ohne Musik sezieren beide gen&#252;sslich den Text der &#8222;G&#246;tterd&#228;mmerung&#8220;. Immer ernsthaft aber nicht ohne Witz tauchen sie ein in die einzigartige Welt des Wagnerschen Stabreims, in die Welt der Menschen und G&#246;tter, und zelebrieren schlie&#223;lich emphatisch den Untergang. Kapellmeister und Studienleiter, Wolfgang Kluge l&#228;sst am Klavier die wichtigsten Leitmotive erklingen. Ein Muss nicht nur f&#252;r Musikliebhaber und Wagner-Fans! F&#252;r gastronomisches Vergn&#252;gen sorgt das Team vom Restaurant &amp;amp; Bar &#8222;Altes Theater&#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Veranstaltung ist Teil des umfangreichen Begleitprogramms zum Dessauer RING. Am 12. Mai 2012 wird am Anhaltischen Theater Dessau die Premiere der &#8222;G&#246;tterd&#228;mmerung&#8220; gefeiert und damit der Auftakt zum ersten gesamten Zyklus von Richard Wagners &#8222;Der Ring des
Nibelungen&#8220; seit einem halben Jahrhundert. Die Schirmherrschaft f&#252;r den RING DER BAUHAUSSTADT hat Ministerpr&#228;sident des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff &#252;bernommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weitere Informationen zum RING DER BAUHAUSSTADT unter: www.der-ring-in-dessau.de.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:45:15 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1181</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 12.01.2012Noch</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 12.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Noch Platz in der &#8222;Pension Sch&#246;ller&#8220;!&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, 14. Januar um 19.30 Uhr steht mit &#8222;Pension Sch&#246;ller&#8220; wieder eine Kom&#246;die auf dem Spielplan des Anhaltischen Theaters.
Die atemberaubend, wahnwitzige Inszenierung von Werner Eng zeigt den Kleinb&#252;rger Klapproth, der um auch einmal etwas Besonderes zu erleben, in der Hauptstadt eine echte Irrenanstalt kennen lernen m&#246;chte. In Ermangelung einer echten, erkl&#228;ren sein Neffe Alfred und dessen Freund Kissling,  kurzerhand die Familienpension Sch&#246;ller zu einer &#8222;Anstalt&#8220;. Die recht illustren Pensionisten bei Sch&#246;llers wissen nat&#252;rlich nichts von ihrem &#8222;Gl&#252;ck&#8220; und Klapproth erlebt den au&#223;ergew&#246;hnlichsten Abend seines Lebens. Alle Beteiligten w&#228;ren also sehr zufrieden, wenn &#8230; ja, wenn sich die Schar der hauptst&#228;dtischen &#8222;Irren&#8220; nicht aufmachen w&#252;rde, ihrem guten &#8222;Freund&#8220; Klapproth daheim in der Provinz einen freundschaftlichen Gegenbesuch abzustatten.
W&#228;hrend die &#8222;Pension Sch&#246;ller&#8220; am Freitag bereits ausverkauft ist, sind f&#252;r die Vorstellung am Samstag, 14. Januar noch Buchungen m&#246;glich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 12:30:50 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1180</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 12.01.2012Zum</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 12.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Zum letzten Mal : &#8222;Die Nibelungen: Siegfriedsaga&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Letztmalig ist am 29. Januar um 17 Uhr der bildgewaltige Tanzabend &#8222;Die Nibelungen: Siegfriedsaga&#8220; auf Dessaus B&#252;hne zu sehen. Zur Musik von Richard Wagner, in der Orchesterfassung von Carlos Kalmar, gespielt von der Anhaltischen Philharmonie, erz&#228;hlt Tomasz Kajdanski die Sage um den Helden Siegfried. Es ist die Geschichte von Menschen, die durch Leidenschaften, Liebe, Hass und Tod miteinander verbunden sind. Ein furioser Ballettabend, der dem Publikum beeindruckende Bilder zeigt!
&#8222;Getanzt wird in der Dessauer Urauff&#252;hrung vorz&#252;glich. Das ist ein Abend starker, gro&#223;er Bilder, so phantastisch mit schwebenden Gestalten und so erdverbunden und der Realit&#228;t geschuldet durch die &#252;berzeugenden Pers&#246;nlichkeiten aller T&#228;nzerinnen und T&#228;nzer der Kompanie.&#8220; &#8211; so Boris Michael Gruhl, tanznetz, M&#228;rz 2011&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:46:24 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1179</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 11.01.2012Sonntags</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 11.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Sonntags im Anhaltischen Theater: Spannende Theaterf&#252;hrung und B&#252;chners &#8222;Woyzeck&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Sonntag, 15. Januar um 10.30 Uhr (Start in der Kassenhalle) l&#228;dt das Anhaltische Theater zu einer spannenden F&#252;hrung durch das Theater ein. An diesem Vormittag hat das Publikum die Gelegenheit, den Theaterbetrieb aus einem ganz anderen Blickwinkel zu erleben und auf den Pfaden, die sonst nur S&#228;nger, Musiker, T&#228;nzer und Schauspieler beschreiten zu wandeln. Das Publikum erlebt eine spannende Reise durch eines der gr&#246;&#223;ten B&#252;hnenh&#228;user Europas, die Theatergeschichte und seine Geschichten und kann sich bei der Theaterf&#252;hrung hinter den Kulissen von der Faszination des Theaters anstecken lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um 17 Uhr zeigt das Anhaltische Theater zum vorletzten Mal die Schauspielinszenierung &#8222;Woyzeck&#8220; im Gro&#223;en Haus. Gleich einer Wanderzirkus-Truppe l&#228;sst Regisseur Christian Weise das Schauspielensemble auf der B&#252;hne stranden.
Erz&#228;hlt wird in dem Schauspiel von Georg B&#252;chner die Geschichte des Soldaten Woyzeck, der seine Frau Marie liebt, aber ihr und dem gemeinsamen Sohn nicht viel zu bieten hat. Um zu &#252;berleben, arbeitet er Tag und Nacht, stets gehetzt schl&#228;gt er sich durch und liefert sich aus. Woyzeck tut bis zur Selbstaufl&#246;sung alles und f&#252;r jeden, wenn auch nur ein paar Groschen dabei herausspringen. Hauptmann und Arzt, f&#252;r die Woyzeck u.a. auch arbeitet nutzen ihn nicht nur physisch und psychisch aus, sondern dem&#252;tigen ihn obendrein in aller &#214;ffentlichkeit. All dies nimmt er in Kauf, um das kleine Gl&#252;ck zu bewahren. Doch als der d&#252;nne Faden, an dem sein Leben h&#228;ngt, durch Maries exzessiv gelebte Untreue rei&#223;t, ist es auch damit vorbei...
Jens Dohle und Christoph Reuter komponierten eigens f&#252;r das St&#252;ck eine B&#252;hnenmusik, die von Balkankl&#228;ngen inspiriert ist und live von sechs Musikern der Anhaltischen Philharmonie unter der Leitung von Stefan Neubert gespielt wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 16:52:40 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1178</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 10.01.2012Wieder</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 10.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Wieder im Spielplan: &#8222;Der Protagonist&#8221; / &#8222;Der Bajazzo [I Pagliacci]&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Nachdem  2011 mit dem Premierendoppel das Kurt Weill Fest er&#246;ffnet wurde, ist ab Freitag, 13. Januar um 19.30 Uhr die h&#246;chst spannungsreiche Kombination der zwei Kurzopern &#8222;Der Protagonist&#8221; / &#8222;Der Bajazzo [I Pagliacci]&#8220; wieder auf der B&#252;hne des Anhaltischen Theaters zu sehen.
Kurt Weills gefeierte Erstlingsoper &#8222;Der Protagonist&#8220; wie auch eine der ber&#252;hmtesten Opern des italienischen Verismo, Leoncavallos &#8222;I Pagliacci&#8220;, erz&#228;hlen fast identische Geschichten &#252;ber Liebe und Eifersucht und das Leben im Theater.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In beiden Opern, f&#252;r die Oliver Proske ein gro&#223;artiges und sehr bewegliches B&#252;hnenbild schuf, stehen die Prinzipale einer Schauspieltruppe im Mittelpunkt des Geschehens, die jeweils die Frau ihres Lebens auf der B&#252;hne ermorden: In &#8222;Der Protagonist&#8220; die Schwester, die ihrem Bruder ihren Liebhaber verheimlicht hatte und in Leoncavallos Oper die Ehefrau, die ihren Ehemann betr&#252;gt. Weills und Leoncavallos Musik waren wegweisend f&#252;r ihre Zeit und ber&#252;hren noch heute durch ihre ausdrucksvolle Klangsprache.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Freuen darf sich das Publikum auf Angus Wood (als Protagonist), Sergey Drobyshevskiy (als Canio) und KS Iordanka Derilova in der Doppelrolle (als Cathrina /Nedda). In weiteren Rollen sind Ulf Paulsen, Wiard Witholt und David Ameln zu erleben. Unter der Leitung von Wolfgang Kluge musiziert die Anhaltische Philharmonie, der Opernchor und der Kinderchor des Anhaltischen Theaters.&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Angus Wood&#8217;s starker und klarer Tenor und sein &#252;berzeugendes Spiel schaffen ein vollendetes Portrait des Protagonisten und Iordanka Derilova...sang die Schwester mit einer gl&#228;nzenden dramatischen Sopranstimme. Das von Antony Hermus gef&#252;hrte Orchester setzte geschickt die schwere Partitur Weills um. - so George Loomis, The New York Times, M&#228;rz 2011&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unter dem neuen GMD Antony Hermus spielte die Anhaltische Philharmonie mit Pr&#228;zision, Farbenreichtum und Ausdruckswillen, wie man sie an gr&#246;&#223;eren H&#228;usern nicht besser erwarten k&#246;nnte. &#8211;so Andreas Hauff, Oper und Tanz, Mai/Juni 20&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 14:28:05 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1177</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 10.01.2012Anhaltisches</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 10.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Anhaltisches Theater im Programm des Berliner Theaterclubs&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Das Anhaltische Theater Dessau ist mit einem musikalischen Beitrag im Rahmen der &#8222;Talkshow&#8220; des Berliner Theaterclubs am 15. Januar um 11 Uhr im Maritim Hotel Berlin in der Stauffenbergstra&#223;e vertreten. Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker, die Sopranistin Angelina Ruzzafante und der Tenor Artjom Korotkov pr&#228;sentieren, begleitet von Dorothee Dietz am Klavier, Ausschnitte aus aktuellen Inszenierungen u.a. aus &#8222;La Boh&#232;me&#8220; und &#8222;Faust&#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf Grund einer neu gekn&#252;pften Kooperation ist das Anhaltische Theater als erstes Nichtberliner Theater im Programm des Berliner Theaterclubs vertreten und erh&#246;ht mit diesem Angebot weiterhin seine &#252;berregionale Ausstrahlung. Alle zwei Monate erscheint die Club-Zeitung, in der ab M&#228;rz auch Veranstaltungen des Anhaltischen Theaters angeboten werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Berliner Theaterclub e.V. ist ein gemeinn&#252;tziger Verein und vermittelt seit &#252;ber 40 Jahren seinen 25.000 Mitgliedern Karten f&#252;r kulturelle Veranstaltungen wie Oper, Operette, Theater, Ballett, Musical, Show, Variet&#233;, Konzerte u.v.a. Aus einem bunt gemischten Programm mit &#252;ber 10.000 Veranstaltungen j&#228;hrlich bietet er seinen Mitgliedern ein vielf&#228;ltiges kulturelles Angebot auf h&#246;chstem Niveau.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;www.berliner-theaterclub.de&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 14:13:04 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1176</link>
    </item>
    <item>
      <title>Carla Hanus, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Carla Hanus, Mitteldeutsche Zeitung, 09.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Oberzentrum st&#252;rzt sich ins Jubil&#228;umsjahr&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Ministerpr&#228;sident Reiner Haseloff sieht die Stadt Dessau-Ro&#223;lau gut aufgestellt.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Einen Strau&#223; f&#252;r Anhalt hat gestern die Anhaltische Philharmonie im Anhaltischen Theater mit einem heiteren Konzert dem Publikum &#252;berreicht. In den Reihen der Konzertbesucher hatten Ministerpr&#228;sident Reiner Haseloff ebenso Platz genommen wie der Bischof des Bistums Magdeburg, Abgeordnete des Bundes- und des Landtages, Unternehmer, Ortsb&#252;rgermeister, Pr&#228;sidenten und Vizepr&#228;sidenten von Einrichtungen, Vorsitzende von Vereinen, Vertreter von Beh&#246;rden und Gerichten und noch viele weitere, die der Einladung zum Neujahrsempfang der Stadt Dessau-Ro&#223;lau, der gemeinsam mit der Sparkasse ausgetragen wurde, gefolgt waren. Um sich von dem musikalischen Schwung der Philharmonie ins neue Jahr tragen zu lassen, um anregende Gespr&#228;che zu f&#252;hren und auch um wegweisende Worte zu h&#246;ren.
Im Jubil&#228;umsjahr Anhalt 800. Im dritten Oberzentrum. Diese beiden Themen stellte dann auch Oberb&#252;rgermeister Klemens Koschig an den Beginn seiner Rede. Er wies auf den prall gef&#252;llten Veranstaltungskalender zum Jubil&#228;um hin, zu denen er herzlichst einlud, &#8222;um so nicht nur unsere Heimat besser kennen zu lernen, sondern auch die Verbundenheit zu dokumentieren&#8220;. Er betonte aber auch, dass damit die ehemalige Haupt- und Residenzstadt Dessau vor gro&#223;en Ereignissen und damit auch Herausforderungen steht.
&#8222;Dessau-Ro&#223;lau ist kein k&#252;nstliches Oberzentrum, schon gar nicht ein Oberzentrum von irgendwelchen Gnaden&#8220;, unterstrich Koschig und begr&#252;ndete das Oberzentrum zum einen aus der Geschichte heraus, zum anderen und vor allem aber aus seinen Aufgaben heraus, wobei er stellvertretend nur das St&#228;dtische Klinikum und das Anhaltische Theater nannte.
In den Blick r&#252;ckte Koschig dabei aber auch das Justizzentrum, das in diesem Anhaltjahr in Justizzentrum Anhalt umzubenennen, einstimmiger Stadtratsbeschluss ist. Dieses Justizzentrum integriere die Justizvollzugsanstalt, deren Standort derzeit aber durch Projekte des Jusitzministeriums f&#252;r die Zukunft in Frage gestellt wird. Deshalb schlussfolgerte Koschig: &#8222;Eine Schlie&#223;ung der Justizvollzugsanstalt greift auch erneut ein St&#252;ck Oberzentrum an.&#8220;
Dessau-Ro&#223;lau sei das Oberzentrum, das die schwierigsten Rahmenbedingungen hat, r&#228;umte auch Ministerpr&#228;sident Reiner Haseloff in seinen Gru&#223;worten ein. &#8222;Wir wollen das politisch&#8220;, versicherte er und erkl&#228;rte: &#8222;Wir m&#252;ssen uns bem&#252;hen, dass es auch in Zukunft gut abgesichert ist", wobei er unter anderem die Finanzlage erw&#228;hnte.
Generell sehe er aber Dessau-Ro&#223;lau auf einem guten Weg, meinte Haseloff. Was er nicht nur auf den Sachsen-Anhalt-Tag - hier meinte er, seien alle Vorbereitenden gut beieinander, um alles hinzubekommen - und das Jubil&#228;um Anhalt 800 bezog. Aber auch auf dieses. Die Landesregierung sei stolz darauf, &#8222;dass wir mit dem Namen Anhalt unseren Landesgeburtstag feiern k&#246;nnen&#8220;, sagte Haseloff. &#8222;800 Jahre Anhalt haben gezeigt, dass man immer wieder Tiefen bew&#228;ltigt und sich zu H&#246;hen durchgek&#228;mpft hat.&#8220;&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 11:49:06 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1175</link>
    </item>
    <item>
      <title>Helmut Rohm, Volksstimme, 05.01.201221</title>
      <description>&lt;p&gt;Helmut Rohm, Volksstimme, 05.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;21 Jahre mit f&#252;nf GMD und eine R&#252;ckkehr&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Mit der f&#252;nften Ausgabe geht der Dessauer Philharmonie-Stammtisch in sein zweites Jahr&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Es gab einen wahren Beifallssturm, als Joachim Landgraf und Antony Hermus am Dienstagabend im ausverkauften Ratskeller Dessau den ersten Philharmonie-Stammtisch 2012 er&#246;ffneten. Es war insgesamt der f&#252;nfte - und es wurde einj&#228;hriges Stammtisch-Jubil&#228;um gefeiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der damalige Verwaltungsdirektor Landgraf - heute nach Pensionierung im Ehrenamt- und der aktuelle GMD Hermus haben eine prosperierende Reihe ins Leben gerufen, durch die sich Publikum und K&#252;nstler gegenseitig einander noch intensiver kennenlernen. Zwei Pr&#228;missen charakterisieren diese Dessauer Stammtisch-Philosophie: interessante Gespr&#228;chspartner und eine spannungsvolle Spontanit&#228;t, was den k&#252;nstlerisch- unterhaltsamen Part betrifft.
Ein nicht geringerer Beifall brandete auf, als Moderator Joachim Landgraf mit Daniel Lipton und Ronald M&#252;ller das "Vorstellungspaar des Abends" ank&#252;ndigte. Prof. Lipton war von 1992 bis 1996 Dessauer Generalmusikdirektor. Ronald M&#252;ller, Musikdramaturg des Anhaltischen Theaters, ist seit 1990, unmittelbar nach seinem Studium, in Dessau &#8222;in Lohn und Brot&#8220;. Er wirkt f&#252;r das Publikum mehr im Verborgenen, bekannt jedoch auch durch seine Konzerteinf&#252;hrungen und nach der "Entdeckung" durch Musikdirektor Wolfgang Schmorl, als renommierter Konzertmoderator.
Es ist Joachim Landgrafs gr&#252;ndlicher Recherche und geschickter Interview-F&#252;hrung zu verdanken, dass die Stammtisch-Besucher sehr viel Wissenswertes &#252;ber die Specialguests erfuhren.
So, dass Daniel Lipton in Paris geboren wurde, in New York aufwuchs, lange Zeit in Kanada lebte - alle drei Staatsb&#252;rgerschaften hat - und durch seine hoch geachtete Dirigentent&#228;tigkeit auch "Ehrenb&#252;rger des Staates Kolumbien" ist. An seine Dessauer Zeit erinnert er sich immer gern, an das gro&#223;e Engagement der Musiker und dass &#8222;wir, Orchester und ich, alles miteinander besprochen und gemacht&#8220; haben. Daniel Lipton und Ronald M&#252;ller erinnerten auch an das l&#228;ngste Konzert, das es je in Dessau gab: das &#8222;Opernkonzert&#8220; am 2. Juli 1994 in einer Gesamtl&#228;nge von 4.13 Stunden.
Daniel Lipton erz&#228;hlte, mit zeitlichem Abstand und Schmunzeln, von den Auseinandersetzungen mit Generalintendant Johannes Felsenstein &#252;ber die Grundsatzfrage: &#8222;Oper generell in Deutsch oder der jeweiligen Originalsprache?&#8220; Lipton: &#8222;Die Musik wurde stets f&#252;r die jeweilige Originalsprache komponiert,&#8220; m&#246;ge sie auch so aufgef&#252;hrt werden.
&#8222;Mein Herz ist hiergeblieben. Dessau bleibt immer in meiner besten Erinnerung", ein sehr bemerkenswertes emotionales Bekenntnis. "Schlie&#223;lich habe ich im Dessauer Theater auch meine Frau kennengelernt", erz&#228;hlt er schmunzelnd im Volksstimme-Gespr&#228;ch. Die Familie, zu der noch eine 14-j&#228;hrige Tochter und ein 12-j&#228;hriger Sohn geh&#246;ren, lebt in Potsdam. Ansonsten ist Daniel Lipton, seit 1996 freischaffend, ein "Weltb&#252;rger in Sachen Musik".
Sein letztes Sinfoniekonzert in Dessau dirigierte er am 23. und 24. Mai 1996. Heute und morgen wird er die Anhaltische Philharmonie beim 4. Sinfoniekonzert der Saison dirigieren.
F&#252;r den Musikdramaturgen Ronald M&#252;ller war Daniel Lipton einer von, einschlie&#223;lich Antony Hermus, f&#252;nf Generalmusikdirektoren, mit denen er in Dessau zusammenarbeitete bzw. aktuell t&#228;tig ist. Der aus dem Th&#252;ringer Wald stammende Musikdramaturg wei&#223; nicht nur, wo es in Dessau die besten originalen Th&#252;ringer Bratw&#252;rste gibt. Er hat &#252;ber 20 Jahre Dessauer Musikgeschichte mitkonzipiert. In Zusammenarbeit mit den Dirigenten entstanden zahlreiche interessante Sinfoniekonzertprogramme, hat er wesentlich mitgewirkt, dass die Philharmonie und ihre Musiker &#8222;raus an die Schulen gehen&#8220;, dass aus Teilnahmen an Generalproben Sch&#252;lerkonzerte wurden.
Damit ein GMD gut arbeiten kann, muss das Umfeld stimmen, so Antony Hermus. &#8222;Ronald M&#252;ller ist eine solche Person, kein Nur-Zustimmer, sondern einer, der mitdenkt, sich einbringt, auch Angedachtes in Frage stellt. Und - meistens hat er auch recht&#8220;, lobt Antony Hermus.
Gespannt sind die Stammtisch-G&#228;ste immer auf das kulturelle "Beiprogramm", in dem
die Musiker nicht selten "k&#252;nstlerisch fremdgehen". Hornist Dietmar Adam, ehemaliger Thomaner, begleitet von Antony Hermus, begeisterte mit zwei Gesangsauftritten, darunter aus "Messias" von H&#228;ndel. Weitere Musikerinnen und Musiker sangen als &#8222;Singphilharmonie-Nonett&#8220; unter anderem mehrstimmig weihnachtliche Lieder. Spontan reichten die Gesangssolisten Angelina Ruzzafante, David Ameln und Ulf Paulsen dem GMD mitgebrachte Noten.
&#220;brigens hat Ulf Paulsen angek&#252;ndigt, zum n&#228;chsten Stammtisch werde er seine Posaune mitbringen. Wenn Instrumentalisten singen, werden S&#228;nger konzertieren. Das wird voraussichtlich im Mai sein.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 11:46:30 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1174</link>
    </item>
    <item>
      <title>Johannes Killyen, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Johannes Killyen, Mitteldeutsche Zeitung, 10.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Gro&#223;e B&#246;gen und Linien&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Klassische Konzerte heben sich in der schnelllebigen Musikbranche durch eine gewisse &#220;berzeitlichkeit vom Umfeld ab - ihre Protagonisten bleiben nicht selten &#252;ber Jahrzehnte hinweg die gleichen. Auch damit ist der frenetische Applaus f&#252;r Gastdirigent Daniel Lipton am Ende des vierten Sinfoniekonzertes der Anhaltischen Philharmonie durchaus zu erkl&#228;ren: Der geb&#252;rtige Franzose, Weltreisende und musikalische Grandseigneur hat in Dessau immer noch viele Fans, die ihn als Generalmusikdirektor des Anhaltischen Theaters kennen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wann das war? In den Jahren 1992 bis 1995, als - nur zum Beispiel - DSDS-Starlet Annemarie Eilfeld aus Dessau-Ro&#223;lau gerade ihrer Grundschulzeit entgegen sah. Lipton ist den Philharmonikern in guter Erinnerung, sein Dirigat wurde als stilpr&#228;gend empfunden. Die Vorliebe f&#252;r gro&#223;e B&#246;gen und Linien, das Zutrauen in die Eigenst&#228;ndigkeit und Gestaltungskraft der Musiker waren am Freitag im Sinfoniekonzert rasch zu merken. Lipton trieb das Orchester etwa in Prokofjews "Symphonie classique" nicht zu Rekordtempi oder Extremdynamik, sondern lie&#223; luftig, leicht und zugleich entspannt aufspielen. Ein Balance-Akt im besten Sinne.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was gerade in diesem St&#252;ck schwerer f&#228;llt als der H&#246;reindruck vermuten l&#228;sst, denn die D-Dur-Sinfonie ist in ihrer klassizistischen Durchsichtigkeit, auch technisch &#252;brigens, f&#252;r Streicher und Holzbl&#228;ser &#228;u&#223;erst heikel - f&#252;r die Anhaltische Philharmonie in ihrer derzeitigen Verfassung aber eine gut l&#246;sbare Aufgabe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nicht ganz so &#252;berzeugend gelang Maurice Ravels gro&#223;es G-Dur-Klavierkonzert, das der vielfach ausgezeichnete Solist Hardy Rittner (Jahrgang 1981) eine Spur zu hart und undifferenziert anging. Sein offenbar am historischen Pianoforte geschulter Anschlag &#252;berzeugt bei klassischen Werken oder Sch&#246;nbergs Klaviermusik und setzt bei einer aktuellen Brahms-Einspielung ganz eigene Akzente.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r das hingehauchte, jazzige, skurrile Ravel-Konzert mit seinen feinen Mischkl&#228;ngen spielte Rittner jedoch manchmal zu direkt und kraftvoll - gerade im &#252;berirdisch sch&#246;nen zweiten Satz, dessen H&#246;hepunkt ein gro&#223;es Englischhorn-Solo markiert. Dass Rittner zugleich ein begnadeter Stilist und Techniker ist, bleibt unbestritten und war nicht nur in seiner Skrjabin-Zugabe zu h&#246;ren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Rarit&#228;t des Abends standen nach der Pause acht russische Volkslieder auf dem Programm, die in der reizenden Orchesterbearbeitung von Anatoli Ljadow (1855-1914) freilich nichts mehr mit Volksmusik zu tun hatten. In bester Absicht war der Komponist, darum bem&#252;ht, den &#252;berlieferten Melodien aus ihrer vermeintlichen Schlichtheit aufzuhelfen. Dass Volksmusik auch einen ganz eigenen Wert hat, realisierten erst sp&#228;ter Kollegen wie B&#233;la Bart&#243;k.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um ein Haar h&#228;tte Ljadow &#252;brigens auch ein Ballett vertont, dessen Musik heute l&#228;ngst ein Klassiker ist. Doch er kam mit der Komposition nicht recht voran und verlor den Auftrag der Ballett-Legende Sergej Djagilew schlie&#223;lich an Igor Strawinsky, dessen Suite "Der Feuervogel" den Abschluss des Konzertes bildete.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieses schillernde, von so vielen Stilen beeinflusste Werk, dirigierte Daniel Lipton erneut mit unaufgeregter Souver&#228;nit&#228;t, forderte nicht den Effekt, sondern arbeitete organisch die Substanz heraus. Das war nicht revolution&#228;r, aber eindr&#252;cklich und Grund genug zu Ovationen, f&#252;r die sich Lipton schon ganz am Anfang mit einer verbalen Liebeserkl&#228;rung an das Anhaltische Theater - und an seine Frau, die er in Dessau kennenlernte - prophylaktisch bedankt hatte.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 11:30:54 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1173</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 09.01.2012B</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 09.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;B&#252;cker und Meyer schaffen das Geld ab&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker und Verwaltungsdirektor Friedrich Meyer haben sich zu einer ungew&#246;hnlichen Aktion entschlossen: Am Montag, 16. Januar um 10 Uhr werben Sie in der Stadtsparkasse Dessau f&#252;r die letzte Vorstellung der Inszenierung &#8222;Tolles Geld oder Armut ist keine Schande&#8220; und verteilen dort kostenfreie Tickets an die Kunden.
In Zeiten finanzieller Krisen brachte das Anhaltische Theater folgerichtig eine Kom&#246;die &#252;ber das &#8222;Gl&#252;ck&#8220; des Sparens auf die B&#252;hne. Zur letzten Vorstellung hat sich das Anhaltische Theater zu einer einmaligen, au&#223;ergew&#246;hnlichen und liebevollen Aktion entschlossen und schafft f&#252;r diese Vorstellung am 20. Januar das Geld einfach ab. Da Armut, wenn auch nicht jeden, gl&#252;cklich machen kann, hat jeder Besucher am 20. Januar FREIEN EINTRITT f&#252;r diese Auff&#252;hrung. Erst nach der Vorstellung kann das Publikum mit einer freiwilligen Spende selbst entscheiden, was ihm dieser Theaterabend wert war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sichern Sie sich Ihr Ticket in der Stadtsparkasse oder reservieren Sie sich rechtzeitig Ihr Ticket unter: Tel: 0340 2511 333 oder an den Theaterkassen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 9 Jan 2012 16:55:48 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1172</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 09.01.2012</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 09.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Bastien und Bastienne&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart f&#252;r Menschen ab 7 Jahren&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Donnerstag, 2. Februar l&#228;dt das Anhaltische Theater zur Premiere &#8222;Bastien und Bastienne&#8220; um 19 Uhr in das Studio des Alten Theaters ein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Sch&#228;ferin Bastienne glaubt sich von ihrem Freund Bastien betrogen und verlassen. In ihrer Herzensnot fragt sie den Zauberer Colas um Rat. Der meint, sie solle sich den Anschein geben, einen anderen zu lieben. Und als Bastien bald darauf zu Bastienne zur&#252;ckkehren will, zeigt sie ihm die kalte Schulter. Doch der Streit dauert nicht allzu lange. Beide vers&#246;hnen sich und preisen den weisen Zauberer Colas.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart wird in einer eigens von Jana Eimer erstellten Fassung und in einer musikalischen Bearbeitung f&#252;r Bl&#228;serquintett von Boris Cepeda aufgef&#252;hrt.
Die einst&#252;ndige Inszenierung richtet sich am Menschen ab 7 Jahren und ist bestens geeignet als Einstieg in die Welt des Musiktheaters. Zw&#246;lf Jahre alt war Wolfgang Amadeus Mozart, als er 1768 das kleine Singspiel &#8222;Bastien und Bastienne&#8220; komponierte. In der Inszenierung k&#246;nnen die kleinen und gro&#223;en Zuschauer miterleben, wie der Knabe Wolferl an dem St&#252;ck arbeitet. Aus den Gespr&#228;chen mit seiner &#228;lteren Schwester Nannerl erfahren sie ganz nebenbei, was alles zu einer Oper geh&#246;rt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jana Eimer studierte in Leipzig im Magisterstudiengang Theaterwissenschaft und Journalistik. 2008 inszenierte sie ihre erste Oper im hochdramatischen Genre, Brittens &#8222;The Turn of the Screw&#8220;. F&#252;r diese Produktion wurde sie f&#252;r den Regiepreis der &#8222;G&#246;tz&#8211;Friedrich-Stiftung&#8220; nominiert und belegte den 2. Platz. 2008 erhielt sie das Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung. 2009 inszenierte sie am Anhaltischen Theater die Kinderoper &#8222;Brundibar&#8220; von Hans Krasa.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Musikalische Leitung: Boris Cepeda | Inszenierung: Jana Eimer | B&#252;hne: Nicole Bergmann
Kost&#252;me: Katja Schr&#246;pfer
Bastienne: Cornelia Marschall, Sopran | Bastien: David Ameln, Tenor |
Zauberer Colas: Thorsten K&#246;hler, Schauspieler | Wolferl: Laetitia Hippe |
Nannerl: Hannah Fricke |
Schmusi, ein Kaninchen: Marc Wodner&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 9 Jan 2012 11:08:58 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1171</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 09.01.2012</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 09.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Der Turm&#8220; von Uwe Tellkamp&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;F&#252;r die B&#252;hne bearbeitet von Armin Petras und Jens Gro&#223;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, 4. Februar l&#228;dt das Anhaltische Theater zur Schauspielpremiere &#8222;Der Turm&#8220; in der Regie von Lukas Langhoff um 19.00 Uhr ins Gro&#223;e Haus ein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Uwe Tellkamp beschreibt in seinem preisgekr&#246;nten Bestseller &#8222;Der Turm&#8220; die Mechaniken des Lebens und &#220;berlebens w&#228;hrend der letzten Jahre der DDR. Eine Familie und ein Staat fallen auseinander und der real existierende Sozialismus liegt in den letzten Z&#252;gen. Die Protagonisten der B&#252;hnenbearbeitung des Romans sind Bildungsb&#252;rger, Intellektuelle, Wissenschaftler und Vertreter der Nomenklatur. Man lebt weitestgehend privilegiert im Dresdner &#8222;Turmviertel&#8220; und reagiert besser mit schweigsamer Kulturversunkenheit auf die eigenen, wie die Irrwege
der &#8222;Diktatur des Proletariats&#8220;. Die &#8222;T&#252;rmer&#8220; versuchen sich abzuschotten, tr&#228;umen sich in verkappte Hoffnungen und scheitern letztlich weniger an den H&#228;rten eines &#8222;Systems&#8220;, sondern
vielmehr am t&#228;glich gelebten Spagat zwischen Aufbegehren, Opportunismus und Anpassung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Regisseur Lukas Langhoff, selbst im Osten aufgewachsen, inszeniert die B&#252;hnenfassung des Tellkamp Stoffes weder als nostalgischen Abgesang, noch als zynische Abrechnung auf ein versunkenes Land. Mit viel Humor erz&#228;hlt Langhoff eine Folge von Geschichten und Situationen &#8222;Wie man wird, was man ist&#8220; in einem Leben zwischen dem &#8222;Gl&#252;ck&#8220; kollektiven Gleichma&#223;es
und dem Traum von Individualit&#228;t und Einzigartigkeit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bereits am Donnerstag, 26. Januar um 20 Uhr geben Lukas Langhoff und sein Produktionsteam zur &#8222;Trinkhalle&#8220;, der abendlichen Matinee zur Schauspielpremiere, im Restaurant &amp;amp; Bar &#8222;Altes Theater&#8220; einen Einblick in die Inszenierung. Dort erf&#228;hrt das Publikum nicht nur alles k&#252;nstlerisch Wissenswerte rund um die Auff&#252;hrung, sondern hat Gelegenheit bei einem Getr&#228;nk und einem guten Essen, in bester Trinkhallentradition mit den jeweiligen K&#252;nstlern ins Gespr&#228;ch zu kommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lukas Langhoff, 1964 in Berlin geboren, wurde 1993 Regieassistent an der Berliner Volksb&#252;hne, wo er vorwiegend bei Frank Castorf, Johann Kresnik und Christoph Schlingensief assistierte. Von 1995 bis 1998 war er K&#252;nstlerischer Leiter des Praters, einer Spielst&#228;tte der Volksb&#252;hne Berlin. Seit 1996 f&#252;hrt er Regie, u.a. am Schauspiel Leipzig, Jungen Theater G&#246;ttingen, Bremer Theater, Schauspiel Hannover, Maxim Gorki Theater Berlin, Theater Magdeburg, Hans Otto Theater Potsdam, Hebbel am Ufer Berlin und am Ballhaus Naunynstra&#223;e Berlin. &#8222;Der Turm&#8220;  ist seine erste Arbeit am Anhaltischen Theater Dessau.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Regie: Lukas Langhoff | B&#252;hne &amp;amp; Kost&#252;me: Justus Saretz | Dramaturgie: Holger Kuhla
Mit: Susanne Hessel, Anne Lebinsky, Katja Sieder, Simon Brusis (als Gast), Gerald Fiedler, Jan Kersjes, Stephan Korves, Sebastian M&#252;ller-Stahl, Patrick Rupar&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 9 Jan 2012 11:00:36 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1170</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 05.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Musikalischer Abend &#171;A la russe&#187;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Er schaut sich um in der Kantine. "Neue Bilder an den W&#228;nden", meint er und sieht sie interessiert an. "Ansonsten hat sich aber nicht sehr viel ver&#228;ndert." Will hei&#223;en, Daniel Lipton kennt sich noch aus im Anhaltischen Theater, wei&#223; die Wege zum Orchestergraben ebenso wie die unters Dach zur Probenb&#252;hne. Der fr&#252;here Generalmusikdirektor der Anhaltischen Philharmonie ist f&#252;r das erste Sinfoniekonzert des neuen Jahres an seine alte Wirkungsst&#228;tte zur&#252;ckgekehrt. "Antony Hermus hat mich gefragt - und ich habe sofort zugesagt", erz&#228;hlt der gro&#223;gewachsene Dirigent.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es scheint tats&#228;chlich ein Konzertjahrgang der Wiedersehen zu sein, denn auch im 7. Sinfoniekonzert "Verachtet mir die Meister nicht!" im Mai treffen die Konzertg&#228;nger auf zwei weitere alte Bekannte: Dirigent der Konzertabende ist Bertrand de Billy, Solistin Heidi Brunner. "Beide waren zu meiner Zeit auch am Haus, de Billy mein Kapellmeister", sagt dazu Daniel Lipton, der wie auch de Billy seine Frau am Dessauer Theater fand. Bertrand de Billy heiratete Heidi Brunner, Daniel Lipton die T&#228;nzerin Sandra Belitz. Zwei Kinder, Junge und M&#228;dchen, hat das Paar, beide im Teenageralter. "Ich habe mich in den vergangenen Jahren sehr der Familie gewidmet", erz&#228;hlt Lipton. Nun aber dirigiert er wieder und eilt zur Probe f&#252;r das Sinfoniekonzert "A la russe".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine "klassische" Sinfonie, geschrieben von Sergej Prokofjew im Jahre 1917, die Sinfonie Nr. 1 D-Dur. Das Klavierkonzert eines Franzosen von 1932, das sowohl Mozart, als auch den Jazz beschw&#246;rt: Maurice Ravels Klavierkonzert G-Dur. Acht russische Volkslieder von Anatoli Ljadow, die nicht gesungen werden, sondern in einer reinen Orchesterbearbeitung erklingen. Und ein farbenpr&#228;chtiges russisches M&#228;rchen als Ballett, jedoch nicht getanzt, sondern als Suite konzertant dargeboten: Igor Strawinskys Ballettsuite "Der Feuervogel". Das sind die Zutaten zu diesem besonderen Konzert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Solist erlebt das Publikum Hardy Rittner am Fl&#252;gel. Der Pianist, Jahrgang 1981, studierte am Salzburger Mozarteum und ist weltweit als Solist gefragt. 2009 erhielt er den ECHO-Klassik als Nachwuchsk&#252;nstler und ein Jahr sp&#228;ter f&#252;r die solistische Einspielung von Sch&#246;nbergs Klavierwerk.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 5 Jan 2012 12:01:08 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1169</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 05.01.2012Fulminanter</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 05.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Fulminanter Auftakt ins neue Theaterjahr&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Fulminant startet das Anhaltische Theater mit einem &#228;u&#223;erst abwechslungsreichen Programm in das neue Theaterjahr.
Am 7. Januar um 17 Uhr und am 27. Januar um 19.30 Uhr steht mit Giacomo Puccinis Oper &#8220;La Boh&#232;me&#8221; eine der traumhaftesten Liebesgeschichten der Operngeschichte auf dem Spielplan.
Ab dem 13. Januar (19.30 Uhr) ist die h&#246;chst spannungsreiche Kombination der zwei Kurzopern wieder auf der B&#252;hne des Anhaltischen Theaters zu sehen. Kurt Weills gefeierte Erstlingsoper &#8222;Der Protagonist&#8220; wie auch eine der ber&#252;hmtesten Opern des italienischen Verismo, Leoncavallos &#8222;I Pagliacci&#8220;, erz&#228;hlen fast identische Geschichten &#252;ber Liebe und Eifersucht und das Leben im Theater. Weills und Leoncavallos Musik waren wegweisend f&#252;r ihre Zeit und ber&#252;hren noch heute durch ihre ausdrucksvolle Klangsprache.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Letztmalig zeigt das Anhaltische Theater am 20. Januar um 19.30 Uhr die Kom&#246;die &#8222;Tolles Geld oder Armut ist keine Schande&#8220; von Aleksandr Nikolajewitsch Ostrowski im Gro&#223;en Haus und hat sich f&#252;r diesen Abend zu einer spannenden Aktion entschieden. In Zeiten finanzieller Krisen und dubioser Immobilienkredite bringt das Anhaltische Theater folgerichtig eine Kom&#246;die &#252;ber das &#8222;Gl&#252;ck&#8220; des Sparens auf die B&#252;hne. Eine der Hauptfiguren, der gestandene Kaufmann Vasilkow, beherrscht in Ostrowskis St&#252;ck die Kunst des Sparens wie kein Zweiter. Als er jedoch eine junge Sch&#246;nheit heiratet, die einzig den grenzenlosen Luxus liebt, ger&#228;t sein (finanzielles) Leben g&#228;nzlich au&#223;er Kontrolle. Ein Schelm, der aktuell B&#246;ses dabei denkt...Entsprechend hat sich das Anhaltische Theater zu einer einmaligen, au&#223;ergew&#246;hnlichen und liebevollen Aktion entschlossen und schafft f&#252;r die letzte Vorstellung der Kom&#246;die &#8222;Tolles Geld&#8220; das Geld einfach ab. Da Armut, wenn auch nicht jeden, gl&#252;cklich machen kann, hat jeder Besucher am 20. Januar FREIEN EINTRITT f&#252;r diese Auff&#252;hrung. Erst nach der Vorstellung kann das Publikum mit einer freiwilligen Spende selbst entscheiden, was ihm dieser Theaterabend wert war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Ballettensemble zeigt sich am 21. Januar um 16 Uhr mit &#8222;Der Widerspenstigen Z&#228;hmung&#8220; wieder von seiner kom&#246;diantischen Seite. Zur temporeichen und vor allem humorvollen Musik von Dmitri Schostakowitsch bringen die T&#228;nzer die shakespearesche Kom&#246;die mit gro&#223;er Spielfreude, immenser Intensit&#228;t und technischer Perfektion in der Choreografie von Tomasz Kajdanski auf die B&#252;hne.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum letzten Mal ist der bildgewaltige Tanzabend &#8222;Die Nibelungen: Siegfriedsaga&#8220; am 29. Januar um 17 Uhr auf Dessaus B&#252;hne zu sehen. Zur Musik von Richard Wagner, gespielt von der Anhaltischen Philharmonie, erz&#228;hlt Tomasz Kajdanski die Sage um den Helden Siegfried. Es ist die Geschichte von Menschen, die durch Leidenschaften, Liebe, Hass und Tod miteinander verbunden sind. Ein furioser Ballettabend, der dem Publikum beeindruckende Bilder zeigt!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 5 Jan 2012 11:49:20 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1168</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 04.01.2012Besucherrekord</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 04.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Besucherrekord im Dezember am Anhaltischen Theater Dessau&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Mit 39.048 Besuchern im Dezember 2011 toppte das Anhaltische Theater die Besucherzahlen des Vorjahres (37.285 Besucher im Dezember 2010) und stellte damit einen neuen Besucherrekord der letzten 15 Jahre auf.
Unter den 94 Vorstellungen, die im vergangenen Monat in den verschiedenen Spielst&#228;tten des Anhaltischen Theaters stattgefunden haben, z&#228;hlten das Weihnachtsm&#228;rchen &#8222;Die Weihnachtsgans Auguste&#8220;, das Musical &#8222;West Side Story&#8220; und das Schauspiel &#8222;Pension Sch&#246;ller&#8220; sowie die Weihnachtskonzerte und das Neujahrskonzert zu den Spitzenreitern.
Auch das Gastspiel des Ballettensembles mit &#8222;Der Widerspenstigen Z&#228;hmung&#8220; am 21. Dezember in Coesfeld und das Konzert der Anhaltischen Philharmonie im Berliner Konzerthaus am 26. Dezember wurden begeistert vom dortigen Publikum aufgenommen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 4 Jan 2012 18:07:02 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1167</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ursula Hoffmann, Allgemeine Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ursula Hoffmann, Allgemeine Zeitung Coesfeld, 23.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Temporeiche Inszenierung&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Shakespeare als Ballett-Vorlage&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Eine entz&#252;ckende Bianca im rosa Kleidchen l&#228;sst sich - liebreich l&#228;chelnd - gleich von drei Verehrern umgarnen, w&#228;hrend ihre temperamentvolle Schwester Katharina, Kratzb&#252;rste von Kopf bis Fu&#223;, sich die M&#228;nner mit funkenspr&#252;henden Augen vom Leib h&#228;lt. Die leuchtend roten Streifen in ihrem Kleid signalisieren &#8222;Vorsicht vor meinem Feuer&#8220;. Shakespeares turbulente Liebeskom&#246;die &#8222;Der Widerspenstigen Z&#228;hmung&#8220; dient f&#252;r die Ballettkompanie des Anhaltischen Theaters Dessau als Vorlage f&#252;r ein vor Lebensfreude spr&#252;hendes Handlungsballett, das beweist, dass sich Schwung, Witz und Gef&#252;hl auch ganz ohne Worte in die Sprache des Tanzes &#252;bersetzen lassen. Ein funktionales, einfaches B&#252;hnenbild kombiniert Renaissance-Fassaden mit Spiegelw&#228;nden, die Weite und Gro&#223;z&#252;gigkeit zeigen und einen schnellen Wechsel der Spielorte erm&#246;glichen. Hinrei&#223;ende Kost&#252;me unterstreichen die Charaktere der Figuren, die in Anlehnung an die Commedia dell&#180;arte ausgestattet sind. Der &#252;berforderte Vater Baptista ist ebenso als Karikatur angelegt, wie die Freier Biancas, ein witziges Trio, bei denen jeder seine &#252;berzeichneten Charakterz&#252;ge lustvoll ausspielt. W&#228;hrend Gremio mit Bauch und Zipfelm&#252;tze den Clown markiert, ist Biancas Favorit Lucentio eher sanftm&#252;tig. Der dritte im Bunde, der Musiklehrer Hortensio, ragt heraus durch seine ausdrucksstarke Mimik, die in Luftspr&#252;ngen und Lautenspiel pure Lebensfreude vermittelt.
&#220;berhaupt zeichnet sich die Inszenierung von Thomas Kajdanski durch ein ungeheures Tempo aus. Zeitweise erinnern die T&#228;nzer, die die ganze Bandbreite t&#228;nzerischer Ausdrucksformen vom klassischen Spitzentanz &#252;ber Pirouetten und Hebungen bis zu akrobatischen Spr&#252;ngen und Brechungen des modernen Ausdruckstanzes beherrschen, an lebenslustige F&#252;llen, die auf der Weide springen und buckeln. Dazu passt hervorragend die laut Programmheft &#8222;lachende Musik&#8220; von Dmitri Schostakowitsch. Handverlesene Ausz&#252;ge aus seinen Filmen erklingen ebenso wie Ausschnitte aus den Ballettsuiten und f&#252;gen sich in ihrer lebendigen Fr&#246;hlichkeit und ihrem Farbenreichturn zu einem stimmigen Ganzen. Besonders die zeitweiligen Br&#252;che und Disharmonien scheinen wie gemacht f&#252;r die Shakespeare-Kom&#246;die &#252;ber den Geschlechterkampf. Der dann heftig tobt zwischen dem hei&#223;bl&#252;tigen Macho Petruchio und der kratzb&#252;rstigen Katharina. Und obwohl dieser sowohl den Frauen als auch dem Alkohol nicht abgeneigt erscheint, macht er doch von Anfang an klar, dass er an der vor Temperament spr&#252;henden Frau Gefallen findet. So ist die Z&#228;hmung dann auch letzten Endes eher ein Zueinanderfinden und wer hier wen gez&#228;hmt hat, wird in der letzten Szene karikiert, in der Katharina die Hosen an hat, w&#228;hrend Petruchio - gutm&#252;tig l&#228;chelnd - im Kleidchen erscheint.
Ein sch&#246;ner Theaterabend, der ein best&#228;ndiges L&#228;cheln auf die Gesichter der Zuschauer zaubert.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 4 Jan 2012 13:46:42 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1166</link>
    </item>
    <item>
      <title>Andreas Hillger, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Andreas Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 03.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Kurt-Weill-Fest&lt;/h2&gt;

&lt;h1&gt;Aus Amerika nach Anhalt&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Dem Weill-Publikum ist sie l&#228;ngst bestens bekannt, in diesem Jahr aber wird Ute Gferer pr&#228;sent sein wie nie zuvor: Als Artist in Residence kommt die S&#228;ngerin, die sich in den vergangenen Jahren bereits mit "One Touch of Venus" und den "Sieben Tods&#252;nden" beim Festival der Klassischen Moderne vorgestellt hat, vom 24. Februar bis zum 11. M&#228;rz nach Anhalt - und wird dabei mit sehr unterschiedlichen Programmen zu erleben sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist eine weite Reise f&#252;r die geb&#252;rtige &#214;sterreicherin, die mit Mann und Kind seit geraumer Zeit in Boston lebt und damit den Lebenslauf der berufensten und ber&#252;hmtesten Weill-Interpretin nachvollzogen hat. Immerhin hat sie in Wien einst im selben Stadtbezirk gewohnt, in dem auch Lotte Lenya aufwuchs - und nun lebt sie unweit von New York, wo die Witwe von Kurt Weill vor 30 Jahren starb. Die Programmplanung des Festes erfordert allerdings, dass Ute Gferer sich diesmal vor allem dem franz&#246;sischen Repertoire widmet - darunter das Drama "Marie Galante", das vom Anhaltischen Theater im Tanztheater "Hotel Montparnasse" verarbeitet wird, und die bereits erw&#228;hnte Ballettmusik zu "Die sieben Tods&#252;nden". Das erste Werk steht am Anfang, das zweite am Ende des Festprogramms - und dazwischen wird Ute Gferer auch noch mit ihrem Soloabend "Leben im Rampenlicht - Je ne regrette rien" zu erleben sein, den sie den gro&#223;en Diven Judy Garland, Edith Piaf, Marlene Dietrich und - wie k&#246;nnte es anders sein - Lotte Lenya widmet. Ein Festivalcaf&#233; und das Recital "Lebenswege - Voyages &#224; Paris" runden das Programm ab - wahrlich ein Marathon, den sich die Sopranistin zumutet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass sie "als richtige Soubrette" zu Weill kam, beschreibt sie als gro&#223;es Gl&#252;ck. Sie sei vor zehn Jahren auf der Suche nach einer "anderen Dimension des Ausdrucks" gewesen, als der Dirigent HK Gruber sie f&#252;r die Jenny in der "Dreigroschenoper" besetzte. "Beim Applaus habe ich gemerkt, dass ich zum ersten Mal l&#228;chelte - ganz anders als in meinen anderen Rollen". Inzwischen hat sie sich neben anderen Partien auch die Songs des Komponisten erschlossen und ist tief in die Geschichte der von den Nationalsozialisten verfemten Moderne eingetaucht. Weill aber, der sich wie ein Cham&#228;leon dem Zeitgeist diesseits und jenseits des Atlantiks anpassen und dabei doch immer unverwechselbar er selbst bleiben konnte, ist dabei einer ihrer Favoriten geblieben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ob sie gern am Broadway singen w&#252;rde, wo viele seiner Shows aus der Taufe gehoben wurden? Ja, gewiss - aber nicht ein ganzes Jahr im selben St&#252;ck. Eher sollte es so sein wie bei den gro&#223;en Diseusen, die Star in ihrer eigenen Show sind. Als bislang letzte deutschsprachige K&#252;nstlerin hat das Ute Lemper geschafft, die Amerika schon vor der Gferer eroberte. Sie selbst hat bislang keine Arbeitserlaubnis f&#252;r die USA, was gro&#223;e Projekte unm&#246;glich macht. Aber das soll sich bald &#228;ndern, damit Arbeit und Privatleben nicht immer durch einen Ozean getrennt sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass Ute Gferer schlie&#223;lich auch ausgiebig im American Songbook gebl&#228;ttert hat, wird sie bei ihrem Liederabend &#252;ber die Lebenswege unter Beweis stellen, bei dem neben Werken von Weill und dem Franzosen Francis Poulenc auch Cole Porter und Duke Ellington erklingen - und St&#252;cke der deutschen Exilanten Norbert Glanzberg und Joseph Beer. Die Witwe des Letztgenannten hat Ute Gferer einst bei einem Festival f&#252;r "Verbotene Musik" in Marseille kennengelernt - eine Begegnung, die sie nachhaltig beeindruckt hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Generell sch&#228;tzt sie an diesen Komponisten, die durch die Nazi-Diktatur auf tragische Weise aus der Zeit gefallen waren, dass sie trotz der biografischen Br&#252;che "das Schwere und die Leichtigkeit" miteinander verbinden konnten. Dass ist ein Talent, das es auch Ute Gferer erm&#246;glicht, zugleich zu unterhalten und zu vermitteln. So wird sie in ihren Solo-Abenden auch moderieren, um dem Publikum zus&#228;tzliche Zug&#228;nge zu den Werken zu er&#246;ffnen. Dass sie dabei auf Arrangements zur&#252;ckgreifen kann, "die nur f&#252;r mich geschrieben wurden", macht sie besonders stolz. "Stellen Sie sich das mal vor!"&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hat die K&#252;nstlerin, die schon mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt und Ingo Metzmacher sowie mit Regisseuren wie Helmut Lohner und Klaus Maria Brandauer gearbeitet hat, noch Wunschrollen? Weills "Lady in the Dark" f&#228;llt ihr ein, die sie bislang nur konzertant aufgef&#252;hrt hat - und vielleicht eine Partie in seinem "Firebrand of Florence", von dem es allerdings bis heute keine brauchbare deutsche Fassung gibt. Das w&#228;re auch eine Herausforderung f&#252;r das Dessauer Weill-Fest, an das Ute Gferer im &#252;brigen beste Erinnerungen hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Meine Tochter ist hier w&#228;hrend der Proben in den Kindergarten gegangen und ich habe viele Freunde gefunden, auf die ich mich schon sehr freue." Selbst die Bekanntschaft mit dem Liedbegleiter James Holmes verdankt sie dem Anhaltischen Theater, wo er bei "One Touch of Venus" am Pult stand. Es gibt also viele Gr&#252;nde, von Amerika nach Anhalt zu reisen. Und alle haben mit Kurt Weill zu tun.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 3 Jan 2012 09:56:26 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1165</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 03.01.2012&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;5., 6. und 8. Januar in Dessau&lt;/h2&gt;

&lt;h1&gt;Ein Bekannter am Pult&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Sie sangen vom "Prinz vom Askanien" und bedienten sich reichlich aus der 800-j&#228;hrigen Geschichte Anhalts, um dem kleinen Land, das in diesem Jahr sein Jubil&#228;um feiert, "Einen Strau&#223; f&#252;r Anhalt" zu binden. Begeistert nahm das Publikum am Neujahrsnachmittag das Neujahrskonzert im Anhaltischen Theater auf. Vor ausverkauftem Haus musizierte die Anhaltische Philharmonie unter ihrem Generalmusikdirektor Antony Hermus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Prinzensong und noch manche andere Gesangseinlage steuerten Jan-Pieter Fuhr, Jan Kersjes, Thorsten K&#246;hler und Patrick Rupar bei. Ronald M&#252;ller f&#252;hrte durch das Programm dieses heiteren Konzerts mit Kompositionen von Johann Strau&#223; (Vater und Sohn), Josef und Eduard Strau&#223;, Leo Fall, Oscar Straus, Julius Fucik, Jacques Offenbach, Siegfried Bethmann und Leroy Anderson aber auch von Richard Wagner und Richard Strauss. Wer Neujahr noch nicht frisch genug f&#252;r so viele Noten war, der kann sich eine Wiederholung an diesem Sonntag anschauen. Das Konzert wird im Anschluss an den 17 Uhr beginnenden Neujahrsempfang des Oberb&#252;rgermeisters in einer leicht verk&#252;rzten Fassung des Programms ohne Pause aufgef&#252;hrt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bereits am Dienstagabend begegnet man Orchestermusikern fernab ihres Arbeitsplatzes denn um 19 Uhr, wird im Ratskeller zum Philharmonie-Stammtisch eingeladen. G&#228;ste von Joachim Landgraf sind unter anderem der ehemalige Dessauer GMD Professor Daniel Lipton, der das 4. Sinfoniekonzert in dieser Woche dirigieren wird, und Musikdramaturg Ronald M&#252;ller. Freuen darf sich das Publikum wieder &#252;ber manche musikalische &#220;berraschung. F&#252;r Speisen und reichlich Philharmonie-Bier ist ebenfalls gesorgt, verspricht das Anhaltische Theater.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Werke aus Russland&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Beim 4. Sinfoniekonzert der Anhaltischen Philharmonie an diesem Donnerstag und Freitag, jeweils um 19.30 Uhr, steht mit Daniel Lipton ein Mann am Dirigentenpult des Dessauer Orchesters, der von 1992 bis 1995 als Generalmusikdirektor am Anhaltischen Theater wirkte, und nun, fast genau 20 Jahre nach seinem ersten Dessauer Dirigat (Verdis "Rigoletto" am 20. Februar 1992) als Gastdirigent wieder an seine damalige Wirkungsst&#228;tte zur&#252;ckkehrt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sein Programm ist mit dem Motto "A la russe" &#252;berschrieben. Es beinhaltet drei Werke russischer Komponisten des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts: Sergej Prokofjews genialen Wurf der "Symphonie classique", Anatoli Ljadows "Acht russische Volkslieder" f&#252;r Orchester und die farbenpr&#228;chtige Suite aus Igor Strawinskys Ballettklassiker "Der Feuervogel". Dazwischen steht, wie &#252;brigens auch in Liptons allererstem Dessauer Sinfoniekonzert im Mai 1992, das Klavierkonzert in G-Dur von Maurice Ravel, das in seinen drei S&#228;tzen sowohl Mozart als auch den Jazz heraufbeschw&#246;rt. Mit dem zweifachen Echo-Klassik-Preistr&#228;ger Hardy Rittner konnte ein junger vielversprechender Pianist als Solist gewonnen werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das n&#228;chste Konzert der Kammermusikreihe, die das Anhaltische Theater seit fast 20 Jahren im Georgium durchf&#252;hrt, steht am 14. Januar um 15.30 Uhr auf dem Spielplan. Es ist gleichzeitig das letzte vor dem durch die umfangreichen Restaurierungsma&#223;nahmen im Schloss bedingten Umzug der Reihe ins Bauhaus. Das Anhaltische Streichquartett sowie Beate Ann-Neumann (Fl&#246;te) und Christine Schreiber (Harfe) spielen Kompositionen von Ludwig van Beethoven, E.T.A. Hoffmann, Mark Lavry und Florent Schmitt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ebenfalls am 14. Januar um 15 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater zum ersten Kaffeekonzert ins Gro&#223;e Haus ein. Die Kaffeekonzerte - eine neue Reihe -, die leichte klassische Musik pr&#228;sentieren, finden immer an Nachmittagen statt und dauern jeweils nur eine knappe Stunde. S&#228;nger des Anhaltischen Theaters und ausgew&#228;hlte Musiker bieten dem Publikum beliebte und spritzige Melodien in der festlichen Atmosph&#228;re des gro&#223;en Saals. Zum Auftakt am 14. Januar offerieren die S&#228;nger des Opernensembles einen Strau&#223; sch&#246;nster Operettenmelodien von Strau&#223;, Leh&#225;r, K&#225;lm&#225;n, Zeller u.a. Im Anschluss an das Konzert besteht die M&#246;glichkeit, das Angebot des Theaterrestaurants zu nutzen und den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Auf Schnitzeljagd&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Zweimal wird im Januar eine "Musikalische Schnitzeljagd" veranstaltet. Hierbei erfahren Kinder im Grundschulalter, was alles zu einem Orchester geh&#246;rt und lernen einzelne Instrumentengruppen kennen, die im ganzen Theatergeb&#228;ude verstreut sind. Das Ganze startet u.a. am 13. Januar um 10.30 sowie am 24. Januar um 10 Uhr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen zu den Konzerten unter Telefon 0340 / 2 51 13 33 und im Internet unter www.anhaltisches-theater.de oder an den Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 3 Jan 2012 09:30:01 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1164</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 28.12.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 28.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Tolles Geld oder Armut ist keine Schande&#8220; oder Ein kostenloser Theaterabend&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am 20. Januar um 19.30 Uhr zeigt das Anhaltische Theater letztmalig die Kom&#246;die &#8222;Tolles Geld oder Armut ist keine Schande&#8220; von Aleksandr Nikolajewitsch Ostrowski im Gro&#223;en Haus.
In Zeiten finanzieller Krisen gelangte folgerichtig ein St&#252;ck zum &#8222;Gl&#252;ck&#8220; des Sparens auf die B&#252;hne des Anhaltischen Theaters. Vasilow beherrscht wie kein zweiter die Kunst des Sparens. Doch er verliebt sich in eine Sch&#246;nheit, die allein den grenzenlosen Luxus liebt. In der Inszenierung (Regie: Wolfgang Maria Bauer, vor allem bekannt durch seine Rolle als Kriminalhauptkommissar Viktor Siska in der gleichnamigen Serie f&#252;r das ZDF), dreht sich alles mit Lust und Leid um die Topthemen unserer Tage: Das liebe Geld, menschliche Abgr&#252;nde und die &#8222;Moral&#8220; der Finanzwelt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Entsprechend hat sich das Theater zu einer einmaligen und au&#223;ergew&#246;hnlichen Aktion entschlossen und schafft f&#252;r diese letzte Vorstellung das Geld einfach ab. Da Armut, wie es schon im Volksmund hei&#223;t, keine Schande ist, hat jeder Besucher am 20. Januar FREIEN EINTRITT f&#252;r diese Auff&#252;hrung. Erst nach der Vorstellung kann das Publikum mit einer freiwilligen Spende selbst entscheiden, was ihm dieser Theaterabend wert war.
Reservieren Sie sich rechtzeitig Ihr Ticket unter: Tel: 0340 2511 333 oder an den Theaterkassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Anschluss an die Vorstellung findet im Theaterrestaurant ein Publikumsgespr&#228;ch mit dem Regisseur Wolfgang Maria Bauer und Mitgliedern des Spielensembles statt.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 17:35:19 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1163</link>
    </item>
    <item>
      <title>Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel</title>
      <description>&lt;p&gt;Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel,28.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Das Team ist der Star&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Antony Hermus dirigiert im Konzerthaus.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Da sitzt man an diesem zweiten Weihnachtsfeiertag im nahezu ausverkauften Konzerthaus am Gendarmenmarkt, beobachtet Antony Hermus dabei, wie er seine Anhaltische Philharmonie Dessau durch Antonin Dvoraks achte Sinfonie leitet &#8211; und denkt sich: An wen erinnert mich dieser 38-j&#228;hrige holl&#228;ndische Dirigent blo&#223;? Ja, richtig: an J&#252;rgen Klopp!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie der Fu&#223;balltrainer ist auch Antony Hermus ein Wir-Typ, ein Teamgeist-Prediger, genrebedingt nur eben nicht mit Worten, sondern mit Gesten. Energetisch wie bei einem Motivationscoach wirken seine Bewegungen, ermunternd, zielf&#252;hrend. Und tats&#228;chlich vermag er mit dieser Taktik ein Maximum an Engagement aus seinem Team herauszuholen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein saftiger, enorm farbenreicher Sound ist da am Montag zu h&#246;ren, ein &#228;u&#223;erst lebendiges, plastisches Musizieren, sehr direkt und opernhaft.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;M&#228;chtig kann die Anhaltische Philharmonie auftrumpfen, wo es der vaterl&#228;ndische Furor in Smetanas &#8222;Aus B&#246;hmens Hain und Flur&#8220; verlangt. Ebenso aber gelingen immer wieder auch innige, beseelte Momente, beispielsweise im Finalsatz der Dvorak-Sinfonie beim Thema der Celli. &#220;berhaupt bleiben bei dieser festlich erstrahlenden Achten keine W&#252;nsche offen. Im Fall von Smetanas Tondichtung dagegen h&#228;tten die Streicher noch an einigen heiklen Stellen feilen k&#246;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unpr&#228;tenti&#246;s spielt Ragna Schirmer Mozarts A-Dur Klavierkonzert KV 488, ganz ohne Virtuosenzauber. Den st&#228;rksten Eindruck hinterl&#228;sst so die Pizzicato- Passage am Ende des Adagios, bei der die Solistin nur noch einzelne T&#246;ne anschl&#228;gt &#8211; und dabei wirkt wie eine einsame Wanderin in winterlichem Land.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;J&#252;rgen Klopp, der Trainer, ist mit dem FSV Mainz bekannt geworden und mit Borussia Dortmund ber&#252;hmt. Antony Hermus startete seine Karriere am Stadttheater Hagen und arbeitet sich seit 2009 nun mit den Dessauern in der deutschen B&#252;hnenliga hoch. Wie Klopp hat auch der heitere Holl&#228;nder einen leicht clownesken Einschlag, ebenso wie er verweigert sich der Maestro dem &#252;blichen Dresscode, steigt im Konzerthaus in kurzer schwarzer Kutte aufs Podium. Rundum sympathisch.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 11:45:52 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1162</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 27.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#171;West Side Story&#187; ist Publikumsmagnet&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Acht Termine gibt es noch bis zum Sommer, gleich zwei am Silvestertag. Gut 8 000 Menschen also wollen in den kommenden Monaten und zum Jahreswechsel die amerikanische Version von "Romeo und Julia" sehen. Leonard Bernsteins Musical "West Side Story" ist bisher der gro&#223;e Publikumserfolg der Saison des Anhaltischen Theaters. 14 Vorstellungen gibt es in der Spielzeit 2011 / 12. Ausverkauft sind fast alle, hin und wieder gibt es Restkarten. Mancher freilich, der vers&#228;umte, sich rechtzeitig Karten zu kaufen oder einfach spontan zum Theaterbesuch neigt, w&#252;rde sich w&#252;nschen, dass das Musical &#246;fter im Spielplan steht. Doch allein &#252;ber die 14 Ansetzungen ist das Theater schon gl&#252;cklich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Normalerweise bekommt man die Rechte f&#252;r zehn bis zw&#246;lf Vorstellungen, 14 sind schon viel", erkl&#228;rt Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker. F&#252;r die Auff&#252;hrung der "West Side Story" gebe es sehr strikte vertragliche Regelungen, die es einem Theater eben nicht erlauben, bei Bedarf ein paar Zusatzvorstellungen in den Spielplan zu nehmen. Man sei deshalb froh, dass nach intensiven Verhandlungen eine Ausweitung der Auff&#252;hrungsrechte f&#252;r eine zweite Spielzeit einger&#228;umt wurde. "F&#252;r uns ist es sehr wichtig, die West Side Story beim Weill-Fest 2013 zu zeigen, denn nichts passt besser zum Thema New York", findet B&#252;cker.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Urspr&#252;nglich wurde uns das Auff&#252;hrungsrecht nur f&#252;r eine Spielzeit genehmigt", so B&#252;cker, der gerne auch auf Gastspielen das Erfolgsst&#252;ck zeigen w&#252;rde, was der Vertrag mit dem die Rechte vertretenden Verlag jedoch nicht erlaubt. "Wegen einer gro&#223;en Tournee ist die Rechtsvergabe f&#252;r dieses Werk bis auf weiteres stark eingeschr&#228;nkt", informiert der Verlag derzeit zur "West Side Story". F&#252;r begrenzte Zeit wird es deutschen Stadttheatern also nicht erlaubt sein, das St&#252;ck zu spielen. Das wissen die Fans nat&#252;rlich, und so sind es auch viele ausw&#228;rtige Besucher, die Karten f&#252;r die Dessauer Inszenierung von Christian von G&#246;tz ordern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was sonst noch zu den Bedingungen f&#252;r eine Auff&#252;hrung geh&#246;rt, geht &#252;brigens bis ins kleinste Detail. So ist genau vorgeschrieben, wie Formulierungen in Ank&#252;ndigungen und Pressetexten zu lauten haben, bis hin zur Schriftgr&#246;&#223;e. Und nat&#252;rlich achtet der Verlag penibel auf die Besetzung. Rollen d&#252;rfen nicht gestrichen und zusammengelegt, eine Fassung muss dem Verlag vorgelegt werden. "Die sch&#252;tzen das Werk und das ist ja auch nichts Schlechtes", sagt Dessaus Generalintendant, der wei&#223;, dass solch Prozedere vor allem bei Musicals und amerikanischen Autoren Gang und G&#228;be ist. Tennessee Williams, Autor von St&#252;cken wie "Endstation Sehnsucht" und "Die Katze auf dem hei&#223;en Blechdach", sei daf&#252;r ein Beispiel. "Bei Kurt Weill ist es ja auch so", sagt Andr&#233; B&#252;cker. Trotzdem habe man viel k&#252;nstlerische Freiheit, was die Inszenierung von Christian von G&#246;tz auch zeige.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Erfolgsgeschichte von "West Side Story", eines der gr&#246;&#223;ten Werke des amerikanischen Musiktheaters, begann als neue Version des Romeo-und-Julia-Themas zun&#228;chst mit der Idee einer Story der Liebe eines j&#252;dischen M&#228;dchen zu einem katholischen Jungen. In der endg&#252;ltigen B&#252;hnenfassung, die 1957 in New York uraufgef&#252;hrt wurde, trat an die Stelle der Religion das Einwanderungsproblem zwischen den Jets, die als in Amerika geborene Jugendliche die Sharks bek&#228;mpfen, eine Gruppe von eingewanderten Puertorikanern. Romeo-Tony liebt Julia-Maria, die zu verfeindeten Banden geh&#246;ren. Tony wird von einem Shark erschossen. Angesichts eines Toten bringt Maria die beiden Gangs endlich dazu, Frieden zu schlie&#223;en. Die Musik benutzt Elemente des Jazz sowie der Tanzmusik und macht Anleihen beim italienischen Opernstil. Die Songs "Tonight", "Maria", "America", "I Feel Pretty" und "Somewhere" geh&#246;ren zu den Legenden des amerikanischen Musiktheaters.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Dessauer Inszenierung von Christian von G&#246;tz &#252;berzeugt nicht zuletzt durch die Besetzung, die bis auf einen Gast, allein aus den Reihen der K&#252;nstler des Anhaltischen Theaters besteht. Da ist durchaus ein Novum f&#252;r ein Stadttheater. Von G&#246;tz w&#252;rfelt gewisserma&#223;en die Sparten durcheinander, l&#228;sst T&#228;nzer singen und sprechen, Schauspieler tanzen. Und wer das Ensemble nicht kennt, wei&#223; ob der hohen Qualit&#228;t kaum zu sagen, welches Spartenmitglied gerade am Zuge ist. Erlebt haben sollte man das auf jeden Fall und wenn nicht in dieser Spielzeit, dann in der kommenden, wenn Jets und Sharks noch mehrfach aufeinander treffen und das Theater Kartenw&#252;nsche erf&#252;llen darf und kann.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 09:41:41 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1161</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 22.12.2011Strahlende</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 22.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Strahlende Kinderaugen im Weihnachtsm&#228;rchen&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Auch in diesem Jahr lud das Anhaltische Theater Dessau in Zusammenarbeit mit zahlreichen Sponsoren Kinder aus bed&#252;rftigen Familien in das Weihnachtsm&#228;rchen ein. Die Initiative zu dieser Aktion ging vor acht Jahren von der Leiterin der Theaterkasse, Ursula Blumenthal aus. &#220;ber 500 Kinder, denen der Theaterbesuch sonst nicht m&#246;glich gewesen w&#228;re, konnten so am 14. Dezember die Vorstellung &#8222;Die Weihnachtsgans Auguste&#8220; sehen und waren von der liebevollen Inszenierung begeistert.
Im Anschluss an die Vorstellung schl&#252;pfte Werbeleiter Hans Ro&#223;deutscher in die Rolle des Weihnachtsmanns und &#252;berraschte die Kinder mit Naschereien. Weihnachtslieder singend klang der Nachmittag am Klavier aus. Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker dankte den Sponsoren und Mitarbeitern.
&#8222;Trotz der schwierigen finanziellen Situation wird das Anhaltische Theater diese Tradition fortsetzen, weil es wichtig ist, Kinder und Jugendliche an die Kultur heranzuf&#252;hren und f&#252;r uns das soziale Engagement in dieser Stadt einen hohen Stellenwert besitzt.&#8220; - so B&#252;cker weiter.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 17:11:38 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1160</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 22.12.2011Trash</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 22.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Trash am Montag [Episode XV] Sergio Martino: &#8222;Fireflash - Der Tag nach dem Ende&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Cineastische Leckerbissen mit Pit Rutten &amp;amp; Serge Pocken&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Zur Januar Ausgabe &#8222;Trash am Montag&#8220; am 9. Januar um 20.30 Uhr im K.I.E.Z Kino widmen sich die Filmkritiker Rutten und Pocken Sergio Martinos Filmperle: &#8222;Fireflash &#8211; Der Tag nach dem Ende&#8220;.
Die Welt ins Chaos zu st&#252;rzen ist seit Anbeginn der Filmgeschichte treibende Motivation aller Regisseure gewesen. Sei es aus aktuellem Anlass eine Pandemie (Soderbergh), die Herrschaft der Maschinen (Cameron), der Meteoritenschauer (Bay) oder der menschgewordene Primat des Planeten der Affen, die Zukunft schaut so oder so d&#252;ster aus. Und selbst jetzt, wo Osama Bin Laden, Muammar al Gaddafi, und zuletzt Kim Jong Il ins Gras gebissen haben, die Welt also um einige schillernde Schweinehunde &#228;rmer ist - die Gefahr der unangemeldet ins Haus platzenden Apokalypse ist damit nicht weniger wahrscheinlich geworden. Nostradamus prophezeit, die hohen Sonnenpriester der Mayas errechneten, und Erich von D&#228;niken verdient nach wie vor nicht schlecht an ihm, dem Zeitenende, dem Harmagedon. Dass wir alle von der Erdoberfl&#228;che getilgt werden, steht also au&#223;er Frage. Uns aber interessiert vielmehr, welch humanoide Mutationen, welch primat&#228;re Abnormit&#228;ten den &#196;onenwechsel nun doch &#252;berdauern. Kakerlaken? Ratten? Cher? Oder einfacher ausgedr&#252;ckt: Wie gestaltet sich der Lebensalltag nach dem gro&#223;en Rumms? Wie recherchiert man Zukunft? Mittels eines PM-Abonnements? Fragt man Stephen Hawking? Soll man sich wirklich von einem Synthesizer die Welt erkl&#228;ren lassen? Rutten und Pocken meinen: &#8222;Nein!&#8220;, denn es geht auch kurzweiliger.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Giallo-Altmeister Sergio Martino, Verwalter unserer ureigensten Untergangs&#228;ngste, hat bereits weit vor Hawking versucht, Licht ins Dunkel unserer &#8222;selbstverschuldeten Unm&#252;ndigkeit&#8220; (Kant) zu bringen. Wenn es n&#228;mlich einen Film gibt, der die wohl realistischste, die drastischste, die unbequemste Darstellung eines Lebens nach dem Super-GAU, dem Atomkrieg, der Schlacht aller Schlachten, oder wie man es auch immer nennen m&#246;chte, zeichnet, so ist es sein Endzeit-Epos &#8222;Fireflash&#8220;! Im Untertitel: &#8222;Der Tag nach dem Ende&#8220;! (Hui!)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Beantwortung der Streitfrage, ob es sich bei Martino wirklich um ein Genie der Vorhersehung oder doch nur um einen falschen Propheten handelt, wollen Rutten und Pocken sich allerdings f&#252;r den 9. J&#228;nner vorbehalten. Schenken wir uns also getrost die &#8222;Mad-Max&#8220;-Trilogie, schenken wir uns John Carpenters &#8222;Klapperschlange&#8220;, schenken wir uns Spielbergs ohnehin &#252;bersch&#228;tzten Edeldreck &#8222;Artificial Intelligence&#8220;, und erg&#246;tzen wir uns an einem Film, dem es gelingt, so ziemlich jeden Klassiker zu kopieren, den das Genre zu bieten h&#228;tte. Getreu dem Motto der Stochastik, dass man nur so und so viele Heftzwecken zu werfen habe, bis zumindest eine stecken bleibt, wird sicherlich auch Martino in mindestens einem Punkte seines Sammelsuriums an Spekulationen recht behalten k&#246;nnen. Wer seinem zuk&#252;nftigen Leben in Dreck und R&#228;ude also sehenden Auges entgegentrudeln m&#246;chte, sei herzlichst dazu aufgefordert, Rutten und Pocken im n&#228;chsten Jahr, dem letzten unserer Zeitrechnung (nach Roland Emmerich), in Dessaus Kiez-Kino Gesellschaft zu leisten, wenn Rutten und Pocken, &#228;hnlich Kassandra, das Kommende offenbaren werden, auch wenn niemand Glauben schenken wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Kooperation mit dem Kino im Kiez Dessau.
Mit: Thorsten K&#246;hler und Jan Kersjes&lt;br/&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets erhalten Sie an der Abendkasse im Kiez Kino, Vorbestellungen unter 0340 / 85 96 45 1. Weitere Informationen unter: www.kiez-kino.de&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 12:47:38 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1159</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 22.12.2011Konzerte</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 22.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Konzerte im Monat Januar&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Das neue Jahr wird von der Anhaltischen Philharmonie am 1. Januar um 17 Uhr mit einem Neujahrskonzert unter dem Motto &#8222;Ein Strau&#223; f&#252;r Anhalt&#8220; im Gro&#223;en Haus er&#246;ffnet. Das Programm dieses heiteren Konzerts zum Start ins Anhalt-Jahr bringt Kompositionen von Johann Strau&#223; (Vater und Sohn), Josef und Eduard Strau&#223;, Leo Fall, Oscar Straus, Julius Fucik, Jacques Offenbach, Siegfried Bethmann und Leroy Anderson aber auch von Richard Wagner und Richard Strauss. Generalmusikdirektor Antony Hermus steht am Pult seines Orchesters. Mit Gesangseinlagen gl&#228;nzen Jan-Pieter Fuhr, Jan Kersjes, Thorsten K&#246;hler und Patrick Rupar. Durch das Programm f&#252;hrt Ronald M&#252;ller.
Am 8. Januar wird im Anschluss an den 17 Uhr beginnenden Neujahrsempfang des Oberb&#252;rgermeisters eine leicht verk&#252;rzte Fassung des Programms ohne Pause aufgef&#252;hrt.&lt;br/&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gleich zu Beginn des neuen Jahres, am 3. Januar um 19 Uhr, wird wieder zum Philharmonie-Stammtisch eingeladen. G&#228;ste von Joachim Landgraf sind u.a. der ehemalige Dessauer GMD Prof. Daniel Lipton, der das 4. Sinfoniekonzert dirigieren wird und Musikdramaturg Ronald M&#252;ller. Freuen darf sich das Publikum wieder &#252;ber manche musikalische &#220;berraschung. F&#252;r Speisen und reichlich Philharmonie-Bier ist ebenfalls gesorgt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beim 4. Sinfoniekonzert der Anhaltischen Philharmonie am 5. und 6. Januar um 19.30 Uhr steht mit Prof. Daniel Lipton ein Mann am Dirigentenpult des Dessauer Orchesters, der von 1992 bis 1995 als Generalmusikdirektor am Anhaltischen Theater wirkte, und nun, fast genau 20 Jahre nach seinem ersten Dessauer Dirigat (Verdis &#8222;Rigoletto&#8220; am 20. Februar 1992) als Gastdirigent wieder an seine damalige Wirkungsst&#228;tte zur&#252;ckkehrt. Sein Programm ist mit dem Motto &#8222;A la russe&#8220; &#252;berschrieben. Es beinhaltet drei Werke russischer Komponisten des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts: Sergej Prokofjews genialen Wurf der &#8222;Symphonie classique&#8220;, Anatoli Ljadows &#8222;Acht russische Volkslieder&#8220; f&#252;r Orchester und die farbenpr&#228;chtige Suite aus Igor Strawinskys Ballettklassiker &#8222;Der Feuervogel&#8220;. Dazwischen steht, wie &#252;brigens auch in Liptons allererstem Dessauer Sinfoniekonzert im Mai 1992, das Klavierkonzert in G-Dur von Maurice Ravel, das in seinen drei S&#228;tzen sowohl Mozart als auch den Jazz heraufbeschw&#246;rt. Mit dem zweifachen ECHO-Klassik-Preistr&#228;ger Hardy Rittner konnte ein junger vielversprechender Pianist als Solist gewonnen werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das n&#228;chste Konzert der Kammermusikreihe, die das Anhaltische Theater seit fast 20 Jahren im Georgium durchf&#252;hrt, steht am 14. Januar um 15.30 Uhr auf dem Spielplan. Es ist gleichzeitig das letzte vor dem durch die umfangreichen Restaurierungsma&#223;nahmen im Schloss bedingten Umzug der Reihe ins Bauhaus. Das Anhaltische Streichquartett sowie Beate Ann-Neumann(Fl&#246;te) und Christine Schreiber (Harfe) spielen Kompositionen von Ludwig van Beethoven, E.T.A. Hoffmann, Mark Lavry und Florent Schmitt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Sonnabend, den 14. Januar um 15 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater zum ersten Kaffeekonzert ins Gro&#223;e Haus ein. Die neue Reihe der Kaffeekonzerte, die leichte klassische Musik pr&#228;sentieren, finden immer an Nachmittagen statt und dauern jeweils nur eine knappe Stunde. S&#228;nger des Anhaltischen Theaters und ausgew&#228;hlte Musiker bieten dem Publikum beliebte und spritzige Melodien in der festlichen Atmosph&#228;re des gro&#223;en Saals.
Zum Auftakt am 14. Januar offerieren die S&#228;nger des Opernensembles Ihnen einen Strau&#223; sch&#246;nster Operettenmelodien von Strau&#223;, Leh&#225;r, K&#225;lm&#225;n, Zeller u.a.
Im Anschluss an das Konzert besteht die M&#246;glichkeit, das Angebot unseres Theaterrestaurants zu nutzen und den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zweimal wird im Januar (am 13. Januar um 10.30 Uhr sowie am 24. Januar um 10 Uhr)eine &#8222;Musikalische Schnitzeljagd&#8220; veranstaltet. Hierbei erfahren Kinder im Grundschulalter, was alles zu einem Orchester geh&#246;rt und lernen einzelne Instrumentengruppen kennen, die im ganzen Theatergeb&#228;ude verstreut sind.  &lt;br/&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 12:12:49 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1158</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 21.12.2011Silvester</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 21.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Silvester-Agenten-Party&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;DJs, Visuals, Agenten-Deko, Spezielle Cocktails und vieles mehr&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn Shirley Bassey Silvester ins Alte Theater kommt, dann darf man auch bei der anschlie&#223;enden Silvester-Agenten-Party mit einer James Bond-m&#228;&#223;igen Explosion rechnen. Die Diva selbst ist nat&#252;rlich nicht berechenbar. Den Count Down l&#228;sst sie sich, bewaffnet mit einem Fl&#228;schchen Dom P&#233;rignon (gesch&#252;ttelt, nicht ger&#252;hrt), aber ganz sicher nicht entgehen.
Geschmackvoller als im Alten Theater kommt man in Dessau auf keinen Fall ins neue Jahr! 007 oder 008, die Verhandlungen mit dem MI6 laufen noch, stehen &#8211; nat&#252;rlich chirurgisch ver&#228;ndert und somit inkognito &#8211; pers&#246;nlich am Plattenteller, die Deko w&#252;rde selbst Blofeld und den Mann mit dem Goldenen Colt &#252;berzeugen und das Getr&#228;nke- und Speisen-Angebot geht weit &#252;ber Wodka-Martini und Oliven hinaus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets 12,- Euro inkl. eines Sekts und zwei Verzehrgutscheinen&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 21 Dec 2011 17:08:45 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1157</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 21.12.2011Die</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 21.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Die Nacht, die Lichter  - Literatur, Musik, Bar, Tanz&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Im Rahmen der beliebten Lesereihe &#8222;Die Nacht, die Lichter&#8220;, am 19. Januar um 19 Uhr widmen sich Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker und Schauspieler Gerald Fiedler (alias Leo Polte) einer gro&#223;en Textdichtung des Komponisten Richard Wagner. (Fast) ohne Musik sezieren beide gen&#252;sslich den Text der &#8222;G&#246;tterd&#228;mmerung&#8220;. Immer ernsthaft aber nicht ohne Witz tauchen sie ein in die einzigartige Welt des Wagnerschen Stabreims, in die Welt der Menschen und G&#246;tter, und zelebrieren schlie&#223;lich emphatisch den Untergang. Kapellmeister und Studienleiter, Wolfgang Kluge l&#228;sst am Klavier die wichtigsten Leitmotive erklingen. Ein Muss nicht nur f&#252;r Musikliebhaber und Wagner-Fans.
Gesamtleitung: Andr&#233; B&#252;cker&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die 12. Folge am 22. Februar um 20 Uhr im Alten Theater widmet sich aus Anlass des Todes von Christa Wolf einer ihrer gro&#223;en Erz&#228;hlungen. Mitglieder des Schauspielensembles lesen Ausz&#252;ge aus &#8222;Der geteilte Himmel&#8220; aus dem Jahre 1963 von Christa Wolf.
Wolf, die zu den wichtigsten Schriftstellerinnen der ehemaligen DDR und des vereinigten Deutschlands z&#228;hlt, beschreibt in &#8222;Der geteilte Himmel&#8220; die Geschichte einer an der Teilung Deutschlands scheiternden Liebe und spiegelt n&#252;chtern die gesellschaftlichen Verh&#228;ltnisse in der DDR Anfang der 60er-Jahre wieder. Die junge Rita und der zehn Jahre &#228;ltere Chemiker Manfred verlieben sich. Doch als Manfreds Betrieb dessen erfolgreich erprobtes Verfahren ablehnt, sieht er keinen anderen Ausweg als die Flucht nach Westberlin. Rita jedoch bleibt in der DDR.
Innerhalb der szenischen Lesung werden Teile der Verfilmung des Stoffes aus dem Jahre 1964, in der Regie von Konrad Wolf, zu sehen sein.
F&#252;r gastronomisches Vergn&#252;gen sorgt das Team vom Restaurant &amp;amp; Bar &#8222;Altes Theater&#8220;.
Gesamtleitung: Holger Kuhla&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 21 Dec 2011 13:06:30 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1156</link>
    </item>
    <item>
      <title>Oliver Schr&#246;ter, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Oliver Schr&#246;ter, Mitteldeutsche Zeitung, 21.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Gro&#223;es Kino auch auf kleiner B&#252;hne&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Termine? Kaum zu finden. Thorsten K&#246;hler hat gut zu tun. Auf der B&#252;hne des Anhaltischen Theaters, an dem er seit der Spielzeit 2009 / 2010 als Schauspieler engagiert ist, hinter der B&#252;hne, in Kneipen, Kinos, in der Stadt. Also trifft man sich in der Theaterkantine. Der zierliche K&#246;hler schlingt einen Milchreis hinunter, l&#228;sst sich den Milchkaffee in einem Pappbecher reichen und hat jetzt eine Stunde Zeit auf der Fahrt zum Weihnachtsshopping in Leipzig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Erst habe ich mich ein wenig von der Stadt einlullen lassen, von ihrer Stimmung. Dann dachte ich, ich muss einfach etwas tun", &#252;berlegt der 33-j&#228;hrige Schauspieler und wirkt dabei irgendwie getrieben, suchend. "Ich wei&#223; nicht, ob ich meinen Beruf mag", &#252;berlegt er, "ich mag viele Schauspieler nicht besonders." Das ist keine pers&#246;nliche Bewertung, sondern sein professionelles Verst&#228;ndnis: "An vielen Theatern sind die Leute oftmals eingeschliffen, liefern immer die gleichen Sachen ab. Ich lass mich einfach gern &#252;berraschen und bin beeindruckt, wenn ich bei einem Schauspieler immer wieder neue Seiten entdecke." Auch K&#246;hler will mehr sein als Marionette, will sich nicht einfach f&#252;hren lassen, runterspielen und nach Hause gehen. Da aber auch das zu seinem Job geh&#246;rt, hat sich der geb&#252;rtige Coburger, dessen Theaterkarriere im Malsaal begann, nach Stationen im Harz, in Freiberg und in Bautzen, auch in Dessau ein paar saftige Spielwiesen geschaffen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sp&#228;testens seit der Reihe "Trash am Montag", bei der K&#246;hler als Kinokritiker Serge Pocken Seite an Seite mit Jan Kersjes als Kritikerkollege Pit Rutten, Perlen des Trashkinos im Kiez pr&#228;sentiert und kommentiert, ist er der Star einer Kleinkunstszene, deren Entstehung wohl eng mit seiner Ankunft in der Stadt zusammenh&#228;ngt. Wenn Rutten und Pocken die schr&#228;gsten Werke der Filmgeschichte auf die Leinwand bringen und dabei eindrucksvoll und permanent trinkend improvisieren, gibt es im ausverkauften Kiez-Kino kein Halten mehr. Auch die Reihe "Hausfrauen fragen, Wissenschaftler antworten", Mittwochabend zum zweiten Mal im Alten Theater, hat das Zeug zum Bestseller des abseitigen Kulturbetriebes. Wenn K&#246;hler moderiert, Wissenschaftler referieren und drei halbwegs ahnungslose Frauen Fragen stellen, ist das ein lustiges und durchaus anspruchsvolles Happening des Halbwissens.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Thorsten K&#246;hler sieht seinen Weg von Zuf&#228;llen gepr&#228;gt. "Ich hab mich nie bewusst f&#252;r den Job entschieden oder besonders bem&#252;ht. Irgendwie ist einfach immer etwas passiert." So ist er auf der B&#252;hne gelandet, so ist er in Dessau gelandet. "Und wenn ich, wie vor kurzem, als Shirley Bassey verkleidet in der Stadt unterwegs bin und dann hier tats&#228;chlich auf jemanden treffe, der die pers&#246;nlich kennt, dann kann ich das kaum glauben." "Ein Abend mit Shirley Bassey" hei&#223;t K&#246;hlers neuester Streich. Silvester und am 7. Januar schl&#252;pft er im Alten Theater in die Rolle der britischen Diva, die dem breiten Publikum vor allem durch die von ihr gesungen Titelsongs zu den James Bond-Filmen "Goldfinger", "Diamonds are forever" ("Diamantenfieber") und "Moonraker" bekannt sein d&#252;rfte. "Die Lieder hab ich dann nat&#252;rlich drauf, den Rest des Abends &#252;berlassen wir dem Zufall."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch K&#246;hler verl&#228;sst sich nicht nur auf sein Improvisationstalent. Gerade hat er die ersten Folgen der ersten Dessauer Theatersoap fertiggeschrieben. Sein ganz pers&#246;nlicher Beitrag zum Jubil&#228;umsjahr "Anhalt 800". "Was ist den heut&#8217; bei Anhalts los?" zeigt die gro&#223;en und kleinen Dramen im Hause Anhalt, weit weg von Biwak und F&#252;rst Leopold, im fernen Hollywood bei Zsa Zsa und ihrem Prinzen Frede-rick, der die Linie des F&#252;rstenhauses gekonnt immer weiter ins Zwielicht f&#252;hrt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Es w&#228;re sch&#246;n, zuk&#252;nftig von solchen Projekten leben zu k&#246;nnen." F&#252;r "Trash am Montag" gab es bereits Anfragen aus anderen St&#228;dten, einen Film rund um Rutten und Pocken wollen die beiden Protagonisten im kommenden Jahr anschieben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Film, w&#228;re das nicht was f&#252;r die Zukunft? F&#252;r die Zeit nach Dessau? Findet K&#246;hler eigentlich erm&#252;dend: Ewige Wartezeiten, kurzer Spannungsaufbau, wieder Umbauen. "Ich hab das mal versucht, das ist nichts f&#252;r mich", &#252;berlegt er und schr&#228;nkt doch ein, bevor er im Leipziger Vorweihnachtswahnsinn verschwindet: "Falls Thomalla und Wuttke nicht funktionieren, eine Rolle als Tatort-Ermittler k&#246;nnte ich mir vorstellen."&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 21 Dec 2011 10:12:34 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1155</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 20.12.2011Shirley</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 20.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Shirley Bassey gibt Zusatzkonzert in Dessau&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Nachdem die Karten f&#252;r die Silvesterrevue mit Shirley Bassey sofort vergriffen waren, hat die schillernde Diva f&#252;r ein weiteres Konzert in Dessau zugesagt. Am Samstag, 7. Januar um 21.00 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater noch einmal zu einem Abend mit Shirley Bassey in das Foyer des Alten Theaters ein.
Shirley Bassey, international gefeierter Star des Showbusiness, steht seit &#252;ber f&#252;nfzig Jahren auf den gro&#223;en B&#252;hnen dieser Welt und begeistert ihr Publikum. Ihre Interpretation legend&#228;rer James-Bond-Songs (&#8222;Goldfinger&#8220;, &#8222;Diamonds are forever&#8220;, &#8222;Moonraker&#8220;) haben der K&#252;nstlerin schon fr&#252;h einen Platz auf dem S&#228;ngerolymp gesichert. Mittlerweile erntet die Grammy-nominierte Granddame die Fr&#252;chte ihres weltweiten Ruhms und sorgt mit Elton John, Paul McCartney und Eric Clapton immer noch und immer wieder f&#252;r Konzertsensationen.
Thorsten K&#246;hler, Schauspieler und ber&#252;hmter Diven-Imitator, spielt Shirley Bassey, die selbstverst&#228;ndlich ausgerechnet nach Dessau kommt, um im Alten Theater ihre gr&#246;&#223;ten Erfolge zum Besten zu geben! Erleben Sie einen Abend voller Glanz und Glamour, einen Abend mit einer gro&#223;en Diva, einen Abend voll unvergesslicher Show und grandioser Songs!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Shirley Bassey: Thorsten K&#246;hler | Musikalische Begleitung: Dorothee Dietz | Video-Voice-Over: Julian Mehne | Szenische Einrichtung und Video: David Ortmann | Kost&#252;me: Katja Schr&#246;pfer
Dramaturgie: Sabeth Braun&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 20 Dec 2011 10:44:10 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1154</link>
    </item>
    <item>
      <title>Andreas Hillger, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Andreas Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 19.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Kulturkonvent&lt;/h2&gt;

&lt;h1&gt;In Magdeburg wird &#252;ber das Sparen geredet&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Der Kulturkonvent des Landes Sachsen-Anhalt kommt heute in der Industrie- und Handelskammer Magdeburg zu einer Plenumssitzung zusammen, deren Ausgang f&#252;r die Zukunft des Gremiums entscheidend sein d&#252;rfte. Denn obwohl der Moderator Olaf Zimmermann im November einen Brief an die Landtags-Abgeordneten geschrieben hatte, in dem er sie darum bat, die Arbeit des Konvents nicht durch kurzfristige Streichungen im Kulturetat des Landes in Frage zu stellen, sind die Ans&#228;tze f&#252;r den Doppelhaushalt 2012 / 13 dem Vernehmen nach nahezu unver&#228;ndert geblieben. Vor der abschlie&#223;enden Landtagsdebatte Mitte Januar stellt sich also die Frage, ob der Konvent bereit ist, den Handlungsspielraum zu akzeptieren und seine Diskussion &#252;ber ein langfristiges Kulturkonzept in den ver&#228;nderten Koordinaten fortzusetzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Konkret geht es dabei um die Absenkung der Kulturausgaben des Landes von derzeit 92 auf dann 84,29 Millionen Euro bis 2013. Das w&#252;rde nicht nur bedeuten, dass die sogenannten Vorbindungen - also jene Mittel, die durch Vertr&#228;ge langfristig festgeschrieben sind und die derzeit rund 93 Prozent des Gesamtetats ausmachen - den kompletten Haushalt verbrauchen. Es w&#228;re auch die faktische Abschaffung des Prinzips, dass rund ein Prozent des Gesamthaushalts f&#252;r die Kultur zur Verf&#252;gung stehen. Denn selbst bei den generell sinkenden Ans&#228;tzen f&#252;r 2013 macht die vorgesehene Summe nur noch 0,85 Prozent aus, woraus sich eine &#252;berproportionale K&#252;rzung bei der Kultur ergibt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund sind die internen Arbeitsgruppen-Sitzungen des Konvents f&#252;r heute abgesagt worden. Wie ein Sprecher des Kultusministeriums best&#228;tigte, soll statt dessen &#246;ffentlich im Plenum &#252;ber die Situation beraten werden. Moderator Olaf Zimmermann, im Hauptberuf Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Deutschen Kulturrats, will mit dem 36-k&#246;pfigen Konvent dabei auch grunds&#228;tzlich &#252;ber den Kulturbegriff und &#252;ber die Rolle des Konvents diskutieren. Die Ergebnisse der Haushaltsberatungen, die f&#252;r Mitte Januar im Landtag geplant sind, werden dann auch in die Klausurtagung des Kulturkonvents am 30. und 31. Januar in Kloster Michaelstein einflie&#223;en.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Tagung des Konvents beginnt Montag um 10.30 Uhr in der IHK Magdeburg, Markt 8.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:10:55 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1153</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 16.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;B&#220;HNEN-GESCHWISTER&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Serie &#8222;Die Weihnachtsmacher&#8220;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Katja Sieder und Patrick Rupar spielen in der &#8222;Weihnachtsgans Auguste&#8220; mit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine harte Woche geht f&#252;r die Geschwister Carmen und Tamino zu Ende. An drei Tagen mussten sie zwei Mal eine Gans verfolgen, sekundenschnell Klamotten wechseln und sich gegenseitig anzicken. &#8222;Da kommt man ins Schwitzen und das steckt in den Knochen&#8220;, sagt Carmen, die eigentlich Katja Sieder hei&#223;t, und im M&#228;rchen Taminos - vielmehr Patrick Rupars - gro&#223;e Schwester ist. Rupar und Sieder sind Schauspieler des Anhaltischen Theaters und seit Ende November in der diesj&#228;hrigen M&#228;rchenproduktion &#8222;Die Weihnachtsgans Auguste&#8220; als Nachwuchs der Familie L&#246;wenhaupt nahezu t&#228;glich &#8211; und manchmal eben auch zwei Mal &#8211; auf der B&#252;hne zu erleben. Das St&#252;ck ist ein Hit, es gibt nur noch Restkarten, und als an diesem Dienstag mit der Abendvorstellung Bergfest f&#252;r 24 Vorstellungen war, konnten sich auch die gro&#223;en Zuschauer von der Qualit&#228;t dieser Inszenierung von Andreas Rehschuh &#252;berzeugen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;Ich gehe derzeit oft schon 23 Uhr ins Bett, das mache ich sonst nie&#8220;, beschreibt Patrick Rupar den f&#252;r Schauspieler ungewohnten Tagesablauf, den das M&#228;rchen vorschreibt. Denn 9 oder 10 Uhr gibt es vor 1 000 Kindern die Vorstellungen, und die Darsteller m&#252;ssen nat&#252;rlich viel fr&#252;her in der Maske sein, um sich dort in Carmen und Tamino zu verwandeln. Mit roten Lockensch&#246;pfen treten sie dann vor den Vorhang, Katja Sieder die gro&#223;e Schwester, Patrick Rupar der kleine Bruder. Eine Konstellation, die beide Schauspieler am&#252;siert, denn im wahren Leben ist es umgekehrt. Sieder hat zwei gro&#223;e Br&#252;der, Rupar Schwester und Bruder, beide j&#252;nger als er.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;Es macht totalen Spa&#223; jetzt mal die andere Seite kennenzulernen&#8220;, findet Katja Sieder, die freim&#252;tig bekennt, ihr gro&#223;en Br&#252;der als Kind ordentlich genervt zu haben. &#8222;Ich wollte immer bei ihnen mitmachen und habe nie verstanden, warum die mich wegschickten.&#8220; Und nun kann sie auf der B&#252;hne selbst den kleinen Bruder Tamino abblitzen lassen, genervt mit den Augen rollen und die coole Gro&#223;e raush&#228;ngen lassen, f&#252;r die die Angelegenheiten des j&#252;ngsten L&#246;wenhaupt- Sprosses nur Babykram sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Patrick Rupar genoss und genie&#223;t es, fern der B&#252;hne der gro&#223;e Bruder zu sein. &#8222;Da fungiert man als Zwischenglied Eltern und j&#252;ngere Geschwister&#8220;, meint er. Freilich h&#228;tten seine j&#252;ngeren Geschwister auch schnell begriffen, dass der Gro&#223;e nicht wirklich viel Macht besitzt und dies gerne ausgenutzt. &#8222;Es gibt in dieser Inszenierung tats&#228;chlich Szenen, die ich aus meiner Kindheit kenne&#8220;, sagt er. Und wenn die Reaktionen des Publikums auf die geschwisterlichen Zwistigkeiten h&#246;rbar sind, dann kommt es schon mal vor, dass sich die beiden mitten im St&#252;ck angrinsen und wissen, dass sie gerade alles richtig machen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass Katja Sieder und Patrick Rupar das Geschwisterpaar so glaubw&#252;rdig gelingt, mag freilich auch an der &#228;hnlichen Biografie liegen. Beide sind Jahrgang 1982, Sieder wurde in Geislingen geboren, Rupar in Freudenstadt. Bevor sie am Anhaltischen Theater aufeinandertrafen, kreuzte sich ihr Lebensweg schon einmal. &#8222;Wir kennen uns ziemlich gut, wir haben n&#228;mlich zusammen studiert&#8220;, erkl&#228;rt die Schauspielerin. Beide wurden an der Universit&#228;t der K&#252;nste Berlin ausgebildet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Geschichte der &#8222;Weihnachtsgans Auguste&#8220;, die sie nun so verinnerlicht haben, kannten sie als Kinder des Westens freilich nicht, sind nun aber umso begeisterter. Und weil sie nun Tag f&#252;r Tag eine Gans retten, haben sie auch keine Bedenken, eine solche zu essen. &#8222;Das Ensemble wurde schon zum G&#228;nseessen eingeladen&#8220;, bekennen sie, und an den Weihnachtstagen kommt in der Familie nat&#252;rlich auch der eine oder andere Braten Heute: 16 Schauspieler im Theater auf den Tisch. &#8222;Ein Tier, was man kennt, kann man nat&#252;rlich nicht essen&#8220;, meint Katja Sieder. Und da ist man dann auch schon wieder bei Auguste &#8211; die &#252;brigens Kollegin Susanne Hessel mit gro&#223;er Hingabe spielt. &#8222;F&#252;r meinen Tamino ist Auguste wichtig, weil er sich um sie k&#252;mmern kann, er nicht mehr der Kleinste in der Familie ist&#8220;, sagt Patrick Rupar. In seiner Rolle k&#228;me er gar nicht auf die Idee, die Gans als Braten zu sehen, denn &#8222;sie ist ein tolles Haustier&#8220;. Das lie&#223;e sich freilich nicht sagen, wenn Friedrich Wolf &#252;ber einen Weihnachtskarpfen geschrieben h&#228;tte.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 14:55:36 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1152</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 16.12.2011Rotary</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 16.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Rotary Club unterst&#252;tzt den &#8222;RING der Bauhausstadt&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Der Pr&#228;sident des Rotary Club Dessau, Klaus-Peter Kramer und Club Sekret&#228;r, Dr. Hartmut Kroll &#252;bergaben am Donnerstag, 15. Dezember Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker einen Scheck in H&#246;he von 3.000,00 Euro zu Gunsten der Theaterstiftung. Die stattliche Summe stammt aus dem Erl&#246;s der Tombola im Rahmen des Rotary Balls, der am 5. November im Anhaltischen Theater stattfand. &#8222;Wir Rotarier m&#246;chten mit dem j&#228;hrlich dort stattfindenden Ball das Theater in den Fokus der &#214;ffentlichkeit setzen und sind erfreut, dass eine solche Summe zusammengekommen ist. Mit diesem Geld soll das Gro&#223;projekt &#8222;RING der Bauhausstadt&#8220; unterst&#252;tzt werden&#8220;. &#8211; so  Klaus-Peter Kramer, Pr&#228;sident des Rotary Club Dessau&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 12. Mai 2012 wird am Anhaltischen Theater Dessau die Premiere der &#8222;G&#246;tterd&#228;mmerung&#8220; gefeiert und damit der Auftakt zum ersten gesamten Zyklus von Richard Wagners &#8222;Der Ring des Nibelungen&#8220; seit einem halben Jahrhundert. Im Oktober starteten bereits die Veranstaltungen des umfangreichen Begleitprogramms zum RING, f&#252;r den der Ministerpr&#228;sident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, die Schirmherrschaft &#252;bernommen hat.
Detaillierte Informationen zum RING, zum Begleitprogramm und zu den M&#246;glichkeiten der Unterst&#252;tzung unter: www.der-ring-in-dessau.de&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:04:48 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1151</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 15.12.2011Kaffeekonzert</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 15.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Kaffeekonzert &#8211; leichte Klassik zur Kaffeezeit&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Sonnabend, den 14. Januar um 15 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater zum ersten Kaffeekonzert ins Gro&#223;e Haus ein.
&#8222;Die Kaffeekonzerte sind eine programmatische Entscheidung, ein spezielles Angebot unseres Theaters an &#228;ltere Menschen, Senioren und auch Bewohner von Heimen, die bewusst auf deren Bed&#252;rfnisse zugeschnitten sind. Konzerte, Opern und Operetten stehen meist am Abend auf dem Spielplan, zu einer Zeit, zu der viele Senioren nicht mehr unterwegs sein m&#246;chten und deshalb lieber verzichten. Auch die L&#228;nge der Vorstellungen ist f&#252;r &#196;ltere Menschen oft ein Problem. Aus diesem Grund auf Theaterbesuche verzichten zu m&#252;ssen, ist ein Verlust an Lebensqualit&#228;t&#8220;. &#8211; so Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die neue Reihe der Kaffeekonzerte, die leichte klassische Musik pr&#228;sentieren, finden deshalb immer an Nachmittagen statt und dauern jeweils nur eine knappe Stunde. S&#228;nger des Anhaltischen Theaters und ausgew&#228;hlte Musiker bieten dem Publikum beliebte und spritzige Melodien in der festlichen Atmosph&#228;re des gro&#223;en Saals.
Zum Auftakt am 14. Januar offerieren die S&#228;nger des Opernensembles Ihnen einen Strau&#223; sch&#246;nster Operettenmelodien von Strau&#223;, Leh&#225;r, K&#225;lm&#225;n, Zeller u.a.
Im Anschluss an das Konzert besteht die M&#246;glichkeit, das Angebot unseres Theaterrestaurants zu nutzen und den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets (7,- Euro) und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:27:21 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1150</link>
    </item>
    <item>
      <title></title>
      <description></description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 13 Dec 2011 15:38:18 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1149</link>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas Altmann, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Thomas Altmann, Mitteldeutsche Zeitung, 13.12.11&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Schlittenfahrt und Schneemann-Flug&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Weihnachtliches Konzert der Anhaltischen Philharmonie setzt auf famili&#228;re Programmmusik.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;K&#246;nnen Schneem&#228;nner auf Zehenspitzen laufen? Dieser schon, aber erst nach der Pause. Zuvor erklingen Peitschenknall, Glockengel&#228;ut, Pferdeschellen und ein zitterndes Frauenzimmer. Leopold Mozarts &#8222;Musikalische Schlittenfahrt&#8220; gibt den Rahmen nicht nur der &#8222;Teutschen T&#228;nze&#8220;, sondern auch f&#252;r das Violinkonzert a-Moll von Johann Sebastian Bach und f&#252;r die vierte der &#8222;Vier Jahreszeiten&#8220; von Antonio Vivaldi.
Das &#8222;Weihnachtliche Konzert&#8220; der Anhaltischen Philharmonie unter Leitung von Daniel Carlberg  kam nach der Premiere im Elbe-Werk Ro&#223;lau am Wochenende im Anhaltischen Theater an. Eine Vorstellung wird es noch geben, am Abend vor der Stillen Nacht. Wienert oder Salzburgt er? Patrick Rupar gibt im Sessel thronend Papa Mozart, liest aus dessen Brief an Johann Jakob Lotter, liest so sch&#246;n breit das nunmehr erweiterte Programm zur Programmmusik.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Schnee aus den M&#228;hnen&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die Schlittenfahrt ger&#228;t reizend, eine lautmalerische Lustbarkeit, bewegte Pinselstiche aus sicherer Hand. Wir zittern, tanzen, sehen den Schnee aus den M&#228;hnen der Pferde fallen und rasten zum Violinkonzert BWV 1041. Annemarie G&#228;bler, 1. Preistr&#228;gerin des Violin-F&#246;rderwettbewerbs der Ostdeutschen Sparkassenstiftung 2010, f&#252;hrt einen reinen runden, einen edlen Ton, bleibt klar und klangvoll, auch wenn die Tempi anziehen, sch&#246;n und kontrolliert. Das Orchester tr&#228;gt bestechend schlank Tiefensch&#228;rfe.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Weihnachtliche Geschichte&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Der Schlitten f&#228;hrt weiter, bis Vivaldis Winter eine F&#252;lle plastisch programmatischer Details unbestechlich reinwei&#223; auf die B&#252;hne malt. Als treibe der "schreckliche Wind" drau&#223;en vor dem Fenster und breche kein Eis, vermag G&#228;bler mit ihrem reinen offenen Ton wieder zu faszinieren.
Nach der Pause kommt schlie&#223;lich "Der Schneemann", der auf Zehenspitzen laufen kann, eine weihnachtliche Geschichte f&#252;r Sprecher, Knabensopran und Orchester, vertont von Howard Blake, nach dem verfilmten Kinderbuch von Raymond Briggs. Als der Schneemann lebendig wird, erlebt sein kleiner Erbauer eine traumhafte Nacht, T&#252;cken des Kamins, eine heilsame K&#252;hltruhe, Nasenwahl, Motorradfahrt und einen Flug zum Weihnachtsmann. Die Musik zeichnet atmosph&#228;risch dicht, dramatisch und detailverliebt. Sogar den Lichtschalter, den der Schneemann so gerne umlegt, knipst das temperamentvoll illustrierende Orchester an und aus. &#8222;Wir fliegen durch die Nacht, wir schweben auf des Mondes Schein&#8220;: Der Knabensopran wechselt mit den Auff&#252;hrungen. Diesmal singt Conrad Papesch den Ohrwurm, sch&#246;n sentimental. Apropos schmelzend, am Ende, weil die Sonne scheint, ist der warmherzig kalte Kerl zerronnen.
Lieder auf den &#8222;M&#228;rzschnee&#8220; von Jean Sibelius folgen, bevor Kristina Baran (Sopran) und Anne Weinkauf (Mezzosopran) segensreich und warmherzig den &#8222;Abendsegen&#8220; singen, als H&#228;nsel und Gretel aus Engelbert Humperdincks M&#228;rchenoper. Die Pantomime folgt als Kindertraum mit wei&#223;en Fl&#252;geln, mit ersten oder schon erprobten Schritten, welche die Schwerkraft auf fantastischen Zehen in Frage stellen. So sitzen H&#228;nsel und Gretel an der Rampe, engelhaft beh&#252;tet vom Kinderballett, fernab von m&#228;rchenhafter Menschenfresserei und psychischen Defekten. Warm ums Herz und weihnachtlich singt der Kinderchor "Alle Jahre wieder" und h&#228;rtere Festliteratur, das sch&#246;ne mystische &#8222;Es kommt ein Schiff geladen&#8220;, aber auch &#8222;Maria durch ein Dornwald ging&#8220;. Mit diesem kleinen Leben im Bauch l&#228;uft sie durch die tote Welt, nach Schlittenfahrt und Schneemann-Flug und &#252;berhaupt? Dennoch, in dieser Vielfalt, mit diesem Orchester verw&#246;hnen die Weihnachtslieder das Gem&#252;t. "Stille Nacht, heilige Nacht", fr&#252;h ein wenig, aber selig.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 13 Dec 2011 15:37:56 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1148</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 13.12.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 13.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Die Drei von der Tankstelle&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Musikalische Kom&#246;die von Sepp Tatzel nach einem UFA- Filmklassiker von Frank Schulz und Paul Frank&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Viermal (Am 16. /18. /22. und am 23. Dezember jeweils um 19.30 Uhr) zeigt das Anhaltische Theater die Kom&#246;die &#8222;Die Drei von der Tankstelle&#8220; im Studio des Alten Theaters.
Die vom Publikum begeistert aufgenommene Kom&#246;die der 30er Jahre mit einer gro&#223;artigen Live-Band (Los Banditos, Jena), bringt die Geschichte einer M&#228;nnerfreundschaft mit viel Tanz und Gesang auf die B&#252;hne.
&#8222;Die Drei&#8220;- das sind Willy, Kurt und Hans, kehren von einer Reise zur&#252;ck und stellen fest, dass sie pleite sind. Nachdem all ihre M&#246;bel gepf&#228;ndet wurden, verkaufen sie schlie&#223;lich ihr letztes Hab und Gut, um eine Tankstelle zu er&#246;ffnen.
Eigentlich k&#246;nnte nun alles gut werden- w&#228;re da nicht die wohlhabende Lilly, die jedem der Drei Pechv&#246;gel den Kopf verdreht. Dabei wird die Freundschaft der drei Freunde auf eine harte Probe gestellt. Was nun folgt, sind neue Bekanntschaften, Missverst&#228;ndnisse, Irrungen und Wirrungen und vor allem jede Menge Humor. Die Original- Musik stammt von dem Komponisten Richard Heymann, der den drei Jungs von der Tankstelle mit Songs wie &#8222;Liebling, mein Herz l&#228;sst dich gr&#252;&#223;en&#8220; oder &#8222;Ein Freund, ein guter Freund&#8220; zu Unsterblichkeit verhalf. Und was w&#228;re eine Kom&#246;die ohne Happy End? Dieser Theaterabend bleibt nicht in der Krise stecken, sondern macht sich auf, zu beweisen, dass man mit Witz, ein wenig Liebe und viel guter Musik auch das tiefste Jammertal &#252;berleben kann!
Es spielen Susanne Hessel, Jan Kersjes, Thorsten K&#246;hler, Matthieu Svetchine und Stephan Korves.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Vorstellung am 16. Dezember ist bereits ausverkauft. Tickets sind noch f&#252;r folgende Vorstellungen erh&#228;ltlich: 18.12.2011 um 19.30 Uhr | 22.12.2011 um 19.30 Uhr | 23.12.2011 um 19.30 Uhr.  &lt;br/&gt;
Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:47:03 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1147</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 08.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Sch&#246;ner Sterben im Londoner Nebel&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;WUNSCHFILM F&#252;nf Schauspieler zerlegen Wallace-Klassiker.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Umschalten ging an diesem Fernsehabend nicht, als man sich 20.15 Uhr bequem gesetzt hatte. Es gab sogar einen Ansager, der &#8222;tolle Figuren, feinen Humor und keine Textsicherheit&#8220; versprach. &#8222;Erwarten sie nichts und sie werden auch nicht entt&#228;uscht&#8220;, warnte David Ortmann, und der dritte &#8222;Wunschfilm 299" im Alten Theater konnte am Montag starten. Beim zur Wahl stehenden Edgar-Wallace-Trio setzte sich &#8222;Der Hexer&#8220; durch, gedreht 1964 mit 20 Rollen, die beim Wunschfilm ein Viertel der Darsteller des Originals nachspielten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was an diesem Abend im nebligen London tats&#228;chlich passierte, wusste man freilich nach nicht ganz zwei Stunden immer noch nicht. War der Hexer mit Cora Ann oder Elise Penton zusammen? Und wer ist dieser Mann, der die H&#252;te wie die Haltung wechselt und vom Inspektor bis zum Reverend sein Portfolio an Charakteren zieht?
Was &#8222;Der Hexer&#8220; erz&#228;hlt und wer hier wer ist und wen spielt, das ist beim Wunschfilm, erdacht und
auch beim Spiel unterst&#252;tzt von David Ortmann und Sabeth Braun, die reinste Nebensache. Es geht allein um den Spa&#223;, einen Filmklassiker aufs Sch&#246;nste zu zerlegen. Nach der Star-Wars-Saga und &#8222;Fr&#252;hst&#252;ck bei Tiffany&#8220; gelang dies auch mit dem Wallace-Schinken. Da wurde pr&#228;chtig gemordet, UBoote explodierten im Konfetti-Regen, bemehlte Schwammt&#252;cher lieferten Revolverrauch. Was einen guten Wallace-Streifen ausmacht und noch viel mehr dar&#252;ber hinaus, bediente das Schauspielquintett perfekt. Da spielte fein bis ins Detail Katja Sieder alle Frauenrollen und verf&#252;hrte ihre Kollegen. Patrick Rupar als Neuling in der Reihe bewies ebenso wie Neuzugang Boris Malr&#233; Improvisationstalent, Julian Mehne darf fortan als Meister des Grimassierens gelten und Thorsten K&#246;hler bewies einmal mehr, wie er in einer theatralischen Sonderedition sein K&#246;nnen entfaltet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Oft nutzte das bestens unterhaltene Publikum den Eingriff per goldener Fernbedienung, weidete sich an Irrungen und Wirrungen, die umso sch&#246;ner gerieten, je ratloser die Darsteller waren und paralysiert auf den Teleprompter starrten. Davon sieht man gerne mehr: N&#228;chste Folge 28. Dezember.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 9 Dec 2011 14:11:33 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1146</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 08.12.2011Weihnachten</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 08.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Weihnachten im Pariser Quartier Latin&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Mit Giacomo Puccinis Oper &#8220;La Boh&#232;me&#8221; ist am Freitag, den 16. Dezember um 19.30 Uhr eine der weltweit am h&#228;ufigsten aufgef&#252;hrten Opern auf der B&#252;hne des Anhaltischen Theaters zu erleben. Die hauseigenen Solisten begleitet von der Anhaltischen Philharmonie diesmal unter der Leitung von Daniel Carlberg bringen mit &#8220;La Boh&#232;me&#8221; eine der traumhaftesten Liebesgeschichten der Operngeschichte, in all ihrer Leichtigkeit und Z&#228;rtlichkeit auf die B&#252;hne.
Auch in der Weihnachtszeit ist das Leben der vier Freunde und K&#252;nstler Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline karg und grau, denn st&#228;ndig fehlt es ihnen selbst am Notwendigsten.
Trotzdem lassen sie sich ihre Lebensfreude nicht verderben, und Rodolfo und Marcello scheint das Gl&#252;ck zeitweilig zumindest in der Liebe hold zu sein. Als gro&#223;e Liebende wie der schw&#228;rmerische Dichter Rodolfo und die unheilbar kranke Mim&#236; lehren sie uns das Schwelgen in Gef&#252;hlen wie den hemmungslosen Schmerz und verschaffen uns mit beidem h&#246;chsten Operngenuss. &#8222;Ich will die Welt zum Weinen bringen&#8220;, hatte Puccini sich vorgenommen. Mit der 1896 in Turin uraufgef&#252;hrten &#8222;La Boh&#232;me&#8220;, die sehr bald schon ein Welterfolg wurde, ist ihm das zweifellos gelungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weiterer Termin: 25.12., 17 Uhr&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 8 Dec 2011 16:34:51 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1145</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 08.12.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 08.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Der Widerspenstigen Z&#228;hmung&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, 17. Dezember um 16 Uhr zeigt sich das Ballettensemble mit &#8222;Der Widerspenstigen Z&#228;hmung&#8220; wieder von seiner kom&#246;diantischen Seite.
Zur temporeichen und vor allem humorvollen Musik von Dmitri Schostakowitsch bringen die T&#228;nzer die shakespearesche Kom&#246;die mit gro&#223;er Spielfreude, immenser Intensit&#228;t und technischer Perfektion in der Choreografie von Tomasz Kajdanski auf die B&#252;hne.
Popularit&#228;t erlangte die Geschichte &#8222;Der Widerspenstigen Z&#228;hmung&#8220; zum einen durch die erfolg-reiche Verfilmung mit Elisabeth Taylor und Richard Burton und zum anderen durch das Musical &#8222;Kiss me Kate&#8220; von Cole Porter. Erneut sind die Publikumslieblinge Laura Costa Chaud und Juan Pablo Lastras-Sanchez als Katharina und Petruchio zu erleben, wie sie die Geschichte der Z&#228;hmung der Widerspenstigen als turbulente Ballettkom&#246;die vertanzen. Die Vorstellung eignet sich auch besonders f&#252;r einen Besuch mit Kindern und Jugendlichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;Tomasz Kajdanski erweist sich in &#8222;Der Widerspenstigen Z&#228;hmung&#8220; als ein Meister des Slapstick, der die rhetorischen Volten der Shakespeare-Kom&#246;die m&#252;helos in die Sprache des Tanzes &#252;bersetzt.&#8220; &#8211; so die Mitteldeutsche Zeitung im November 2010&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weitere Vorstellungen:
26.12.11, 17 Uhr | 21.01.12, 17 Uhr | 18.03.12, 16 Uhr&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 8 Dec 2011 15:29:37 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1144</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 08.12.2011Die</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 08.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Die wunderliche K&#246;nigin Rosalinde von Von&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Freitag der 13. -  Aberglaube, Pech und Gl&#252;ck&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, den 14. Januar um 14 Uhr l&#228;dt die wunderliche K&#246;nigin Rosalinde von Von alle Neugierigen ab 5 Jahre zur M&#228;rchen- und Geschichtsstunde in das Foyer des Anhaltischen Theaters ein.
Dieses Mal dreht sich alles um Freitag, den 13. - Aberglaube, Pech und Gl&#252;ck.
Die wunderliche K&#246;nigin Rosalinde von Von (Eva Marianne Berger) ist an und f&#252;r sich eine furchtlose Person. Das hat sie nicht zuletzt im Jagdschloss Haideburg bewiesen, als sie weder vor Spinnen floh, noch Angst davor hatte, einen quietschlebendigen Frosch zu k&#252;ssen. Und dennoch gibt es etwas, was Rosalinde von Von erschauern l&#228;sst: Freitag, der 13.!
Da geht die K&#246;nigliche Hoheit lieber gar nicht vor die heimische Schlosst&#252;r! Aber am Samstag, den 14. ist sie gerne wieder unterwegs und kommt  zur&#252;ck in ihr geliebtes Anhaltisches Theater, wo sie gemeinsam mit Kindern herausfinden will, was so alles am Freitag, den 13. h&#228;tte passieren k&#246;nnen! Oder ob es nur ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass dieser Tag als &#8222;Ungl&#252;ckstag&#8220; gilt?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Rosalinde bittet ihr kleines Publikum um Hilfe bei ihrer Recherche: Wenn Ihr auch schon mal ein verr&#252;cktes Erlebnis an einem Freitag, den 13. hattet oder Euch eine spannende Geschichte dazu einf&#228;llt, schickt sie bis zum 6. Januar 2012 an das Anhaltische Theater und mit etwas Gl&#252;ck wird sie von der wunderlichen K&#246;nigin Rosalinde von Von vorgelesen. Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall, denn zu gewinnen sind zwei Freikarten f&#252;r die n&#228;chste &#8222;Rosalinde von Von&#8220; Vorstellung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einsendungen bitte mit Angabe von Name, Alter, Adresse und Telefonnummer per Mail an theaterpaedagogik@anhaltisches-theater.de oder per Post an: Anhaltisches Theater Dessau, Theaterp&#228;dagogik, Friedensplatz 1a, 06844 Dessau-Ro&#223;lau
N&#228;here Informationen gibt es bei der Theaterp&#228;dagogin Imme Heiligendorff unter o.g. E-Mail Adresse oder telefonisch unter (0340) 2511 216.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 8 Dec 2011 13:58:20 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1143</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 07.12.2011Kommen</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 07.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Kommen Sie mit uns ins Spiel!&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Stammtisch f&#252;r Abonnenten und alle, die es werden wollen&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das Anhaltische Dessau l&#228;dt herzlich seine Abonnenten und die, die es vielleicht werden wollen am Sonntag, 11. Dezember um 15 Uhr zum Abonnenten-Stammtisch in das Foyer des Alten Theaters ein.
Was ist gem&#252;tlicher als mit eine Tasse Kaffee an einem Adventssonntag gemeinsam Bingo zu spielen? Doch wenn das Theater zum Bingo einl&#228;dt, darf das Publikum selbstverst&#228;ndlich etwas Au&#223;ergew&#246;hnliches erwarten. Denn hier werden nicht nur langweilige Zahlen gezogen, sondern gespielt wird ein THEATER-BINGO, bei dem Sie zeigen k&#246;nnen, wie gut Sie die Figuren aus Schauspiel, Oper und Ballett kennen. Der Stammtisch bietet die Gelegenheit, mit den Mitarbeitern des Theaters ins Gespr&#228;ch zu kommen, Informationen &#252;ber die Vielfalt der Abonnements zu erfahren, Fragen zu stellen und Meinungen zu &#228;u&#223;ern.
Wir freuen uns auf Sie!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Eintritt ist frei.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 7 Dec 2011 14:56:13 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1142</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 07.12.2011Trash</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 07.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Trash am Montag: [Episode XIV] Satanisten-Weihnacht-Alberto de Martino: &#8222;Die schwarze Messe der D&#228;monen&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Cineastische Leckerbissen mit Pit Rutten &amp;amp; Serge Pocken&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das Anhaltische Theater l&#228;dt zur letzten Ausgabe &#8222;Trash am Montag&#8220; in diesem Jahr am 12. Dezember um 20.30 Uhr ins K.I.E.Z Kino ein. Diesmal widmen sich die Filmkritiker Rutten und Pocken Alberto de Martinos &#8222;Die schwarze Messe der D&#228;monen&#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Okkultismus geh&#246;rt zu Hollywood, die Nekromantie durchdringt, der Gefallene regiert es, Filme wie &#8222;The Smurfs&#8220;, &#8222;Indiana Jones 4&#8220; oder &#8222;Gulliver's Travels&#8220;, Regisseure wie George Lucas und Ron Howard beweisen das. Sch&#246;n und gut, aber eine Satanisten-Weihnacht? Was hat es damit auf sich? Nun, dass das Weihnachtsfest heidnische Wurzeln hat, mag mittlerweile hinl&#228;nglich bekannt sein, dass der Fall damit nicht gegessen ist, eher weniger.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bereits im Alten &#196;gypten und sp&#228;ter dann im Alten Rom feiert man zur Wintersonnenwende ein Fest, das die R&#246;mer zu Ehren ihres Sonnengotts Saturn die Saturnalien nennen. Man schm&#252;ckt sein Haus mit immergr&#252;nen B&#228;umen, dem Tannenbaum, beschenkt seine Kinder und versucht in r&#252;ckst&#228;ndischeren Bezirken des r&#246;mischen Reiches den Gott des Feuers gar durch Opferungen von Kleinstkindern gn&#228;dig zu stimmen, die man im heimischen Kamin dem Flammentod &#252;berantwortet; denn dorten tritt er auf, von dort kommt er herunter zu den antiken Heiden, Saturn, Kronos, der Kindsverschlinger (womit sich also auch der Mythos vom Weihnachtsmann mit seinem Teller Kekse und dem Glas warmer Milch erledigt h&#228;tte). Erst seit Einf&#252;hrung des Christentums als r&#246;mischer Staatsreligion im 5. Jahrhundert versucht man, die heidnischen Umtriebigkeiten (in weichgesp&#252;lter Form nat&#252;rlich) unter dem Deckmantel des Geburtstags unseres Herrn Jesus Christus zu rechtfertigen; frech gelogen, wei&#223; die Wissenschaft doch mittlerweile, dass Gottes Sohn im Herbst entsprang. Aber warum Rutten und Pocken Glauben schenken, wenn man den Erl&#246;ser selbst zu Wort kommen lassen kann? In der Offenbarung 2:6 und 15 spricht Jesus zu seinen Anh&#228;ngern von der  &#8222;Lehre der Nikolaiter&#8220;, den Anh&#228;ngern des Nikolaus also, und davon, &#8222;dass Er sie hasst&#8220;. Punkt. We rest our case.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und somit sollte man sich, ganz ohne schlechtes Gewissen, wenn schon, dann unbedingt in der Vorweihnachtszeit f&#252;r den Satanismus entscheiden, der im 15. Jahrhundert in Form des Sabbaths im &#220;brigen eher noch einem ausgelassenen und naturverbundenen Familienpicknick glich. Und so soll es denn auch ablaufen am 12. Dezember im Kiez-Kino zu Dessau, wenn Rutten und Pocken die schwarzen Kerzen entz&#252;nden, ihr Hexenbrett bem&#252;hen, um tote Prominente zu channeln, und bei Butterstollen und Gl&#252;hwein die schwarze Messe der D&#228;monen mittels Alberto de Martinos gleichnamigem Film von 1974 zelebrieren werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Kooperation mit dem Kino im Kiez Dessau. Mit: Thorsten K&#246;hler und Jan Kersjes&lt;br/&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets erhalten Sie an der Abendkasse im Kiez Kino, Vorbestellungen unter 0340 / 85 96 45 1. Weitere Informationen unter: www.kiez-kino.de&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 7 Dec 2011 13:24:47 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1141</link>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas Altmann, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Thomas Altmann, Mitteldeutsche Zeitung, 06.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Die Beschleunigung der Borniertheit&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Kein Bild im Rahmen, kein Stuhl im Caf&#233;, kein Tisch in der Pension, kein Halten, kaum Nuft! Nuft! Hier sind wahrscheinlich alle nachgetragenen Fniegen in alle, sprich anne, H&#228;nse gefnogen: Vivacissimo immerzu! Und Muschi - hat er wahrhaftig "Muschi" gesagt? - Muschi hebt ihr R&#246;cklein hoch, sehr hoch, so hoch, dass es keinen Spa&#223; mehr macht, ihr unter den Rock zu &#228;ugen. Daf&#252;r ist Herr K&#246;hler sehr begehrenswert, als Frau.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Figuren mit Defekten&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Werner Eng probt in seiner Inszenierung der "Pension Sch&#246;ller" von und nach Carl Laufs und Wilhelm Jacoby die unendliche Beschleunigung der Borniertheit. Am Freitag war Premiere im Alten Theater. Raserei, Irr- und Wahnsinn, Aberwitz allemal: Unaufhaltsam, rastlos fallen die Figuren auf die B&#252;hne. Hysterie? Aber ja, heute spr&#228;che man vielleicht von nerv&#246;sen Dissoziationen, von Defekten, das Integrationsverm&#246;gen betreffend. Entweder steckt der Defekt an oder man ist einfach nur genervt, was dann auch keinen Spa&#223; macht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eng hat mehrere Rahmen gefunden, einen gro&#223;en goldenen B&#252;hnen-Bilderrahmen, einen kleinen, der immer wieder Bilder findet und den Rahmen der Geschichte. Hier verhakt sich vorerst die Karriereleiter, hier wird &#252;ber die Wertigkeit von bildender und darstellender Kunst disputiert, bis der Kompromiss, das zu erstellende B&#252;hnenbild, gefunden scheint und, ach Gottchen, gepinselt wird. Zwischendrin tanzt der B&#252;hnen-Bilderrahmen und findet im dritten Aufzug Kontakt mit der Nase des Publikums, eine Eulenspiegelei. Wer sitzt wo? Und sowieso sind wir alle bekloppt und beknoppt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Bn&#252;h im Gnanze dieses Nichtes"? Der Sprachfehler taugt zu einer au&#223;erordentlich politischen Wertung, und dann hitlert der verkappte Schauspieler auch noch. Aber mal ehrlich: Gold und Senf? Die Farben der Unterhose des Grobians Philipp Klapproth sind doch geklaut? H&#228;tte Eng etwa gerne deutschen Volks-Kartoffel-Salat ins schenkelklopfende Schwankpublikum geworfen? Dann lie&#223;e Frank Castorf unter Benutzung Heiner M&#252;llers gr&#252;&#223;en, macht er aber nicht. Dennoch ist das auch eine "Schlacht", vielmehr Schnacht, die faustdick durchgedroschen wird, bis man um den Verschlei&#223; der Spieler f&#252;rchten mag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Philipp Klapproth (Uwe Fischer) muss permanent den Kotzklotz geben, den man bald und gerne nach Kyritz schicken w&#252;rde. Sein Neffe Alfred (Sebastian M&#252;ller-Stahl) spielt, das ist selten, den Stillen, einen begossenen Pudel mit dem Charme einer Schildkr&#246;te, richtig knuffig das Kerlchen. Dessen Freund, der nun kellnernde Maler Kissling (Julian Mehne), liefert das agilere Gegenst&#252;ck. Bernhardy (Stephan Korves) vermag mit blo&#223;en H&#228;nden, L&#246;wen zu jagen. Die Schriftstellerin Josephine Kr&#252;ger (Thorsten K&#246;hler) ist eine Diva, wahrlich g&#246;ttlich und gar nicht &#252;berzogen. Als Sch&#246;llers Tochter schl&#228;gt Amalie (Eva Marianne Berger) alle Regungen mit lustt&#246;tender Kinder-Kampferotik nieder.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nackig &#252;ber die B&#252;hne&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dann doch lieber wieder die Witwe: Ulrike Sprosser (Christel Ortmann) hat einiges in der Einkaufst&#252;te. Der Anstalts- bzw. Pensionsleiter, der Herr Sch&#246;ller (Karl Thiele), zeichnet einen Bilderbuch-Trottel von Musikdirektor. Und endlich legt R&#252;mpel (Jan Kersjes) den dauererigierten K&#252;nstlerschal ab, hopst - das fehlte nun noch - richtig nackig &#252;ber die B&#252;hne. Klar, weil ihm ein Konsonant abhanden kam, darf er nun auch die Putte machen, die jedem Dichter auf den Lorbeerkranz geht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber nein, sie werden nicht vergessen, Herr Major a.D. (Boris Malr&#233;). Wie auch, bei der Stimme? Die Ohren klingeln noch immer. Vielen Dank! Doch vielleicht ist gerade das Geschrei der verborgene Schl&#252;ssel zur &#252;berreizten, bestenfalls anders komischen Inszenierung: Eine Ruhest&#246;rung und weiter? Betreten wird der Mundwinkel ein wenig erhoben, als erz&#228;hle jemand einen Witz und lache selbst am lautesten: Nustig, wirknich!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weitere Vorstellungen am 9., 26. und 29. Dezember, jeweils 19.30 Uhr.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 6 Dec 2011 15:28:48 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1140</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 05.12.201120.</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 05.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;20. Dessauer Bassgeigenweihnacht&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Montag, den 19. Dezember l&#228;dt die Musikschule Dessau-Ro&#223;lau um 18 Uhr zu einem weihnachtlichen Konzert ein, bei dem sich alles um den Bass dreht.
Die 20. Dessauer Bassgeigenweihnacht ist eine Veranstaltung der Musikschule Dessau-Ro&#223;lau, mit freundlicher Unterst&#252;tzung der Stadt Dessau-Ro&#223;lau und des Anhaltischen Theaters Dessau sowie des Landesverbandes der Musikschulen Sachsen-Anhalt.
Diese einzigartige Zusammenarbeit wird auch im abwechslungsreichen Programm deutlich. So geben die jungen Musiker der KontrabassAG der Grundschule &#8222;Am Akazienw&#228;ldchen&#8220; unter Leitung und in Komposition von Ingo Burghausen, der Geschichte &#8222;Conrad Cham&#228;leon&#8220; ihre eigene Melodie. Der Schauspieler und Autor der Buchvorlage, Gerald Fiedler und die Sch&#252;lerin Laetitia Hippe lesen gemeinsam die hinrei&#223;ende Geschichte &#252;ber das Cham&#228;leon und seine Freunde.
Moderiert von Ingo Burghausen, Solokontrabassist der Anhaltischen Philharmonie, werden die Sch&#252;ler der Kontrabassklasse der Dessauer Musikschule sich mit kurzen solistischen St&#252;cken musikalisch vorstellen, am Klavier begleitet von Wolfgang Kind.
Au&#223;erdem erklingen nat&#252;rlich - alle Jahre wieder &#8211; beliebte weihnachtliche Melodien im besonderen Bassorchestersound der 22 Kontrabassspieler im Alter ab 7 Jahren.
Der Eintritt ist frei!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Informationen und Impressionen zur 19. Bassgeigenweihnacht: www.bassgeigengala.de&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 5 Dec 2011 12:47:40 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1139</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 05.11.2011Knie</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 05.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Knie-Not-Abend: &#8222;Scrooge&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Eine Geistergeschichte zum Weihnachtsfest nach Charles Dickens&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, den 17. Dezember ist zum &#8222;Knie-Not-Abend&#8220; um 16 und um 19.30 Uhr  das Puppentheater Magdeburg mit der weihnachtlichen Geistergeschichte &#8222;Scrooge&#8220; zu Gast im Alten Theater.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Inszenierung von Pierre Sch&#228;fer erz&#228;hlt nach der bekannten Geschichte von Charles Dickens von der wundersamen Wandlung des hartherzigen Menschenfeindes Ebenezer Scrooge in der Heiligen Nacht und richtet sich an Kinder ab 9 Jahren und Erwachsene. Zwei Puppenspieler entf&#252;hren das Publikum in die unheimliche Geschichte seiner Wandlung vom hartherzigen, einsamen Weihnachtsmuffel zum &#8222;Lieblingsgro&#223;vater aller Kinder&#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der grantige Geizhals Scrooge wird von drei Geistern heimgesucht, die ihn auf eine Reise mitnehmen, die er sich nicht h&#228;tte tr&#228;umen lassen. Er begegnet dem Geist der vergangenen Weihnacht, erlebt noch einmal die wenigen sch&#246;nen Stunden seiner Kindheit und Jugend, sieht mit dem zweiten Geist Szenen der gegenw&#228;rtigen Weihnacht und wird von dem dritten der Geister wortlos gezwungen, das zuk&#252;nftige Weihnachten zu sehen. Er muss feststellen, dass er selbst in keiner Szene der n&#228;chsten Weihnacht mehr vorkommt &#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Charles Dickens hat mit der Figur des Mr. Scrooge und den ihn heimsuchenden Geistern eine Personage geschaffen, die zeitlos und unterhaltend an den wahren Wert menschlicher Tugend mahnt. Zwei M&#228;nner entf&#252;hren das Publikum ins England des 19. Jahrhunderts. Ein &#8220;Weihnachtsgrusel&#8221; f&#252;r die ganze Familie!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Regie: Pierre Sch&#228;fer | B&#252;hne: Josef Schmidt | Puppen: Peter Lutz
Spiel: Frank A. Engel, Nis S&#248;gaard&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 5 Dec 2011 11:58:11 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1138</link>
    </item>
    <item>
      <title>Vanessa Weiss, Da Capo Nr. 66 Dez</title>
      <description>&lt;p&gt;Vanessa Weiss, Da Capo Nr. 66 Dez/Jan&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Romeo &amp;amp; Julia hinter tristen Kulissen&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Christian von G&#246;tz inszeniert &#8222;West Side Story&#8220; in Dessau&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Manchmal kann es anders kommen als gedacht. Dieser Satz k&#246;nnte der Entstehung
des weltbekannten Musicals &#8222;West Side Story&#8220; zugeschrieben werden. Denn die zun&#228;chst f&#252;r eine moderne Romeo und Julia Nacherz&#228;hlung des amerikanischen Choreographen Jerome Robbins angedachte Differenz zwischen den feindlichen Parteien, die zum tragischen Ende des Musicals f&#252;hren w&#252;rde, wurde verworfen und den aktuellen Ereignissen im New York der 50er Jahre angepasst. Eigentlich sollte die Liebe der modernen Romeo-und-Julia-Geschichte an einem religi&#246;sen Konflikt scheitern. Doch noch w&#228;hrend der Arbeit an diesem Musical gewann 1955 ein anderes Thema an Aktualit&#228;t: Die Schwierigkeiten und Probleme zwischen eingewanderten Puerto-Ricanern und den Einheimischen der New Yorker West Side. So r&#252;ckte an die Stelle der Religion, das Einwanderungsproblem, welches gleichsam der ungl&#252;cklichen Liebe durch die Zuspitzung der Gewalt zwischen den Jugendbanden nur einen Ausweg offenhielt. Die Musik zu diesem tragischen Musical komponierte Leonard Bernstein, Arthur Laurents lieferte das Buch. 1957 kam es dann endlich zur Urauff&#252;hrung des Musicals am New Yorker Winter Garden Theatre.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Idee einer sich in der &#8222;West Side Story&#8220; entwickelnden Spirale aus der Gewalt der Jugendlichen wurde nun in der Inszenierung von Christian von G&#246;tz am gro&#223;en Haus des Anhaltischen Theaters Dessau umgesetzt. Dazu wurde ein B&#252;hnenbild von Britta Bremer mit fabrik&#228;hnlicher Atmosph&#228;re geschaffen, welches die Drehscheibenvorrichtung der B&#252;hne vollkommen auszunutzen wei&#223;. Kaputte Scheiben, triste Farben und ein gro&#223;er Innenhof sind seit dem 30. September Schauplatz der tragischen Auseinandersetzung der zwei rivalisierenden Jugendbanden, in deren Mitte ein Liebespaar um seine Erf&#252;llung k&#228;mpfen muss.
Damit wendet sich nun auch Dessau, nach der Inszenierung von Kurt Weills &#8222;One Touch of Venus&#8220; im vergangenen Jahr, einem der beliebtesten klassischen Musical der Neuzeit zu. Einzig Karen Helbing, die bereits bei dem Weill-St&#252;ck ihre gesanglichen und darstellerischen F&#228;higkeiten den Dessauern zeigen konnte, wurde als Gast-Darstellerin f&#252;r die Rolle der Anita engagiert. Ansonsten konnten, anders als bei &#8222;One Touch of Venus&#8220;, die Hauptrollen bei der &#8222;West Side Story&#8220; mit dem hauseigenen Ensemble besetzt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieser Umstand schm&#228;lert die Inszenierung von G&#246;tz keineswegs, denn das Dessauer Ensemble wei&#223; zu &#252;berzeugen, wenn es die Geschichte der zwei Liebenden, Maria und Tony, erz&#228;hlt. Die Umst&#228;nde, denen sich die beiden ausgesetzt sehen m&#252;ssen, verhei&#223;en kein gutes Ende. Beide geh&#246;ren zwei rivalisierenden Jugendbanden an, den einheimischen Jets und den puerto-ricanischen Sharks, die sich aufgrund ihrer Rasse, Herkunft feindlich gesellt sind. &#196;hnlich wie bei William Shakespeares Trag&#246;die "Romeo und Julia" werden Maria und Tony Tote zu verschmerzen haben. Ein Happy-End &#224; la Disney ist nicht zu erwarten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gleichsam einer d&#252;steren Vorausschau wird dem Zuschauer auch gleich zu Beginn der Dessauer Inszenierung ein Blick auf das unabwendbare tragische Ende gew&#228;hrt: In einem Zimmer wird - kurz, aber intensiv - eine stark blutende Frau sichtbar. Es l&#228;sst sich erahnen, wer dieses Opfer der gnadenlosen Feindschaft zwischen den Jets und den Sharks ist. Der blutige Beginn kann als Ausblick des Umgangs der Regie mit den drastischen Momenten der &#8222;West Side Story&#8220; gesehen werden. Schon allein der Bandenkonflikt zwischen den Jets und Sharks l&#228;sst viel Raum zur Darstellung. Dabei w&#228;hlte man in Dessau wohl den provokanteren Weg. Denn schon allein der Kampf zwischen Bernardo und Riff endet f&#252;r die Zuschauer sichtbar blutig. Dazu wurde keineswegs ein gew&#246;hnlicher Messerkampf zum Kr&#228;ftemessen auf Leben und Tod gew&#228;hlt, sondern ein von Klaus Figge spektakul&#228;r choreografierter Stockkampf. Vor einem schwarzen Hintergrund stehen sich die zwei Kontrahenten gegen&#252;ber, links von ihnen die Sharks in ihrer schwarz-gelben und rechts die Jets in blau-roter Kampfkleidung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hierbei gestaltet sich die Unterscheidung zwischen Jets und Sharks aufgrund der von Katja Schr&#246;pfer unterschiedlich gew&#228;hlten Farben der Kleidung, die an American Football erinnert, f&#252;r den Zuschauer sehr einfach. Dies bleibt aber die Ausnahme, denn die Darsteller tragen &#252;berwiegend kaum zu differenzierende Kost&#252;me wie Hemden, bunte Hosen, kurzer R&#246;cke, die es den Zuschauern bei gro&#223;en Ensemble-Szenen erschweren, Mitglieder der Jets von denen der Sharks zu unterscheiden. So beispielweise bei dem Instrumentalst&#252;ck &#8222;The Dance At The Gym&#8220; in der Turnhalle. Es w&#228;re besser gewesen, wenn es keinen starken Kontrast zwischen den Kost&#252;men der K&#228;mpfe und denen des tristen Alltags der Jugendlichen gegeben h&#228;tte, stattdessen kleinere Details an den Kost&#252;men der Darsteller dem Publikums als durchg&#228;ngiges Orientierungsmuster zur Differenzierung der Banden gedient h&#228;tten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mittendrin in dem blutigen Kampf der Jets und der Sharks befinden sich Maria und Tony, die hin und her gerissen sind zwischen ihrer Zugeh&#246;rigkeit zu den unterschiedlichen Banden und ihrer Liebe. Verk&#246;rpert werden die moderne Julia und der moderne Romeo von Cornelia Marschall und David Ameln, der bereits in &#8222;One Touch of Venus&#8220; als Taxi Black sein K&#246;nnen unter Beweis stellen konnte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie modern Christian von G&#246;tz seine Inszenierung bebildert, zeigt sich auch an der Balkonszene. Eine interessante Idee, das Handy als Spielball der sich entwickelnden Kommunikation zwischen Tony und Maria einzusetzen. Damit erh&#228;lt die zweite Begegnung der Beiden einen vollkommen anderen Nachklang. Denn anstelle dass Tony nach seiner Geliebten ruft, schickt er ihr eine SMS, die f&#252;r den Zuschauer sichtbar an eine graue Wand in Marias Zimmer projiziert wird. Der eine oder andere Zuschauer wird sicher &#252;ber den Gebrauch der Handys und wegen der &#252;beraus klugen &#220;bertragung der sonst gesprochenen Kontaktaufnahme Tonys zu Maria in SMS-Sprache schmunzeln. Die z&#228;rtliche Ann&#228;herung der beiden aber wird dadurch f&#252;r das Publikum erlebbarer gemacht. Das liegt nicht nur an den interessanten Ideen der Regie, sondern auch an den beiden Hauptdarstellern, deren harmonisches Zusammenspiel einen betr&#228;chtlichen Teil dazu beitr&#228;gt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So auch bei dem Schmachtsong &#8222;Tonight&#8220;, bei dem sich beide sowohl schauspielerisch als auch gesanglich sehr gut erg&#228;nzen und damit dem Lied gerecht werden.
Wem die harmonische Liebe zwischen Tony und Maria auch bis nach der Pause noch nicht bewusst geworden ist, dem sollte es sp&#228;testens beim Beginn des zweiten Aktes wie Schuppen von den Augen fallen. Denn anstelle eines schwarzen Vorhangs lie&#223; sich die Regie erneut davon leiten, aktuelle Elemente einzuf&#252;gen. So blickt das Publikum w&#228;hrend der &#8222;Entr'acte&#8220;, die das des Orchester unter der musikalischen Leitung von Daniel Carlberg spielt, in die hoffnungsvollen und fr&#246;hlichen Gesichter von Maria und Tony, die miteinander rumalbern. Diese werden &#252;ber ein Video auf den Vorhang projiziert. Dabei h&#228;lt dieses Video in mehrfacher Hinsicht einen bitteren Beigeschmack f&#252;r das Publikum bereit. Denn zum einen wei&#223; der Zuschauer, dass diese Liebe aufgrund tragischer Zwischenf&#228;lle nicht erf&#252;llt werden kann und zum anderen schienen sich Barbara Janotte und Steffen Fleischer bei der Gestaltung des Videos nicht &#252;ber die L&#228;nge der &#8222;Entr'acte&#8220; im Klaren zu sein. Denn der aufmerksame Zuschauer wird feststellen, dass sich das Video von Maria und Tony mehrfach wiederholt und dadurch seinen Reiz verliert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hinter den Hauptrollen braucht sich das Ensemble nicht zu verstecken, denn sowohl seine t&#228;nzerischen, gesanglichen, als auch schauspielerischen Qualit&#228;ten vervollkommnen Christian
von G&#246;tz' Inszenierung. So bleibt sicherlich das satirische, den Polizisten Krupke ironisierende Lied &#8222;Gee, Officer Krupke&#8220; dem Publikum ganz besonders im Ged&#228;chtnis. Hierbei k&#246;nnen Patrick Rupar, Joe Monaghan, Jonathan Augereau und Stephan Biener als Action, Baby John, Big Deal und Diesel &#252;berzeugen. Mit spielerischer Leichtigkeit stellen sie im Rahmen des Liedes einzelne Konfrontationen mit dem Polizisten nach, in denen sie sich auf nicht ernst gemeinte Art und Weise f&#252;r ihr Verhalten rechtfertigen. Da wird beispielsweise eine Schubkarre zu einer Anstalt f&#252;r schwererziehbare Jugendliche umfunktioniert, dabei sehr nachvollziehbar gespielt.
Mit dem Schluss wird ein Bogen zu der an den Anfang gestellten Szene einer m&#246;glichen toten Person gezogen und der Zuschauer aufgekl&#228;rt, um wen es sich nun wirklich handelt. Dennoch bleiben Fragen offen, welche die Regie m&#246;glicherweise bewusst platziert hat. Denn obwohl Kenner der &#8222;West Side Story&#8220; den M&#246;rder schon am Beginn im Schlaf entlarven k&#246;nnten, so ist dies am Ende doch nicht mehr ganz so sicher. Denn aufgrund der von Karen Helbing sehr gut gespielten Anita, die Tony offensichtlich nie den Mord an ihrem Freund Bernardo verzeihen konnte, r&#252;ckt sie durch den Besitz einer Schusswaffe in den Verdacht, aus Rache auf Tony geschossen zu haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit dieser Ungewissheit und einem bereits zu Beginn bekannten tragischen Ende, wird das Publikum abschlie&#223;end in die Nacht entlassen. Es bleibt festzuhalten, dass sich die Dessauer Inszenierung teils mit interessanten und innovativen Ideen von anderen Produktionen abzugrenzen wei&#223;, wie beispielsweise durch die Drehb&#252;hne. Aber auch die Spielfreude und das K&#246;nnen der Darsteller tragen zu einem sehr guten Gesamtbild bei. Dies l&#228;sst kleine Unzul&#228;nglichkeiten vergessen. Ein Besuch der &#8222;West Side Story&#8220;  in Dessau lohnt sich.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 5 Dec 2011 10:13:05 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1137</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 5.12.2011Salon</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 5.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Salon Bolschewique: Rocko Schamoni liest aus seinem Roman &#8222;Tag der geschlossenen T&#252;r&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Mittwoch, 7. Dezember um 20 Uhr sind die Liebhaber des Salon Bolschewique in das Alte Theater eingeladen. Diesmal liest der Kultautor Rocko Schamoni aus seinem Roman &#8222;Tag der geschlossenen T&#252;r&#8220;.
Seit seinen so originellen wie erfolgreichen &#8222;Sternstunden der Bedeutungslosigkeit&#8220; kennen wir Rocko Schamonis Held Michael Sonntag. Nun l&#228;sst er ihn noch einmal ins Gruselkabinett des Lebens treten, in dem er nichts verloren hat und schon gar nichts zu finden glaubt. Unbeirrt treibt Michael Sonntag durch seine Tage, sein K&#246;rper zeigt erste Gebrauchsspuren, und die gro&#223;en Gedanken machen gew&#246;hnlich einen Bogen um ihn. Entgegen der Erwartungen, die seine Umwelt an ihn stellt, verweigert Sonntag gern jede daseinserhaltende T&#228;tigkeit. Nur seinem Freund Novak gelingt es hin und wieder, ihn mit hirnrissigen Gesch&#228;ftsideen aus der Reserve zu locken. Und nat&#252;rlich Marion Vossreuther, der Servicekraft aus dem Handy-Laden, die einen ganz eigenen Reiz auf ihn aus&#252;bt. Entschlossen geht Rocko Schamonis Held Michael Sonntag den Erfordernissen des Lebens aus dem Weg. Und dabei fordert der Irrsinn unserer Existenz seine Unerschrockenheit und seinen Witz &#246;fter heraus, als ihm lieb sein kann. &#8232;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Rocko Schamoni, 1966 in Schleswig Holstein geboren, arbeitet f&#252;r Theater, Film und Fernsehen, tourt regelm&#228;&#223;ig durch die Republik und besitzt eine eingeschworene Fangemeinde als Musiker, Autor, Humorist, Schauspieler. Nach seinem Deb&#252;t &#8222;Risiko des Ruhms&#8220; folgte sein langanhaltender Bestseller &#8222;Dorfpunks&#8220;, der auch auf die B&#252;hne gebracht und im Fr&#252;hjahr 2009 in die Kinos kam.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Literarisch spielt dieser Erwachsenseinverweigerer in einer Liga mit Strunk und Stuckrad-Barre, doch er formuliert feiner, ist kl&#252;ger und lustiger. Live bietet er gro&#223;e Unterhaltung: dank Stimmimitationen und souver&#228;ner Interaktion mit dem unversehens anspringenden Generator sowie den Fans."  - so die S&#252;dwest Presse 17. Mai 2011&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 5 Dec 2011 10:03:04 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1136</link>
    </item>
    <item>
      <title>Oliver Hohlbach, OPERAPOINT, 26.11.2011LA</title>
      <description>&lt;p&gt;Oliver Hohlbach, OPERAPOINT, 26.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;LA BOHEME &#8211; Dessau, Anhaltisches Theater&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;von Giacomo Puccini (1858-1924), Szenen in vier Bildern, Libretto: Giuseppe Giacosa und Luigi Illica, UA: 1. Februar 1896 Turin, Teatro Regio&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Regie: Roman Hovenbitzer, B&#252;hne/Kost&#252;me:: Tilo Steffens
Dirigent: Antony Hermus, Anhaltische Philharmonie, Opernchor und Kinderchor Dessau, Choreinstudierung: Helmut Sonne und Dorislava Kuntscheva
Solisten: Angelina Ruzzafante (Mim&#236;), Cornelia Marschall (Musetta), Artjom Korotkov (Rodolfo), Ulf Paulsen (Marcello), Andrew Ashwin (Schaunard), Kyung-Il Ko (Colline), Cezary Rotkiewicz (Der Tod/Benoit/Alcindoro/Z&#246;llner/Sergeant) u.a.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Besuchte Auff&#252;hrung: 25. November 2011 (Premiere 12.11.2011)&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Kurzinhalt&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline sind bettelarme K&#252;nstler und unzertrennliche Freunde. Sie leben unbeschwert von der Hand in den Mund in einer Mansarde &#252;ber den D&#228;chern des Pariser K&#252;nstlerviertels Quartier Latin. Rodolfo begegnet Mim&#236; und verliebt sich in sie. Marcello erobert seine ehemalige Geliebte Musette zur&#252;ck. Den Weihnachtsabend verbringt man im Caf&#233; Momus. Nach der Trennung von Rodolfo verschlimmert sich Mim&#236;s Krankheit. Sie kehrt zu ihm zur&#252;ck und stirbt im Kreis ihrer Freunde.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Auff&#252;hrung&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Man erblickt einen Parkettboden, der sich spinnennetzartig um die B&#252;hnenmitte herum entwickelt. Eine Zeltplane als Raumteiler und Stellw&#228;nde im hinteren Halbrund begrenzen in den ersten Bildern die Spielfl&#228;che. Ein Tisch, ein paar St&#252;hle und ein Piano bilden das Inventar. Im zweiten Bild tauchen zwei Bistro-Tischchen mit St&#252;hlen auf, im dritten Bild steht links die Leinwand und rechts eine Rampe zu einem Saal. Das vierte Bild ist mit dem ersten identisch, nur fehlen die Stellw&#228;nde, damit eine schwarze, rauchende Trauergemeinde den Blick auf die sterbende Mim&#236; hat. Der Tod mit bleichem Gesicht und schwarzem Zylinder ist allgegenw&#228;rtig, die Rollen des Benoit, des Alcindoro, des Z&#246;llners und des Sergeant sind in dieser Rolle zusammengefa&#223;t. Au&#223;erdem spielt eine T&#228;nzerin namens Poesie mit, sie ist genauso gekleidet wie Mim&#236;. Diese tr&#228;gt von Anfang bis Ende ein gelbes Kleid, Musetta wechselt vom wei&#223;en Kleid, zum offenherzigen kleinen Schwarzen mit pinkfarbenen Schuhen, um im letzten Bild zum schwarzen Todesengel mit Schwingen zu werden. Die Weihnachtsgesellschaft tr&#228;gt wei&#223;e Festtagskleidung mit bunten Luftballons, die Geschenkkartons sind leer.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;S&#228;nger und Orchester&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Antony Hermus dr&#252;ckt von Anfang an auf das Tempo, wohl um die s&#252;&#223;lichen Momente platt zu walzen. So wirkt die Musik eher unsentimental und ist geradliniger. Dennoch gelingt es ihm, die charismatischen Farben, sprich die italienischen Manierismen, in den Klangteppich einzuweben. Auch das Orchester ist bestens auf diese Raumklangwirkung eingestellt. Unbestrittene Hauptdarstellerin ist Angelina Ruzzafante als Mim&#236;. Ihr schwerer Koloratursopran hat keine Probleme mit dieser Partie, beispielhaft ihr immer leiser werdendes Piano im Dahinsterben. Artjom Korotkov als ihr Liebhaber Rodolfo kann in Sachen Durchschlagskraft nicht mithalten, wirkt gerade im ersten Bild immer leiser als Mim&#236;, sein Klangbild h&#246;rt sich fragil und zerbrechlich an. Ulf Paulsen kann wieder mit dem hervorragenden Zusammenspiel zwischen Gesang und Ausstrahlung f&#252;r sich einnehmen. Hinsichtlich Ausdruckskraft, stimmlicher Gestaltung und Reichweite in den oberen und tiefen Registern gelingt dem Hausbariton eine wahre Charakterstudie des Marcello. Kyung-Il Ko kann mit seinem Ba&#223; besonders in den tiefen Stellen der Mantel-Arie des Colline gl&#228;nzen, w&#228;hrend Andrew Ashwin als Schaunard unauff&#228;llig bla&#223; bleibt. Cornelia Marschall gestaltet die Rolle der Musetta eindrucksvoll. Lebenslust und Begierden werden glaubhaft stimmlich dargestellt und damit die Rolle der Musetta als charakterliche Gegenspielerin der Mim&#236; aufgewertet. Eine gro&#223;artige Leistung vollbringen wieder einmal der Chor und ganz besonders der Kinderchor. Dank gutem Zusammenspiel mit dem Orchester und Solisten, sowie der daraus entstehenden Klangwirkung (letzteres besonders beim Kinderchor!) entsteht wieder einmal ein gro&#223;artiges, emotional aufw&#252;hlendes Musikerlebnis.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Fazit&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Vorhang zu und viele Fragen bleiben offen. Die sehr verr&#228;tselte Inszenierung sorgte f&#252;r vielerlei Fragen des Publikums w&#228;hrend der Premierenfeier. Soll es ein surrealer Traum der Mim&#236; sein? Ist die Verdoppelung der Mim&#236; durch eine T&#228;nzerin namens Poesie der Wunschtraum des Poeten Rodolfo, der in Mim&#236; ein Idealbild sieht? &#220;ber die musikalische Seite dieser Produktion lie&#223; das Publikum indes keinen Zweifel: Solisten, Chor (besonders der Kinderchor!), Orchester und Dirigent wurden f&#252;r eine Spitzenleistung umjubelt gefeiert.&lt;/p&gt;
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      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Sat, 3 Dec 2011 10:42:41 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1135</link>
    </item>
    <item>
      <title>Helmut Rohm, Volksstimme, 03.12.2011Im</title>
      <description>&lt;p&gt;Helmut Rohm, Volksstimme, 03.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Im Anhaltischen Theater Dessau hatte "Die Weihnachtsgans Auguste" Premiere&lt;/h2&gt;

&lt;h1&gt;Tierisches Treiben im Hause L&#246;wenhaupt&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Im Traum erscheint Kammers&#228;nger Luitpold L&#246;wenhaupt (Gerald Fiedler) ein lecker duftender und &#252;bergro&#223;er Weihnachtsg&#228;nsebraten mit Rotkohl und Kl&#246;&#223;en. So beginnt die neue M&#228;rcheninszenierung des Anhaltischen Theaters Dessau in der Regie von Andreas Rehschuh: "Die Weihnachtsgans Auguste" nach einem M&#228;rchen von Friedrich Wolf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit der kulinarische Traum in Erf&#252;llung geht, hat Vater L&#246;wenhaupt schon im November eine Gans vom Lande gekauft. Eine sehr gro&#223;e und wundersch&#246;ne, aber noch lebendige. Die watschelt, ewig schnattert und die -wie sich sp&#228;ter herausstellt - sogar sprechen und singen kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und eben deshalb entwickelt sich ein ganz schwieriges Problem im Drei-Generationen-Haushalt L&#246;wenhaupt. Mutter Clara (Nina Machalz), Tochter Carmen (Katja Sieder), Sohn Tamino (Patrick Rupar), auch Opa Theo (Hans-J&#252;rgen M&#252;ller-Hohensee) gehen auf Konfrontation zum Maestro. Sie sind gegen das T&#246;ten und Essen der Weihnachtsgans. Susanne Hessel spielt Auguste in einem wundersch&#246;nen Federkost&#252;m, sp&#228;ter auch einem G&#228;nsehautkost&#252;m, mit sehr viel "tierischem" Einf&#252;hlungsverm&#246;gen (Kost&#252;me Grit Walther).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Theaterg&#228;ste erleben im Hause L&#246;wenhaupt ein abwechslungsreiches Familienleben (B&#252;hne Eva-Maria Declercq). Die reizvollen Dialoge drehen sich letztendlich um die Frage, ob denn eine Gans, die durch Tamino den Namen Auguste erh&#228;lt, ein Haustier ist und besondere Liebe erfahren und das Leben behalten kann. Ideenreich inszenierte turbulente, von dramatischer Musik begleitete Szenen, bis dass die Federn wahrhaftig fliegen, halten die Handlung auf hohem Spannungspotenzial.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schlie&#223;lich f&#228;llt Auguste nach einem Schlaftablettenanschlag durch Luitpold L&#246;wenhaupt (scheinbar) tot um. Und bekommt, weil schon gerupft, eine sch&#246;ne gr&#252;ne Jacke, dazu eine Kappe und einen Muff. Es gibt keinen G&#228;nsebraten zu Weihnachten. Ende gut, alles gut. "Das Premierenpublikum im ausverkauften Theater spendete einen Riesenbeifall, der sich durch h&#228;ufigen spontanen Szenenapplaus ank&#252;ndigte. In diesem Jahr gibt es noch 21 Auff&#252;hrungen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;N&#228;chste Vorstellungen am 5 ., 6. und 7. Dezember&lt;/h2&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Sat, 3 Dec 2011 10:10:38 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1134</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 02.12.2011Verschenken</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 02.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Verschenken Sie zum Weihnachtsfest gro&#223;e Emotionen auf der gr&#246;&#223;ten B&#252;hne Sachsen-Anhalts!&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Attraktive Weihnachts-Abonnements ab sofort an den Theaterkassen des Anhaltischen Theaters erh&#228;ltlich&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Noch keine Geschenkideen f&#252;r das Weihnachtsfest? In diesem Jahr bietet das Anhaltische Theater gleich zwei attraktive Weihnachts-Abonnements mit jeweils 4 Highlights aus dem Spielplan von Oper bis Ballett an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das vom Publikum gefeierte Musical &#8222;West Side Story&#8220; ist in beiden Abonnements enthalten (27. Mai 2012).  Der Broadway-Klassiker von Leonard Bernstein, inzwischen Kassenschlager des Anhaltischen Theaters geworden, versetzt die unvergessliche Liebesgeschichte von &#8222;Romeo und Julia&#8220; in das New York der 50er Jahre und l&#228;sst statt zwei Familien in Verona, die Stra&#223;engangs Jets und Sharkes gegeneinander k&#228;mpfen.
Im Abonnement 1 ist au&#223;erdem Puccinis Oper &#8222;La Boheme&#8220; am 27. Januar 2012 enthalten. Die Oper voller wunderbarer Musik entf&#252;hrt das Publikum in das Pariser Quartier Latin und zeigt die ber&#252;hrende und tragische Liebesgeschichte des Schriftstellers Rodolfo und seiner Muse Mimi. Des Weiteren bietet dieses Abonnement am 19. Februar 2012 das Konzert "Heiterkeit und Fr&#246;hlichkeit" und schlie&#223;lich enth&#228;lt es Shakespeares vertanzte Kom&#246;die &#8222;Die Widerspenstigen Z&#228;hmung&#8220; am 18. M&#228;rz 2012. Im Ballettabend von Tomasz Kajdanski zur Musik von Dmitri Schostakowitsch zeigt das Ballettensemble mit gro&#223;er Spielfreude, immenser Intensit&#228;t und technischer Perfektion sein kom&#246;diantisches K&#246;nnen auf der B&#252;hne.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Abonnement 2 sind gleich zwei Ballettinszenierungen von Tomasz Kajdanski enthalten: Der gefeierte Ballettabend zur Musik von Richard Wagner &#8222;Die Nibelungen: Siegfriedsaga&#8220; am 29. Januar 2012, in der die Sage um den Helden Siegfried erz&#228;hlt wird: eine spannende Geschichte &#252;ber Macht und Reichtum, Liebe und Eifersucht und dem Traum von einer besseren Welt.
Im zweiten Ballettabend werden die Zuschauer dem wei&#223;en Kaninchen mit seiner Taschenuhr folgen und am 24. Juni 2012 die verdrehte Welt von &#8222;Alice im Wunderland&#8220; mit Hutmacher und M&#228;rzhasen, Herzk&#246;nigin,  Herzk&#246;nig und Grinsekatze  kennenlernen.&lt;br/&gt;
Au&#223;erdem im Abonnement 2 enthalten ist mit &#8222;Sch&#246;n ist die Welt&#8220; am 14. April 2012, eine gro&#223;e Gala der heiteren Muse. Rhythmus, Schwung, aber auch Sentiment nehmen das Publikum gefangen, rei&#223;en es mit und lassen es schwelgen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erh&#228;ltlich sind beide abwechslungsreiche Weihnachts-Abos in einer Geschenkh&#252;lle f&#252;r jeweils 55,00 Euro an der Theaterkasse im Rathaus-Center (ge&#246;ffnet von Montag bis Samstag 9.30 Uhr bis 20 Uhr) und in der Theaterkasse im Anhaltischen Theater (ge&#246;ffnet von Montag bis Freitag 10 bis 12.30 Uhr und 13 bis 17 Uhr). Das Anhaltische Theater Dessau w&#252;nscht eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 2 Dec 2011 16:45:02 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1133</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 02.12.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 02.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Pettersson und Findus&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Puppentheater f&#252;r Kinder ab 4 Jahren nach der Geschichte von Sven Nordqvist&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ab Sonntag, 11. Dezember ist die B&#252;hne der Stadt Gera mit einem Puppentheaterst&#252;ck zu Gast im Alten Theater und bringt die bezaubernde Geschichte von &#8222;Pettersson und Findus&#8220; mit.
Der alte Pettersson, der nur mit seinen H&#252;hnern lebt, ist schon ein bisschen schrullig und f&#252;hrt ein einsames Leben ohne gro&#223;e Abwechslung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch eines Tages bringt ihm eine Nachbarin einen kleinen Kater ins Haus. Der neugierige und quirlige Kater Findus stellt vom ersten Moment an das Leben des Alten auf den Kopf. Es ist der Anfang einer unzertrennlichen Freundschaft und der Beginn einer abenteuerlichen Geschichte. Regisseur Volkmar Funke schuf nach der Erz&#228;hlung von Sven Nordqvist eine Puppentheaterproduktion mit schwedischem Flair und famos schrulligen Figuren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lassen Sie sich &#252;berraschen, wie Pettersson sich daran macht, f&#252;r Findus eine Geburtstagstorte zu backen und die Probleme sich t&#252;rmen. Denn nat&#252;rlich ist bei Pettersson nichts an seinem Platz oder einfacher gesagt: es ist ziemlich liederlich bei ihm... Ob es da am Ende noch eine Riesenpfannkuchengeburtstagstorte geben wird? Sehen sie selbst!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Text &amp;amp; Regie: Volkmar Funke | B&#252;hne, Kost&#252;me: Jan Hofmann | Musikalische Einrichtung: G&#252;nter Schimm | Spiel: Marcella von Jan, Lys Schubert, Jochen Haferburg
Fotos: Theater &amp;amp; Philharmonie Th&#252;ringen&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einige der Vorstellungen sind bereits ausverkauft. An der &#8222;Abendkasse&#8220; sind jedoch h&#228;ufig noch Restkarten erh&#228;ltlich, so u.a. f&#252;r den 13. Dezember.&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 2 Dec 2011 13:30:42 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1132</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 02.12.2011Konzerte</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 02.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Konzerte im Monat Dezember&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Nachdem das erste gutbesuchte Weihnachtliche Konzert gestern im Elbe-Werk Ro&#223;lau erklang, ist es noch weitere drei Mal im Gro&#223;en Haus des Anhaltischen Theaters zu h&#246;ren (am 9. Dezember um 19.30 Uhr, am 10. um 17 Uhr und 23. Dezember um 18 Uhr).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Thematisch ist es auf Winter und Schnee ausgerichtet. Wenn schon das Wetter keine weihnachtliche Stimmung aufkommen l&#228;sst, die Musik ganz bestimmt! So erklingen beispielsweise die &#8222;Musikalische Schlittenfahrt&#8220; von Leopold Mozart, &#8222;Der Winter&#8220; aus den &#8222;Vier Jahreszeiten&#8220; von Antonio Vivaldi und die Geschichte vom &#8222;Schneemann&#8220;, die Howard Blake in Musik gesetzt hat. Au&#223;erdem zu h&#246;ren sind der ber&#252;hmte Abendsegen mit Traumpantomime aus Engelbert Humperdincks Oper &#8222;H&#228;nsel und Gretel&#8220;, und nat&#252;rlich stehen auch Weihnachtslieder auf dem Programm. Auch die Besetzung dieses abwechslungsreichen Konzerts kann sich sehen lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Violinsolistin in Vivaldis &#8222;Winter&#8220; und in Bachs a-Moll-Konzert ist mit Annemarie G&#228;bler die 1. Preistr&#228;gerin des 2010 in Dessau ausgetragenen Violin-F&#246;rderwettbewerbs der Ostdeutschen Sparkassenstiftung zu erleben. Mit Kristina Baran und Anne Weinkauf wirken zwei Solistinnen aus dem Opernchor mit. Als Erz&#228;hler sind alternierend Jan-Pieter Fuhr und Patrick Rupar dabei. Ferner treten das Kinderballett und der Kinderchor auf, aus dessen Reihen auch die Knabensolisten f&#252;r den &#8222;Schneemann&#8220; stammen: Conrad Papesch, Adrian R&#246;mpp und Matthias Wendenburg. Dirigent der Anhaltischen Philharmonie bei diesem weihnachtlichen Konzert f&#252;r die ganze Familie ist Daniel Carlberg.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Vorabend des 4. Advent, Samstag, den 17. Dezember l&#228;dt das Anhaltische Theater zum 2. Kammerkonzert ins Schloss Georgium ein. (Der Termin musste aus dispositionellen Gr&#252;nden vom 3. auf den 17. Dezember verschoben werden.) Das Jade-Trio aus Satoko Iwasaki (Viola), Reinhard Gutte (Klarinette) und Boris Cepeda (Klavier) spielt Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Reinecke und Michail Glinka. Das Konzert beginnt 15.30 Uhr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu Beginn des neuen Jahres, am 1. Januar um 17.00 Uhr und am 8. Januar um 18.30 Uhr gibt es traditionell ein Neujahrskonzert im  Anhaltischen Theater. Am 8. Januar um 17 Uhr beginnen bereits die Ansprachen zum Neujahrsempfang der Stadt Dessau-Ro&#223;lau. Das Neujahrskonzert steht diesmal unter dem Titel  &#8222;Ein Strau&#223; f&#252;r Anhalt&#8220; &#8211; Heiteres Konzert zum Start ins Anhalt-Jahr&#8220;. Das Publikum bekommt jedoch nicht nur einen Strau&#223; zu h&#246;ren, sondern gleich mehrere: Johann, Josef, Eduard, Oscar, Richard! Ihre Kompositionen erklingen ebenso wie Werke von Julius Fucik, Jacques Offenbach, Leroy Anderson und anhaltischen Musikern wie Friedrich Schneider und Siegfried Bethmann. Und wie es sich f&#252;r ein heiteres Geburtstagskonzert geh&#246;rt, wird es auch einige anhaltspezifische &#220;berraschungen geben ...  &lt;br/&gt;
&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 2 Dec 2011 11:56:08 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1131</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 2.12.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 2.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Wunschfilm 299&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Ihre Lieblingsfilme auf der B&#252;hne&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Montag, 5. Dezember um 20.15 Uhr darf sich das Publikum auf die nunmehr dritte Folge der Reihe &#8222;Wunschfilm 299&#8220; freuen. Und wieder l&#252;ftet ein bestens aufgelegtes Schauspielteam ein neues Ergebnis der Abstimmung &#252;ber den Wunschfilm. Mit gro&#223;er Spielfreude bringt das Team den im Vorfeld vom Publikum gew&#228;hlten Lieblingsfilm auf die B&#252;hne. Zur Auswahl stehen diesmal folgende gruselige Edgar-Wallace-Filmklassiker: &#8222;Der Frosch mit der Maske&#8220;, &#8222;Der Hexer&#8220; oder &#8222;Das Gasthaus an der Themse&#8220;. Katja Sieder, Thorsten K&#246;hler, Boris Malr&#233;, Julian Mehne und Patrick Rupar bringen ein garantiert einmaliges Filmerlebnis live auf die Studiob&#252;hne des Alten Theaters.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eintritt: 299 Cent&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 2 Dec 2011 11:16:07 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1130</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 1.12.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Gans viel Trubel im Advent&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Auguste freut sich &#252;ber den Wechselpulli im weihnachtlichen Strickdesign, man singt den leise rieselenden Schnee herbei und es war auch ohne G&#228;nsebraten ein sch&#246;nes Fest - Friede im Hause L&#246;wenhaupt. Ach! - so seufzt man, weil man das ja alles kennt. Die ewige Vorfreude, der Wunsch, alle gl&#252;cklich zu machen, und dann doch wieder nur Entt&#228;uschungen. Von wegen: Weihnachten das Fest der Liebe. So gut wie bei L&#246;wenhaupts sollte es immer enden, auch wenn am Mittwoch nicht der Schnee rieselt sondern die Sonne strahlt, als man zur Mittagszeit aus dem Theater tritt, noch ganz benommen und weihnachtsduselig ob dieser sch&#246;nen Geschichte von der "Weihnachtsgans Auguste" von Friedrich Wolf, die man ja schon als H&#246;rspiel liebte und f&#252;r die Regisseur Andreas Rehschuh nun die allersch&#246;nsten Bilder fand.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die L&#246;wenhaupts sind Vater, Mutter, Tochter, Sohn und Opa Theo noch dazu. Luitpolt (Gerald Fiedler), das Oberhaupt der Familie, ist Kammers&#228;nger, ein etwas tiefer gestimmter Wagnertenor, man sieht es an den W&#228;nden, wo Siegfried und Lohengrin aus Bilderrahmen auf den Esstisch schauen. &#220;berhaupt sind diese L&#246;wenhaupts ganz liebenswert schrullig in ihrer Wunderwohnung, f&#252;r die der Papa wohl seine Kontakte in die Requisite spielen lie&#223; (B&#252;hne: Eva-Maria Declercq). Seine Kontakte zum &#246;rtlichen Gefl&#252;gelh&#228;ndler hingegen bescheren im Advent eine Lieferung von "Gans frisch" und sorgen f&#252;r den langen Leidensweg eines Familienvaters, der f&#252;r sich doch nur das Beste will: G&#228;nsebraten mit Rotkraut und Kl&#246;&#223;en.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Davor aber stellt sich peu &#224; peu der Familienrest. Mit dem J&#252;ngsten geht es los. Zwischen Tamino (Patrick Rupar) und der Gans ist schnell eine Freundschaft gewachsen. Und als Auguste dann so richtig loslegt, nimmt sie ihren kleinen Freund mit auf eine abenteuerliche Reise, f&#252;r die Hei&#223;luftballons in die Szene und Piratenschiffe am Horizont schweben. Diese Gans ist ein Wundertier und Susanne Hessel im raumgreifenden Kost&#252;m watschelt und schnattert aufs Feinste. So gewinnt sie nicht nur die Herzen von Tochter Carmen (Katja Sieder), Mutter Clara (Nina Machalz) und Opa (Hans-J&#252;rgen M&#252;ller-Hoehensee): Der Vogel ist auch beim Publikum der Star.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben der tr&#228;umerischen Reise von Auguste und Tamino gelingt der Inszenierung noch so manches Glanzst&#252;ck: eine wilde n&#228;chtliche Jagd nach der Gans im Slapstick-Stil, die fast als Pyjamaparty endet, ein traumhaft sch&#246;nes Zwischenspiel ganz ohne Worte, das die L&#246;wenhaupts durch den besinnlichen Advent begleitet, wenn Opa die Eierlik&#246;rvorr&#228;te vernichtet, Hausmusik erklingt und Eierkuchen so hoch fliegen, dass sie an der Decke kleben bleiben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Irgendwie weihnachtet hier alles, in diesen gr&#252;nen, weinroten und karierten Kost&#252;men von Grit Walther, in der Musik von Gundolf Nandico und nicht zuletzt im Spiel der bestens aufgelegten Darsteller. Die zickende gro&#223;e Schwester wird zur K&#228;mpferin f&#252;rs Gefl&#252;gel, Mama wagt kurz vorm Fest den Bruch mit dem Gatten und der bleibt lange ein Stiesel, der seine Prinzipien hat und Auguste wenigstens ein "Verzeih mir" g&#246;nnt, bevor er sie mit Schlaftabletten bratbereit macht, denn "Bestimmung ist Bestimmung". Weil eine Pille aber eine Gans l&#228;ngst nicht umhaut, schnattert es schlie&#223;lich hinterm Sessel, wo Papa schon mal Federn rupfte. Eine kahle und frierende Auguste ist sauer und alle anderen gl&#252;cklich, dass sie noch schnatternd ihren Senf dazu geben kann. Da gibt es bei L&#246;wenhaupts dann diesmal doch nur W&#252;rstchen mit Kartoffelsalat und das sch&#246;nste Geschenk des Jahres im modischen Strick und mit Pudelm&#252;tze sollte doch recht behalten: "Mein Schicksal ist nicht so", erkl&#228;rte sie Tamino gleich zu Beginn, als es um die Sorge um ihre Zukunft als Braten ging.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 1 Dec 2011 09:34:46 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1129</link>
    </item>
    <item>
      <title>Johannes Killyen, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Johannes Killyen, Mitteldeutsche Zeitung, 29.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&#171;Impuls&#187;-Festival&lt;/h2&gt;

&lt;h1&gt;Nachtmusiken wecken einen Traum in einem Traum&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Abseits aller Fragen nach Material und Stil ist zeitgen&#246;ssische Musik auch eine p&#228;dagogische Herausforderung. Wie kann sie dem Publikum nahe, wie k&#246;nnen die H&#246;rer &#252;berhaupt zu ihr gebracht werden? Das in seiner Art singul&#228;re "Impuls"-Festival in Sachsen-Anhalt hat mit insgesamt 7 000 Besuchern und einem Plus von 27 Prozent sowie mit dem Abschluss in der Dessauer Marienkirche exemplarisch gezeigt, wie aus der Koppelung kluger Ideen ein erfolgreiches Konzept werden kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Rezeptur lautet wie folgt: Man nehme mit Dieter Hallervorden als Rezitator ein renommiertes Zugpferd, kombiniere nicht zu lange, doch klangm&#228;chtige Werke unter dem fasslichen Motto "Traum", gebe mit Hans Rotman einen ernsthaft-unterhaltsamen Moderator dazu, steigere die Abwechslung durch gleich f&#252;nf Dirigenten und schlie&#223;e mit einem fulminanten Rausschmei&#223;er.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch der Reihe nach: Unter Leitung des jungen Leipziger Dirigenten Michael Ellis Ingram brachte die Anhaltische Philharmonie die "Kleine Nachtmusik" von Carl-Frederik Zeh zur Urauff&#252;hrung. Bereits mit der darauf folgenden "Nachtmusik im Sommer mit Blumen, V&#246;geln, Wind und H&#246;rnern" (1986 / 2001, Leitung: Christian Fitzner) von Detlev Glanert gewann die Zusammenstellung der Werke Methode: Ihnen gemeinsam war eine gro&#223;e Sinnlichkeit, bildhafte Klanglichkeit, die schillernden Fl&#228;chen den Vorzug gab vor rhythmischen Ver&#228;stelungen und linearer Entwicklung. W&#228;hrend Glanerts St&#252;ck durchaus als Filmmusik ohne Film geh&#246;rt werden konnte (ebenso wie "Dawn" von Einojuhani Rautavaara - Leitung: Johannes Rieger), stellten die hellwachen Dessauer Musiker mit "The Night" (1981) von Toru Takemitsu ein musikalisches Seegem&#228;lde aus: Getragen von Streicherwellen wurden dabei die matt schimmernde Altfl&#246;te von Ursula Weiler.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zwei Werke stellten schlie&#223;lich einen fabelhaften Komponisten in den Mittelpunkt, der zum Kurt-Weill-Fest selbst oft in Dessau zu Gast war, aber auch in Abwesenheit beredt genug wirkt: W&#228;hrend "Nachtstaub I + II" (2002 / 2004, Leitung: Antony Hermus) die Verdichtung von T&#246;nen und deren Entwicklung in gro&#223;en B&#246;gen beschreibt, ist "Manhattan Broadcasts" (1962 / 1964, Leitung: Hans Rotman) einfach eine gro&#223;artige Jazz-Suite, die die Anhaltische Philharmonie in eine vollwertige Bigband verwandelte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mag sein, dass es dabei programmatisch auch um Schmiergeldzahlungen in der Politik ging - beim Publikum kam einfach nur lustvolle, hellwache Musik an. Edgar Allan Poes Verse, rezitiert von Dieter Hallervorden, waren damit wie fortgefegt: "Was wir scheinen und schaun im Raum, ist nur ein Traum in einem Traum."&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;MDR Figaro &#252;bertr&#228;gt das Konzert am 6. Dezember um 20.05 Uhr.&lt;/h2&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:23:03 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1128</link>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas Altmann, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Thomas Altmann, Mitteldeutsche Zeitung, 28.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Der Hausputz auf der Weltenscheibe&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;LESUNG Ingrid Kapsamer spricht &#252;ber Wieland Wagner.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Nun hatte der Wald keine B&#228;ume mehr und blieb doch ein Wald auf der leeren B&#252;hne und im geistigen Raum: Die Wiedererweckung der Bayreuther Festspiele nach dem Zweiten Weltkrieg musste einen Wandel signalisieren. Wieland Wagners Inszenierungen seien jedoch mehr als &#8222;eine Flucht in die &#196;sthetik vor der politischen Verantwortung" gewesen, schreibt Ingrid Kapsamer in ihrem Buch &#8222;Wieland Wagner - Wegbereiter und Weltwirkung".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Wiener Theater- und Musikwissenschaftlerin war am Donnerstag Gast im Palais Dietrich. Ihr zum Begleitprogramm der Dessauer Ring-Inszenierung z&#228;hlender, dem im Styria Verlag Wien erschienenen Buch folgender Vortrag &#8222;Wieland Wagner und die Klassische Moderne" zeichnete die Entwicklung des K&#252;nstlers, Malers, B&#252;hnenbildners und Regisseurs nach, der von 1949 bis zu seinem Tod 1966 mit seinem Bruder Wolfgang das Festspielhaus Bayreuth leitete.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wieland Wagner, Jahrgang 1917, war eingebunden in die Traditionen und politischen Verstrickungen des Hauses Wahnfried.
Winifred Wagner hatte ihren &#228;ltesten Sohn Wieland als Erben favorisiert und ihn so in das Blickfeld Adolf Hitlers ger&#252;ckt, der ihm zum Abitur einen Mercedes schenkte, der Wielands Portr&#228;t des Vaters Siegfried von 1940 direkt in das Haus der Deutschen Kunst nach M&#252;nchen orderte. Der Kunsttempel wurde beinah zeitgleich zur Diffamierungs-Ausstellung &#8222;Entartete Kunst" er&#246;ffnet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;M&#246;gen Befreiung und Neuorientierung Wieland Wagners erstaunlich unvermittelt erscheinen, er schob die Kulissen und die Tradition von der B&#252;hne, f&#252;gte dem unsichtbaren Orchester des Gro&#223;vaters das &#8222;unsichtbare Theater" hinzu, schuf eine Kunstwelt im neutralen Kreis, &#8222;Wielands Weltenscheibe", auf der das Licht Regie f&#252;hrte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Ma&#223; der Lichtr&#228;ume und der Figurenkonstellation galt die Partitur. Der Zuschauer, schrieb Wagner, werde immer &#8222;hinter dem Zuh&#246;rer zur&#252;cktreten".
Kapsamer entfesselt den Regisseur, spart Privatleben und Kalk&#252;l aus, zieht permanent Parallelen zur Avantgarde, zu Farben Emil Noldes im "Fliegenden Holl&#228;nder", zum Blau Marc Chagalls in den Lohengrin-Inszenierungen. Ihr Blick f&#228;llt auf die B&#252;hnenbildner Alfred und Ulrich Roller, auf Kunstfigur und Raumexperiment der Versuchsb&#252;hne Bauhaus, auf den Ausdruckstanz. Wagners Frau Gertrud, eine T&#228;nzerin, die sich Mary Wigman verbunden f&#252;hlte, choreographierte die &#8222;Raumspannungen" mit. Und nach Art der Psychoanalyse Carl Gustav Jungs mutierten die mythischen Figuren des Gro&#223;vaters zu Archetypen des kollektiven Unbewussten. Der Ort blieb symbolisch, zwingend die psychologische Situation nach Vorgabe der Musik.
So pr&#228;gend die B&#252;hne Wieland Wagner auch war, die Verwaltung des k&#252;nstlerischen Verm&#228;chtnis-
ses des Vaters durch Wolfgang Wagner sei einer Vernichtung gleich gekommen, schreibt Nike Wagner im Vorwort des Buches und zitiert Birgit Nilsson, die Isolde aus &#8222;Tristan und Isolde", einer Wieland-Wagner-Inszenierung, die bis 1970 lief: &#8222;Was mich tief ber&#252;hrte, war, dass man gleich nach dem ersten Akt vor dem Festspielhaus ein Feuer aus den Kulissen dieses Aktes angez&#252;ndet hatte." Ein Vorgang, der sich wiederholte, nach dem zweiten und dritten Akt.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 08:34:27 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1127</link>
    </item>
    <item>
      <title>Johannes Killyen, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Johannes Killyen, Mitteldeutsche Zeitung, 22.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Tr&#228;umendes Wasser und emotionaler Furor&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;SINFONIEKONZERT Fantastischer Beitrag der Philharmonie zum Impuls-Festival.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Sie geht einem nicht aus dem Kopf, auch Tage und N&#228;chte danach. Dabei ist die Melodie niemals gleich: Zart und rein, wenn die Geigen sie spielen. Dann eine Lichtgestalt im Trubel der rauschenden Ballnacht - bald darauf nur noch eine klagende Erinnerung des Englischhorns auf kahlem Feld. Vom Wahnsinn getrieben begleitet sie uns zum Richtplatz und grinst uns schlie&#223;lich an als schrille Klarinetten-Fratze auf dem Hexensabbat. Sie schenkt Jubel und Verzweiflung zugleich - sie ist eine fixe Idee.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Verzweifelte Liebe&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;1832, im zarten Alter von 27 Jahren, hat der Franzose Hector Berlioz seine &#8222;Symphonie Fantastique" komponiert, aus mehreren Gr&#252;nden ein revolution&#228;res Werk. Einer davon: Erstmals in der Musikgeschichte macht hier ein Komponist seine eigenen Erlebnisse zum Inhalt einer Sinfonie. Dabei geht es - nat&#252;rlich - um die gro&#223;e, verzweifelte Liebe eines romantischen K&#252;nstlers, der die Frau seiner (Opium-)Tr&#228;ume in T&#246;ne fasst: eine musikalische &#8222;id&#233;e fixe", so lautet seine eigene Bezeichnung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die &#8222;Symphonie Fantastique" ist Legende und doch viel zu selten im Konzertsaal zu h&#246;ren. Ein Werk der Avantgarde aus dem 19. Jahrhundert, das deshalb gut zum &#8222;ImpulsFestival" f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik passte, in dessen Rahmen sich das dritte Sinfoniekonzert der Anhaltischen Philharmonie einzeichnete.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ganz besonders konnte das Orchester an diesem Abend die St&#228;rken ausspielen, die es sich unter Leitung von Generalmusikdirektor Antony Hermus in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet hat: klangliche Geschlossenheit, Pr&#228;zision und Farbigkeit. Berlioz ist n&#228;mlich nicht nur ein Pionier der Programmmusik, sondern so etwas wie der Gottvater der Instrumentationskunst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Freilich ger&#228;t die F&#252;lle der Berlioz'schen Klangexperimente leicht auch in den Verdacht der Effekthascherei. Vielleicht vermied Antony Hermus deshalb anfangs allzu gro&#223;e Extreme und j&#228;he Wendungen, wie man sie von manchen Aufnahmen kennt. Doch als Meister der Dramaturgie hatte er den gro&#223;en Auftritt f&#252;r die beiden Schlusss&#228;tze vorbehalten, deren diabolische Klanggewalt vollkommen ausreichte, um die Zuh&#246;rer mit emotionalem Furor zu erf&#252;llen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#220;brigens ging es in diesem Sinfoniekonzert thematisch um Tr&#228;ume, denen die Musik als subjektivste aller K&#252;nste naturgem&#228;&#223; eine geeignete Projektionsfl&#228;che bietet. Das gilt auch f&#252;r Claude Debussys impressionistisches &#8222;Vorspiel zum Nachmittag eines Fauns" (Pr&#233;lude &#224; l'apres-midi d'un faune), das der &#8222;Symphonie Fantastique" an Finesse nicht nachsteht, aber statt eines programmatischen Horrortrips die erotischen Tr&#228;ume des Fruchtbarkeitsgottes sanft entfaltet. Herrlich, wie die Philharmoniker dieses Kleinod hinhauchten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stimme f&#252;r das Wasser&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dennoch hatten auch die wirklich zeitgen&#246;ssischen Werke des Abends keine M&#252;he, sich im Programm zu behaupten - vor allem das stimmungsvolle Fl&#246;tenkonzert &#8222;I hear the water dreaming" (1987) des Japaner Toru Takemitsu, das ebenso wie viele Werke Debussys eine geheimnisvolle, f&#252;r den Menschen unverf&#252;gbare Natur beschreibt - zauberhaft und zugleich be&#228;ngstigend. Andrea Lieberknecht lieh als Solistin dem Wasser in seinem endlosen Fluss eine beeindruckende Stimme.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein &#8222;Traum&#8220;-hafter Abend also, mit Abstrichen beim ersten von zwei Blechbl&#228;ser-Signalen von Takemitsu, dem es an Homogenit&#228;t mangelte. &#220;ber den - wie von Berlioz vorgesehen - alptraumhaften Schluss seiner &#8222;Symphonie Fantastique" im Hexensabbat half zum Gl&#252;ck der Blick in die historische Realit&#228;t hinweg: Ein Jahr nach der Urauff&#252;hrung heiratete der Komponist die Frau, die der Ausl&#246;ser f&#252;r seine musikalische Leidensgeschichte gewesen war.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 22 Nov 2011 12:10:53 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1126</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 22.11.2011My</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 22.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;My Songs 1.0&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Sonntag, 27. November  um 20 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater zum Auftakt der neuen Reihe &#8222;My Songs&#8220; ins Foyer des Alten Theaters ein. Jeder Abend dieser Reihe wird einem Schauspieler gewidmet, der sich dem Publikum ganz pers&#246;nlich vorstellt, indem er erz&#228;hlt, liest und singt.
Den Anfang macht der sehr musikalische Schauspieler Jan Kersjes, seit 2009 fest zum Ensemble geh&#246;rend und in vielen Produktionen zu erleben, u.a. zuletzt in &#8222;Hamlet&#8220; und immer wieder in der Kult-Reihe &#8222;Trash am Montag&#8220; im KIEZ-Kino.
Das Publikum darf sich auf einen informativen aber ebenso sinnlichen Abend freuen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eintritt: 7,- Euro (erm. 5,-) inkl. 1 Getr&#228;nk&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 22 Nov 2011 11:17:06 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1125</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 21.11.2011Der</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 21.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Der Widerspenstigen Z&#228;hmung&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Ballett nach der gleichnamigen Kom&#246;die von William Shakespeare&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Mit Musik von Dmitri Schostakowitsch&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach einem fulminanten Start in die neue Spielzeit mit &#8222;West Side Story&#8220; und der Wiederaufnahme &#8222;Die Nibelungen: Siegfriedsaga&#8220;, in der sich die neuen Ensemblemitglieder bereits hervorragend pr&#228;sentiert haben, beweisen sie nun auch ihr kom&#246;diantisches K&#246;nnen.  Am Samstag, 26. November um 17 Uhr bringt das internationale Ensemble erneut die Ballettkom&#246;die &#8222;Der Widerspenstigen Z&#228;hmung&#8220; nach William Shakespeare auf die B&#252;hne des Anhaltischen Theaters. Dabei stellen sich besonders der Albaner Enea Bakiu und der Australier Joshua Swain in Solorollen vor. Beide jungen T&#228;nzer haben zum Beginn dieser Spielzeit hier in Dessau ihr erstes festes Engagement gefunden und stellen jetzt ihr Talent als Solisten unter Beweis. Dabei sind f&#252;r diese Rollen nicht nur Perfektion der t&#228;nzerischen Technik gefragt, sondern auch gro&#223;es schauspielerisches Geschick notwendig, um die Komik des Werkes umzusetzen. Die neuen T&#228;nzer setzen ebenso wie das bereits eingespielte Ensemble zu der temporeichen und humorvollen Musik von Dmitri Schostakowitsch die shakespearesche Kom&#246;die mit gro&#223;er Spielfreude, immenser Intensit&#228;t und technischer Perfektion in der Choreografie von Tomasz Kajdanski auf die B&#252;hne.
Erneut sind die Publikumslieblinge Laura Costa Chaud und Juan Pablo Lastras-Sanchez als Katharina und Petruchio zu erleben, wie sie die Geschichte der Z&#228;hmung der Widerspenstigen als turbulente Ballettkom&#246;die vertanzen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&#8222;Tomasz Kajdanski erweist sich in &#8222;Der Widerspenstigen Z&#228;hmung&#8220; als ein Meister des Slapstick, der die rhetorischen Volten der Shakespeare-Kom&#246;die m&#252;helos in die Sprache des Tanzes &#252;bersetzt.&#8220; &#8211; so die Mitteldeutsche Zeitung im November 2010&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Weitere Vorstellungen:
17.12.11, 16 Uhr | 26.12.11, 17 Uhr | 21.01.12, 17 Uhr | 18.03.12, 16 Uhr&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 21 Nov 2011 18:23:17 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1124</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 21.11.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 21.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Hirsch Heinrich&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Eine Vorweihnachtsgeschichte&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ab dem 25. November zeigt das Anhaltische Theater in der Adventszeit die Vorweihnachtsgeschichte &#8222;Hirsch Heinrich&#8220; auf der Puppenb&#252;hne des Alten Theaters. Die Produktion unter der Regie von Stephanie Rinke (Ausstattung: Claudia Sill) wurde nach dem Kinderbuch von Fred Rodrian entwickelt und ist f&#252;r Menschen ab 4 Jahren gemacht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da sitzen sie, Herr und Frau M&#252;ller, in ihrem Wohnzimmer, ganz allein und traurig am Weihnachtsabend. Als jedoch der Herr M&#252;ller der Frau M&#252;ller ein Geschenk macht, einen kleinen selbst gebastelten Hirsch, wird pl&#246;tzlich alles anders. Die Beiden denken zur&#252;ck an eine wundersch&#246;ne Zeit, als sie selbst noch Kinder waren und ein kleiner Hirsch aus dem fernen China in ihren Zoo kam. Anfangs f&#252;hlte sich der Hirsch sehr einsam, aber wenn Kinder ihn besuchten, war er gl&#252;cklich. Doch dann wurde es Winter, immer weniger Kinder kamen und das Heimweh von Hirsch Heinrich wurde immer gr&#246;&#223;er. Als das Heimweh unertr&#228;glich wird, nimmt er einen gewaltigen Anlauf und springt &#252;ber sein Gehege und ein Abenteuer beginnt, denn der Weg nach China ist weit. Herr und Frau M&#252;ller (Helmut Parthier und Uta Krieg) spielen diese Geschichte aus ihrer Kindheit mit allem, was sie in ihrer K&#252;che finden k&#246;nnen. Eine kleine, doch ganz gro&#223;e Geschichte &#252;ber Einsamkeit und Sehnsucht wird gespielt und die Stehlampe wird zum K&#228;fig, der Salzstreuer zur Schulklasse, die K&#252;che zum Wald, zur Stadt, zum Zoo. Allein die Phantasie macht es m&#246;glich!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 21 Nov 2011 11:33:25 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1123</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 18.11.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 18.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Wieland Wagner und die Klassische Moderne&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Vortrag von Ingrid Kapsamer zu Wieland Wagner&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Donnerstag, 24. November um 18 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater zu einem spannenden Vortrag mit dem Titel &#8222;Wieland Wagner und die Klassische Moderne&#8220; ins Palais Dietrich ein und setzt damit das Begleitprogramm zum RING DER BAUHAUSSTADT fort.
Dr. Ingrid Kapsamer, Theater- und Musikwissenschaftlerin aus Wien, Wieland Wagner Spezialistin, ver&#246;ffentlichte unl&#228;ngst das Buch &#8222;Wieland Wagner. Wegbereiter und Weltentwickler&#8220;, das von der Fachpresse u.a. mehrfach bei der Kritikerumfrage 2011 im Jahrbuch Opernwelt als spannende und umfassende Biografie des Regisseurs und Richard Wagner Enkel, Wieland Wagner, gew&#252;rdigt wird.
Wieland Wagner gilt als Erneuerer von Bayreuth, denn er hat mit seiner Regiearbeit eine enorme, weitreichende Wirkung erzielt. Ingrid Kapsamer kombiniert in ihrer Biografie Erinnerungen von Zeitzeugen mit am&#252;santen Anekdoten und genau recherchierte historische Hintergr&#252;nde. So schafft sie ein Bild des &#8222;Erben von Bayreuth", das f&#252;r Theaterfreunde, eingefleischte Wagnerianer sowie den &#8222;Normalb&#252;rger&#8220; einen umfassenden, erhellenden und unterhaltsamen Einstieg in das Leben und Wirken des Begr&#252;nders von &#8222;Neubayreuth&#8220; darstellt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#220;ber die Referentin Dr. phil. Ingrid Kapsamer
Sie studierte an der Universit&#228;t Wien Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft und Philosophie. Seit 2004 ver&#246;ffentlicht sie regelm&#228;&#223;ig Artikel und h&#228;lt Vortr&#228;ge zu kulturhistorischen Themen. Neben ihrer T&#228;tigkeit als Autorin und Wissenschaftlerin &#252;bernahm sie 2006 die Leitung der &#214;ffentlichkeitsarbeit eines renommierten  Kammermusikfestivals, ist Mitarbeiterin im &#214;sterreichischen Theatermuseum und an der Wiener Staatsoper. 2008 schloss sie ihre Promotion mit Auszeichnung ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eintritt: 7,- Euro/ erm&#228;&#223;igt: 5,- Euro&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weitere Informationen unter: www.der-ring-in-dessau.de&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 18 Nov 2011 12:20:56 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1122</link>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas Altmann, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Thomas Altmann, Mitteldeutsche Zeitung, 16.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Verst&#246;rend sch&#246;n&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;IMPULS-FESTIVAL &#8222;Dolorosa" und &#8222;Psalmensinfonie" faszinieren im Anhaltischen Theater im Konzert "Es werde Licht".&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Nun sind der Schmerzensmutter Maria mit dem Leichnam ihres Sohnes alle get&#246;teten Kinder in den Scho&#223; gelegt. Beweint wird die m&#246;rderische Unvers&#246;hnlichkeit, beklagt jede fanatische Sinnstiftung des Martyriums, befragt mithin die forensischen Kategorien der christlichen Lehre, die Kreuzes-Theologie, welche Hinrichtung und Heil bindet - all dies in der w&#246;rtlichen Auff&#252;hrung des &#8222;Stabat mater". Es war ein Fest der sieben Schmerzen, das Konzert des Impuls-Festivals "Es werde Licht" am Sonntag im Anhaltischen Theater. Zwei Vertonungen religi&#246;ser Texte standen auf dem Programm: &#8222;Dolorosa" von Giles Swayne und die &#8222;Psalmensinfonie" von Igor Strawinsky. Es musizierten der MDR Rundfunkchor Leipzig unter Leitung von Howard Arman und die Anhaltische Philharmonie unter Leitung von Antony Hermus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schmerz- und tr&#228;nenreich: Der Brite Swayne hat sein 2004 entstandenes Werk &#8222;Stabat mater" &#252;berarbeitet. &#8222;Dolorosa" op.95, f&#252;r gemischten Chor, Solostimmen und Violoncello, wurde am 3. November in Leipzig uraufgef&#252;hrt. Dem mittelalterlichen Gedicht, welches Eingang in die katholische Liturgie fand, sind hebr&#228;ische, aram&#228;ische und arabische Texte hinzugestellt, das Kaddisch, das wichtigste j&#252;dische Gebet, ein Segen der Toten aus dem Babylonischen Talmud und das muslimische Begr&#228;bnisgebet &#8222;Sal&#224;at al-Jun&#224;aza". Somit wird ein Klagelied angestimmt, das mit den Trauernden auf allen Seiten die religi&#246;se Intoleranz beklagt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Politisch, polyglott und polyphon, und doch schimmert durch transparente Texturen wie ein Destillat aus Stimmen und Sprachen das Pers&#246;nliche, das nahezu Leibliche, das Unabwendbare der Trauer, des Schmerzes, der Wut. Swayne setzt das Violoncello (Anna Carewe) f&#252;r das oder die Opfer, die Chorsolisten f&#252;r die trauernden Familien und den Chor f&#252;r die Gesellschaft. Zusammenstellen und zerlegen, atmen, schreien, schweigen, qualgeboren sch&#246;n ist dieses Werk.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gebrochen sch&#246;n, peinigend leise leidet das Cello, als souffliere es einem Abwesenden die endg&#252;ltige Verlassenheit. Und wie die Stimmen der M&#252;tter immer wieder aus der Fassung fallen, verletzt unendlich. Und der Chor, diese Vielzahl, dieser Farb- und Formensinn, mitleidend und entfesselt. Schalom, Salaam, und Dona nobis pacem: Das eine Friedensgebet der drei Religionen bleibt zum Finale klagend, fragend, verst&#246;rend, wie unerl&#246;st. Alle Hoffnung bleibt vage und der Mensch zur&#252;ckgeworfen auf sich selbst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Ende des Konzertes erklingt mit dem Schlussstein des Psalters, mit dem 150. Psalm, doch ein Festhymnus bei voll besetztem Tempelorchester, jedenfalls laut Bibeltext. Nur Strawinsky macht mal wieder einiges anders: Ohne Violinen, Bratschen, Klarinetten, mit zwei Klavieren, reichem Bl&#228;serensemble und Schlagwerk ist das Orchester unkonventionell besetzt. Sein doppeltes Gotteslob, &#8222;Alleluia, Laudate Dominum", ist weder laut noch pr&#228;chtig, eher and&#228;chtig, verhalten, nachdenklich. Wunderbar still, wie in ein Gebet versenkt, lobt der Chor die versetzte Archaik aus.
Da sind Not- und Bittgesang; die Verse aus den Psalmen 38 und 39 schon verklungen. Wie ein Relief, wie der Schattenriss eines Klageliedes beginnt die Sinfonie, ein Pr&#228;ludium, dem eine Doppelfuge folgt. Auf Augenh&#246;he verkn&#252;pfen sich so im zweiten Satz Orchester und Chor, formen eine fesselnde Zwiesprache zwischen Alter Ego und Beter, zwischen instrumentaler und vokaler Fuge. Und auf das Lob, das wie ein Gebet erscheint, folgt das Fest, kantig, urw&#252;chsig, schwebend. Chor und Orchester berauschen auch ohne prahlend jubelnden Lobpreis, klangvoll, intensiv, ungemein suggestiv und verst&#246;rend sch&#246;n. Jetzt sind sie also doch irgendwie zugegen, die Tempelmusiker aus dem Schlussstein des Psalters, mit Zimbeln, Zithern und Posaunen.&lt;/p&gt;
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      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 17 Nov 2011 18:39:26 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1121</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 17.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#196;gyptischer Start, Ausklang in Tauris&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Die aktuelle Spielzeit des Anhaltischen Theaters hat gerade erst so recht begonnen und mit den ersten Premieren - vor allem mit "West Side Story" und "La Boh&#232;me" - gro&#223;e Erfolge gefeiert, da hat die Theaterleitung l&#228;ngst schon die kommende Saison im Gro&#223;en Hause durchgeplant. Was das Team um Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker in der Spielzeit 2012 / 2013 bereith&#228;lt, stellte er den Stadtr&#228;ten im Theaterausschuss vor.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Wir haben uns bem&#252;ht, einen ausgewogenen und von den Titeln her ansprechenden Spielplan aufzustellen. Er spiegelt die Breite und Verschiedenartigkeit unseres Angebots wider", stellte B&#252;cker voran. Den Auftakt mit einer Opernpremiere am 15. September kommenden Jahres nannte er einen "Paukenschlag zu Spielzeitbeginn", denn nichts Geringeres als Giuseppe Verdis "Aida" wird nach 36 Jahren wieder auf der Dessauer B&#252;hne gezeigt. Schon jetzt seien Gastspiele f&#252;r diese Neuproduktion vereinbart.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine der erfolgreichsten Operetten, ein "Spitzentitel in diesem Genre", so B&#252;cker, steht als zweite Musiktheaterpremiere mit Franz Leh&#225;rs "Die lustige Witwe" Anfang November 2012 auf dem Programm. Der Leichtigkeit folgt tiefer Ernst Wagnerscher Musik. Das Anhaltische Theater setzt sein "Ring"-Projekt fort, das im kommenden Mai mit Richard Wagners "G&#246;tterd&#228;mmerung" startet und der der "Siegfried" Ende M&#228;rz 2013 folgt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In der Tradition der Oper "Die Stumme von Portici" sieht der Generalintendant Jules Massenets Oper "Esclarmonde", die im Mai 2013 zur Premiere kommen soll. "Auch diese Oper ist eine Ausgrabung, eine Wiederentdeckung, die sich lohnt", sagte Andr&#233; B&#252;cker bei der Spielplanvorstellung. Das Werk wurde mit beieindruckendem Erfolg zur Weltausstellung in Paris 1889 produziert und richtet sich mit seiner Fantasy-Geschichte an ein breites Publikum. Mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit k&#246;nne sogar davon ausgegangen werden, dass es sich um die deutsche Erstauff&#252;hrung handelt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Musiktheater beschlie&#223;t seine Saison 2012 / 2013 Anfang Juli mit der Komischen Oper "Der Liebestrank" von Donizetti. Das St&#252;ck ist eine Buffo-Oper mit leichten Melodien und spritziger Laune, die immerhin seit 1968 nicht mehr in Dessau zu sehen war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Schauspielensemble startet am 6. Oktober 2012 mit einer Kom&#246;die in die Spielzeit. "Pupurstaub" hei&#223;t das St&#252;ck von Sean O'Casey. Mit gewohntem Engagement, so Andr&#233; B&#252;cker, werde man sich auch in der kommenden Saison der M&#228;rchenproduktion widmen, die eine Begegnung mit einem Stoff von Astrid Lindgren bringt. "Die Br&#252;der L&#246;wenherz" erz&#228;hlen in der Vorweihnachtszeit vom M&#228;rchenland Nangijala.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Kurt-Weill-Fest 2013 bereichert das Schauspielensemble mit einer Dessau-Trilogie. "Der fliegende Mensch" hei&#223;t diese Junkers-Saga von Tine Rahel V&#246;lker, die darin die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts erz&#228;hlt und sich mit der Geschichte Dessaus und historischer Pers&#246;nlichkeiten der Stadt auseinander setzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Klassiker ist die Premierenank&#252;ndigung f&#252;r Ende April im Schauspiel. "Wir wollen Tschechow wagen", so Generalintendant B&#252;cker. Auf die B&#252;hne soll "Der Kirschgarten" kommen, "ein Fest f&#252;r Schauspieler". Den Sommer 2013 begr&#252;&#223;en die Schauspieler gleich mit zwei Produktionen unter freiem Himmel. Da w&#228;re zun&#228;chst die geplante Premiere von "Die Gro&#223;herzogin von Gerolstein", einer Operette f&#252;r Schauspieler von Jacques Offenbach. Mit Goethes Trag&#246;die "Iphigenie auf Tauris" ziehen die Mimen Anfang Juli auf die Felseninsel Stein in W&#246;rlitz. "Mit einem Klassiker gehen wir an einen historisch passenden Ort", sagt B&#252;cker, man wolle damit an den diesj&#228;hrigen "Erfolg von "Landscape" ankn&#252;pfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Ballett schlie&#223;lich hat sich Chefchoreograph Tomasz Kajdanski ebenfalls gro&#223;e Stoffe vorgenommen. Er l&#228;sst seine T&#228;nzer im Januar "Amadeus" zur Musik von Mozart und Salieri tanzen und schickt sie im Juni in den "Sturm", wenn das M&#228;rchen mit dem Zauberer Prospero nach William Shakespeare uraufgef&#252;hrt wird.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 17 Nov 2011 08:44:49 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1120</link>
    </item>
    <item>
      <title>Rochus G&#246;rgen, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Rochus G&#246;rgen, Mitteldeutsche Zeitung, 17.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;B&#252;hnenverein verteidigt Theaterpreise&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Der Deutsche B&#252;hnenverein hat die bundesweit niedrigsten Theaterpreise in Sachsen-Anhalt verteidigt. "In Sachsen-Anhalt sind h&#246;here Preise nicht durchsetzbar", sagte der Gesch&#228;ftsf&#252;hrende Direktor des Vereins,Rolf Bolwin, am Mittwoch. "Wenn man die Preise um zehn Prozent erh&#246;ht und es kommen zehn Prozent weniger Menschen, dann ist das eine Milchm&#228;dchenrechnung." Die "Magdeburger Volksstimme" hatte am Vortag berichtet, dass die Theaterbesucher in Sachsen-Anhalt mit durchschnittlich 13,97 Euro so wenig zahlen wie in keinem anderen Bundesland. Zugleich sei die Kostendeckungsquote mit durchschnittlich 10,6 Prozent - also der Anteil der Ticketeinnahmen an den Gesamtkosten der Theater - so niedrig wie sonst nirgends. Sie liege im Bundesdurchschnitt mit 18,2 Prozent deutlich h&#246;her, hie&#223; es unter Berufung auf Zahlen des B&#252;hnenvereins , dessen Zentrale in K&#246;ln sitzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bolwin nannte das Theaterangebot eine &#246;ffentliche Leistung, die mit einer Schule oder Universit&#228;t vergleichbar sei. "Kultur ist genauso wichtig wie alle anderen &#246;ffentlichen Leistungen auch." Auch bei einem Einwohnermeldeamt w&#252;rden die Geb&#252;hren f&#252;r einen Reisepass nie ausreichen, die Kosten der ganzen Meldebeh&#246;rde zu decken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Theater w&#252;rden weitgehend mit &#246;ffentlichen Geldern finanziert, sagte Bolwin. "Das ist eine &#246;ffentliche Aufgabe." Die Ticketpreise richteten sich dann nach dem Markt. In den neuen L&#228;ndern seien die Einkommen niedriger als im Westen. "Die Leute k&#246;nnen sich nicht so viel leisten." Deshalb seien auch die Tickets g&#252;nstiger. Zudem habe es zur Zeit der DDR eine Reihe gro&#223;er Theater gegeben. "Das kann man nicht einfach aufgeben."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zugleich wurden am Mittwoch neue Zahlen zur Auslastung der Theater und Orchester bekannt, die f&#252;r Halle einen positiven Trend erkennen lassen. So meldet die Kultur GmbH statt des erwarteten Defizits von rund 350 000 Euro ein Plus von etwa 20 000 Euro f&#252;r die vergangene Saison. Die Besucherzahlen sind allerdings r&#252;ckl&#228;ufig: In der Spielzeit 2010 / 11 kamen 245 000 Zuschauer zu den Vorstellungen, rund 5 000 weniger als in der vorangegangenen Spielzeit.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 17 Nov 2011 08:31:26 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1119</link>
    </item>
    <item>
      <title>Mitteldeutsche Zeitung, 17.11.2011Dessau</title>
      <description>&lt;p&gt;Mitteldeutsche Zeitung, 17.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Dessau hat die Chance verpasst&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r die Stadt K&#246;then kommt eine Mitfinanzierung des Anhaltischen Theaters Dessau &#252;ber eine Umlage nicht in Frage, da sei man mit Landrat Uwe Schulze einer Meinung, der dies f&#252;r den Landkreis Anhalt-Bitterfeld festgestellt hatte. Dies unterstrich Oberb&#252;rgermeister Kurt-J&#252;rgen Zander auf MZ-Nachfrage. Die Stadt Dessau, so Zander, habe im Rahmen der Kreisgebietsreform die Chance verpasst, sich in einen gro&#223;en Verband einzubringen, in dem sich "das Thema Theater-Finanzierung von selbst gekl&#228;rt h&#228;tte".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine finanzielle Unterst&#252;tzung des Theaters durch die umliegenden Kreise und St&#228;dte, wie als Denkansto&#223; in die &#214;ffentlichkeit gebracht, komme f&#252;r K&#246;then auch deswegen nicht in Frage, weil die Stadt sich in einer Haushaltssituation befindet, die derlei von vornherein ausschlie&#223;t. "Wir werden im ganzen Jahr 2011 in der vorl&#228;ufigen Haushaltsf&#252;hrung, also ohne genehmigten Haushalt, arbeiten", erinnert Zander. Nicht zuletzt sei es so, dass die Stadt schon jetzt eine Vielzahl von Umlagen f&#252;r alle m&#246;glichen Bereiche aufbringen muss. "Wir zahlen Kreisumlage, die Gewerbesteuerumlage f&#252;r den Bund, die Abwasserumlage an den Abwasserverband, eine Umlage f&#252;r den Zweckverband ,um die Dorfst&#228;tte', einen Defizitausgleich f&#252;r das Technologiezentrum."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Allein der Umstand, dass die Kreisumlage im Jahr 2012 wie vorgesehen auf 48, 521 Prozent ansteigen wird, f&#252;hrt zu dem paradoxen Zustand, dass die Stadt K&#246;then 2012 mehr Umlage an den - ebenfalls in finanzieller Not befindlichen Landkreis - zahlen muss als sie an allgemeinen Zuweisungen vom Land bekommt. Die Kreisumlage w&#252;rde sich auf 9,739 Millionen Euro belaufen, die allgemeinen Zuweisungen nach Finanzausgleichsgesetz betragen im gleichen Zeitraum 9,4 Millionen. "Eigentlich" so Zander ironisch, "k&#246;nnte das Land gleich direkt an den Landkreis &#252;berweisen ohne den Umweg &#252;ber die Stadt nehmen zu m&#252;ssen." Dass angesichts dieser Lage eine Umlage f&#252;r das Dessauer Theater auf keinen Fall in Frage komme, sei wohl jedem klar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zanders Kollege n&#246;rdlich der Elbe sieht das &#228;hnlich. "Ich kann Landrat Schulze nur zustimmen in Sachen Umlage f&#252;r das Dessauer Theater", sagt Helmut Behrendt (FDP), B&#252;rgermeister von Zerbst. "W&#228;re Dessau unsere Kreisstadt geworden, wie wir es wollten, g&#228;be es dieses Problem gar nicht. Darum muss ich die Dessauer Arroganz ausdr&#252;cklich r&#252;gen. "Damals haben sie nicht mal mit uns reden wollen", betonte Behrendt.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 17 Nov 2011 08:28:35 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1118</link>
    </item>
    <item>
      <title>Andreas Hillger, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Andreas Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 16.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Kulturpolitik&lt;/h2&gt;

&lt;h1&gt;&#171;Es geht um viel&#187;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Eigentlich wollten die Arbeitsgruppen des Kulturkonvents am Montag in Magdeburg mit ihrer regul&#228;ren Arbeit beginnen, dann jedoch sorgte ein zehnseitiges Papier f&#252;r Diskussionen in eigener Sache. Das Konzept, das der Mitteldeutschen Zeitung vorliegt, dokumentiert die geplante Entwicklung des Landes-Kulturetats in den Jahren 2012 und 2013 - und gibt dem Konvent eine Tendenz vor, die jede langfristige Strukturdebatte von vornherein als Makulatur erscheinen l&#228;sst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In dem "&#220;berblick zum Kulturhaushalt", der vom Kultusministerium ausgereicht wurde, ist n&#228;mlich bereits f&#252;r das &#252;bern&#228;chste Jahr eine Absenkung von derzeit 92 auf 84,3 Millionen Euro vorgesehen. Und falls diese Zahlen beschlossen werden, verabschiedet sich das Land nicht nur von dem Ein-Prozent-Anteil der Kultur an seinem Gesamtetat, der jahrelang als (de facto immer wieder unterlaufenes) Dogma galt. Zugleich wird bei diesen Planspielen eine Entwicklung einkalkuliert, die sich bereits jetzt am Beispiel des Nordharzer St&#228;dtebundtheaters erkennen l&#228;sst: Mit dem Auslaufen der Theater- und Orchestervertr&#228;ge im kommenden Jahr ergibt sich f&#252;r die Kommunen und Zweckverb&#228;nde die M&#246;glichkeit, ihren Anteil an der Finanzierung der B&#252;hnen und Klangk&#246;rper neu auszuhandeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da sich das Land ohnehin nur komplement&#228;r an der Finanzierung beteiligt, rechnet es offenbar schon jetzt mit den Einsparungen, wie sie sich aus den Beschl&#252;ssen der Stadtr&#228;te von Halberstadt und Quedlinburg sowie des Harz-Kreistages ergeben k&#246;nnten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angesichts dieser Ans&#228;tze wirkt ein Artikel, der am Dienstag in der Magdeburger Volksstimme erschien, wie ein Leitmotiv f&#252;r das Streichkonzert: Unter der &#220;berschrift ",Netter Preis&#8216; auf Staatskosten" wird eine Statistik des B&#252;hnenvereins ver&#246;ffentlicht, die den B&#252;hnen in Sachsen-Anhalt scheinbar extreme Unwirtschaftlichkeit attestiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tats&#228;chlich liegt der durchschnittliche Erl&#246;s pro Eintrittskarte hierzulande bei 13,97 Euro - und damit so niedrig wie in keinem anderen Bundesland. Dass der Vergleich dennoch hinkt, wird beim Blick auf die aktuellen Zahlen schnell klar: In Sachsen, wo man stolze 33,70 Euro pro Karte verbuchen kann, liegt der Zuschuss pro Besucher bei 120,69 Euro - und damit rund drei Euro h&#246;her als im Nachbarland Sachsen-Anhalt. Dass sich das hervorragende Einspielergebnis der Sachsen vor allem einem touristisch hoch attraktiven Haus wie der Semperoper Dresden verdankt, mit der kein deutsches Stadttheater konkurrieren kann, schm&#228;lert die Vergleichbarkeit zus&#228;tzlich. Und was l&#228;sst sich f&#252;r Sachsen-Anhalt aus der Tatsache folgern, dass die &#246;ffentliche Hand in Bremen immerhin 122 und im Saarland sogar 126 Euro pro Karte zuschie&#223;t? Gar nichts - au&#223;er der Tatsache, dass auch Bundesl&#228;nder mit nur einer Mehrsparten-B&#252;hne vor &#228;hnlichen Problemen stehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass hingegen beispielsweise Brandenburg bei den Gesamtzusch&#252;ssen nicht einmal die H&#228;lfte des sachsen-anhaltischen Betrages aufbringen muss, hat ebenfalls einen einfachen Grund: Dort ist die Landschaft der Theater und Orchester seit der Wende erheblich ausged&#252;nnt worden, lediglich in Cottbus leistet man sich noch ein Dreispartentheater - und selbst vergleichsweise gro&#223;e St&#228;dte wie Frankfurt an der Oder werden im Rahmen eines B&#252;hnenverbundes von fremden Ensembles bespielt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Pikant aber ist der Beitrag in der Volksstimme vor allem deshalb, weil er jene Kannibalisierungs-Debatte einl&#228;utet, die von den Theatermachern in Sachsen-Anhalt bislang wohlweislich vermieden wurde. "Muss es denn auf dem Lande noch Theater geben", fragt ausgerechnet Halles Oberb&#252;rgermeisterin Dagmar Szabados (SPD), die in ihrer Stadt das Schlusslicht in Sachen Effizienz beherbergt. Gerade mal acht Prozent des mit weitem Abstand h&#246;chsten Etats im Lande kann die B&#252;hnen- und Orchester-GmbH hier selbst erwirtschaften. An der Spitze der Statistik und ausnahmslos im zweistelligen Bereich liegen hingegen die kleineren B&#252;hnen in Naumburg, Eisleben, Stendal und im Nordharz, die das hallesche Stadtoberhaupt so leichtfertig zur Disposition stellt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ulrich Katzer, der als Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Landesverbandes Ost den Deutschen B&#252;hnenverein im Kulturkonvent vertritt, wehrt sich denn auch gegen dieses Ausspielen von gro&#223;en St&#228;dten und kleineren Gemeinden. Nat&#252;rlich, sagt er, m&#252;sse man auch angesichts der demografischen und finanziellen Entwicklung im Land &#252;ber Ein-sparm&#246;glichkeiten nachdenken - aber eben nicht unter dem Druck von Vorgaben, die der historisch gewachsenen Struktur von vornherein die Existenzgrundlage entziehen. Dass der Haushaltsansatz den Sinn der eben erst begonnenen Beratungen konterkariert, findet auch der Landtagsabgeordnete Stefan Gebhardt, der f&#252;r die Linke im Konvent sitzt: "Wie sollen wir Konzepte f&#252;r das Land entwickeln, wenn parallel die Substanz wegbricht?". Der Konvent habe deshalb den Moderator Olaf Zimmermann beauftragt, noch in dieser Woche einen Brief an alle Landtagsabgeordneten zu verfassen, in dem diese aufgefordert werden, die K&#252;rzungen nicht in der geplanten H&#246;he zu beschlie&#223;en.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zimmermann, der als Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Deutschen Kulturrates auch die Situation jenseits der Landesgrenzen genau kennt, sieht in der Arbeit des Konvents eine Chance - und prophezeit den Ergebnissen dieses Prozesses &#252;berregionale Aufmerksamkeit. Aber wer ein solches Gremium einberufe, d&#252;rfe es nicht schon beim Start vor vollendete Tatsachen stellen und damit in seiner Handlungsf&#228;higkeit beschneiden. Dass 2012 eine Absenkung "in der &#252;blichen Spannbreite" geplant w&#228;re, sei zwar nachvollziehbar. Doch der radikale Schnitt f&#252;r 2013 sei eine Ma&#223;gabe, die der Konvent nicht mittragen k&#246;nne.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nat&#252;rlich d&#252;rfe und wolle der Konvent nicht die aktuelle Kulturpolitik im Land blockieren. Doch wenn man ein tragf&#228;higes Konzept f&#252;r die Zukunft entwickeln solle, brauche man ein Moratorium bei der Finanzierung - nicht nur, aber vor allem bei den Theatern und Orchestern, denen die vierj&#228;hrigen Vertr&#228;ge bislang eine mittelfristige Planungssicherheit gaben. Deshalb wolle er in dem Schreiben an die Landespolitiker fordern, die Chance einer sorgf&#228;ltigen Strukturdebatte "nicht im Affekt" zu gef&#228;hrden. Der "pflegliche Umgang mit der vorhandenen Substanz" m&#252;sse an erster Stelle stehen - nicht allein in den Debatten des Konvents, sondern auch in denen des Landtags. Schlie&#223;lich, so Zimmermann, "geht es um viel".&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 15 Nov 2011 22:25:37 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1117</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 15.11.2011Premiere</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 15.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Premiere f&#252;r die Scratch Dokumentation&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Zum 3. Sinfoniekonzert am Donnerstag, 17. und am Freitag, 18. November, jeweils um 19.30 Uhr gibt es in der Pause noch eine weitere Premiere: auf Gro&#223;er Leinwand wird eine kurze und &#228;u&#223;erst unterhaltsame Dokumentation zum Scratch Konzert im Juni gezeigt. Das Konzert war einer der gro&#223;en Erfolge der letzten Spielzeit. Die Mitteldeutsche Zeitung schrieb: &#8222;Was f&#252;r ein Tag: Ein ganzes Theater voll gl&#252;cklicher Menschen. Strahlende Zuschauer, aufgekratzte S&#228;nger und &#252;ber alle Ma&#223;en zufriedene Veranstalter.&#8220;
Barbara Janotte und Ulrike Wentzkat begleiteten einen Tag lang die Teilnehmer des Scratch Konzertes und hielten die sch&#246;nsten Momente fest.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets f&#252;r das Sinfoniekonzert (oder aber ein g&#252;nstiges Kombiticket f&#252;r zwei IMPULS-Konzerte) und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 15 Nov 2011 18:46:27 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1116</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 14.11.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 14.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Tagtr&#228;ume &#8211; Nachtgespinste&#8220; &#8211; Ein Konzert, das in Traumwelten entf&#252;hrt&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Donnerstag, 17. und am Freitag, 18. November, jeweils um 19.30 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater zu einem ganz besonderen Konzert unter dem Titel &#8222;Tagtr&#228;ume &#8211; Nachtgespinste&#8220; ins Gro&#223;e Haus ein. Wie im vergangenen Jahr beim erfolgreichen Planeten-Konzert &#8222;All-Gegenwart&#8220; spielt die Anhaltische Philharmonie auch in diesem Jahr wieder ihr 3. Sinfoniekonzert im Rahmen des IMPULS-Festivals.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zwei kurze St&#252;cke des japanischen Komponisten Toru Takemitsu leiten die beiden H&#228;lften des Konzertabends ein: &#8222;Day Signal&#8220; und &#8222;Night Signal&#8220; aus den &#8222;Signals from Heaven&#8220;. Im ersten Teil folgt darauf mit Claude Debussys &#8222;Pr&#233;lude &#224; l&#8217;apr&#232;s-midi d&#8217;un faune&#8220; zun&#228;chst ein erotischer Tagtraum und mit Takemitsus &#8222;I hear the water dreaming&#8220; ein eher kontemplativer, an Debussy orientierter Traum.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Solistin in diesem St&#252;ck ist Andrea Lieberknecht (Fl&#246;te). Andrea Lieberknecht war 13 Jahre lang Solofl&#246;tistin, zun&#228;chst im Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, dann im Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks. Au&#223;erdem unterrichtete sie an den Musikhochschulen K&#246;ln und Hannover, bevor sie 2002 als Professorin an die Hochschule f&#252;r Musik und Theater in Hannover berufen wurde. Sie f&#252;hrt ein reiches Konzertleben mit Recitals, Solokonzerten und Kammermusik und ist Preistr&#228;gerin zahlreicher internationaler Musikwettbewerbe. Drei Jahre war sie Solofl&#246;tistin der Bayreuther Festspiele. Andrea Lieberknecht gibt Meisterkurse in Europa, Asien und Australien und ist Dozentin der &#8222;Villa Musica&#8220;. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit Solo- und Kammermusik und eine internationale Juryt&#228;tigkeit runden das Bild ihrer musikalischen Aktivit&#228;ten ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im zweiten Teil steht dann noch Hector Berlioz&#8217; epochale &#8222;Symphonie fantastique&#8220; aus dem Jahre 1830 auf dem Programm, in der Schw&#228;rmerei, Leidenschaft, Gl&#252;ck, Rausch, Zweifel und ein todes&#228;hnlicher Schlaf hinf&#252;hren zum finalen Hexensabbat.
GMD Antony Hermus steht am Dirigentenpult. Er wird auch gemeinsam mit Musikdramaturg Ronald M&#252;ller bei der Konzerteinf&#252;hrung &#8211; jeweils 18.30 Uhr im Foyer &#8211; einige zus&#228;tzliche Informationen zu den erklingenden Werken geben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Andrea Lieberknecht offenbarte im Wechsel von wunderbar weicher Zartheit und suggestiver Beschw&#246;rung, von spielerischem Glanz und freier rapsodischer Gestaltung alle nur m&#246;glichen Farben und Phrasierungsm&#246;glichkeiten der Fl&#246;te." &#8211; so die S&#252;ddeutsche Zeitung&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets (u.a. ein g&#252;nstiges Kombiticket f&#252;r zwei IMPULS-Konzerte) und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 17:50:43 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1115</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 14.11.2011Premiere</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 14.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Premiere &#8222;Pension Sch&#246;ller&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Eine Kom&#246;die von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;In einer Neubearbeitung von Holger Kuhla&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Anhaltische Theater Dessau l&#228;dt am Freitag, 2. Dezember um 19.30 Uhr zur Premiere &#8222;Pension Sch&#246;ller&#8220; in das Alte Theater ein. Dramaturg Holger Kuhla hat die Kom&#246;die von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby neu f&#252;r die Dessauer B&#252;hne bearbeitet. Werner Eng gibt mit der &#8222;Pension Sch&#246;ller&#8220; sein Dessauer Regiedeb&#252;t. Als kongenialer &#8222;Herbert Fritsch-Schauspieler&#8220;, (z.Zt. in &#8222;Die (s)panische Fliege&#8220; an der Volksb&#252;hne Berlin zu erleben), verwandelt er einen &#8222;verstaubten Schwank&#8220;  in eine atemberaubend, wahnwitzige Tempok&#246;m&#246;die und zu einem wahren Fest f&#252;r Akteure und Publikum.
Kleinb&#252;rger Klapproth m&#246;chte, um auch einmal etwas Besonderes zu erleben, in der Hauptstadt eine echte Irrenanstalt kennen lernen. In Ermangelung einer echten, erkl&#228;ren sein Neffe Alfred und dessen Freund Kissling,  kurzerhand die Familienpension Sch&#246;ller zu einer &#8222;Anstalt&#8220;. Die recht illustren Pensionisten bei Sch&#246;llers wissen nat&#252;rlich nichts von ihrem &#8222;Gl&#252;ck&#8220; und Klapproth erlebt den au&#223;ergew&#246;hnlichsten Abend seines Lebens. Alle Beteiligten w&#228;ren also sehr zufrieden, wenn &#8230; ja, wenn sich die Schar der hauptst&#228;dtischen &#8222;Irren&#8220; nicht aufmachen w&#252;rde, ihrem guten &#8222;Freund&#8220; Klapproth daheim in der Provinz einen freundschaftlichen Gegenbesuch abzustatten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der kroatische Donau Schwabe Werner Eng wurde in Brasilien geboren, studierte Schauspiel und Regie an der Novalis Schule f&#252;r Sprachgestaltung und Dramatische Kunst Stuttgart. Engagements f&#252;hrten ihn an die Novalis B&#252;hne Stuttgart (1987-95), das Theater St. P&#246;lten (1995-97), das Junge Theater G&#246;ttingen (1998-2001). Seit 2001 ist Werner Eng freischaffend und u.a. an B&#252;hnen in Basel, Wien, Graz, Z&#252;rich, den Kammerspielen Magdeburg, dem Hans Otto Theaters Potsdam, dem Maxim Gorki Theater und der Volksb&#252;hne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin t&#228;tig. Er arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Sebastian Hartmann, Lukas Langhoff und Herbert Fritsch. Dar&#252;ber hinaus war er in Filmproduktionen zu sehen u.a. &#8222;Elf Onkel&#8220; (2010, Regie: Herbert Fritsch), &#8222;Vodopad &#8211; Vom Lauschen und Rauschen&#8220; (2009, Dokumentarische Filmerz&#228;hlung &#252;ber Sarajewo, Regie: Evy Schubert).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Anschluss an die Premiere findet eine Premierenfeier im Alten Theater statt, zu der Publikum und Akteure das Tanzbein schwingen k&#246;nnen.
Auf Vorbestellung bietet das neu er&#246;ffnete Restaurant &amp;amp; Bar &#8222;Altes Theater&#8220; zur Inszenierung ein spezielles &#8222;Pension Sch&#246;ller Men&#252;&#8220; an, dass das Publikum vor oder auch nach der Auff&#252;hrung genie&#223;en kann.
N&#228;here Informationen unter: http://www.restaurant-altes-theater.de/&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Mit: Uwe Fischer (Philipp Klapproth), Christel Ortmann (Ulrike Sprosser, Witwe, seine Schwester), Sebastian M&#252;ller- Stahl (Alfred Klapproth), Julian Mehne (Ernst Kissling, Maler, Alfreds Freund), Stephan Korves (Fritz Bernhardy), Thorsten K&#246;hler (Josephine Kr&#252;ger), Karl Thiele (Sch&#246;ller, ehemaliger Musikdirektor), Eva Marianne Berger (Amalie), Jan Kersjes (Eugen R&#252;mpel), Boris Malr&#233; (Gr&#246;ber, Major a.D.)                              &lt;br/&gt;
Weitere Vorstellungen am:  04.12., 17 Uhr | 09.12., 19:30 Uhr | 26.12., 19:30 Uhr | 29.12., 19:30 Uhr | 30.12., 19:30 Uhr&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
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      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 16:33:15 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1114</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 14.11.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 14.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Des Nachts sind alle Katzen blau!&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Herr Rehschuh trifft Herrn Eng und beide gehen ins Restaurant&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Freitag, 18. November um 21 Uhr hei&#223;t es wieder &#8222;Des Nachts sind alle Katzen blau!&#8220;. Diesmal treffen kurz vor den Premieren der &#8222;Weihnachtsgans Auguste&#8220; und der Kultkom&#246;die &#8222;Pension Sch&#246;ller&#8220; gleich zwei Regisseure im Restaurant &amp;amp; Bar &#8222;Altes Theater&#8220; aufeinander und nur eines darf zum Verlauf dieses Abends verraten werden: Der eine Regisseur ist auch noch ein ausgezeichneter S&#228;nger und der andere ein grandioser Gitarrist...
Das Publikum kann auf &#228;u&#223;erst unterhaltsame Weise die Inszenierungen und auch die Regisseure kennen lernen.
Eintritt: frei&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 16:08:05 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1113</link>
    </item>
    <item>
      <title>Helmut Rohm, Volksstimme, 14.11.2011Liebesgeschichte</title>
      <description>&lt;p&gt;Helmut Rohm, Volksstimme, 14.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Liebesgeschichte trifft die Herzen des Publikums&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Mit Giacomo Puccinis Oper "La Boh&#232;me" hat das Anhaltische Theater Dessau einen weiteren k&#252;nstlerischen H&#246;hepunkt markiert. Roman Hovenbitzers Inszenierung wurde zur Premiere am Sonnabenabend im gut besetzten Gro&#223;en Haus mit einem fast viertelst&#252;ndigen Applaus begeistert gefeiert. Dabei standen die Darsteller v&#246;llig berechtigt im Mittelpunkt. Ein besonders herauszuhebendes Lob - das dr&#252;ckte der Beifall ebenso aus - geb&#252;hrte dem Orchester unter GMD Antony Hermus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Puccinis facettenreiche und eindringliche Musik, die immer eng verwoben ist mit der szenischen Handlung, bringen sie durchweg spannungsgeladen stets auf den Punkt - da ist wahrlich hohe Kunst gelungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Akteuren gab Regisseur Roman Hovenbitzer k&#252;nstlerisch weitgespannte R&#228;ume, um das an sich &#252;berwiegend handlungsarme Geschehen doch kurzweilig "im Fluss" zu halten. Tilo Steffens (Kost&#252;me und B&#252;hne) schuf dazu die realen R&#228;ume, karg ausstaffiert, doch effektvoll symbolisch in der Wirkung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Raffinierter Spiegeleinsatz machte im (Hand)-Umdrehen aus der K&#252;nstler-WG mit kaltem Ofen und Kerze - f&#252;r Armut und K&#228;lte - einen gro&#223;en Festplatz. Opernchor (Leitung Helmut Sonne), Kinderchor (Leitung Dorislava Kuntscheva) und Statisterie erf&#252;llten das Pariser Quartier Latin mit feiernder ausgelassener Volksaktion und mit sch&#246;nem Gesang.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Roman Hovenbitzer hatte mit seiner Besetzung eine durchweg gl&#252;ckliche Hand. Brillanter Gesang (italienisch mit deutschen &#220;bertiteln) und trefflich charakterisierendes Spiel wurden auch in keiner Weise geschm&#228;lert durch die zur Premiere n&#246;tigen kurzfristigen "Ersatzl&#246;sungen" f&#252;r erkrankte Darsteller.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der junge franz&#246;sische Tenor S&#233;bastien Gu&#232;ze als Rodolfo sowie Anke Berndt als Musetta vollbrachten mit hoher Energieleistung nicht nur die Rettung der Premiere, sondern eine bravour&#246;se Rollengestaltung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In seiner Personenf&#252;hrung legt Roman Hovenbitzer das Hauptaugenmerk auf die psychische Auslotung der Charaktere, auf Atmosph&#228;re und Emotionalit&#228;t, gepaart mit unaufgesetzter Symbolik. Seine Inszenierungsidee trifft die Herze des Publikums.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einf&#252;hlsam und nachvollziehbar leben Angelina Ruzzafante und S&#233;bastien Gu&#232;ze die aufkeimende Liebe und ihre konfliktreiche Entwicklung zwischen Mimi und Rodolfo. F&#252;r den jungen Poeten ist die todkranke N&#228;herin Mimi Geliebte und Muse/Poesie zugleich. Hovenbitzer gibt dieser fiktiven Poesie, einem zweiten Ich, durch eine auf einer Silberkugel einschwebende gleichgekleidete T&#228;nzerin (Claudia Czyz) eine semireale Gestalt, die Mimis Erleben t&#228;nzerisch tangiert. Mit dem kaum an Emotionalit&#228;t zu &#252;berbietendem Sterben der Mimi in der Dessauer Inszenierung entschwindet die Poesie in die Weite der Welt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der unabwendbare Tod der Mimi wird dem Publikum von Beginn an durch die von Cezary Rotkiewicz (auch Benoit, Alcindoro, Z&#246;llner, Sergeant) gespielte Figur mehr oder weniger h&#228;ufig pr&#228;sentiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In einer Art kontrastierender Parallelhandlung zu Mimi und Rodolfo erleben die G&#228;ste die Beziehung von Anke Berndt und Ulf Paulsen als kokette Musetta und Maler Marcello. Zur "Viererbande" der K&#252;nstler, wie Hovenbitzer formulierte, geh&#246;ren Andrew Ashwin als Musiker Schaunard und Kyung-Il Ko als Philosoph Colline. Die Rolle des H&#228;ndlers in Clown-Outfit spielt und singt David Ameln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die n&#228;chste Auff&#252;hrung beginnt am 20. November um 17 Uhr.&lt;/p&gt;
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      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 12:48:00 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1112</link>
    </item>
    <item>
      <title>Andreas Hillger, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Andreas Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 14.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Der Tod und das M&#228;dchen&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Eins muss man ihm lassen: Der Tod ist ein guter T&#228;nzer. Galant bittet er das M&#228;dchen zum Pas de deux, geschickt st&#252;tzt er ihre Pirouette ... doch wenn die Musik verklingt, bleibt er allein zur&#252;ck. Das ist der Preis des Reigens und das Ende vom Lied: Wer sich zum Leben auffordern l&#228;sst, bezahlt daf&#252;r mit dem Sterben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Schlussbild seiner Inszenierung von Giacomo Puccinis "La Boh&#232;me" l&#246;st Roman Hovenbitzer am Anhaltischen Theater Dessau jenen szenischen Dreisatz auf, den er mit Mimis Auftritt am Anfang etabliert hat. Die S&#228;ngerin ist eine T&#228;nzerin ist ein Automat - eine Verschachtelung, in der sich die reale Figur von vornherein aufl&#246;st und zur Projektionsfl&#228;che von fremden und eigenen Sehns&#252;chten wird. Denn so, wie sie der Dichter Rodolfo zu seiner Muse stilisiert, tr&#228;umt sie sich auch selbst als eine Andere. Und so umtanzt sie ein bunter Schatten, der sich seinerseits als kleine Puppe auf einer Spieluhr betrachtet - eine symbolistische Matrjoschka, wie sie die Bohemiens in ihrer Pariser Dachkammer nicht besser h&#228;tten erfinden k&#246;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die stumme Figur der "Poesie", die Claudia Czyz in ihrer eigenen Choreografie tanzt, bleibt nicht die einzige &#220;berformung der alten Geschichte. Hovenbitzers Einfall, der Moritat ein lyrisches Pr&#228;ludium voranzuschicken, st&#228;rkt den kom&#246;diantischen Ton des Abends - und polstert die Unmittelbarkeit ab, mit der die Trag&#246;die ansonsten auf ihr Publikum prallt. Der Spielwarenh&#228;ndler Parpignol und sein sinistrer Gef&#228;hrte sind die b&#246;sen Clowns, die sich hier &#252;ber die gro&#223;en Gef&#252;hle lustig machen - und die am Ende doch nicht verhindern k&#246;nnen, dass man von der entsetzlich einfachen Wahrheit dieser Geschichte ger&#252;hrt ist. Denn als Mimi stirbt, verstummt nicht nur das &#252;berm&#252;tige M&#228;nnerquartett der Lebensk&#252;nstler. Es ist, als hielte die ganze Welt f&#252;r einen Augenblick den Atem an - und lauschte den letzten Takten im leeren Raum.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit seinem offenen Schlussbild vollendet Ausstatter Tilo Steffens ein Raumkonzept, das aus der kargen Mansarde zun&#228;chst in die Talmi-Opulenz des weihnachtlich geschm&#252;ckten Quartier Latin und dann zur&#252;ck in die kalte Winternacht f&#252;hrt. Und hier dr&#228;ngt sich das bunte V&#246;lkchen von einst als schwarze Masse frierend und neugierig am Horizont zusammen, als w&#252;rden die Voyeure aus dem Parkett von einem fernen Spiegel verdoppelt: Mimi stirbt vor aller Augen und ist doch ebenso allein wie jene, die sie lebend zur&#252;ckl&#228;sst.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Unter einem dunklen Stern&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Der helle und schier endlose Jubel, mit dem die Premiere quittiert wurde, galt am Samstag nicht allein dieser etwas &#252;berfrachteten, in sich aber schl&#252;ssigen und aus der Musik entwickelten Lesart. Zugleich wurde hier der gl&#252;ckliche Ausgang einer Endprobenphase gefeiert, die unter keinem guten Stern gestanden hatte: Zun&#228;chst war die Interpretin der Musetta erkrankt, wenig sp&#228;ter erwischte es gleich beide alternierend besetzten Rodolfo-Darsteller - eine Not, die dank kurzfristiger Umbesetzungen in eine Tugend verwandelt werden konnte. An Anke Berndts Eignung als ebenso kaltschn&#228;uziges wie warmherziges Gegenst&#252;ck zur tragischen Heldin konnte niemand zweifeln, der sie vor zwei Jahren in Aron Stiehls hallescher Inszenierung gesehen hatte. Gemeinsam mit Ulf Paulsens d&#228;monischem Maler-Maniac Marcello aber gelang es ihr, Musetta weitere frische Farben beizumischen. In Andrew Ashwin (Schaunard) und Kyung-Il Ko (Colline) hatte der kraftvoll dunkle Bariton Paulsen w&#252;rdige Kombattanten, im immer neu maskierten Totent&#228;nzer (Cezary Rotkiewicz) einen starken Gegenspieler - und die von Helmut Sonne und Dorislava Kuntschewa geleiteten S&#228;nger des Opern- und Kinderchores boten in kurzen Auftritten viel mehr als impressionistisches Kolorit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angelina Ruzzafante aber, deren Mimi von Anfang an fragile, auch stimmlich entr&#252;ckte Sch&#246;nheit entfaltet, widerf&#228;hrt durch die Missgunst der Stunde tats&#228;chlich ein unverhofftes Gl&#252;ck. Der junge franz&#246;sische Tenor Sebastian Gu&#232;ze ist ein Rodolfo, wie man ihn sich als Partner f&#252;r dieses traumverlorene M&#228;dchen nicht besser denken kann: Lyrisch und weich, dabei von gro&#223;er gesanglicher und darstellerischer Intelligenz geleitet, wirkt er wie die ideale Erstbesetzung f&#252;r Partie und Inszenierung. Was dem Dessauer Premierenpublikum hier geboten wird, ist eine Sternstunde - und die ist vor allem jenem Mann zu danken, der das Geschehen musikalisch auf h&#246;chste H&#246;hen hebt.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Das Orchester singt und atmet&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Generalmusikdirektor Antony Hermus n&#228;mlich hat den S&#228;nger kurzerhand aus Toulon importiert, wo er unl&#228;ngst mit ihm den "Faust" pr&#228;sentierte. Auch in Dessau singt und atmet er nun mit ihm und allen anderen Interpreten, er dressiert die forcierte Heiterkeit und arbeitet Klangb&#246;gen wie -br&#252;che sorgsam heraus. Im Spiel der Anhaltischen Philharmonie wird deutlich, was das Geheimnis von Puccinis Musik ist: Sie tr&#228;gt das tiefere Wissen um das Ende von allem Anfang an in sich - so wie Mimi ihre Krankheit zum Tode. Und darum ist sie so schrecklich sch&#246;n.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;N&#228;chste Vorstellungen: 20. November, 17; 25. November, 19.30 Uhr&lt;/h2&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 07:33:21 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1111</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 14.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Gefahr umjubelt abgewendet&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Diese erste Opernpremiere der Spielzeit wird dem Ensemble des Anhaltischen Theaters wohl lange im Ged&#228;chtnis bleiben. "La Boh&#232;me" von Giacomo Puccini feierte am Sonnabend eine umjubelte Premiere und war von ganz besonderen Umst&#228;nden begleitet. "Sie k&#246;nnen sich nicht vorstellen, was in dieser Woche hier passiert ist", sagte bei der Premierenfeier Generalmusikdirektor Antony Hermus und erkl&#228;rte die turbulenten letzten Probentage f&#252;r die Neuproduktion. Am Montag habe sich die Musetta, Sopranistin Cornelia Marschall, krank gemeldet, am Tag darauf die beiden doppelt besetzten Ten&#246;re f&#252;r die Rolle des Rodolfo.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Premiere schien ernsthaft in Gefahr. Doch Hilfe nahte aus der Region und der Ferne. Als Musetta sprang Anke Berndt vom halleschen Opernhaus ein, der Rodolfo reiste aus Frankreich an. S&#233;bastien Gu&#232;ze, ein junger Tenor, hatte erst k&#252;rzlich mit Antony Hermus in Gounods "Faust" an der Oper Toulon zusammengearbeitet. Am letzten Abend habe er noch zu Hermus gesagt, "wenn du einen Rodolfo brauchst, dann ruf mal an", so der Dessauer GMD. "Viele sagen so etwas, wenige machen es. Am Dienstagabend hab ich ihn angerufen und er ist gekommen." Und er wurde zum Star dieses Premierenabends, trat nach der Pause erstmals mit Orchester auf, und die fehlende Probenzeit sp&#252;rte man in keiner Minute. "Ich habe in dieser Woche gelernt, was Zusammenhalt und Freundschaft bedeuten", bedankte sich Antony Hermus tief bewegt beim Ensemble und seinen Musikern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber nicht nur diese besonderen Umst&#228;nde bei einer Premiere hinterlie&#223;en am Samstagabend einen tiefen Eindruck. Begeistert feierte das Publikum die Inszenierung von Gastregisseur Roman Hovenbitzer, der, so Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker in seiner Dankesrede bei der Premierenfeier, zwar die Haare gerauft, aber die Ruhe bewahrt habe. "Es ist unglaublich, wie sich alles zum Guten gewendet hat. Als Hausherr bin ich zutiefst ger&#252;hrt und gl&#252;cklich", sagte B&#252;cker. "Ich hoffe, dass wir S&#233;bastien Gu&#232;ze in irgendeiner Form noch einmal hier zu Gast haben", so der Generalintendant.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beeindruckt von der Premierenvorstellung zeigte sich auch die b&#252;ndnisgr&#252;ne Bundestagsabgeordnete Undine Kurth, die zu den Zuschauern geh&#246;rte. "Ich habe es absolut nicht bereut, aus Quedlinburg hergekommen zu sein. Es war ein fantastischer Abend und ich hoffe, dass alle wissen, wie viel &#228;rmer diese Region w&#228;re, wenn es solch ein Theater, solche Oper nicht mehr g&#228;be", sagte sie. Und auch Sopranistin Anke Bernd aus Halle erlebte ihren Noteinsatz als begl&#252;ckend. "Es war wunderbar, an diesem Haus zu arbeiten. Hier herrscht eine tolle Atmosph&#228;re", fand die S&#228;ngerin. F&#252;r die zweite Vorstellung am 20. November hofft sie freilich auf die Genesung ihrer Kollegin Cornelia Marschall, und auch die Rodolfos Sergey Drobyshevskiy und Artjom Korotkov haben bis dahin noch ein paar Tage, um sich auszukurieren. F&#252;r diese drei Ensemblemitglieder steht die Premiere in "La Boh&#232;me" noch aus.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 07:15:14 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1110</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 11.11.2011Startenor</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 11.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Startenor in der Premiere  &#8222;La Boh&#232;me&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;In der Premiere von Puccinis Oper &#8222;La Boh&#232;me&#8220; am Anhaltischen Theater Dessau am Samstag 12. November um 19 Uhr &#252;bernimmt kurzfristig der herausragende, international gefeierte Tenor S&#233;bastien Gu&#232;ze die Rolle des Rodolfo. Gu&#232;ze deb&#252;tiert als Vertretung f&#252;r erkrankte Ensemblemitglieder am Anhaltischen Theater.
Trotz seines jungen Alters wird der Tenor, gerade mit der Partie des Rodolfos, bereits an allen gro&#223;en franz&#246;sischen Opernh&#228;usern sowie an international bekannten Theater gefeiert, darunter an H&#228;usern in Venedig, Br&#252;ssel, Rom, Warschau, Athen, Paris, Helsinki, Tokio und Miami.
Erst j&#252;ngst arbeitete S&#233;bastien Gu&#232;ze mit dem Dessauer Generalmusikdirektor Antony Hermus zusammen an einer Produktion von Gounods &#8222;Faust&#8220; an der Oper Toulon und begeisterte das dortige Publikum.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 11 Nov 2011 12:32:47 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1109</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 10.11.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 10.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Die drei kleinen Schweinchen&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Sonntag, 13. November um 15 Uhr zeigt das Anhaltische Theater die Puppentheaterinszenierung &#8222;Die drei kleinen Schweinchen&#8220; im Alten Theater.
Herr Ottokar Oingk aus Wolfen (Helmut Parthier), Professor der Schweinologie und Doktor der Ferkelkunde h&#228;lt wie jedes Jahr seinen ber&#252;hmten Vortrag &#252;ber das Hausschwein. Die Zuschauer erfahren nicht nur, wie klein eine Ferkelei, wie gro&#223; eine Schweinerei und wie riesig eine Sauerei sein muss, nein, sie erleben auch die Geschichte der ber&#252;hmtesten Schweine der Welt: Zilli, Billi und Willi. Ein Muss f&#252;r alle Ferkelfans ab 3 Jahren!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 10 Nov 2011 16:04:10 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1108</link>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas Altmann, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Thomas Altmann, Mitteldeutsche Zeitung, 10.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Ein Hering f&#252;r vier&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Lucia betritt die Mansarde, weil der "Leuchtenden" die Kerze erlosch. Aber man nennt die N&#228;herin, die Rosen und Lilien stickt, die Muse, deren H&#228;ndchen eiskalt ist, schlicht Mimi, warum, wisse sie selber nicht. Wir ahnen es - und mit der Liebe kommt der Tod, ein "Tod auf Zehenspitzen", sagt Roman Hovenbitzer, der Giacomo Puccinis Oper "La Boh&#232;me" am Anhaltischen Theater inszeniert. Premiere ist am Sonnabend.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Poetischer Schwebezustand&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wichtig sei die Jugend, die Frische, die gesunde Naivit&#228;t und Unmittelbarkeit. Die Musik erreiche in drei Takten das Gef&#252;hl, schie&#223;e und treffe mit offenem Visier. Roman Hovenbitzer spricht von einem poetischen Schwebezustand und von einem Aufschlag in der Realit&#228;t, von einer "Lebenskreuzung in Richtung Sachgasse".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Unverstellte, zugleich Verkl&#228;rte einer ersten Liebe und die Unabwendbarkeit der ersten Begegnung mit dem Tod seien ihm wichtiger als der sozialromantische Blick auf die Bohemiens, als ein verkl&#228;rter Blick in das ungeheizte Luftschloss im Quartier Latin, im Studentenviertel lateinischer Zunge in Paris.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Roman Hovenbitzer, Jahrgang 1972, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule f&#252;r Musik und Theater sowie an der Universit&#228;t Hamburg und arbeitete am Staatstheater Kassel. Seit 1999 freischaffend, f&#252;hrten ihn Regiearbeiten unter anderem an die Staatsoper Prag oder das Aalto-Theater Essen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im finnischen Savonlinna inszenierte er Richard Wagners "Lohengrin". Am Theater Hagen traf er mehrfach mit Antony Hermus zusammen. Es sei eine gro&#223;e Freude, nun wieder mit ihm zu arbeiten, sagt Hovenbitzer und lobt in vielen T&#246;nen Arbeit und Leitungsstil des Generalmusikdirektors, der ein Ohr oben und eines unten habe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Freiheit und Strenge, wie im Augenblick erfunden: Mit diesem St&#252;ck werde man nicht fertig, sagt Hovenbitzer. Einmal schon inszenierte er "La Boh&#232;me", in Prag - und zwar im Doppelpack: sowohl Puccinis, anfangs schw&#228;chelnde, bald ewige Oper, sowie das zeitgleich in Konkurrenz und ebenfalls nach Henri Murgers Roman "Sc&#232;nes de la vie de Boh&#232;me" entstandene, gleichnamige Werk von Ruggero Leoncavallo.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Kerze werde es geben, den Schl&#252;ssel, zudem aber auch das Bem&#252;hen, das Gef&#228;&#223; des St&#252;ckes ein wenig vom Realismus loszul&#246;sen. Die B&#252;hne werde nicht zum Sozialmuseum, sagt Hovenbitzer. Einmal abgesehen davon, dass sich Mimis Gesundheitszustand verschlechtere, gebe es keine Entwicklung der Figuren, keine Handlung, sondern Gef&#252;hlsr&#228;ume, geschaffen von der Musik, welche innerhalb eines Akkords in eine neue Welt f&#252;hre.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die B&#252;hne werde versuchen, diese R&#228;ume nachvollziehbar zu machen, eine Arbeit von Tilo Steffens, der im vergangenen Jahr das Weihnachtsm&#228;rchen in Dessau einrichtete. "Eugen Onegin" in Pforzheim oder "Rusalka" in Kiel, mehrfach arbeitete Steffens schon mit Hovenbitzer und mehrfach auch mit Katharina Wagner. So schuf er etwa das B&#252;hnenbild f&#252;r "Die Meistersinger von N&#252;rnberg" zu den Bayreuther Festspielen 2007.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vom Gr&#252;nen H&#252;gel in die ungeheizte Mansarde: Liebe und Leben, Krankheit und Tod, Kammerspiel und gro&#223;e Oper vereint dieses Werk, zweimal zwei Bilder, zweimal zwei Freunde, zwei Paare, zwei Frauen, so unmittelbar wie kunstvoll gef&#252;hrt, und ein Hering f&#252;r vier K&#252;nstler, die vorerst ihre Unbek&#252;mmertheit gestalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es singen: Mimi, Angelina Ruzzafante; Musetta, Cornelia Marschall; Rodolfo, Sergey Drobyshevskiy / Artjom Korotkov; Marcello, Ulf Paulsen. Kyung-Il Ko wird die "Mantelarie" geben.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Inszenierter Trauermarsch&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Zeugt diese nicht von einer Entwicklung, vom Erwachsenwerden im Zeitraffer? Warum das Thema der Arie am Ende wiederkehre, fragt Hovenbitzer zur&#252;ck und sagt, es sei ein Trauermarsch. "Puccini inszeniert den Abschied." Und Puccini sagte: "Ich will die Welt zum Weinen bringen."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Premiere Sonnabend, 19 Uhr. N&#228;chste Vorstellung am 20. November, 17 Uhr.&lt;/p&gt;
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      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:26:05 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1107</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 09.11.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 09.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Die Schildkr&#246;te hat Geburtstag&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Von Pierre Sch&#228;fer nach Elisabeth Shaw. Eine Produktion des Puppentheaters Magdeburg&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Sonntag, 20. November ist die Magdeburger Puppenb&#252;hne zu Gast im Alten Theater und bringt die wunderbar erz&#228;hlte und gespielte Geschichte mit, &#252;ber einen tierischen Geburtstag von Pierre Sch&#228;fer, nach dem Kinderbuch von Elizabeth Shaw.
Die Schildkr&#246;te Hermine will ihren mittlerweile 86sten Geburtstag feiern und freut sich wie ein Kind auf G&#228;ste, Geschenke und eine sch&#246;nes Fest.
Da erinnert sie sich an Agathe, eine alte Schildkr&#246;tendame, die Geburtstage ebenso liebt wie Hermine und daran wie Agathe sich einmal einen Kopf frischen Salat w&#252;nschte. Doch niemand ihrer G&#228;ste dachte &#252;ber eigene Bed&#252;rfnisse und Gl&#252;cksmomente hinaus und so bekam Agathe Geschenke, mit denen sie wenig anfangen konnte: Ein Sandstiebebad vom Nashorn, Fleisch vom L&#246;wen, einen Eimer Wasser vom Elefanten.
Ob Agathe ihren Salatkopf schlie&#223;lich noch bekam und ob Hermine einen sch&#246;nen Geburtstag haben wird? Finden sie es selbst heraus!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 9 Nov 2011 12:10:16 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1106</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 08.11.2011Weltspitzenchor</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 08.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Weltspitzenchor auf der B&#252;hne des Anhaltischen Theaters&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Konzert &#8222;Es werde Licht&#8220; im Rahmen des IMPULS-Festivals&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Sonntag, dem 13. November (Volkstrauertag) um 17 Uhr ist mit dem MDR Rundfunkchor aus Leipzig ein absolutes Spitzenensemble zu Gast im Anhaltischen Theater.
Das Konzert bildet den Auftakt der drei Dessauer Konzerte im Rahmen des IMPULS - Festivals f&#252;r Neue Musik in Sachsen-Anhalt. Unter der Leitung ihres Chordirektors Howard Arman f&#252;hren sie die Komposition &#8222;Dolorosa&#8220; f&#252;r Chor, Solisten und Cellosolo des Briten Giles Swayne auf &#8211; &#8222;ein gemeinschaftliches &#252;berkonfessionelles Klagelied, in dem die Torheit religi&#246;ser Intoleranz dargestellt wird&#8220; (Swayne).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum MDR Klassik Talk am 1. November sagte Giles Swayne &#252;ber &#8222;Dolorosa&#8220;: "Ich habe ein St&#252;ck &#252;ber das Menschliche geschrieben, &#252;ber Leid und Tod, die Menschen einander zuf&#252;gen. Ein solches Werk kann musikalisch einfach sein, muss es sogar, weil es sich auf das Wesentliche konzentriert. In "Dolorosa" gibt es drei Ebenen der Musik: Das Violoncello repr&#228;sentiert den Verstorbenen; die vier Solisten stellen seine Familie dar und der Chor die Gesellschaft. Ich habe verschiedene Sprachen miteinander kombiniert: Latein, Hebr&#228;isch und Arabisch. Aus der Besch&#228;ftigung mit diesen Sprachen sind die Kl&#228;nge, ist die Musik entstanden."
Im zweiten Teil des Konzerts dirigiert Dessaus GMD Antony Hermus den MDR Chor bei Igor Strawinskys eindrucksvoller &#8222;Psalmensinfonie&#8220; von 1930. &lt;br/&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dirigenten: Howard Arman, Antony Hermus
MDR Rundfunkchor Leipzig
Anhaltische Philharmonie Dessau&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r den Besuch aller drei Dessauer IMPULS-Konzerte bietet das Anhaltische Theater ein  Kombiticket zum Vorzugspreis i.H. 30,- Euro (Konzert &#8222;Es werde Licht&#8220;, 3. Sinfoniekonzert &#8222;Tagtr&#228;ume &#8211; Nachtgespinste&#8220; &amp;amp; &#8222;Dirigentengipfel&#8220;). Zum Preis von 23,- Euro kann ein Kombiticket f&#252;r zwei dieser drei Konzerte erworben werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kombitickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 8 Nov 2011 15:52:05 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1105</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 08.11.2011Gesucht</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 08.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Gesucht: Die sch&#246;nste Auguste!&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Das Anhaltische Theater Dessau zeigt ab dem 30. November die bei Klein und Gro&#223; gleicherma&#223;en beliebte Geschichte von Friedrich Wolf &#8222;Die Weihnachtsgans Auguste&#8220; und ruft zum Wettbewerb auf, die sch&#246;nste Auguste zu schaffen.
Der Kreativit&#228;t sind dabei keine Grenzen gesetzt: Es darf gemalt, geschnitten, geklebt, geknetet, gebaut, geformt werden &#8211; nur vom Einreichen von echten G&#228;nsen bittet das Theater abzusehen. Bis zum 6. Dezember 2011 kann jeder sein kleines Kunstwerk, versehen mit Name, Alter und Adresse &amp;amp; ggf. Mailkontakt an der Pforte des Theaters abgeben. (Bilder bitte nur in den Formaten: DINA 4 oder DINA 3)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alle G&#228;nse Kunstwerke werden im Foyer des Anhaltischen Theaters zusehen sein und die fantasievollste Gans wird sogar von einer hochkar&#228;tigen Fach-Jury gek&#252;rt, darunter die echte Auguste (Susanne Hessel), eine Zoologin, ein Gefl&#252;gelz&#252;chter, eine K&#252;nstlerin (Anja Wolf), Joachim Landgraf &#8211; als &#8222;Spezialist f&#252;r alles&#8220; und ein Kind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kontakt:
Anhaltisches Theater Dessau
Friedensplatz 1a
06844 Dessau-Ro&#223;lau&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 8 Nov 2011 12:01:24 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1104</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 08.11.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 08.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Ein Abend mit Shirley Bassey&#8220;  - Eine hochprozentige Silvesterrevue&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, 31. Dezember um 21.00 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater zu einem Abend mit Shirley Bassey, einer hochprozentigen Silvesterrevue, in das Foyer des Alten Theaters ein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Shirley Bassey, schillernde Diva und international gefeierter Star des Showbusiness, steht seit &#252;ber f&#252;nfzig Jahren auf den gro&#223;en B&#252;hnen dieser Welt und begeistert ihr Publikum. Ihre Interpretation legend&#228;rer James-Bond-Songs (&#8222;Goldfinger&#8220;, &#8222;Diamonds are forever&#8220;, &#8222;Moonraker&#8220;) haben der K&#252;nstlerin schon fr&#252;h einen Platz auf dem S&#228;ngerolymp gesichert. Mittlerweile erntet die Grammy-nominierte Granddame die Fr&#252;chte ihres weltweiten Ruhms und sorgt mit Elton John, Paul McCartney und Eric Clapton immer noch und immer wieder f&#252;r Konzertsensationen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und nun kommt diese Shirley Bassey ausgerechnet am Silvesterabend nach Dessau, um im Alten Theater zu singen? Nein. Aber es kommt viel besser! Thorsten K&#246;hler, Schauspieler und ber&#252;hmter Diven-Imitator, spielt Shirley Bassey, die selbstverst&#228;ndlich ausgerechnet nach Dessau kommt, um im Alten Theater ihre gr&#246;&#223;ten Erfolge zum Besten zu geben!
Erleben Sie &#8211; passend zu Silvester &#8211; einen Abend voller Glanz und Glamour, einen Abend mit einer gro&#223;en Diva, einen Abend voll unvergesslicher Show und grandioser Songs! So kann das neue Jahr beschwingt beginnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Shirley Bassey: Thorsten K&#246;hler | Musikalische Begleitung: Dorothee Dietz | Video-Voice-Over: Julian Mehne | Szenische Einrichtung und Video: David Ortmann | Kost&#252;me: Katja Schr&#246;pfer
Dramaturgie: Sabeth Braun&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets (25, - Euro inkl. 24-Uhr Sekt und kleinen Snacks) und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 8 Nov 2011 09:32:40 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1103</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 07.11.2011Trash</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 07.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Trash am Montag: [Episode XIII]&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;John Waters: &#8222;Pink Flamingos&#8220;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Cineastische Leckerbissen mit Pit Rutten &amp;amp; Serge Pocken&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;Trash am Montag&#8220; pr&#228;sentiert am 14. November um 20.30 Uhr John Waters &#8222;Pink Flamingos&#8220; auf der gro&#223;en Leinwand des K.I.E.Z Kinos.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;37 Jahre lang hat John Waters geschwiegen, bevor er in seinem 2009 erschienenen Buch &#8222;Role Models&#8220; endlich mit der Sprache rausr&#252;ckte, und DIE Frage beantwortete, die ihm w&#228;hrend der letzten dreieinhalb Jahrzehnte in beinahe jedem Interview gestellt worden war: "War der Hundehaufen echt?" Eine Frage wie sie Ruttens und Pockens November-Trash nicht besser &#252;berschreiben k&#246;nnte.
Waters' subversiv(st)es Meisterwerk &#8222;Pink Flamingos&#8220; eroberte Amerika 1972 im Sturm und legte den Grundstein f&#252;r die beispiellose Karriere eines Undergroundfilmers, dem  Beat-Autor William S. Burroughs mit dem Titel &#8222;Pope of Trash&#8220; die Krone -, oder besser: die Tiara &#252;berst&#252;lpte. "Man muss sich im Klaren sein, dass mit diesem Film die Grenze nicht nur einfach erreicht oder &#252;berschritten, sondern ganz einfach ignoriert wurde", schreibt ein Rezensent der Urauff&#252;hrung, und auch John Waters liefert starken Tobak, wenn er uns die Motive auseinandersetzt, die ihn zu diesem von ihm selbst so genannten &#8222;Exerzitium in schlechtem Geschmack&#8220; bewegten: &#8222;We wanted to do the same thing as the Manson Family - we wanted to scare the world!&#8220;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenngleich Waters sich heute stark distanziert von seiner damaligen Faszination, so hat der noch junge Filmregisseur unter dem Eindruck der medial stark aufbereiteten Massenmorde auf jeden Fall das erreicht, was er der Manson-Family am meisten geneidet hat: einen mehr als zweifelhaften, wenn nicht ber&#252;chtigten Ruf, von dem er bis heute zehrt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Allein der Plot: Die Johnsons, eine Famile aus Baltimore, scheinen das Gl&#252;ck f&#252;r sich gepachtet zu haben: sie wohnen in einem wundersch&#246;nen Wohntrailer, Mutter Johnson fr&#246;hnt mit ihrer Sucht nach Eiern einem luxuri&#246;sen Hobby und soeben wurde Tochter Babs (Divine) von einer lokalen Zeitung zum Ekel in Person gek&#252;rt. Dass so viel Erfolg auch Neider auf den Plan ruft, muss Babs bald am eigenen drallen Leib erfahren. Die Marbles, Divines Todfeinde, setzen mit ihrer Adoptionsklinik, in welcher entf&#252;hrte Frauen geschw&#228;ngert und nach der Geburt ermordet werden, alles daran, den begehrten Titel an sich zu rei&#223;en.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass Waters Filme heute braver geworden sind, mag zum einen in der Tatsache begr&#252;ndet liegen, dass man nur einmal in seinem Leben eine derartige Masse an Schund, Kastration, Vergewaltigung, Transsexualit&#228;t und Kannibalismus in einem einzigen Film verwenden kann. Viel wichtiger f&#252;r den lack of Biss, den man neueren Waters-Werken wie &#8222;Pecker&#8220; (1998) oder &#8222;Cecil B. Demented&#8220; (2000) vorwerfen kann, aber ist der fr&#252;he Tod seiner einzig-wahren Muse: Divine, der unangefochtenen Queen of Trash, die 1988 in ihrem Hotelzimmer in L.A. an Herzverfettung krepierte. Auch etwas, dem man am 14. November im Kiez-Kino Dessau nachzugehen haben wird. In Memoriam einer Ikone sozusagen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets erhalten Sie an der Abendkasse im Kiez Kino, Vorbestellungen unter 0340 / 85 96 45 1. Weitere Informationen: www.kiez-kino.de; www.facebook.de/Serge.Pocken&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Kooperation mit dem Kino im Kiez Dessau.
Mit: Thorsten K&#246;hler und Jan Kersjes&lt;br/&gt;
Tickets erhalten Sie an der Abendkasse im Kiez Kino, Vorbestellungen unter 0340 / 85 96 45 1. Weitere Informationen unter: www.kiez-kino.de&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 7 Nov 2011 17:46:06 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1102</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 07.11.2011S</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 07.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;S&#228;nger Anhalts, erhebt Eure Stimmen f&#252;r den RING DES NIBELUNGEN!&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Das Anhaltische Theater Dessau sucht nach begeisterten Chors&#228;ngern (Tenor und Bass), die Lust und Stimme haben, um den Opernchor in Richard Wagners &#8222;G&#246;tterd&#228;mmerung&#8220; zu verst&#228;rken. Dieses Werk ist der Auftakt zu dem monumentalen Zyklus &#8222;Der Ring des Nibelungen&#8220;, den das Theater erstmals nach &#252;ber 50 Jahren f&#252;r die Bauhausstadt Dessau neu produziert.
Voraussetzungen f&#252;r die Beteiligung sind Chorerfahrung und die M&#246;glichkeit, an Proben (v.a. in den 14 Tagen vor der Premiere) sowie den Auff&#252;hrungen teilzunehmen. Premiere ist der 12. Mai 2012, weitere Auff&#252;hrungen am 20. Mai, 3. und 30. Juni.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Interessenten k&#246;nnen sich bis zum 25. November bei Heiderose Ochmann/ Assistentin des Generalintendanten und des Generalmusikdirektors anmelden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kontakt: Heiderose Ochmann, Telefon: 0340 2511 211, Mail: intendant@anhaltisches-theater.de
Ausf&#252;hrliche Informationen zum RING unter: www.der-ring-in-dessau.de&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 7 Nov 2011 17:05:39 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1101</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 07.11.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 07.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Lat mi in Ruh, ick will in mien Truh!&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Premiere &#8222;Die Weihnachtsgans Auguste&#8220;&lt;/h2&gt;



&lt;p&gt;Am Mittwoch, 30. November um 10.00 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater zur Premiere &#8220;Die Weihnachtsgans Auguste&#8221; ein, eine Urauff&#252;hrung der Bearbeitung von Andreas Rehschuh.
Jeder scheint sie zu kennen, die so ber&#252;hmte, wie kurze Geschichte um eine Gans, die zur Weihnachtszeit nicht als Festtagsbraten in einer Pfanne endet, sondern als Auguste zum Mitglied einer au&#223;ergew&#246;hnlichen Familie wird. Doch wer kennt die Schwierigkeiten, die sich f&#252;r Familie L&#246;wenhaupt ergeben, als ein schnatternd aufm&#252;pfiges Federvieh sehr lebendig in ihr Leben watschelt?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In einem M&#228;rchen f&#252;r Jung und Alt, das der Regisseur Andreas Rehschuh neu f&#252;r die B&#252;hne bearbeitete, wird erz&#228;hlt, wie Kammers&#228;nger Luitpold L&#246;wenhaupt um jeden Preis seinen Traum von einer idealen Weihnacht Wirklichkeit werden lassen will und am Ende doch auf seinen &#8222;Braten&#8220; verzichten muss, um das beste Fest seines Lebens begehen zu k&#246;nnen. Friedrich Wolfs Geschichte spielt in Dessau im phantastisch &#252;berzeichneten Raum der B&#252;hnenbildnerin Eva-Maria Deqlercq. Hier sind die Grenzen zwischen Realit&#228;t und Phantasie flie&#223;end und geben Raum f&#252;r das Spiel liebevoll gezeichneter Figuren in Kost&#252;men voll m&#228;rchenhafter Zeitlosigkeit von Grit Walther.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Andreas Rehschuh, 1969 in Magdeburg geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule f&#252;r Musik und Theater Leipzig. Es folgte ein mehrj&#228;hriges Engagement am Schauspiel Leipzig. Dort arbeitete er mit Regisseuren wie Wolfgang Engel, Pierre Walter Politz, Matthias Brenner, Lukas Langhoff, Johanna Schall, Alexander Lang, Konstanze Lauterbach, Armin  Petras, Enrico L&#252;bbe u.a.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seit 2001 ist Andreas Rehschuh freiberuflich als Regisseur und Schauspieler t&#228;tig.
Er inszenierte und spielte in dieser Zeit am Schauspiel Leipzig, am Theater Bremen, am Hans-Otto-Theater Potsdam, am Theater Magdeburg, am Staatsschauspiel Dresden, am Theater Gera/Altenburg, am  Staatstheater Cottbus und in dieser Spielzeit auch am Anhaltischen Theater Dessau und am Neuen Theater Halle/Saale. Mit dem Open-Air-Theater &#8222;Titanick&#8220; f&#252;hrten ihn Gastspiele zu verschiedenen Festivals in L&#228;nder wie Italien, Spanien, Frankreich und Mexiko. Im Jahr 2004 wurde er in &#8222;Theater heute&#8220; als bester Nachwuchsregisseur genannt. Andreas Rehschuh lebt in Leipzig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Inszenierung: Andreas Rehschuh | B&#252;hne: Eva-Maria Declercq | Kost&#252;me: Grit Walther | Musik: Gundolf Nandico | Dramaturgie: Holger Kuhla, Sabeth Braun
Mit: Susanne Hessel (Die Gans Auguste), Gerald Fiedler (Luitpolt L&#246;wenhaupt), Nina Machalz (Clara L&#246;wenhaupt), Patrick Rupar (Tamino L&#246;wenhaupt, Sohn), Katja Sieder (Carmen L&#246;wenhaupt, Tochter), Hans-J&#252;rgen M&#252;ller-Hohensee (Opa Theo, Claras Vater)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Premiere ist bereits ausverkauft. Weitere Termine, Informationen und Tickets unter:  Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 7 Nov 2011 14:59:57 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1100</link>
    </item>
    <item>
      <title>Carla Hanus, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Carla Hanus, Mitteldeutsche Zeitung, 4.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Dessau-Ro&#223;lauer helfen Japan&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;2.966,11 Euro standen gestern zun&#228;chst unter dem Strich. 2.966,11 Euro, die sich als Summe aus verschiedenen Aktionserl&#246;sen ergeben hatten und die dann mit einer Spende vom Autohaus Heise auf 3.000 Euro erg&#228;nzt wurden. Diese Summe nun geht an das Japanische Rote Kreuz und soll den Opfern des schweren Erdbebens und Tsunamis vom M&#228;rz dieses Jahres in Japan zugute kommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hinter diesen 3 000 Euro stehen verschiedene Akteure, die sich zum Teil erst durch das gemeinsame Vorhaben, den Opfern der Naturkatastrophe zu helfen, kennen gelernt haben. Das DRK, das Anhaltische Theater, das Gymnasium Philanthropinum, die Stiftung Bauhaus, das Autohaus Heise GmbH, die Stadt Dessau-Ro&#223;lau und das Multikulturelle Zentrum hatten einen Aktionsverbund gebildet, der &#252;ber eine erfolgreiche Spendenwerbung quittieren kann, die &#252;ber diese 3 000 Euro weit hinausgeht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Lehrer, Sch&#252;ler und Eltern sowie die Freunde des Philanthropinums zum Beispiel haben einen Beitrag von rund 1 500 Euro zusammenbekommen, unter anderem mit einem Spendenkonzert. "Eigentlich wollten wir eine Schule vor Ort unterst&#252;tzen", sagt Schulleiter Eckhard Zilm. Aber es sei trotz vielf&#228;ltiger Bem&#252;hungen nicht m&#246;glich gewesen, einen Ansprechpartner zu finden und einen Kontakt herzustellen. "Deshalb haben wir uns gern dieser gemeinsamen Initiative angeschlossen."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Autohaus Heise GmbH hatte die Stadtverwaltung und deren Eigenbetriebe zu einer Stadtwette herausgefordert. Auf einer H&#252;pfburg galt es, nicht unbedingt gro&#223;e, aber daf&#252;r viele Spr&#252;nge zu absolvieren. 1 000 Euro brachte die Wette ein. Die Stadt hatte gewonnen - und das Unternehmen musste zahlen. Zudem verkaufte das Autohaus Freundschaftsb&#228;nder mit dem deutschen, englischen und japanischen Aufdruck "Wir f&#252;r Japan". Mehr als 500 Euro wurden dadurch schon eingenommen. Erfreut &#252;ber den Kaufzuspruch zeigte sich Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Oliver Kr&#252;ger. "Die Mitarbeiter waren sofort dabei", sagt er.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stefan Hinrichs und Thomas Finzel aus dem Unternehmen hatten die Spendenaktionen f&#252;r Japan angeregt und rasch Partner und Unterst&#252;tzung gefunden. "Es war f&#252;r uns alle unfassbar, wie die Menschen in einem Hochtechnologie-Land auf einmal vor dem Nichts stehen", sagt Thomas Finzel dazu. "Jedes Zelt ist da ja jetzt purer Luxus." Deshalb habe man unbedingt etwas machen wollen, "denn jeder Cent z&#228;hlt".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da sind aber auch das Bauhaus und das Anhaltische Theater, die schon im April gemeinsam ein Benefizkonzert zu Geh&#246;r gebracht und die Spende von mehr als 2 000 Euro bereits &#252;berwiesen haben, die dann aber noch Spendenboxen aufstellten, in denen noch einmal rund 400 Euro gesammelt wurden.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Sat, 5 Nov 2011 15:51:29 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1099</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 03.11.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 03.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8220;Die Fledermaus&#8221; Operette von Johann Strau&#223;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Nur noch zwei Mal ist die Operette &#8222;Die Fledermaus&#8220; von Johann Strau&#223; auf der Gro&#223;en B&#252;hne des Anhaltischen Theaters zu sehen: Am Sonntag, 6. November um 18.00 Uhr und am 18. Dezember um 15.00 Uhr. Regisseur Hinrich Horstkotte, ein ausgewiesener Spezialist f&#252;r das heitere Genre, inszenierte die ironisch-hintergr&#252;ndige Rachekom&#246;die mit viel Augenzwinkern. Die Musik verbreitet vom ersten bis zum letzten Takt Heiterkeit und gute Laune. Es spielt die Anhaltische Philharmonie unter der Leitung von Wolfgang Kluge. Das turbulente Treiben auf der B&#252;hne wird unterst&#252;tzt durch das Ballettensemble und die Damen und Herren des Opernchores des Anhaltischen Theaters.
Nicht nur die Anhaltische Philharmonie unter Wolfgang Kluge und der von Helmut Sonne pr&#228;chtig agierende Chor sind in musikalischer Champagnerlaune.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Ensemble der temperamentvollen, vom Regisseur selbst (Kost&#252;me) und Martin Dolnik (B&#252;hnenbild) farbenpr&#228;chtig und mit viel Witz und Anspielungen ausgestatteten Auff&#252;hrung folgt mit gro&#223;er Spiellaune den Intentionen des Regisseurs. &#8211; so die Musikzeitschrift Orpheus, M&#228;rz/April 2011&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bereits ab 16.45 Uhr spielt das Salonorchester &#8222;Papillon&#8220; im Theaterrestaurant und l&#228;sst die Zeit der Wiener Kaffeeh&#228;user lebendig werden. Das Theaterrestaurant l&#228;dt zu Kaffee und Kuchen ein, der Eintritt f&#252;r diese Veranstaltung ist frei.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;N&#228;chster Termin: 18.12.2011 um 15 Uhr [Zum letzten Mal]&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de, den Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 3 Nov 2011 14:35:03 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1098</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 01.11.2011Im</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 01.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Im Zeichen der Neuen Musik - Konzerte im Monat November&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Die Anhaltische Philharmonie beteiligt sich im November mit drei Konzerten am IMPULS-Festival f&#252;r Neue Musik in Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit illustren G&#228;sten versuchen die Dessauer Musikerinnen und Musiker eine Ann&#228;herung an das diesj&#228;hrige Motto &#8222;Zwischen Nacht und Traum&#8220;. Beim Konzert &#8222;Es werde Licht&#8220; am Sonntag, dem 13. November (Volkstrauertag) um 17 Uhr im Anhaltischen Theater ist mit dem MDR Rundfunkchor aus Leipzig ein absolutes Spitzenensemble zu Gast. Unter der Leitung ihres Chordirektors Howard Arman f&#252;hren sie die Komposition &#8222;Dolorosa&#8220; f&#252;r Chor, Solisten und Cellosolo des Briten Giles Swayne auf &#8211; &#8222;ein gemeinschaftliches &#252;berkonfessionelles Klagelied, in dem die Torheit religi&#246;ser Intoleranz dargestellt wird&#8220; (Swayne). Im zweiten Teil des Konzerts dirigiert Dessaus GMD Antony Hermus den MDR Chor bei Igor Strawinskys eindrucksvoller &#8222;Psalmensinfonie&#8220; von 1930. &lt;br/&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie im vergangenen Jahr beim erfolgreichen Planeten-Konzert &#8222;All-Gegenwart&#8220; spielt die Anhaltische Philharmonie auch in diesem Jahr wieder ihr 3. Sinfoniekonzert im Rahmen des IMPULS-Festivals. Am 17. und 18. November, jeweils 19.30 Uhr hei&#223;t es: &#8222;Tagtr&#228;ume &#8211; Nachtgespinste&#8220;. Zwei kurze St&#252;cke des japanischen Komponisten Toru Takemitsu leiten die beiden H&#228;lften des Konzertabends ein: &#8222;Day Signal&#8220; und &#8222;Night Signal&#8220; aus den &#8222;Signals from Heaven&#8220;. Im ersten Teil folgt darauf mit Claude Debussys &#8222;Pr&#233;lude &#224; l&#8217;apr&#232;s-midi d&#8217;un faune&#8220; zun&#228;chst ein erotischer Tagtraum und mit Takemitsus &#8222;I hear the water dreaming&#8220; ein eher kontemplativer, an Debussy orientierter Traum. Solistin in diesem St&#252;ck ist Andrea Lieberknecht (Fl&#246;te). Im zweiten Teil steht dann noch Hector Berlioz&#8217; epochale &#8222;Symphonie fantastique&#8220; aus dem Jahre 1830 auf dem Programm, in der Schw&#228;rmerei, Leidenschaft, Gl&#252;ck, Rausch, Zweifel und ein todes&#228;hnlicher Schlaf hinf&#252;hren zum finalen Hexensabbat.
GMD Antony Hermus steht am Dirigentenpult. Er wird auch gemeinsam mit Musikdramaturg Ronald M&#252;ller bei der Konzerteinf&#252;hrung &#8211; jeweils 18.30 Uhr im Foyer &#8211; einige zus&#228;tzliche Informationen zu den erklingenden Werken geben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei der Abschlussveranstaltung des diesj&#228;hrigen IMPULS-Festivals am Sonntag, dem 26. November um 20 Uhr in der Dessauer Marienkirche kommt es zum &#8222;Dirigentengipfel&#8220;. F&#252;nf Dirigenten aus ganz Sachsen-Anhalt wechseln sich mit der Leitung der Anhaltischen Philharmonie ab: Christian Fitzner, Antony Hermus, Michael Ellis Ingram, Johannes Rieger und Hans Rotman. Es erklingen &#8222;Nachtmusiken&#8220; von Carl-Frederik Zeh, Detlev Glanert, Toru Takemitsu, HK Gruber und Einojuhani Rautavaara. Kein Geringerer als der Dessauer Ehrenb&#252;rger Dieter Hallervorden liest dazu Texte von Edgar Allan Poe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r Besucher aller drei Dessauer IMPULS-Veranstaltungen bietet das Anhaltische Theater Kombitickets zum Vorzugspreis an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kombitickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 1 Nov 2011 13:37:13 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1097</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 01.11.2011Wieder</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 01.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Wieder im Spielplan: &#8222;Das Leben der Anderen&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, 5. November um 19.30 Uhr zeigt das Anhaltische Theater &#8222;Das Leben der Anderen&#8220;- ein Schauspiel von Florian Henckel von Donnersmarck in einer B&#252;hnenversion von Albert Ostermaier im Alten Theater. Ostermaier hat das filmische Sp&#228;tzeit- DDR- Portrait, dass 2007 nicht nur OSCAR-Ehrungen einheimsen konnte, sondern auch eine lebendige Debatte ausl&#246;ste, in seiner Bearbeitung auf vier B&#252;hnenfiguren reduziert. Vier Monologe, die zwischen referierender Erz&#228;hlung und dem Versuch der Selbstreflexion der Figuren changieren. In der Inszenierung von David Ortmann werden die Zweifel und &#220;berzeugungen, Gef&#252;hle und Abgr&#252;nde von vier Menschen h&#246;rbar. Liebe und Tod hei&#223;en die Klammern um die Geschichte von vier Menschen, die Opfer und T&#228;ter sind, Teil eines Systems und diesem zugleich gnadenlos ausgeliefert.
Es spielen: Eva Marianne Berger, Gerald Fiedler, Karl Thiele, Hans-J&#252;rgen M&#252;ller-Hohensee&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;N&#228;chster Termin: 09.11.2011 um 18 Uhr&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 1 Nov 2011 12:09:38 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1096</link>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas Altmann, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Thomas Altmann, Mitteldeutsche Zeitung, 31.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Vom Schimmel bleibt der Schweif&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Vom Schimmel der Schweif, vom Himmel die Farbe, vom Sturm die Musik und die kantigen Wangen des h&#246;lzernen Menschenschlages. Am Ende steht Hauke Haien allein, als beerbe der Deichgraf im Schlussbild einen anderen Text von Theodor Storm: "So lebt doch die Menschenkreatur, jeder f&#252;r sich, in f&#252;rchterlicher Einsamkeit; ein verlorener Punkt in dem unermessenen und unverstandenen Raum".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der "Schimmelreiter", ein Puppenspiel von Karin Eppler nach Theodor Storm f&#252;r Menschen ab 12, hatte am Freitag Premiere im Puppentheater. Drei Linien, drei Deiche, Ebbe auf der wortkargen B&#252;hne, welche den treibend fr&#246;stelnden Schauder der Geschichte zu einem Gro&#223;teil der malenden Licht- und fabulierenden Tonregie (Beat Graf) &#252;bereignet. Und der Text ist verschnitten, ausgebrochen, als sei der Nordwind in die Novelle gefahren. Storm sagte, "die heutige Novelle ist die Schwester des Dramas". Alles gruppiere sich um einen Konflikt, und dieser wird in rauer Poesie kantig herausgesch&#228;lt, w&#228;hrend Schatten und Lichter flie&#223;en und st&#252;rmen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hauke Haien steigt auf, durch Talent und Heirat vom Kleinknecht des Deichgrafen zum Nachfolger des Deichgrafen. Eine Vision, ein neuer Deich soll neues Land erschaffen, aber an der Schnittstelle zum alten Deich brechen Konflikt und Katastrophe auf. Hier reiben sich Vision und Tradition, Rechenkunst und Aberglaube, Gewinn und Missgunst. Es ist eine Geschichte der Landschaft, in deren Nebel die Fantasie spukt. Es ist eine Geschichte der Hinf&#228;lligkeit menschlichen M&#252;hens.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zwischen den klaren Kanten der B&#252;hne wird die Geschichte nun b&#252;ndig aufgereiht. Stephan Korves erz&#228;hlt die verschnittenen Rahmenhandlungen vom Band, einiges wird dialogisiert, anderes bildlich erz&#228;hlt oder skizziert. Es spielen Uta Krieg, die auch die Kost&#252;me einschlie&#223;lich der redenden H&#252;te entwarf, und Helmut Parthier, der auch die B&#252;hne einrichtete und die Puppen ersann - raue kantige Typen, ein wahrer Menschenschlag mit blau verfroren Gesichtern, blau wie Mondschein auch. Krieg und Parthier leihen den Figuren ihre H&#228;nde, f&#252;gen sich ein in das nordfriesische Ensemble.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein st&#252;rmisches Tempo wird angeschlagen, das auch komische Momente birgt. Wenn Haukes und Elkes V&#228;ter sterben, erscheint sehr unmittelbar nach dem ersten das zweite Kreuz auf blauer Leinwand, eine Gemeinschaftsbeisetzung, ein kauzig abwegiges, zugleich eindr&#252;ckliches Bild. Puppen und Spieler stehen in Reihe mit R&#252;cken zum Publikum: "Vater unser, der du bist", mach mal eben. Und wenn das Volk im Wirtshaus debattiert oder wie ein Ballett der Bitterkeit Vorahnungen zischelt, sind K&#246;pfchen auf Daumen gesteckt, K&#246;pfchen, die nun sehr dezent gegenw&#228;rtig wirken. Sonst verzichtet Eppler, vertrauend auf die ewigen Themen der Novelle, auf aktuelle Anspielungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die gespenstischen Vorzeichen, die Leitmotive der Tragik, bleiben Zeichen, wie das treibende Grauen, das Storms knappen psychologischen Realismus voranpeitscht. Dieser Deichgraf reitet das Pferd nicht, welches er als einen ausgemergelten Gaul von einem undurchsichtigen H&#228;ndler genau zu der Zeit erwarb, als das vom Wasser skelettierte Gerippe, des n&#228;chtens bei Mondschein auferstanden, verschwand. So wie vom Schimmel der Schweif bleibt, vertraut die vielleicht etwas klar gezeichnete Geschichte auf die Kenntnis der Vielf&#228;ltigkeit des Scheiterns.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Schicksal winkt und wedelt immerzu. Dann zerstampft der Schimmel die M&#246;we, den zahmen Freund der schwachsinnigen Tochter des klugen Rechners. Sie sitzt in der Kutsche, welche die bodenst&#228;ndige Ehefrau des Genies so geradlinig wie besessen in die Flut treibt. Auf der B&#252;hne drehen sich Spiegel im Sturm. Die Deiche werden umgelegt. Der Deichgraf reitet ins Wasser, und steht allein im "unverstandenen Raum".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die n&#228;chsten Vorstellungen sind Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 9.30 Uhr, sowie am Freitag als Knie-Not-Abend um 19.30 Uhr. Karten gibt es u.a. an der Theaterkasse im Rathauscenter.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 31 Oct 2011 18:04:18 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1095</link>
    </item>
    <item>
      <title>Danny Gitter, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Danny Gitter, Mitteldeutsche Zeitung, 31.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Steppkes singen, Shakespeare swingt&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Es ist der verdiente Schlussapplaus am Ende eines erfolgreichen Tages. Das Brot der kleinen K&#252;nstler, dass sich die 284 Jungen und M&#228;dchen aus sieben Dessau-Ro&#223;lauer Grundschulen redlich verdient haben. Zuvor haben sie vor vollen R&#228;ngen die B&#252;hne des Anhaltischen Theaters mit dem "Shakespeare Swing" von Bernd Wilden erobert. Der Sonnabend im gro&#223;en Haus des Theaters stand ganz im Zeichen des Kinderscratch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was die Erwachsenen schon zweimal vormachten, haben nun auch die J&#252;ngsten f&#252;r sich entdeckt. Fr&#252;h zusammenkommen, ein St&#252;ck gemeinsam einstudieren und dann abends auf der B&#252;hne pr&#228;sentieren. Und doch war es bei den kleinen K&#252;nstlern ein wenig anders. Bereits einige Wochen zuvor haben die Musiklehrer- und lehrerinnen mit ihren Sch&#252;tzlingen ge&#252;bt. Stefan Neubert, Korrepetitor des Theaters, schaute dann auch jeweils f&#252;r eine Stunde bei den beteiligten Grundschulen vorbei. Er erz&#228;hlte den Interessierten und Neugierigen wie der Tag abl&#228;uft, entfachte vielfach Begeisterung. "Ich habe mit der Vorstellungskraft der Kinder gearbeitet. Sie vorbereitet auf die B&#252;hne, zum Beispiel f&#252;r das Singen darauf, f&#252;r laut und leise", erl&#228;utert Neubert. Denn so eine Theaterb&#252;hne ist eine ganz andere Welt als das eigene Klassenzimmer. Das kann der 8-J&#228;hrige Leonard aus der "Grundschule am Luisium" nur best&#228;tigen. "Die B&#252;hne ist richtig gro&#223; und der Raum soviel gr&#246;&#223;er als unser Klassenraum. Ich glaube, da habe ich abends richtig Lampenfieber", erz&#228;hlt der Drittkl&#228;ssler nach der Generalprobe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Generalprobe gegen Mittag war das erste Zusammentreffen aller 284 Jungen und M&#228;dchen auf der gro&#223;en B&#252;hne. Aufgeteilt in drei gro&#223;e Gruppen warteten die Steppkes mit lauter Kakophonie ungeduldig auf ihren Einlass zur Probe. Spannung und Aufregung lagen in der Luft. Paula, Zweitkl&#228;sslerin aus der Grundschule in Meinsdorf konnte es kaum erwarten. "Ich freue mich wahnsinnig auf den Auftritt. Ich singe sehr gerne und das erste Mal vor so einer Kulisse", erz&#228;hlte die 7-J&#228;hrige, kurz bevor sich die Vorh&#228;nge beiseite schoben und der Weg zur B&#252;hne frei war. Dort warteten schon die Anhaltische Philharmonie, vier begleitende Musiker des Liborius-Gymnasiums, eine Percussion-Gruppe der evangelischen Grundschule, Generalmusikdirektor Antony Hermus, der 1. Kapellmeister Daniel Karlberg und Studioleiter Wolfgang Kluge an ihren Dirigentenpulten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der "bunten Truppe" von 284 Teilnehmern mit ihren verschiedenen T-Shirts unter anderem in blau, wei&#223; und orange galt es nun innerhalb einer Stunde eine wohlklingende Klangfarbe zu verpassen. Ganz instinktiv entschied sich Antony Hermus f&#252;r das Dirigieren, derer, wo ganz viel orange dabei war. Es ist schlie&#223;lich die identit&#228;tsstiftende Farbe des aus den Niederlanden stammenden Generalmusikdirektors. Eine Stunde wurde ge&#252;bt und probiert. Passt der Ton? Ist die Harmonie zwischen Orchester und S&#228;ngern gegeben? Sind die Sangesk&#252;nstler untereinander in ihrer Darbietung harmonisch? Strophe f&#252;r Strophe arbeiteten sie sich voran.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ganz gem&#228;&#223; der Philosophie des Scratch, sind die Zuschauer am Aufbau des St&#252;ckes beteiligt. Stellen sich musikalisch die Anhaltische Philharmonie und die vier begleitenden Musiker des Liborius-Gymnasiums vor. Die Percussion-Gruppe der evangelischen Grundschule zeigt ihr K&#246;nnen. Zwei Solisten aus dem Kinderchor des Theaters bieten ein imagin&#228;res Handygespr&#228;ch mit Shakespeare dar. Dann ist die B&#252;hne voll mit den 284 S&#228;ngern und S&#228;ngerinnen, die im Kanon und in Variationen ihren musikalischen Teil zu einem gelungenen Abend beitragen. Der Generalmusikdirektor Hermus betont allerdings. "Das Anliegen von Scratch ist nicht das perfekte Konzert. Nicht der Weg ist das Ziel, sondern das Ziel ist der Weg dahin." Auf diesem begleiten die Zuschauer die B&#252;hnenk&#252;nstler zum 20 min&#252;tigen Finale, wo der "Shakespeare-Swing" dann komplett durchgespielt wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Spielt Musik, wenn Musik der Nahrung Liebe ist", singen sie immer wieder. "Worte, die so sch&#246;n sind, man muss sie einfach lieben", stellen die Solisten fest. Nach einer Stunde ist es geschafft. Die Spannung auf der B&#252;hne l&#246;st sich sichtlich. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine gelungene Premiere. Theaterp&#228;dagogin Imme Heiligendorff setzt auf den Langzeiteffekt. "Jetzt sehen die Kinder, wie es auf der B&#252;hne funktioniert. Das steigert vielleicht ihre Wertsch&#228;tzung f&#252;r die k&#252;nstlerische Arbeit."&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 31 Oct 2011 18:00:33 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1094</link>
    </item>
    <item>
      <title>Super Sonntag, 29.10.2011Dirigentengipfel</title>
      <description>&lt;p&gt;Super Sonntag, 29.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Dirigentengipfel in der Marienkirche Dessau&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Impuls-Festival f&#252;r f&#252;r Neue Musik&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;In 19 Veranstaltungen mit 11 Orchestern und Ensembles, 13 Dirigenten sowie 12 Solisten werden Werke von 39 zumeist zeitgen&#246;ssischen Komponisten aufgef&#252;hrt - und das in sechs St&#228;dten: Halle, Magdeburg, Dessau, Wernigerode, Halberstadt und Quedlinburg. &#8222;Zwischen Nacht und Traum&#8220; lautet das Festival-Motto, dessen sich die Komponisten des diesj&#228;hrigen in diesem Jahr angenommen haben. Dieses Zwischenreich, das von der Vorstellungskraft belebt wird, haben sie in Noten gefasst und bringen Mondsucht, Nachtgespinste, Tag- und Nachttr&#228;ume, aber auch vieles andere zu Geh&#246;r.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachdem seit 2010 das Sinfonieorchester des MDR bei &#8222;Impuls&#8220; mitwirkt, konnte in diesem Jahr als weiterer neuen Partner auch der MDR Rundfunkchor gewonnen werden. Zum ersten Mal hat &#8222;Impuls&#8220; ein Ensemble aus Sachsen-Anhalts franz&#246;sischer Partnerregion Centre zu Gast. Das Ensemble Cairn ist ein auf internationalen B&#252;hnen vertretenes Ensemble f&#252;r Neue Musik und wird am 3. November im Studio Halle Werke von Komponisten aus Frankreich, Deutschland, Italien und Frankreich zum Thema &#8222;Nacht&#8220; pr&#228;sentieren, darunter zwei Urauff&#252;hrungen. Peter Ruzicka &#8222;Impuls&#8220;-Intendant Hans Rotman freut sich besonders, den renommierten Komponisten, Dirigenten, k&#252;nstlerischen Leiter der M&#252;nchener Biennale sowie ehemaligen Intendanten der Hamburger Staatsoper und der Salzburger Festspiele, Peter Ruzicka, begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen. Er wird in der &#8222;Traumwerkstatt&#8220; mit dem MDR Sinfonieorchester am 11. November im Halleschen Steintor Variet&#233; ein eigenes Werk dirigieren. Im zweiten Teil wird der Schauspieler Dominique Horwitz die in Theresienstadt entstandene &#8222;Weise von Liebe und Tod&#8220; von Viktor Ullmann rezitieren. Olaf Schubert Eine weitere spannende Kombination von Solisten wird am 20. November mit dem Comedian Olaf Schubert und dem international gefeierten Altisten Jochen Kowalski zu erleben sein. Gemeinsam mit drei Orchestern und drei Dirigenten bringen sie Alte und Neue Musik &#8211; Barock und Jazz &#8211; in einen Dialog. Hallervorden liest Poe Den&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Abschluss des Festivals bildet der &#8222;Dirigentengipfel&#8220;, diesmal in der Dessauer Marienkirche. Die Partnerdirigenten des Festivals dirigieren nacheinander die Anhaltische Philharmonie und der Schauspieler und Kabarettist Dieter Hallervorden, Ehrenb&#252;rger von Dessau, wird Texte von Edgar Allen Poe lesen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Sat, 29 Oct 2011 13:39:18 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1093</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 29.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Mit Weill im Februar und M&#228;rz nach Paris&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;So manches Mal war der Tango "Youkali" in der Geschichte des Kurt Weill Festes in Dessau schon heimliche Festivalhymne. Den traurig-sch&#246;nen Song des in Dessau geborenen Komponisten Kurt Weill (1900-1950) h&#246;rte man von vielen Interpretinnen. 2012 kommt er mit Sicherheit mit aller Macht. "Youkali" geh&#246;rt zum Zyklus "Marie Galante", den Weill w&#228;hrend seines Exils in Paris komponierte. Und weil nach "Berlin im Licht" in diesem Jahr die Reise mit Weill im kommenden Februar nach Paris f&#252;hrt, gibt es kaum ein Programm, das nicht an "Marie Galante" vorbei kommt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Freitag stellte die veranstaltende Weill-Gesellschaft traditionell das Programm des Jubil&#228;umsjahrgangs - es ist das 20. Weill Fest - im Foyer der Stadtsparkasse vor. Damit hat auch der Kartenvorverkauf begonnen, traditionell zun&#228;chst zehn Tage f&#252;r die Mitglieder der Weill-Gesellschaft, ab 7. November dann offiziell f&#252;r alle Interessenten. Vom 24. Februar bis zum 11. M&#228;rz wird in Dessau 2012 eine "Hommage &#224; Paris" gefeiert.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Im Jubil&#228;umsjahr&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die Programmvorstellung zum Jubil&#228;um wollte sich auch Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh nicht entgehen lassen, der - wenn auch nur kurz - im Podium der Gespr&#228;chsrunde sa&#223; und bereits mehrere Stunden vorher ganz in Sachen "Klassischer Moderne" in der Stadt und vor allem im Bauhaus unterwegs war, um nun mit Weill den Kreis zu schlie&#223;en. "Die Moderne ist in besonderer Weise in Dessau zu Hause. Daraus erw&#228;chst der Stadt die Aufgabe der Pflege", sagte er. Das hiesige Weill Fest sei beispielgebend f&#252;r andere Festivals im Land, denn es "profiliert sich durch Kooperationen". Die gibt es wahrlich reichlich, die Vielzahl der Veranstaltungsorte des Festes spricht nicht zuletzt daf&#252;r.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und der Weill-Gesellschaft sind es l&#228;ngst noch nicht genug Partner, die ins Boot zu holen sind. "Wir konkretisieren unsere Zusammenarbeit vor Ort mit dem Impuls-Festival, das in wenigen Tagen beginnt", informierte Thomas Markworth, Pr&#228;sident der Weill-Gesellschaft. Es gebe bereits konkrete Pl&#228;ne mit dem Intendanten des Festivals f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik, Hans Rotman, der meinte "da wo Weill aufh&#246;rt, fangen wir an".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ende Februar ist Dessau freilich erst einmal ganz nah bei Weill und bucht sich ein im "Hotel Montparnasse". Dies ist der Titel der Er&#246;ffnungsproduktion. "Zum dritten Mal in Folge schenkt uns das Anhaltische Theater eine Neuinszenierung, diesmal mit einer neuen Sparte: dem Ballett", berichtete Weill-Fest-Intendant Michael Kaufmann. Ballettchef Tomasz Kajdanski choreographiert diesen Abend, der nach Weills 2. Sinfonie und "Marie Galante" den Bogen zum Fest-Jahrgang 2013 spannt: Wenn zwei Gershwin-Kompositionen vertanzt werden, dann weist das direkt nach Amerika und New York, die dritte Lebensstation des Dessauer Komponisten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit sechs Auftritten steht die Sopranistin Ute Gfrerer als Artist-in-Residence im Mittelpunkt des Festivals. Sie singt sowohl zum Auftakt, ist Solistin beim Festspielschlusskonzert mit dem MDR Sinfonieorchester am 11. M&#228;rz, gibt kleinere Konzerte im Bauhaus und in der Marienkirche und plaudert nat&#252;rlich beim traditionellen Festivalcaf&#233;. Doch auch die Konzerte von Sabine Meyer, dem Ensemble Modern, Joachim K&#252;hn, Renaud Garcia-Fons und den Ensembles des Anhaltischen Theater und vieler anderer K&#252;nstler pr&#228;sentieren Sinfonik und Chansons, Ballett und Oper, Freud und Leid im Paris des fr&#252;hen 20. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Bei aller Freude &#252;ber die Musik und die Klassische Moderne ist dies aber auch ein dunkles Kapitel in der deutschen Geschichte. Kurt Weill musste nach Paris gehen, und es tut dem Festival gut, an diese Umst&#228;nde zu erinnern", hatte Dorgerloh bemerkt. Dass man eben dies tue, unterstrich Pr&#228;sident Thomas Markworth: "Wir begreifen Kurt Weill auch als Zeitzeugen. Nur die Musik aus der Vergangenheit zu spielen, w&#252;rde uns zu wenig sein. Wir nutzen die Gelegenheit, die Zeit zu spiegeln."&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Podium f&#252;r junge K&#252;nstler&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das Weill Fest nutzt aber auch die Gelegenheit, jungen K&#252;nstlern ein Podium zu geben. Das wird erneut aufgebaut f&#252;r die Jugendbigband Anhalt, f&#252;r deren Programm "Galante's Paris" die Jazzpianistin Julia H&#252;lsmann Arrangements beisteuert. Eine der wenigen szenischen Produktionen des Festival-Jahrgangs wird Christoph Reuters Kinderoper "Oskar und die Groschenbande" sein, bei der Kinder aus Dessau auf der B&#252;hne stehen und Musiksch&#252;ler gemeinsam mit der Philharmonie im Orchestergraben sitzen. Die Anhaltische Philharmonie unter ihrem Generalmusikdirektor Antony Hermus tr&#228;gt zudem ein Sinfoniekonzert bei und auch das Operndoppel "Der Protagonist / Bajazzo" bereichert als Wiederaufnahme im szenischen Bereich das Festprogramm.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ganz franz&#246;sisch kommen auch die vier Programmbeitr&#228;ge auf der Bauhausb&#252;hne daher, unter denen vor allem Joachim K&#252;hns "K&#252;hn plays Galante" zu nennen w&#228;re. Gut abgesichert sind zudem die beiden Konzerte des Ensembles Modern im Bauhaus und in der Marienkirche, f&#252;r deren Realisierung Stephan Dorgerloh am Freitag den gerade best&#228;tigten Zuwendungsbescheid der Landeskunststiftung &#252;bergab. "Es ist nach wie vor so, dass nur 40 Prozent unseres Etats durch &#246;ffentliche Gelder gedeckt sind", bemerkte Thomas Markworth, um die Gelegenheit zu nutzen, den gro&#223;en und kleinen Sponsoren und F&#246;rderern Dank auszusprechen. An Oberb&#252;rgermeister Klemens Koschig richtete er den Wunsch einer auch weiterhin abgesicherten Finanzierung. 2012 laufen die langfristig gefassten Vertr&#228;ge f&#252;r das Weill Fest aus und m&#252;ssen neu verhandelt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Kartenvorverkauf beginnt am 7. November um 9 Uhr. Tickethotline: 0341 / 14 99 09 00 und 0180 / 5 56 45 64.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Sat, 29 Oct 2011 09:07:16 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1092</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 28.10.2011Wiederaufnahme</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 28.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Wiederaufnahme &#8222;alter ford escort dunkelblau&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Mittwoch, 2.November um 18.00 Uhr zeigt das Anhaltische Theater Dessau wieder das Schauspiel &#8222;alter ford escort dunkelblau&#8220; und l&#228;dt dazu in das Studio des Alten Theaters ein. Dramatiker Dirk Laucke, der 2011 mit dem Georg- Kaiser- F&#246;rderpreis des Landes Sachsen- Anhalt geehrt wurde, erz&#228;hlt eine tragische und zugleich komische Geschichte &#252;ber drei M&#228;nner in einem vergessenen Landstrich, die sich ihre Tr&#228;ume trotz aller Ausweglosigkeiten und Unbillen des Alltags nicht nehmen lassen. Die Drei- Boxer, Paul und Schorse arbeiten in einem Getr&#228;nkelager, bekommen ein Spottgeld und k&#246;nnen jederzeit rausgeworfen werden. Schlie&#223;lich haben sie die Schnauze voll von Zeitarbeitsfirmen, kaputten Familien und all dem Dreck im Mansfelder Land. Sie werden zu Kidnappern und treten die Flucht aus der Misere an. Ihr Ziel: LEGOLAND. In der Inszenierung von Christoph Sommerfeldt und Andrea Moses spielen Susanne Hessel, Jan Kersjes, Sebastian M&#252;ller-Stahl und Patrick Rupar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;N&#228;chster Termin: 03.11.2011, 18 Uhr&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 28 Oct 2011 16:09:23 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1091</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 28.10.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 28.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Wunschfilm 299&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Ihre Lieblingsfilme auf der B&#252;hne
Am Samstag, 29. Oktober um 20.15 Uhr ist es endlich soweit: Ein spielw&#252;tiges Schauspielteam l&#252;ftet das Ergebnis der Abstimmung &#252;ber den Wunschfilm. Im neuen kultverd&#228;chtigen Veranstaltungsformat des Schauspiels &#8222;Wunschfilm 299&#8220; bringen Schauspieler live und in atemberaubendem Tempo und mit sehr viel Spa&#223; jeweils einen gew&#228;hlten Lieblingsfilm des Publikums auf die B&#252;hne.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zur Auswahl f&#252;r den Samstagabend stehen folgende Filmklassiker: &#8222;Spiel mir das Lied vom Tod&#8220;, &#8222;Fr&#252;hst&#252;ck bei Tiffany&#8220; oder &#8222;Psycho&#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eintritt: 299 Cent&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 28 Oct 2011 13:25:42 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1090</link>
    </item>
    <item>
      <title>Mitteldeutsche Zeitung, 28.10.2011Ohne</title>
      <description>&lt;p&gt;Mitteldeutsche Zeitung, 28.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Ohne Blut und ohne Tr&#228;nen?&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Dessau-Ro&#223;laus Finanzdezernentin Sabrina Nu&#223;beck hat am Mittwoch im Stadtrat den Haushaltsplan 2012 samt Konsolidierungskonzept eingebracht. Die Diskussion dar&#252;ber beginnt in der kommenden Woche.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Was sind die Eckdaten f&#252;r den Haushalt 2012?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Einnahmen von 171,6 Millionen Euro stehen im kommenden Jahr Ausgaben in H&#246;he von 200,2 Millionen Euro gegen&#252;ber. Das Defizit liegt damit bei 28,6 Millionen Euro. Darin enthalten sind allerdings auch Fehlbetr&#228;ge aus den Vorjahren. Das strukturelle Defizit, das neu hinzu kommende, liegt im Jahr 2012 bei 8,5 Millionen Euro - und ist damit 1,3 Millionen Euro h&#246;her als geplant.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Was hat zum Anstieg des Defizits gef&#252;hrt?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das Land hat die Finanzmasse f&#252;r die Kommunen erneut gek&#252;rzt - 2012 um 70 Millionen Euro, 2013 um 50 Millionen Euro. Das bekommt auch Dessau zu sp&#252;ren. Die Zuweisungen nach dem Finanzausgleichsgesetz und die Ausgleichszahlungen f&#252;r Hartz IV vom Land werden nach Angaben der Stadt f&#252;r 2012 um 6,5 Millionen Euro reduziert. Dazu kommen niedrigere Zusch&#252;sse von kommunalen Unternehmen und Mehrausgaben f&#252;r Sachsen-Anhalt-Tag und Anhalt 800. Kompensiert werden diese negativen Einfl&#252;sse nur teilweise durch Mehreinnahmen bei den Gewerbesteuern sowie Minderausgaben beim Personal, den Leistungen der Sozialhilfe und Jugendhilfe in der Stadt sowie durch niedrigere Zinsausgaben.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Drohen neue Einsparma&#223;nahmen?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die Stadt Dessau-Ro&#223;lau hat die gesetzliche Pflicht, die bis zum 31. Dezember 2010 aufgelaufenen Jahresfehlbetr&#228;ge in H&#246;he von insgesamt 40,2 Millionen Euro und die in den Folgejahren anfallenden Fehlbetr&#228;ge bis 2018 durch Konsolidierungsma&#223;nahmen vollst&#228;ndigen abzubauen. Nach der im Vorjahr diskutierten "Blut- und Tr&#228;nenliste" gelingt das in diesem Jahr ohne zus&#228;tzliche Konsolidierungsma&#223;nahmen. Der Haken: Weiter ungel&#246;st ist die Theaterfinanzierung. Die Stadt will dort 3,7 Millionen Euro sparen - und hofft auf Hilfe vom Land. "Im Jahr 2012 stehen nicht die &#252;blichen Gespr&#228;che zur Theaterfinanzierung an, sondern es geht um die grunds&#228;tzliche Zukunft des Hauses", warnt Finanzdezernentin Sabrina Nu&#223;beck.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Wie ist die Entwicklung bei den Personalstellen?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die Personalkosten sind und bleiben der gr&#246;&#223;te Posten im Dessau-Ro&#223;lauer Haushalt. Am 1. Januar 2011 hatte die Stadtverwaltung 1 190 Stellen, am 1. Januar 2012 sollen es noch 1 157 sein. Ein Minus von 33. Bis 2019 soll die Zahl auf 919 Stellen sinken. So der bisherige Plan. Die Personalkosten waren bei den Haushaltsdiskussionen in den vergangenen Jahren immer das strittigste Thema. Zus&#228;tzlich soll durch den Abschluss von Teilzeitarbeitsvertr&#228;gen und durch Altersteilzeitregelungen innerhalb der Verwaltung weiter gespart werden.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Wie schaut es im Verm&#246;genshaushalt aus?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die goldenen Zeiten sind vorbei. Nicht zuletzt durch das Auslaufen des Konjunkturpakets II, das in den vergangenen beiden Jahren viele Millionen Euro nach Dessau flie&#223;en lie&#223;. Die k&#252;nftigen Investitionsm&#246;glichkeiten sind stark eingeschr&#228;nkt. Der Grund: Gab das Land 2009 noch Investitionshilfe in H&#246;he von 11,2 Millionen Euro, rutschte die Summe 2010 auf 5,3 Millionen ab, stehen 2012 nunmehr nur noch 4,4 Millionen Euro zur Verf&#252;gung. Die k&#246;nnen zwar mit F&#246;rdermitteln vervielfacht werden. Im Verm&#246;genshaushalt 2012 wird von einer durchschnittlichen F&#246;rderquote von 75 Prozent ausgegangen. Das hei&#223;t aber auch, dass die Stadt nicht wirklich frei ist in ihren Investitionsentscheidungen, weil diese abh&#228;ngig von der F&#246;rderung sind. Investitionsma&#223;nahmen wie die Ostrandstra&#223;e (falls die Friedensbr&#252;cke zuerst gebaut wird), die Sanierung der S&#252;dschwimmhalle oder Ma&#223;nahmen zur Beherrschung der Grundwasserproblematik sind derzeit nicht im Investitionsplan der Stadt enthalten.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Gibt es Hoffnung auf Besserung?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Im Dezember 2009 wurde in Sachsen-Anhalt das Finanzausgleichsgesetz (FAG) ge&#228;ndert. Mit Folgen: Die Finanzmasse f&#252;r die Kommunen im Land verringerte sich insgesamt um etwa 100 Millionen Euro, zudem &#228;nderte sich die Verteilung im Land. Im Ergebnis bekam Dessau-Ro&#223;lau acht Millionen Euro weniger im Jahr. Eigentlich sollte das FAG nach zwei Jahren &#252;berarbeitet werden. Das aber steht noch aus. Immerhin liegt jetzt ein erster Entwurf vor, der beispielsweise bei den Investitionshilfen zum bis 2009 genutzten Verteilerschl&#252;ssel zur&#252;ckkehrt - zu 75 Prozent nach Einwohnern und zu 25 Prozent nach Fl&#228;che. Da Dessau-Ro&#223;lau eine gro&#223;e Fl&#228;che, aber nur eine geringer Einwohnerdichte hat, k&#246;nnte am Ende ein Plus von 2,2 Millionen Euro stehen. Wenn es denn so beschlossen wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klar ist zudem: Dessau-Ro&#223;lau dr&#228;ngt weiter auf die finanzielle Gleichstellung mit den Oberzentren Halle und Magdeburg. "Das", sagt Nu&#223;beck, "w&#228;re die nachhaltigste L&#246;sung unserer Probleme". Eine Klage vor dem Landesverfassungsgericht ist anh&#228;ngig.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Wie laufen die Haushaltsberatungen?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Im Dessauer Ratssaal tagt am Dienstag, den 1. November, zum ersten Mal der Haushaltsausschuss. Bis zum 1. Dezember sind f&#252;nf weitere Beratungen geplant. Geht alles glatt, k&#246;nnte der Stadtrat am 14. Dezember den Haushalt 2012 und das Konsolidierungskonzept beschlie&#223;en.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 28 Oct 2011 08:42:51 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1089</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 27.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Der Superdeich des Hauke Haien&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Hauke und Elke sind ganz blau. Dabei sollte Nordseeluft doch f&#252;r einen frischen Teint sorgen. Vielleicht weht ihnen aber auch der raue Wind am Meer so um die Nase, dass es sie friert. Und &#196;rger zum Blau-werden hat Hauke Haien schlie&#223;lich auch. Er ist der Deichgraf aus Theodor Storms Novelle "Der Schimmelreiter", ein Buch, das mancher noch aus dem Unterrichtsstoff kennt und das einen jungen Leser vielleicht eher verst&#246;rte, als Erkenntnis brachte. Im Alten Theater wird "Der Schimmelreiter" nun auf der Puppenb&#252;hne erz&#228;hlt. Am Freitag um 19.30 Uhr hat das St&#252;ck in der Regie von Karin Eppler Premiere.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von hinten greift Eppler in die beiden Puppen, die starr und stumm in der Probenpause auf der B&#252;hne stehen. "So erwachen sie zum Leben", sagt sie und entschuldigt sich gleich, weil sie das l&#228;ngst nicht so gut kann wie die beiden Puppenspieler Uta Krieg und Helmut Parthier, letzterer ist auch f&#252;r die Ausstattung der neuen Inszenierung verantwortlich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zwar spiele Storms Novelle in einer anderen Zeit, aber die Probleme Hauke Haiens seien zeitlos findet Eppler. Haien hat schon seit seiner Kindheit einen gro&#223;en Plan: Er will einen neuen Deich am Nordseeufer seiner Heimat bauen, denn der alte Deich kann die Bewohner nicht vor der Flut sch&#252;tzen. Er geht in die Lehre beim Deichgrafen, heiratet dessen Tochter Elke und wird sein Nachfolger. Der Hauke-Haien-Deich wird gebaut, doch die Bewohner der Gegend wollen den Nutzen des neuen Deiches nicht verstehen. Bald gibt es Ger&#252;chte um Hauke und seinen Schimmel, und merkw&#252;rdige Dinge passieren an der K&#252;ste der st&#252;rmischen Nordsee.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Was ist f&#252;r uns heute noch spannend an dieser Geschichte?", fragt Karin Eppler. Gut geschrieben sei sie, man tauche ein in das Leben weit vor unserer Zeit, vor allem aber erz&#228;hle sie von der Entwicklung eines Mannes und den Fehlern, die er macht. "Alles was war, ist Mist, ich hab was viel besseres", so erz&#228;hlt die Regisseurin, sei Hauke Haiens Credo. "Damit st&#246;&#223;t er die Leute nat&#252;rlich vor den Kopf." Schnell lie&#223;en sich da Parallelen zur heutigen Basta-Politik finden, das Unwort "alternativlos" f&#228;llt Karin Eppler da ein, "damit bin ich als B&#252;rger mundtot". Hauke Haien nimmt die Leute nicht mit, geht stur seinen Weg, so wie es auch heute noch etliche Politiker tun. "Ich verzichte jedoch auf Zwangsmodernisierung oder die gro&#223;e Gesellschaftskritik. Wir heften uns an Hauke Haien, sein Schicksal, seinen Aufstieg und seinen Fall. Mich interessieren die Menschen", so Regisseurin Eppler, f&#252;r die die Schimmelreiter-Inszenierung nach "Pulli, Pulli" und "Die Wanze" die dritte Arbeit am Anhaltischen Theater ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Theodor Storm beschreibt in seiner Novelle auch die Mystik der nordfriesischen Landschaft in all ihrer Besonderheit und Wunderlichkeit. Entsteht ein Nordseepanorama auf der Puppenb&#252;hne? Karin Eppler sch&#252;ttelt den Kopf. "Wir haben das B&#252;hnenbild auf die Deiche reduziert. Mehr braucht es auch nicht, um etwas erz&#228;hlen zu wollen. Ich muss daf&#252;r sorgen, dass die richtige Linie im Kopf der Zuschauer gelegt wird", so die Regisseurin, die die Kraft f&#252;r ihre Inszenierung auch aus dem Sounddesign von Beat Graf sch&#246;pfen will. "Er nimmt Wind und Wellen nicht naturalistisch auf, aber es entsteht ein Sog, der einen in die Geschichte zieht", erkl&#228;rt sie. Nicht zuletzt sorge daf&#252;r auch der Erz&#228;hler Stephan Korves, dessen Worte der Novelle einen Rahmen geben. Ob es aber den Schimmelreiter wirklich gibt? "Das m&#246;chte ich nicht entscheiden. Da geht es um etwas Imagin&#228;res." Also wird man ab Freitag im Puppentheater sehen, wie unheimlich es am Nordseestrand von Karin Eppler und ihren Puppenspielern werden kann.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 28 Oct 2011 00:05:29 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1088</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 27.10.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 27.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#187;Wenn man sich nicht fest in der Gewalt hat, wird man allein vom Feuer dieser Musik fortgerissen.&#171; [Claude Debussy]&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Premiere &#8220;La Boh&#232;me&#8221; Oper von Giacomo Puccini&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;In italienischer Sprache mit deutschen &#220;bertiteln&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Anhaltische Theater l&#228;dt am Samstag, den 12. November um 19.00 Uhr zur Premiere &#8220;La Boh&#232;me&#8221; ins Gro&#223;e Haus ein. Puccinis Welterfolg &#8222;La Boh&#232;me&#8220; darf als eine der perfekten Partituren des Musiktheaters bezeichnet werden: Gesang, Orchesterkommentar und Szene gehen eine nahtlose Verbindung ein. Das veranlasst Roman Hovenbitzer, der als Regisseur sowohl deutschlandweit als auch international Erfolge feiert, und GMD Antony Hermus eine Inszenierung ganz aus der Musik heraus zu entwickeln. Auf diese Weise gelangt, eine der traumhaftesten Liebesgeschichten der Operngeschichte, in all ihrer Leichtigkeit und Z&#228;rtlichkeit auf die B&#252;hne.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch nicht zuletzt kommt die hohe Musikalit&#228;t der Inszenierung durch das erstklassige S&#228;ngerensemble zustande. So sind zum einen die in Dessau bereits bekannten und gesch&#228;tzten S&#228;nger Cornelia Marschall, Angelina Ruzzafante, David Ameln, Sergey Drobyshevskiy und Ulf Paulsen zu erleben, zum anderen stellen sich die neuen Ensemblemitglieder, Artjom Korotkov und Kyung-Il Ko vor.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Roman Hovenbitzer arbeitete in Hagen bereits mehrfach mit Antony Hermus zusammen. Seitdem ist er an zahlreichen H&#228;usern in Deutschland wie auch im Ausland t&#228;tig gewesen. Zuletzt inszenierte er, von der Presse und vom Publikum gefeiert, den &#8222;Lohengrin&#8220; im finnischen Savonlinna bei den dortigen international renommierten Opernfestspielen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Leben der vier Freunde und K&#252;nstler Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline ist karg, denn st&#228;ndig fehlt es ihnen selbst am Notwendigsten. Trotzdem lassen sie sich ihre Lebensfreude nicht verderben, und Rodolfo und Marcello scheint das Gl&#252;ck zeitweilig zumindest in der Liebe hold zu sein. Besonders Rodolfo findet in Mimi seine gro&#223;e Liebe. So ist es umso schmerzvoller f&#252;r ihn mitansehen zu m&#252;ssen, wie die kranke Mim&#236; dahinsiecht und er ihr nicht helfen kann. Rodolfo gibt Mim&#236; frei, damit sie sich von einem wohlhabenden Mann aushalten lassen kann, der ihr eine medizinische Behandlung erm&#246;glicht. Aber am Sterbebett von Mim&#236; finden die Liebenden wieder zueinander.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bereits vor der Premiere, am Sonntag, 30. Oktober um 10.30 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater ins Foyer des Gro&#223;en Hauses zur Matinee ein. Regisseur Roman Hovenbitzer und der Musikalische Leiter GMD Antony Hermus geben einen ersten Einblick in ihre Inszenierung. Die Solisten Cornelia Marschall, Angelina Ruzzafante und Artjom Korotkov pr&#228;sentieren einige Ausz&#252;ge aus Puccinis Werk.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Musikalische Leitung: Antony Hermus | Regie: Roman Hovenbitzer | B&#252;hne und Kost&#252;me: Tilo Steffens | Choreografie: Claudia Czyz | Chor: Helmut Sonne | Kinderchor: Dorislava Kutscheva | Dramaturgie: Sophie Walz
Cornelia Marschall, Angelina Ruzzafante | David Ameln, Andrew Ashwin/Wiard Witholt, Sergey Drobyshevskiy/Artjom Korotkov, Kyung-Il Ko, Ulf Paulsen |
Claudia Czyz (Tanz)&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 27 Oct 2011 12:38:30 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1087</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 26.10.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 26.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8220;Hamlet&#8221; Trag&#246;die von William Shakespeare&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Freitag, den 28.Oktober um 19.30 Uhr zeigt das Anhaltische Theater den Schauspielklassiker &#8222;Hamlet&#8220;, inszeniert von Niklas Ritter, im Gro&#223;en Haus. Shakespeares Hamlet z&#228;hlt zum Besten, was jemals f&#252;r eine B&#252;hne geschrieben wurde. Konflikte und Leidenschaften, vor hunderten von Jahren in Szene gesetzt, sind noch immer Gegenwart, denn die Hamlets begegnen uns auch im Heute und stellen die immer gleiche Frage: Was tun in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist? Mitlaufen, sich verweigern, sich wehren? Das war, ist und wird wohl stets die entscheidende Frage bleiben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;In diesem "Hamlet" wird so ziemlich alles geboten, wof&#252;r man das Theater lieben kann: Leidenschaft und Leichtigkeit, Ernst und Ironie, wunderbare Livemusik und packende Kampfszenen, texttreuer Shakespeare (in der lebhaften &#220;bersetzung von Angela Schanelec und J&#252;rgen Gosch) und humorvolle Ausbr&#252;che daraus.&#8220; &#8211; so nachtkritik vom 15.10.2011&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 26 Oct 2011 18:17:13 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1086</link>
    </item>
    <item>
      <title>Johannes Killyen, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Johannes Killyen, Mitteldeutsche Zeitung, 24.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Viel Paganini und dazu ein wenig Andr&#233; Rieu&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Nemanja Radulovic begeistert und beeindruckt beim Sinfoniekonzert, das unter dem Motto "Virtuosen" stand.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;"So kam nun wirklich der aus den Saiten nie geh&#246;rte, nie geahnte T&#246;ne entlockende, wieder erstandene d&#228;monische Rattenf&#228;nger, und &#252;bte gleich einem Traumgebilde die bannende, die hinrei&#223;ende Macht, die von seiner meteorartigen Genialit&#228;t und Pers&#246;nlichkeit all&#252;berall ausstrahlte." Solche Worte fand Moritz von Prosky im Jahr 1829 nach einem Auftritt des Teufelsgeigers Niccolo Paganini im - man glaubt es kaum - Dessauer Theater.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Reinkarnation von 1829&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das Zitat h&#228;tte den Raum, den es einnimmt, trotzdem nicht verdient, wenn nicht beim zweiten Sinfoniekonzert der Anhaltischen Philharmonie am Donnerstag eine Art Reinkarnation des Paganini-Events zu bestaunen gewesen w&#228;re. Es trat auf: Nemanja Radulovic, Teufelsgeiger mit serbischen Wurzeln, Tr&#228;ger von wallendem Schwarzhaar, Ausdauerspezialist im Ladykiller-L&#228;cheln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Radulovic gab nicht etwa nur ein Konzert, er brachte ein instrumentales Schauspiel zur Auff&#252;hrung.
Beugte sich freundlich zu den ersten Geigen bei einer sch&#246;nen Melodie, nickte aufmunternd den Holzbl&#228;sern und Kapellmeister Daniel Carlberg zu, ging in die Knie und warf die halbnackte Brust nach vorne, riss im Takt die verschlissenen Haare von seinem Bogen - viel Paganini, dazu ein wenig Andr&#233; Rieu. Das alles h&#228;tte man dem hochdekorierten Serben durchaus &#252;bel nehmen k&#246;nnen, wenn er nicht so unglaublich gut Geige gespielt h&#228;tte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die beinahe grenzenlosen Freiheiten und balkanischen Schlenzer, die er in Paganinis erstes Violinkonzert einbaute, sie trieben letztlich nur die Grundideen dieser Musik auf die Spitze: Virtuosit&#228;t, Exotik, Starkult. Viel w&#228;re noch zu sagen und zu schw&#228;rmen - &#252;ber Bogenartistik und linksh&#228;ndiges Pizzicato, aberwitzige Flageolett-Passagen und gl&#252;hende Romanzen. Wirklich beeindruckend war aber, dass Nemanja Radulovic bei der ersten Zugabe die Verkleidung des Zirkusk&#252;nstlers einfach abwerfen und schlichten, ernsthaften Bach spielen konnte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Begonnen hatte der Abend mit einem Werk von Franz Liszt, der Paganini als Popstar zwar nicht
nachstand, sich in seinen Kompositionen aber souver&#228;n &#252;ber diesen Teil seiner Pers&#246;nlichkeit zu erheben vermochte. Dass die Nazi-Propaganda sp&#228;ter aus der Tondichtung &#8222;Les Pr&#233;ludes" die Erkennungsmelodie f&#252;r die Nachrichten von der Ostfront stahl, ist weder Liszts Schuld noch die seines gelungenen St&#252;ckes. Vielmehr war &#8222;Les Pr&#233;ludes" gut geeignet, die akustischen Besonderheiten des immer noch neuen philharmonischen Konzertzimmers zur Geltung zu bringen. Man durfte staunen &#252;ber herrliche Transparenz in leisen Abschnitten, die freilich auch jede noch so kleine Ungenauigkeit gut zur Geltung brachte. Und pl&#246;tzlich war auch das sonst oft verborgene und komplexe rhythmische Geflecht zu h&#246;ren, das Liszt unter scheinbar eing&#228;ngige Melodien spannt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seltsamerweise wollte sich der Eindruck eines gro&#223;en, raumf&#252;llenden Fortissimo in der Tondichtung nicht so recht einstellen, ganz im Gegenteil zum gro&#223;en "Konzert f&#252;r Orchester" von B&#233;la Bart&#243;k im zweiten Teil. "Virtuosen", das Motto des Abends, mochte man diesem sicher schweren, vor allem aber vielschichtigen, ja einfach genialen Opus gar nicht &#252;berschreiben.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Klarheit und Disziplin&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die Anhaltische Philharmonie begegnete unter Leitung von Daniel Carlberg dem fast klassizistischen Sp&#228;twerk Bart&#243;ks mit der geb&#252;hrenden Klarheit und Disziplin in allen Registern, gut eingestimmt auf solistische Aufgaben ebenso wie auf einen wahlweise weich schimmernden und metallisch harten Gesamtklang. "Haarscharf geschnittene Pr&#228;gnanz" attestierte der "Anhalter Anzeiger" im Jahr 1927. Das h&#228;tte auch zu diesem Abend gepasst, bezog sich aber auf ein Konzert, in dem Bart&#243;k selbst auftrat. Wo? Nat&#252;rlich in Dessau.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 26 Oct 2011 11:50:33 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1085</link>
    </item>
    <item>
      <title>Silke Katenkamp und Petra Buch</title>
      <description>&lt;p&gt;Silke Katenkamp und Petra Buch, Mitteldeutsche Zeitung, 26.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Mehr Kinder ins Theater - Paten engagieren sich&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;In Sachsen-Anhalt kann sich nicht jede Familie einen Besuch im Theater leisten. M&#228;dchen und Jungen haben auch nicht immer Lust darauf. Das soll sich &#228;ndern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Magdeburg - Weg vom Computer in der Freizeit, rein in den Theatersessel - und am Geld soll das m&#246;glichst auch nicht scheitern: Kinder und Jugendliche sollen in Magdeburg und Umgebung k&#252;nftig die M&#246;glichkeit haben, regelm&#228;&#223;ig ins Theater zu gehen. Drei F&#246;rdervereine haben dazu das Projekt &#171;Otto ist Theaterpate&#187; gestartet. Es will Schulen als Paten gewinnen und den Sch&#252;lern dann Theaterbesuche finanzieren, sagte der Vorsitzende des Freundeskreis Schauspiel, Michel Redlich, am Dienstag bei der Vorstellung der Initiative.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hintergrund sei, dass viele Sch&#252;ler in Sachsen-Anhalt &#252;berhaupt keine Ber&#252;hrungspunkte zum Theater h&#228;tten - und noch nie in einer Vorstellung waren. &#171;Das hat finanzielle Gr&#252;nde, aber nicht nur&#187;, sagte Redlich. Oft scheitere ein Theaterbesuch auch an der Fahrt oder ganz einfach an mangelnder Information &#252;ber bestehende Angebote.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In der Modellphase seien zun&#228;chst vier F&#246;rder- und Sonderschulen, ein Kinderheim und die Freiwillige Feuerwehr Wanzleben beteiligt. Das Geld f&#252;r die ersten Theaterbesuche - f&#252;r Fahrt und Eintrittskarten - komme von den Theatervereinen. Langfristig, und um mehr Schulen das Angebot zu erm&#246;glichen, sei man jedoch auf Spenden angewiesen, sagte Redlich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Klasse der Gebr&#252;der Grimm Schule mit rund 50 Sch&#252;lern werde am Donnerstag die erste Auff&#252;hrung am Schauspiel Magdeburg besuchen. In dem St&#252;ck &#171;Lena&#187; gehe es um das Thema Mobbing. Neben Theaterauff&#252;hrungen sollten die Sch&#252;lern aber auch die M&#246;glichkeit haben, Proben zu besuchen oder bei F&#252;hrungen Einblicke etwa in die Maske oder den Fundus zu bekommen, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises Ballett, D&#246;rte M&#252;ller. &#171;Unser Ziel ist es, den Sch&#252;lern das Theater als eine Chance zu vermitteln, seine Freizeit zu verbringen.&#187;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#196;hnliche Projekte sind in Sachsen-Anhalt wohl eher selten. Das Projekt &#171;Max geht in die Oper&#187; der B&#252;rgerstiftung in Halle etwa bringt Erwachsene als Paten mit Kindern aus finanziell schwachen Familien zusammen. Innerhalb von zun&#228;chst sechs Monaten sollen sie gemeinsam mit anderen Patenpaaren vier verschiedene kulturelle Veranstaltungen besuchen, etwa Theater, Museum, Oper, Kino, Ausstellung oder Planetarium. Die Eintrittskarten bezahlen in der Regel die Paten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In anderen St&#228;dten verweisen Theater auf erm&#228;&#223;igte Eintrittskarten f&#252;r Kinder. Beim Theater der Altmark in Stendal etwa liegen die Preise f&#252;r Kinder bei drei bis sieben Euro, sagte Sprecherin Claudia Klupsch. Freitags k&#246;nnten sie zudem beim &#171;Kunstkoffer&#187; kostenlos basteln, malen und werkeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Anhaltischen Theater Dessau gelten f&#252;r Schulklassen nach Angaben von Sprecherin Franziska Blech erm&#228;&#223;igte Preise, so auch in der Vorweihnachtszeit. Bei dem beliebten Weihnachtsm&#228;rchen gebe es zudem mindestens eine Vorstellung f&#252;r Kinder und Jugendliche, die aus einem sozial schwachen Umfeld kommen. In diesem Jahr werde das St&#252;ck &#171;Die Weihnachtsgans Auguste&#187; gezeigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch das Nordharzer St&#228;dtebundtheater bietet f&#252;r Kinder g&#252;nstigere Eintrittskarten. Au&#223;erdem h&#228;tten arme Familien die M&#246;glichkeit, Bildungsgutscheine zu bekommen, sagte Theaterp&#228;dagogin Anja Grasmeier. Diese k&#246;nnten die Kinder dann zum Beispiel f&#252;r eine Theaterkarte eintauschen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An der Landesb&#252;hne Eisleben (Landkreis Mansfeld-S&#252;dharz) gibt es den Angaben zufolge verschiedene Projekte, wie das Theater im Klassenzimmer. Unter dem Titel &#171;arm aber sexy&#187; f&#252;hren Schauspieler das St&#252;ck w&#228;hrend einer Stunde in den Klassen 7 bis 12 auf. Es handelt aus Sicht einer 16-J&#228;hrigen, wie die Gesellschaft mit Armut umgeht.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 26 Oct 2011 09:44:46 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1084</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 25.10.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 25.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8220;Chowanschtschina&#8221; - Musikalisches Volksdrama von Modest Mussorgski&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Die gro&#223;e und klanggewaltige Choroper &#8220;Chowanschtschina&#8221; unter Mitwirkung der Opernch&#246;re von Weimar und Dessau ist in Dessau nur noch zwei Mal zu erleben, bevor die Inszenierung an das Deutsche Nationaltheater Weimar geht (Vorstellungen am: 30. Oktober und am 27. November jeweils um 16 Uhr).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8220;Chowanschtschina&#8221;, eine Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar, unterst&#252;tzt durch die Staatsoper Stuttgart, steckt voller musikalischer und szenischer &#220;berraschungen und ist mit hauseigenen Solisten und G&#228;sten des Nationaltheaters Weimar besetzt. In der Oper werden historische Ereignisse aus der Geschichte Russlands mit einer hochdramatischen Liebesgeschichte verkn&#252;pft.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r diese Inszenierung gab es bei der Kritikerumfrage im Oktober erschienenen Jahrbuch 2011 der Zeitschrift &#8222;Opernwelt&#8221; gleich mehrere Nominierungen: Pavel Shmulevich konnte sich als Dossifei in &#8222;Chowanschtschina&#8220; &#252;ber eine individuelle Nominierung als &#8222;S&#228;nger des Jahres&#8220; bzw. &#8222;Nachwuchss&#228;nger des Jahres&#8220; freuen, weitere Nennungen erhielten Andrea Moses mit Mussorgskys &#8222;Chowanschtschina&#8220; sowie die vereinigten Ch&#246;re von Weimar und Dessau ebenfalls in der Inszenierung &#8222;Chowanschtschina&#8220;. Gleich zweimal nominiert wurde  Generalmusikdirektor Antony Hermus, der in weniger als drei Jahren aus der Anhaltischen Philharmonie Dessau ein schlagkr&#228;ftiges Orchester geformt hat und als Dirigent genannt wird f&#252;r seine grandiose Aufbauleistung am Anhaltischen Theater.
Es singen u.a. Anna Peshes, Angelina Ruzzafante, KS Iordanka Derilova, Sergey Drobyshevskiy, Angus Wood, Ulf Paulsen, Pavel Shmulevich, Alexey Antonov, Frieder Aurich und David Ameln. Die Anhaltische Philharmonie musiziert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Antony Hermus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de, den Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 25 Oct 2011 19:21:05 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1083</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 25.10.2011Matinee</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 25.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Matinee zur Premiere &#8222;La Boh&#232;me&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Sonntag, den 30. Oktober um 10.30 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater ins Foyer des Gro&#223;en Hauses zur Matinee vor der Premiere &#8222;La Boh&#232;me&#8220; ein.
Regisseur Roman Hovenbitzer und der Musikalische Leiter GMD Antony Hermus geben einen ersten Einblick in ihre Inszenierung von Puccinis Welterfolg &#8222;La Boh&#232;me&#8220;, die Oper, die als eine der perfekten Partituren des Musiktheaters bezeichnet werden darf: Gesang, Orchesterkommentar und Szene gehen eine nahtlose Verbindung ein.
Auf welche Weise das Regieteam eine der traumhaftesten Liebesgeschichten der Operngeschichte auf die B&#252;hne bringt, kann das Publikum in einer informativen und musikalisch genussvollen Stunde, die Musiktheaterdramaturgin Sophie Walz moderieren wird, erfahren. Die Solisten Cornelia Marschall, Angelina Ruzzafante und Artjom Korotkov pr&#228;sentieren einige Kostproben aus Puccinis Werk.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Eintritt f&#252;r die Matinee betr&#228;gt 3,- EURO, der beim Besuch der entsprechenden Veranstaltung auf den Kartenpreis angerechnet wird. Die Tickets sind am Einlass erh&#228;ltlich.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 25 Oct 2011 17:11:25 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1082</link>
    </item>
    <item>
      <title>Thoams Altmann, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Thoams Altmann, Mitteldeutsche Zeitung, 25.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Walk&#252;ren-Strip und andere Leitmotive&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Ein Schwan zieht den Kahn. Doch kein sterbender Schwan, ein sterbendes Schwein soll mit Verweis auf die Globalisierung von vier Metzgergesellen zum Finale des "Lohengrin" zerlegt werden. Vor dem Schlachtfest jedoch k&#246;pft ein Ritter in silberner R&#252;stung den Regisseur, genannt "Christoph Schlappenseich", auf den nur die Silben Schlingensief passen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was ist das, eine groteske Generalbackpfeife auf das Regietheater in gespielter Dialogform als Aufwartung nun doch in Richtung "unbeschuhter Wagnerianer"? Herbert Rosendorfer scheint im Alten Theater gen&#252;sslich zwischen den Fronten Platz genommen zu haben. Er las am Sonntag aus "Richard Wagner f&#252;r Fortgeschrittene". Der Blick ins Buch, welches gerade auch im Deutschen Taschenbuch Verlag erschien, geh&#246;rt in das Begleitprogramm der Dessauer Ring-Tetralogie, vielleicht, um in der Distanz der anekdotischen Heiterkeit so ent- wie gespannt vorab zu fabulieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Rosendorfer h&#228;tte auch anders beginnen k&#246;nnen, etwa in heiterer Entfernung zum "privatmystischen Schwulst" oder mit unwagnerianischen Fragen, die er vor allem dem "miesen Dramatiker und gro&#223;artigen Szeniker", also dem Dichter Wagner stellt. Oper f&#252;r Oper, so verstrickt chronologisch wie assoziativ und augenzwinkernd arbeitet der gelernte Jurist leger und unterhaltsam Text- und Quellenkritik auf, um die Inhalte der Werke parodierend zu entthronisieren und biografische Bissen in die Handlungen zu flechten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als "musikalischer Erbsenz&#228;hler" erweist sich Rosendorfer wahrlich nicht. Die Musik tritt in den emotionalen Hintergrund: "F&#252;r die einzige Arie der Eboli in ,Don Carlos': ,O don fatale' gebe ich alle, ich sage: alle Wagner-Opern hin", schreibt er und, "dass Wagners Kunst nie im Innersten ergreift, dass eine Szene wie Wotans Abschied vielleicht g&#246;ttlich ist - aber nicht menschlich". Und zuweilen arbeitet Rosendorfer wie Herr Schlappenseich (nicht wie Schlingensief), schneidet sich gen&#252;sslich vom "unersch&#246;pflichen Speck" des Ebers S&#228;hrimnir, der jeden Tag auferstehen muss, um die Walhall-Helden ewig zu ern&#228;hren, Bonmots und Ironie, nicht nur, wenn er sich das Leben der toten Helden vorstellt: "Abends dann Siebzehn-und-Vier oder vielleicht Walk&#252;ren-Strip".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ist der Liebestrank ein Placebo? Warum warnt Wotan den Wurm? Es bleibt erfrischend, wie Rosendorfer den G&#246;tterhimmel abgrast und die Stellen sucht, auf die das Lindenblatt der Leidenschaft fiel. Das Buch beginnt am Ende, mit der Initiation der Festspiele auf dem gr&#252;nen H&#252;gel in Bayreuth, mit der sakrosankten Erbfolge, den politischen Dilemmata. Die Wirkung auf die Nationalsozialisten wird ebenso ungesch&#246;nt bearbeitet wie Wagners rassistisch begr&#252;ndeter Antisemitismus mit den miesen Erniedrigungen Giacomo Meyerbeers, aus Eitelkeit, wie Rosendorfer wei&#223;. Beinah h&#228;misch berichtet der Autor, dass die Urauff&#252;hrung von Wagners "Bekenntniswerk Parsifal" - das M&#252;nchner Hofopernorchester war mit Nachdruck seitens K&#246;nigs Ludwig II: nicht ohne den Dirigenten zu haben - Hermann Levi, ein Jude, dirigierte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und &#252;brigens habe Wagner "die Figur des Siegfrieds nicht als D&#252;mmling" zeichnen wollen. Er sei ihm "nur, verr&#228;terischerweise, so geraten. Er, Wagner, der kleine Intrigant, Lavierer, Schmeichler, eher eine Mime, w&#228;re gern der freie, weltverachtende Held gewesen - sprich der kraftstrotzende Idiot". Noch ein Zitat: "Wagner, der Heide - blieb Heide trotz seines sp&#228;teren Kuschens vor der bigotten Cosima, vor der er eingegangen ist wie b&#246;hmische Leinwand oder eben wie Wotan vor Fricka. Der ,Ring', eine Autobiographie?" H&#228;tte das Folgen?&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 25 Oct 2011 10:03:24 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1081</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 24.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;B&#252;cker wettet auf die Zukunft&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Jetzt d&#228;mmert es auch dem Letzten: Dieser "Ring" wird etwas ganz Besonderes. "Ring" umschreibt kurz Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen", jenen Opern-Zyklus aus "Rheingold", "Walk&#252;re", "Siegfried" und "G&#246;tterd&#228;mmerung". Mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem dieses Quartett letztmals am Dessauer Theater zu sehen war, geht die B&#252;hne das monumentale Werk 2012 wieder an. Mit gro&#223;em Aufwand, viel Programm und Engagement und einer Menge Ideen rund um Wagners Meisterwerk.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Auftakt daf&#252;r gab es an diesem Wochenende mit einem Benefiz-Gala-Dinner im Radisson Blu Hotel am Sonnabend und einer Lesung von Herbert Rosendorfer Sonntagabend im Alten Theater. Das Dinner gab den Besuchern Gelegenheit, aus berufenem Munde die ersten Neuigkeiten zum Ring-Projekt zu erfahren. Eingeladen hatte Generalintendant Andr&#233; B&#252;cker, zugleich auch Regisseur. Generalmusikdirektor Antony Hermus, die Solisten Iordanka Derilova und Ulf Paulsen sowie Boris Cepeda am Klavier gaben Kostproben aus Wagners Opern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Auftakt zum gelungenen Abend, bei dem ein Teil des Eintrittspreises den Neuinszenierungen zu Gute kommt, gab indes ein Horn: der Siegfried-Ruf, geblasen von Paul Goodman. Und schon mit diesem bekannten Musikst&#252;ck lie&#223; sich ein Ankn&#252;pfungspunkt zwischen Dessau und Bayreuth finden, denn als in Bayern 1876 die ersten Festspiele stattfanden, war es der Dessauer Hornist Demnitz, der den Siegfried-Ruf spielte. Wagner notierte auf Demnitz' Notenblatt "sehr sch&#246;n geblasen".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alles zu erw&#228;hnen, was Dessaus Theater mit Bayreuth und Wagner verbindet, schaffte am Samstagabend Andr&#233; B&#252;cker nicht. Daf&#252;r gibt es eine Ausstellung und die eigens eingerichtete Internetseite, die auf das Gro&#223;ereignis, das im kommenden Mai mit der "G&#246;tterd&#228;mmerung" startet, einstimmen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"16 Stunden Musik. Man muss sich dieser Herausforderung stellen. Der Ring ist ein Versprechen und eine Wette auf die Zukunft, ein identit&#228;tsstiftendes Projekt", sagte der Regisseur. "Wir wollen Wagner mit aller &#228;sthetischen Wucht auf die B&#252;hne bringen, gro&#223;e archaische Bilder entstehen lassen", erkl&#228;rte B&#252;cker. 2015, wenn sich der "Ring" schlie&#223;t und in der Stadt der Internationale Wagner-Kongress ausgerichtet wird, will Dessau seinem Ruf als "Bayreuth des Nordens" wieder gerecht werden..&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 24 Oct 2011 16:51:06 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1080</link>
    </item>
    <item>
      <title>Helmut Rohm, Volksstimme, 21.10.2011Neuer</title>
      <description>&lt;p&gt;Helmut Rohm, Volksstimme, 21.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Neuer Schauspieldirektor inszeniert Shakespeares "Hamlet" am Anhaltischen Theater Dessau&lt;/h2&gt;

&lt;h1&gt;Geschichte um Macht und Verrat, L&#252;ge und Hoffnung&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Nur Horatio ist &#252;briggeblieben. Alle anderen sind tot. "Erz&#228;hle diese Geschichte", so die letzte Bitte des sterbenden Prinzen Hamlet (Julian Mehne). Im Gro&#223;en Haus des Anhaltischen Theaters Dessau hatte Shakespeares Trag&#246;die "Hamlet" Premiere.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Horatio k&#246;nnte erz&#228;hlen, dass diesem Ensemble in der Inszenierung des neuen Dessauer Schauspieldirektors Niklas Ritter eine in die B&#252;hnentiefe und in den Zuschauerraum reichende gewaltige Spielfl&#228;che (B&#252;hnenbild Bernd Schneider) f&#252;r ein meist kurzweiliges St&#252;ck angeboten wurde. Mit Gr&#228;ben, Gruben und Trampolin f&#252;r schnelle Auf- und Abg&#228;nge, eingeschlossen semitransparente Papierfl&#228;chen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aktion, meist mit folgendem Tod verbunden, und mit &#220;berraschungen erlebte der Gast in F&#252;lle: Einen Kugelschreibermord an Polonius. Einen effektvollen Kampf zwischen Prinz Hamlet und Laertes (Sebastian M&#252;ller-Stahl) mit vergifteten Klingen (Einstudierung Kampftrainer Klaus Figge). Ophelia ging ins Wasser. Durch ein Versehen trank die K&#246;nigswitwe Gertrud vom Giftgetr&#228;nk: Tot!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Horatio k&#246;nnte auch erz&#228;hlen, dass Niklas Ritter eigens komponierte Musik in die Inszenierung einflocht. Und, dass das von Jan Kersjes (Rosencrantz Guildenstern) gesungene Brechtlied "Vom ertrunkenen M&#228;dchen", Ophelias Tod tangierend, ein bewegender emotionaler H&#246;hepunkt wurde. Aber auch Humor ist im St&#252;ck. Vor allem jedoch kann und soll Horatio der Nachwelt diese vielfach tragisch endende Geschichte um Macht und Verrat, L&#252;ge und Intrige, auch um Liebe, Hoffnung und Visionen erz&#228;hlen. Vielleicht gedankenanregend, so wie "aus der Geschichte lernen?!"&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Dessauer "Hamlet" ist ein richtiger Shakespeare, auff&#252;hrungspraktisch jedoch handlungsverfolgbar eingek&#252;rzt. Mit heutigen Kost&#252;men (Ines Burisch) macht Niklas Ritter auf die aktuelle Brisanz aufmerksam. "Es ist was faul im Staate D&#228;nemark" - ist beliebig &#252;bertragbar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anschauen oder Nichtanschauen dieses St&#252;ckes, das sollte hier keine Frage sein. Anschauen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die n&#228;chste Auff&#252;hrung ist am 28. Oktober um 19.30 Uhr.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 24 Oct 2011 08:47:38 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1079</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 20.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Jetzt werden Lieblingsfilme wahr&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Da stehen zwei Romantiker und machen einem das Leben schwer. Sie liebt den Film "Vergissmichnicht", er "Die Thomas Crown Aff&#228;re". Herbstfilme f&#252;rs Sofa mit Kuscheldecke. Und dann fordern die beiden eine Entscheidung: Soll es "Spiel mir das Lied vom Tod", "Fr&#252;hst&#252;ck bei Tiffany" oder "Psycho" sein. Sabeth Braun riskiert schon mal einen Blick in die goldene Glitzerbox, in der die ersten Stimmzettel den Boden bedecken. "Wer f&#252;hrt?" fragt David Ortmann. Dabei ist noch gar nichts entschieden f&#252;r die erste Folge der neuen Theaterreihe "Wunschfilm 299", die am 29. Oktober startet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dramaturgin Sabeth Braun und Regieassistent und Regisseur David Ortmann haben sich das neue Format ausgedacht. Wobei, sie sind ehrlich: "Die Idee ist geklaut, das ist eine lange bew&#228;hrte Form im Improtheater", gibt Braun zu. Gegen gut geklaut ist freilich nichts einzuwenden, zumal "Wunschfilm 299" noch weitere anerkannte Vorbilder hat. Beispielsweise den "Film ihrer Wahl" des DDR-Fernsehens, aus dem das ZDF dann sp&#228;ter den Wunschfilm machte. In Dessau gibt es fortan indes nicht nur den schn&#246;den Streifen auf der Leinwand: "Wunschfilm 299" bringt Kino auf die B&#252;hne, bietet echte 3D-Effekte wenn Schauspieler des Anhaltischen Theaters Wunschfilme nachspielen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&#252;r den Auftakt haben Sabeth Braun und David Ortmann ihren ganz eigenen Favoriten, verraten aber lieber nichts, um die Abstimmung, die noch ein paar Tage l&#228;uft, nicht zu beeinflussen. Die Boxen stehen im Gro&#223;en Haus und im Alten Theater, auf der Internetseite und bei Facebook kann man gleichfalls voten. "Ich glaube, die Leute werden ganz zerrissen sein, weil sie sich nicht entscheiden k&#246;nnen", ist Ortmann sicher. Und die Qual der Wahl lassen die beiden schlie&#223;lich weiter gehen. Ein mal im Monat soll der "Wunschfilm 299" laufen, stets unter einem Motto, Spezials gibt es zu besonderen Anl&#228;ssen, beispielsweise in der Weihnachtszeit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie aber soll das Filmespielen gehen? Werden Schauspieler im Western zum Pferd? Schweben sie unter Schirmen &#252;ber D&#228;cher und mixen Spezialeffekte auf dem Requisitentisch? "Es geht nicht um Wort f&#252;r Wort oder Szene um Szene", schr&#228;nkt Sabeth Braun ein, das Signifikante der Filme d&#252;rfe man aber erwarten. Nur eine Probe wird es f&#252;r die Schauspieler geben, die vom Teleprompter ihren Text bekommen und sich ganz einer Kost&#252;m- und Requisitenschlacht hingeben d&#252;rfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Besucher haben zudem die M&#246;glichkeit, in das Geschehen einzugreifen. David Ortmann hat daf&#252;r eine Riesenfernbedienung gekauft, mit der man das Geschehen stoppen und wiederholen kann. Den Western mal als Peking-Oper spielen, Potter oder Darth Vader als Marionetten: warum nicht? Der Wunschfilm macht so ziemlich alles m&#246;glich, d&#252;rfte so manche &#220;berraschung bereit halten, selbst wenn man glaubt, alles aus den Film-Klassikern zu kennen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Eintritt f&#252;r jeden Abend kostet nur 299 Cent. Abstimmung im Internet auf den nachstehenden Seiten.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 19 Oct 2011 23:38:13 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1078</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 19.10.20114.</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 19.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;4. Philharmonie-Stammtisch&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Zum 4. Philharmonie-Stammtisch, dem ersten in dieser Saison, wird am Mittwoch, den 26. Oktober um 19 Uhr wieder in den Ratskeller eingeladen.
Ehreng&#228;ste sind diesmal drei Kammermusiker der Anhaltischen Philharmonie: KM Martin Schulze (stellvertretender 1. Konzertmeister), KM Maurice Lepetit (Cellist) und KM Reinhard Gutte (Soloklarinettist) sowie Hans Rotman (Intendant des IMPULS Festivals f&#252;r Neue Musik in Sachsen-Anhalt).
Joachim Landgraf und Generalmusikdirektor Antony Hermus f&#252;hren im humoristischen Gespr&#228;ch durch den Abend, bei dem es diesmal um die reiche Geschichte der Anhaltischen Philharmonie geht und die pers&#246;nlichen Erfahrungen der Musiker. Hans Rotman wird das in K&#252;rze anstehende Festival vorstellen und &#252;ber seine spannende Arbeit als Musikvermittler sprechen. Freuen darf sich das Publikum wieder &#252;ber manche musikalische &#220;berraschung. F&#252;r Speisen und reichlich Philharmonie-Bier ist ebenfalls gesorgt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 19 Oct 2011 19:26:21 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1077</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 19.10.2011Wagner</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 19.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Wagner: bildgewaltig vertanzt&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, den 22. Oktober um 17 Uhr zeigt das Anhaltische Theater das Ballett &#8222;Die Nibelungen: Siegfriedsaga&#8220;. In der furiosen Inszenierung erz&#228;hlt Tomasz Kajdanski die Sage um den Helden Siegfried zur Musik von Richard Wagner. Es ist die Geschichte von Menschen, die durch Leidenschaften, Liebe, Hass und Tod miteinander verbunden sind. Stark wie Siegfried und Brunhilde, bezaubernd sch&#246;n wie Kriemhild, anmutig wie die G&#246;ttin Erda, verschlagen wie Mime und Alberich, listig wie Hagen sind die Figuren in dieser mythischen Welt. Doch durch ihre Leidenschaftlichkeit, mit ihren menschlichen Tr&#228;umen und Konflikten ber&#252;hren sie unsere Gegenwart. Zur Musik von Richard Wagner, gespielt von der Anhaltischen Philharmonie unter der Leitung von Daniel Carlberg entstehen beeindruckende Bilder von au&#223;ergew&#246;hnlicher Intensit&#228;t.
&#8222;Was Kajdanski mit nur 15 T&#228;nzern, besonders der Solistenequipe, auf die B&#252;hne wuchtet, ist sein Meisterstreich&#8220; &#8211; so Volkmar Draeger, tanznetz.de, 27.03.2011
 Weitere Termine: 31.10., 17 Uhr  | 8.12., 19.30 Uhr | 29.1., 17 Uhr&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:32:45 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1076</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 19.10.2011Wiederaufnahme</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 19.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Wiederaufnahme &#8222;Die Drei von der Tankstelle&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Musikalische Kom&#246;die von Sepp Tatzel nach einem UFA- Filmklassiker von Frank Schulz und Paul Frank&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Donnerstag, den 20. Oktober um 18 Uhr zeigt das Anhaltische Theater die musikalische Kom&#246;die &#8222;Die Drei von der Tankstelle&#8220; im Studio des Alten Theaters.  Die vom Publikum begeistert aufgenommene Kom&#246;die der 30er Jahre mit einer gro&#223;artigen Live-Band (Los Banditos, Jena), bringt die Geschichte einer M&#228;nnerfreundschaft mit viel Tanz und Gesang auf die B&#252;hne.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;Die Drei&#8220;- das sind Willy, Kurt und Hans, kehren von einer Reise zur&#252;ck und stellen fest, dass sie pleite sind. Nachdem all ihre M&#246;bel gepf&#228;ndet wurden, verkaufen sie schlie&#223;lich ihr letztes Hab und Gut, um eine Tankstelle zu er&#246;ffnen.
Eigentlich k&#246;nnte nun alles gut werden- w&#228;re da nicht die wohlhabende Lilly, die jedem der Drei Pechv&#246;gel den Kopf verdreht. Dabei wird die Freundschaft der drei Freunde auf eine harte Probe gestellt. Was nun folgt, sind neue Bekanntschaften, Missverst&#228;ndnisse, Irrungen und Wirrungen und vor allem jede Menge Humor.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Original- Musik stammt von dem Komponisten Richard Heymann, der den drei Jungs von der Tankstelle mit Songs wie &#8222;Liebling, mein Herz l&#228;sst dich gr&#252;&#223;en&#8220; oder &#8222;Ein Freund, ein guter Freund&#8220; zu Unsterblichkeit verhalf. Und was w&#228;re eine Kom&#246;die ohne Happy End? Dieser Theaterabend bleibt nicht in der Krise stecken, sondern macht sich auf, zu beweisen, dass man mit Witz, ein wenig Liebe und viel guter Musik auch das tiefste Jammertal &#252;berleben kann!
In der Inszenierung von Maria Linke spielen Jan Kersjes, Thorsten K&#246;hler, Matthieu Svetchine, Susanne Hessel und Stephan Korves.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weitere Vorstellung am: 21.10.2011 um 19.30 Uhr&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 19 Oct 2011 11:08:59 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1075</link>
    </item>
    <item>
      <title>Mitteldeutsche Zeitung, 18.10.2011Werke</title>
      <description>&lt;p&gt;Mitteldeutsche Zeitung, 18.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Werke der Avantgarde im Bauhaus entdeckt&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;KONZERT Daniel Carlberg setzt mit Musikern der Anhaltischen Philharmonie "staging the bauhaus" erfolgreich fort.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Daniel Carlbergs Wunsch ist in Erf&#252;llung gegangen: Die Konzertinstallation &#8222; staging the bauhaus &#8220; ging vergangenen Donnerstag in die zweite Runde. Im Rahmen des Kongresses &#8222;Vorstellungsverm&#246;gen II&#8220; am Bauhaus war erneut die Anhaltische Philharmonie unter der Leitung ihres ersten Kapellmeisters auf der Bauhausb&#252;hne mit Werken der Avantgarde zu erleben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dabei widmete sich das diesj&#228;hrige Konzertprogramm weniger den Aspekten von Raum und Zeit als dem Menschen im Raum. So waren im ersten Teil des Konzertes drei Liederzyklen zu h&#246;ren, gesungen von Jagna Rotkiewiecz, Sopran im Opernchor des Anhaltischen Theaters und dort auch immer wieder in solistischen Partien zu erleben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alexander Mossolows und Igor Strawinskys Liederzyklen "Vier Zeitungsannoncen", "Drei Kinderszenen" und "Pribaoutki" (am ehesten mit Stanzel &#252;bersetzbar) sind kleine humoreske, fast kammermusikalisch besetzte Momente. Da wird eine Vermisstenanzeige eines Hundes oder der Kummer eines Kindes &#252;ber den kaputten Brummkreisel zum Inhalt dieser k&#252;nstlerischen Entdeckungen. Vorgetragen, nicht nur unaffektiert und mit einem warmen Timbre, sondern auch als kleine Szenen inszeniert, die den am&#252;santen Inhalt bebilderte, begeisterte Jagna Rotkiewiecz das Publikum.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So ging man erheitert in die Pause. Charmant, informativ und humorvoll f&#252;hrte Carlbergs Moderation durchs Programm, machte das sinnliche Erlebnis auch zu einem lehrreichen.
Musikalisch wie auch visuell f&#252;hrte der zweite Teil des Abends in eine ganz andere Richtung. &#220;ber 40 Damen und Herren der Anhaltischen Philharmonie sa&#223;en eng gedr&#228;ngt auf der B&#252;hne, ganz hinten in der Mensa standen auf zwei Podesten die Schauspielerin Eva Marianne Berger und ihr Kollege Patrick Rupar, die die russischen Texttafeln des Stummfilms "Das neue Babylon" &#252;bersetzten, der rechts und links auf zwei Leinw&#228;nden zu sehen war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erz&#228;hlt wird die Geschichte des Aufstandes der Arbeiter in Paris in Folge des verlorenen Krieges gegen die Preu&#223;en, der vom Milit&#228;r brutal niedergeschlagen wird. Charakteristisch f&#252;r den Film sind die skurrilen &#252;berzeichneten Figuren und martialische Musik. Eiskalt l&#228;uft es den R&#252;cken herunter, wenn Schostakowitsch die galoppierenden Pferde der Preu&#223;en imitiert, w&#228;hrend die Pariser noch v&#246;llig unwissend feiern. Daniel Carlberg entlockte dem Orchester einen perfekt balancierten Klang mit der notwendigen Pr&#228;zession und Intensit&#228;t. Das lie&#223; auch &#252;ber gewisse L&#228;ngen des Filmes hinwegsehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu erleben war ein Konzert, an das man sich gerne zur&#252;ckerinnert, das f&#252;r v&#246;llig unbekannte Werke begeisterte und das Bed&#252;rfnis zur&#252;cklie&#223;, es nochmals erleben zu d&#252;rfen, da die zahlreichen Eindr&#252;cke kaum alle zu fassen waren. Man kann sich nur w&#252;nschen, dass. diese erfolgreiche Kooperation zwischen Bauhaus und Anhaltischem Theater im kommenden Jahr eine Fortsetzung findet.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:05:52 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1074</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 18.10.2011Wiederaufnahme</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 18.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wiederaufnahme &#8222;Der Kick&#8220;
Dokumentarisches Schauspiel von Andres Veiel und Gesine Schmidt&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Dienstag, den 25.Oktober um 18 Uhr zeigt das Anhaltische Theater das Dokumentarische Schauspiel &#8222;Der Kick&#8220; im Studio des Alten Theaters.
&#8222;Der Kick&#8220; beschreibt einen authentischen Fall aus dem Jahr 2002, der landesweit Entsetzen
ausl&#246;ste: In Potzlow, einem Dorf in der Uckermark erschlagen drei junge M&#228;nner aus dem
rechtsradikalen Milieu den befreundeten 17-j&#228;hrigen Marinus Sch&#246;berl, nach dem Vorbild einer Szene aus dem US-Film American History X. Sechs Monate bleibt die Leiche verschwunden.
Ein ganzes Dorf schweigt, versucht die Tat zu verdr&#228;ngen, zu besch&#246;nigen und zu vergessen.
&#8222;Der Kick&#8220; versucht, die Ursachen des Gewaltexzesses zu erforschen und das Unglaubliche der
Vorg&#228;nge aus dem Jahr 2002 fassbar zu machen. Die Autoren Andres Veiel und Gesine Schmidt
lassen 18 real existierende Personen (T&#228;ter, Angeh&#246;rige, Nachbarn und Beamte) zu Wort
kommen und montieren die Texte aus Protokollen, Interviews und Trauerreden zu einem der
beklemmendsten Entw&#252;rfe der Gegenwartsdramatik. Sie vermitteln einen erschreckenden
Einblick in den Tathergang, zeigen die T&#228;ter als Menschen und geben ihnen eine Biografie. Darin
liegt die eigentliche Provokation.
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespr&#228;ch statt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In der Inszenierung von Axel Sichrovsky spielen Susanne Hessel und Sebastian M&#252;ller-Stahl.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 18 Oct 2011 11:02:45 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1073</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 18.10.2011Wunschfilm</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 18.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Wunschfilm 299 I. Wahl&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Ihre Lieblingsfilme auf der B&#252;hne&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, 29. Oktober um 20.15 Uhr startet mit &#8222;Wunschfilm 299&#8220; im Studio des Alten Theaters ein neues kultverd&#228;chtiges Veranstaltungsformat im Schauspiel. Schauspieler des Anhaltischen Theaters bringen live, in atemberaubendem Tempo und einzigartiger Qualit&#228;t und nat&#252;rlich mit sehr viel Spa&#223; Ihre Lieblingsfilme auf die B&#252;hne. Doch der Schrecken aller Spieler wird die Fernbedienung sein, und die liegt in den H&#228;nden des verehrten Publikums. Schon von Beginn an ist das Publikum am Verlauf des Abends beteiligt. Bereits im Vorfeld kann ein jeder aus drei Film-Vorschl&#228;gen seinen Favoriten w&#228;hlen. Sowohl im Alten Theater als auch im Foyer des Gro&#223;en Hauses sind goldene Kisten aufgestellt, in die die Wunschzettel eingeworfen werden k&#246;nnen. Aber auch unter: http://www.anhaltisches-theater.de/wunschfilm k&#246;nnen Sie bis zum 22. Oktober abstimmen. F&#252;r den Abend am 29. Oktober stehen folgende Klassiker zur Auswahl: &#8222;Spiel mir das Lied vom Tod&#8220;, &#8222;Fr&#252;hst&#252;ck bei Tiffany&#8220; oder &#8222;Psycho&#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Eintritt: 299 Cent&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 18 Oct 2011 10:21:45 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1072</link>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas Altmann, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Thomas Altmann, Mitteldeutsche Zeitung, 18.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;H&#252;pfend in D&#228;nemark&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;St&#252;nde in jedem Grab ein Trampolin, sie h&#252;pften doch nur ein kleines St&#252;ck aus der Erde und der Himmel bliebe fern. Der Fehlstart eines Engels; Gliederp&#252;ppchens verhinderte Himmelfahrt z&#228;hlt zu den einpr&#228;gsamsten Bildern im gro&#223;en Bilderreigen: Ophelia schwebt ganz in Wei&#223; in der Tiefe der sich gn&#228;dig verj&#252;ngenden B&#252;hne aus der Grube, auf und nieder, auf und wieder.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Ironie im Trauerspiel&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Niklas Ritter, neuer Schauspieldirektor des Anhaltischen Theaters, gab am Freitag sein Deb&#252;t: William Shakespeare, "Hamlet", ein Trauerspiel. Kein Trauerspiel? Kein Pathosnebel, Gr&#228;berdunst, kein Schleifen der Seele? Daf&#252;r r&#246;chelt die Ironie, taumelt irr die Heiterkeit, als sei das stammelnde Schicksal zerbr&#246;selt und hastend entschwunden. Nur dem Geist w&#228;chst noch ein Bart. Auch die Monologe sind zerrissen. Nicht einmal der Monolog schlechthin wird durchg&#228;ngig zelebriert. Unversch&#228;mt beinah, wie viele Elemente des Lustspiels in dieser Trag&#246;die agieren. Eine verr&#252;ckte Korrosion des Schicksals als, wie Shakespeare sagte, "Abdruck der Zeit"?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es sind vorerst die starken Bilder, die grotesken Gleichnisse, die murmelnden Metaphern, die diese Inszenierung tragen, bis sie sich in der Totengr&#228;berszene zur einer Karikatur und im flott gefochtenen Finale zu einem aufgefrischten Schlachtenschinken w&#246;lben. So ist der Rest nicht Schweigen, sondern Plappern und Klappern. Wie jetzt sterben und warum? Hauptsache tot? Ach, h&#228;tte alles vor der sp&#228;ten Pause einfach aufgeh&#246;rt, mit Bertold Brechts Versen "Vom ertrunkenen M&#228;dchen" als Leichenlied auf Ophelia, zumal die Gr&#228;ber, welch geniale Idee, von Anfang an ausgehoben waren. Wie auf Knopfdruck fahren sie zum Szenenwechsel in die Grube oder federn Marionetten gleich aus der Tiefe. Hingeworfen und weggewischt, stehen alle immer schon mit mehr als einem Bein im Grab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So spielt die B&#252;hne (Bernd Schneider) leutselig frisch Friedhof und der K&#246;nigspalast ist aus Papier. Zwischen Zeitlosigkeit und aufgesetzter M&#228;rchenhaftigkeit kitzeln die Kost&#252;me (Ines Burisch) das Klischee und besser noch, hantieren mit dem Gegenteil. "Leichenjubel und Hochzeitklage": die Sprache so bewegt wie die Figuren, spielt die ganze Crew in einer unb&#228;ndigen Lust auf fesselloses Scheitern hin. Sie spielen vor allem mit dem Trauerspiel und mit dem Text in der &#220;bersetzung von Angela Schanelec und J&#252;rgen Gosch.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Klischee der Unschuld&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Mag Ophelia (Katja Sieder) auch schwebend aus der Grube h&#252;pfen, schwerelos ist diese Tochter nie und dennoch ausstaffiert wie das Klischee der Unschuld, welches sie immerfort bricht. Polonius (Stephan Korves) kann so fl&#252;ssig ungelenk mit seinem K&#246;rper reden. Rosencrantz-Guildenstern (Jan Kersjes) spielt Klavier, Didgeridoo, singt: Er sollte zum Hofmusiker des K&#246;nigs Claudius (Uwe Fischer) ernannt werden. Und wie stirbt Polonius? Hamlet (Julian Mehne) rammt dessen Kopf in einen Kugelschreiber: ein leicht l&#228;rmender Verweis auf Wittenberger Humanisten-Bildung. Als ein Intellektueller, der jede Tat im Kopf aufweicht, erscheint dieser Hamlet ohnehin nicht. Eher ist er ein Getriebener und einer, der ungemein treibt, als sei er aus der Zeit geraten, die so gro&#223;artig schuldf&#228;hig war, oder doch nie gewesen ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hamlet f&#252;hrt auch selbst Regie zum demaskierenden Spiel im Spiel. Keine Schauspieltruppe reist an. Hier gibt der M&#246;rder den M&#246;rder, k&#246;stlich grillenhaft und schl&#252;ssig, mehr als ein witziger Winkelzug. Und Ophelia tanzt, reinwei&#223; und verrucht, wie wir die Unschuld lieben, auf dem Scho&#223; des Prinzen. Auch der Lapdance geht in Ordnung. Hinzu kommen knappe konzentrierte Kammerspielchen, etwa das sch&#246;ne Duett Mutter und Sohn, Gertrud (Anne Lebinsky) und Hamlet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mag mancher Gag ein Lacher werden, konsequent irr und getrieben gelingt Niklas Ritter eine Gratwanderung zwischen N&#228;he und Distanz, eine scheinbar heitere, doch verr&#252;ckte Infragestellung des Tragischen, bis zur sp&#228;ten Pause. Oder haben der platte Scheinzynismus der Totengr&#228;ber und der sportive Degenaktionismus doch Methode? Der Tod des Schicksals selbst? Das Sterben ohne F&#252;gung? Aber nein, pl&#246;tzlich und unerwartet, wie nebenbei draufgegangen, rauscht auch die Inszenierung in die Grube. Beileid, f&#252;r den dr&#246;gen Freitod am Ende: Sch&#246;n gefochten, mies verreckt.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Die n&#228;chsten Vorstellungen von "Hamlet" am 28. Oktober und 11. November, jeweils 19.30 Uhr, und am 19. November um 17 Uhr.&lt;/h2&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 20:12:20 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1071</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 17.11.2011Anhaltisches</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 17.11.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Anhaltisches Theater wieder unter den besten Opernh&#228;usern&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Allj&#228;hrlich wartet die Opernwelt mit Spannung auf die Kritikerumfrage im Jahrbuch der Zeitschrift &#8222;Opernwelt&#8221;.  Im Oktober erschienenen Jahrbuch 2011 mit der wohl wichtigsten deutschlandweiten Kritikerumfrage f&#252;r das Musiktheater erhielt das Anhaltische Theater Dessau insgesamt 9 Nominierungen und schnitt damit hervorragend ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In der Kategorie Wiederentdeckung wird Generalintendant Andr&#233; B&#252;ckers Inszenierung genannt, der mit Weills &#8222;Der Protagonist&#8220; beim Kurt Weill Fest erstaunliche Parallelen zu Leoncavallos &#8222;Bajazzo&#8220; entdeckt. Gleich zweimal nominiert wird Generalmusikdirektor Antony Hermus, der in weniger als drei Jahren aus der Anhaltischen Philharmonie Dessau ein schlagkr&#228;ftiges Orchester geformt hat und als Dirigent genannt wird f&#252;r seine grandiose Aufbauleistung am Anhaltischen Theater. Das Theater erhielt eine Nominierung als &#8222;bestes Opernhaus des Jahres&#8220;. Benannt wird ausdr&#252;cklich auch der Chor des Anhaltischen Theaters unter der Leitung von Helmut Sonne. &#220;ber individuelle Nominierungen als &#8222;S&#228;nger des Jahres&#8220; bzw. &#8222;Nachwuchss&#228;nger des Jahres&#8220; k&#246;nnen sich Pavel Shmulevich als Dossifei in &#8222;Chowanschtschina&#8220; und die Mezzosopranistin Ulrike Meyer als Dorabella in &#8222;Cos&#236; fan tutte&#8220; freuen. Weitere Nennungen erhielten Andrea Moses mit Mussorgskys &#8222;Chowanschtschina&#8220; sowie die vereinigten Ch&#246;re von Weimar und Dessau ebenfalls in der Inszenierung &#8222;Chowanschtschina&#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die gro&#223;e und klanggewaltige Choroper &#8220;Chowanschtschina&#8221; unter Mitwirkung der Opernch&#246;re von Weimar und Dessau ist in Dessau nur noch zwei Mal zu erleben, bevor die Inszenierung an das Deutsche Nationaltheater Weimar geht (Vorstellungen am: 30. Oktober und am 27. November jeweils um 16 Uhr, Anhaltisches Theater/Gro&#223;es Haus). &#8220;Chowanschtschina&#8221; ist eine Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar, unterst&#252;tzt durch die Staatsoper Stuttgart. Die Oper steckt voller musikalischer und szenischer &#220;berraschungen und ist mit hauseigenen Solisten und G&#228;sten des Nationaltheaters Weimar besetzt. &#8222;Chowanschtschina&#8220; verkn&#252;pft historische Ereignisse aus der Geschichte Russlands mit einer hochdramatischen Liebesgeschichte. Die Anhaltische Philharmonie musiziert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Antony Hermus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 13:49:53 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1070</link>
    </item>
    <item>
      <title>Alexander Hauer, Der Opernfreund</title>
      <description>&lt;p&gt;Alexander Hauer, Der Opernfreund, 30.09.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Die Spirale der Gewalt&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Christian von G&#246;tz l&#228;sst keinen Zweifel daran. Gewalt ist keinesfalls die L&#246;sung, sie f&#252;hrt immer zu Leid und Elend. Wie Bernstein Shakespeares &#8222;Romeo und Julia&#8220; in die Realit&#228;t der 50er der USA holte, so begeht er den Kunstgriff, die West Side Story in die Aktualit&#228;t der Jetztzeit zu verlegen. Ob sie dann noch in New York, zwischen &#8222;alteingesessenen&#8220; Amerikanern und Einwanderern aus Puerto Rico angesiedelt ist, spielt bei ihm keine Rolle. Das B&#252;hnenbild Britta Bremers und die Kost&#252;me Katja Schr&#246;pfers geben auch keinen Anhalt daf&#252;r. Also, ein hochaktuelles St&#252;ck, das in irgendeiner Gro&#223;stadt spielt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zwei Gangs liegen im Clinch. Die einen tragen gelb rot, die anderen rot blau. Sie nennen sich Sharks und Jets, und sie sind gewaltbereit. Die Erwachsenen, die Eltern, die Lehrer und auch die Obrigkeit haben ihren Einfluss verloren. Einzig der Betreiber eines Jugendtreffs, Doc, hat noch einen kleinen Einfluss auf die Jets. Das Leben der Sharks wird bestimmt durch althergebrachte Rituale und religi&#246;sen Vorschriften. Auch hier verl&#228;sst von G&#246;tz die alte Ebene des mittelamerikanischen Katholizismus, er l&#228;sst es offen welche Religion die Sharks und die Jets haben. Es reicht, dass sie &#8222;anders&#8220; sind, Vorurteile sind die Grundlage des Hasses, und der wird immer wieder frisch angestachelt. Bei einem, von der Sozialarbeiterin  Glad Hand, organisiertem Tanzabend verlieben sich die Schwester des Sharksanf&#252;hrers Bernardo, Maria, in den beinahe Ex-Jet Tony. Es kommt zum Eklat, aber die Liebe findet immer Wege und M&#246;glichkeiten, auch wenn sie dabei in den Untergang f&#252;hrt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von G&#246;tz erz&#228;hlt die Geschichte in der R&#252;ckblende, das Ende nimmt er vorweg. Ein M&#228;dchen liegt auf einer Matratze in einer sch&#228;bigen Wohnung, der Fernseher l&#228;uft und verk&#252;ndet die Neuerungen von Pr&#228;sident Obama in der Vereinigten Staaten. Sie ist tot und ihr Blut und Gehirn haben sich an den W&#228;nden verteilt. Krasse, starke Bilder gleich zu Beginn, und die Brutalit&#228;ten nehmen kein Ende. Schon in der Ouvert&#252;re findet ein Kampf statt. Ein harter fight mit Stahlstangen, grandiose Kampfchoreographie von Klaus Figge, findet sein Ende in der &#8222;vern&#252;nftigen&#8220; L&#246;sung, die territorialen Anspr&#252;che mit einem Zweikampf zu regeln. Die Besten sollen gegeneinander antreten. Der Kampf findet statt und der Anf&#252;hrer der Jets, Riff, wird von Bernardo get&#246;tet. Im Affekt r&#228;cht Tony den Tod seines besten Freundes.
Nach dem Kampf treffen sich Tony und Maria wieder. Ihre Liebe siegt &#252;ber die Trauer um ihren Bruder Bernardo. Anita, die Verlobte Bernardos ist entsetzt dar&#252;ber, dass Maria Tony immer noch liebt, dennoch l&#228;sst sie erweichen, Tony vor Marias Verlobten Chino zu warnen. Bevor die ihre Warnung &#252;bermitteln kann wird sie von Action unter dem Jubel und Anfeuerungen der Jets vergewaltigt. In ihrer Dem&#252;tigung sagt sie, Chino h&#228;tte Maria erschossen. Das lockt Tony aus seinem Versteck, die Gangs treffen sich, doch bevor Chino seine Rache nehmen kann, wird er von Anita erschossen. Die verzweifelte Maria fl&#252;chtet nach Hause, Anita folgt ihr und reicht ihr den Revolver&#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bis auf den absolut pessimistischen Schluss, im Original finden die Gangs &#252;ber der Leiche Tonys einen Weg zur Ann&#228;herung, einen Weg raus aus der Gewalt, erz&#228;hlt Christian von G&#246;tz die Geschichte 1:1. Aber was macht dann die Dessauer Inszenierung so besonders? Da w&#228;re als erstes das B&#252;hnenbild. Die gr&#246;&#223;te Drehb&#252;hne Deutschlands wird von Britta Bremer geschickt bebildert. St&#228;ndig in Bewegung erm&#246;glicht sie den raschen Wandel der Spielorte. In der Traumsequenz wird durch aufwendige Ver&#228;nderungen, hier mal ein Lob an die Technik, die absolut lautlos, schnell und unsichtbar umbauten, ein Horrorszenario erm&#246;glicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da w&#228;ren dann auch noch die Kost&#252;me von Katja Schr&#246;pfer. Die vier Erwachsenen tragen stimmige Klamotten und Uniformen, auch ihnen ist anzusehen, welche Geschichte sie hinter sich haben, und welche noch vor sich. Auch die Erwachsenen schaffen es nicht aus ihrem Milieu zu l&#246;sen, sie haben nur ihre Jugend &#252;berlebt, egal ob sie Kneipenwirt, Sozialarbeiterin oder Polizisten sind, ihr Ende ist leicht zu erahnen. Die Jugendlichen definieren sich &#252;ber ihre Tattoos und ihre Farben, dabei vermeidet Schr&#246;pfer geschickt die g&#228;ngige Streetwear, sondern gibt den Kids M&#246;glichkeiten sich schick zu machen, in der Uniformit&#228;t so etwas wie Individualismus zu entwickeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da ist auch die Regie von Christian von G&#246;tz. Er verteilt keine Sympathien, er l&#228;sst den Zuschauer als neutralen Beobachter au&#223;en vor.  Er zeigt die Geschichte auf, ohne sie zu bewerten. Auch die choreographierten T&#228;nze von Carlos Matos tragen zur Bedeutung der Inszenierung bei.
Aber die geschlossene Ensembleleistung, Darsteller und die brillant stimmig gef&#252;hrte Anhaltische Philharmonie unter Daniel Carlberg, tragen die Hauptverantwortung f&#252;r die Unvergesslichkeit dieses Abends.
Daniel Carlberg nimmt sich der Partitur Bernstein derma&#223;en respektlos an, dass alle mir bekannten Aufnahmen der West Side Story wie ein m&#252;der Tanztee klingen. Kraftvoll, mit einem mitrei&#223;endem Drive, jagt er kompromisslos durch das Werk. Exakt gespielte Bl&#228;sers&#228;tze liegen auf einem Klangteppich, gekn&#252;pft von einem Weltklasse-Orchester. Flirrende Streicher behaupten sich, wilde Schlagwerke geben den Takt vor und rei&#223;en alles in einen Strudel.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die 36(!) Solisten setzen sich aus dem Schauspielensemble, dem Chor, dem Ballett und aus Operns&#228;ngern zusammen. Allen voran Tony und Maria, David Ameln singt diesen jungen Menschen mit zu Herzen gehender Intensit&#228;t, Cornelia Marschall ist ihm in Ausdruck und Exaktheit ebenb&#252;rtig. Zusammen glaubt man, sie k&#246;nnten die Welt aus den Angeln heben, ihre Liebesszenen haben so nichts gek&#252;nsteltes, eine schlichte Nat&#252;rlichkeit, die beide verbindet. Da ist Riff, Mattew Bindley, sonst Trainingsleiter des Balletts, der hier &#252;berzeugend den jungen Hei&#223;sporn gibt und wie ein Gro&#223;er singt. Sein gegen&#252;ber Juan Pablo Lastras-Sanchez, Bernardo, kommt ebenfalls vom Ballett, Chino, Alexander Dubnov, singt sonst im Chor. Das Schauspielensemble tanzt und singt, Mitglieder des Chores tanzen genau wie die Damen und Herren aus dem Opernensemble. Und alle sprechen ihren Text klar und deutlich. Wenn man nun einige nennt, tut an vielen anderen unrecht, dennoch will und muss ich mich beschr&#228;nken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da ist Joe Managhan, ein hyperaktiver Baby John, stets an der Grenze vom Umfallen, da Patrick Rupar, ein Action, der den Namen verdient, da ist Karen Helbig, einziger Gast im Ensemble, aber schon seit Kindestagen mit dem Dessauer Theater verbunden, ihre Anita, die von verliebtem &#220;berschwang bis hin zu eiskalter Rache changiert, ist eine un&#252;bertroffene Darstellung menschlichen Leids, da ist Consuelo, Anne Weinkauf vom Chor, ihr &#8222;Somewhere&#8220; braucht sich vor keiner der gro&#223;en Interpretinnen zu verstecken, Karl Thiele, ein zum F&#252;rchten korrupter, rassistischer Polizeioffizier. Christel Ortmanns Glad Hand, eine &#252;berfr&#246;hliche Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs und Gerald Fiedler, ein Doc, der am Leben zerbricht. Wie gesagt, nur einige, aber es war eine Ensembleleistung, die l&#228;ssig jeden Vergleich mit den gro&#223;en Theatern im Westend oder am Broadway standh&#228;lt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Inszenierung ist f&#252;r das Theater Dessau nach seinen Erfolgen in der Oper ein weiterer Markpunkt an dem sich andere Theater messen lassen m&#252;ssen. Aufgrund dieser Leistung m&#252;ssten wohl alle Diskussionen &#252;ber Etatk&#252;rzungen bei den Tr&#228;gern vom Tisch gefallen sein, und wenn doch, meine Damen und Herren Politiker, gehen sie hin und schauen sie sich diese West Side Story an. Danach werden Sie meiner Meinung sein.
Die sch&#246;nen Bilder verdanken wir Claudia Heysel&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 10:43:00 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1069</link>
    </item>
    <item>
      <title>Matthias Schmidt, nachtkritik,</title>
      <description>&lt;p&gt;Matthias Schmidt, nachtkritik, 15.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Hamlet &#8211; Niklas Ritter probt in Dessau den Abstand zu Shakespeare&lt;/h2&gt;

&lt;h1&gt;Singen und springen durch das zerbr&#246;selnde D&#228;nemark&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Die gute Nachricht: In diesem "Hamlet" wird so ziemlich alles geboten, wof&#252;r man das Theater lieben kann: Leidenschaft und Leichtigkeit, Ernst und Ironie, wunderbare Livemusik und packende Kampfszenen, texttreuer Shakespeare (in der lebhaften &#220;bersetzung von Angela Schanelec und J&#252;rgen Gosch) und humorvolle Ausbr&#252;che daraus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zun&#228;chst ist es also eine Freude, diesem Ensemble zuzuschauen. Das n&#228;mlich hat wirklich Lust drauf, "Hamlet" zu spielen, und weil wir dieses St&#252;ck so gut wie keines sonst kennen, auch mit dem "Hamlet" zu spielen. Regisseur Niklas Ritter l&#228;sst seiner Liebe zu assoziativen Ausbr&#252;chen freien Lauf, und so sehen wir Stummfilmszenen zu Klaviermusik von Jan Kersjes (als komische Doppelfigur Rosencrantz-Guildenstern ein echtes Highlight des Abends), erleben einen Gesangswettstreit am K&#246;nigshof, den Horatio mit einem "O sole mio" gewinnt und vieles mehr.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Abgezocktes Girlie trifft scheiternden Hoffnungstr&#228;ger&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ritter und sein B&#252;hnenbildner Bernd Schneider schaffen es zudem, man mag das banal finden, die gro&#223;e Dessauer B&#252;hne mit ihrer geradezu riesigen B&#252;hnen&#246;ffnung auszuf&#252;llen. Bis weit auf die Hinterb&#252;hne wird gespielt, wobei die Schauspieler in raffiniert angelegten Gr&#228;ben wahlweise verschwinden oder auftauchen oder aus diesen per Trampolin zur&#252;ck nach oben katapultiert werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie springen und singen durch das zerbr&#246;selnde D&#228;nemark, dass es nur so eine Art hat. Julian Mehne ist ein Hamlet, der genau wei&#223;, dass er eine tragische Figur ist. Exakt spielt er auf diesem Grat, zwischen die Zeiten geworfen, und gro&#223;artig inszeniert er sich als scheiternder Hoffnungstr&#228;ger. Ebenso Katja Sieder als Ophelia: Sie ist mehr abgezocktes Girlie als Unschuld vom Lande. Ihr Kreischen ist vor allem Mittel zum Zweck, was ihren Selbstmord &#252;berraschender wirken l&#228;sst, als es das St&#252;ck vorgibt. Es ist der ganz normale Wahnsinn, den sie spielen, weil sie wissen, dass sie seltsame Gestalten in seltsam klischeehaften Konflikten spielen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Pathos, Patina, Pause&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Im Totenlied auf Ophelia, Brechts "Vom ertrunkenen M&#228;dchen", erreicht der Abend seinen poetischsten Moment. Mit Didgeridoo und Klavier und seinem Gesang gibt Jans Kersjes dieser Inszenierung hier etwas, was ihr Charakter und ihre Qualit&#228;t h&#228;tte sein k&#246;nnen. Allein, Momente wie dieser sind zu kurz, ihr Umfeld ist zu unstet. Vor allem, weil immer wieder auch lang und breit "Shakespeare pur" gespielt wird, mit all dem schweren Pathos und der Patina, die kurz zuvor noch so spielerisch vergessen gemacht wurde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und so ist die gute Nachricht schlie&#223;lich eine schlechte: Denn die Stilmittel der Inszenierung finden in den knapp zwei Stunden bis zur Pause nicht recht zueinander. Die Ansprechhaltungen wechseln atemberaubend oft. Man f&#252;hlt sich gelegentlich, als w&#228;re man beim Zappen erwischt worden: Ophelia beim Lapdance f&#252;r Hamlet. Comedy mit Hamlet Junior und Senior ("Du rauchst?"&#8211; "Jetzt kann ich's dir ja sagen!"). Comic-Sprechblasentexte &#224; la "Platsch" neben "Sein oder Nichtsein"&#8211; RTL2 trifft arte.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Und dann sind pl&#246;tzlich alle tot&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Nach einer der st&#228;rksten Szenen des Abend, dem Totenlied auf Ophelia, ist Pause. In der knappen halben Stunde, die ihr dann noch folgt, tr&#228;gt Niklas Ritter seine Inszenierung f&#246;rmlich zu Grabe. Pl&#246;tzlich wird gespielt, als wolle man diesen "Hamlet" auch als Weihnachtsm&#228;rchen f&#252;r die Kinderg&#228;rten der Region einsetzen. Die Leichenw&#228;sche in anhaltischer Mundart sorgt f&#252;r Privatradio-Heiterkeit mit einem Schu&#223; &#214;dipuskomplex, denn Totengr&#228;ber 2 (Sohn, leicht debil) bittet Nummer 1 (Mutter) darum, dass er auch mal "die Mitte" machen darf. "Wenn ich tot bin, darfst du meine Mitte machen", antwortet die Mutter. Das will er nicht, was haben wir gelacht!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Darauf f&#228;hrt ein s&#228;chselnder Priester mit der toten Ophelia hinab ins Erdreich, und fortan wird gefochten, was das Zeug h&#228;lt. Lange Kampfszenen, garniert mit weiterem Klamauk, und dann sind pl&#246;tzlich alle tot. Das Ende &#8211; ein weiterer Lacher: Fortinbras entsteigt einer von Anfang an am B&#252;hnenrand stehenden R&#252;stung. Ha, von wegen Schweigen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mal ganz im Ernst, was sollte diese wirre halbe Stunde? Die Pause legitimieren, die nicht ganz billigen, lauwarmen Schnitzel im SB-Restaurant?&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Sat, 15 Oct 2011 13:21:50 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1068</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 13.10.2011Wiederaufnahme</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 13.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Wiederaufnahme &#8222;Die wunderliche K&#246;nigin Rosalinde von Von&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;M&#228;rchen und Geschichten aus aller Welt und eine spannende Wanderung&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, 22. Oktober um 16.30 und um 18.30 Uhr residiert K&#246;nigin Rosalinde von Von im Jagdschloss Haideburg und liest dort M&#228;rchen und Geschichten aus aller Welt f&#252;r Kinder ab 6 Jahren. Obendrein erwartet sie im Anschluss kleine und gro&#223;e Begleiter zu einer spannenden Wanderung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vielen Kindern aus Dessau-Ro&#223;lau ist die leicht zerstreute K&#246;nigin Rosalinde von Von (Eva Marianne Berger) mittlerweile wohl bekannt. Aufgrund eines klitzekleinen Orientierungsproblems hatte sie sich im vergangenen Jahr auf dem Weg zu ihrem Schloss verlaufen und konnte sich partout nicht daran erinnern, aus welchem M&#228;rchen sie stammt. Deshalb hatte sie sich im Anhaltischen Theater ein standesgem&#228;&#223;es Ersatz-zu-Hause eingerichtet und immer wieder Geschichten und M&#228;rchen aus aller Welt gelesen, um mit Hilfe der Kinder heraus zu finden, wo ihr Schloss steht! Schlie&#223;lich war es aber die Macht der Liebe, durch die Rosalinde nicht nur ihr Ged&#228;chtnis, sondern auch ihr neues Heim gefunden hat. Nun lebt sie mit Prinz Leonhardt III. im wundersch&#246;nen Schloss hinter den hohen Bergen am weiten Meer!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch ihre Sehnsucht nach Dessau ist gro&#223;! Und so hat Rosalinde beschlossen, erneut das Jagdschloss Haideburg zu besuchen, um dort ihrer Lieblingsbesch&#228;ftigung nachzugehen: dem Vorlesen von M&#228;rchen und Geschichten aus aller Welt. Und weil Rosalinde f&#252;r jeden Nervenkitzel zu haben ist, begibt sie sich anschlie&#223;end mit ihrem jungen Publikum auf eine spannende Wanderung durch die Dunkelheit mit allerhand &#220;berraschungen. Denn eines ist klar: Der Wald rund um das Jagdschloss Haideburg birgt viele Geheimnisse...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit dieser Veranstaltung setzen das Anhaltisches Theater und das Betreuungsforstamt Dessau ihre Kooperation fort. Aufgrund der gro&#223;en Nachfrage und guten Resonanz im Herbst 2010 gibt es nun wieder die einmalige Gelegenheit zu einer Lesung mit anschlie&#223;ender Nachtwanderung, w&#228;hrend der die Kinder vom F&#246;rster auch viel Wissenswertes &#252;ber die &#8222;Tiere der Nacht&#8220; erfahren. F&#252;r die erwachsenen Begleitpersonen wird parallel eine &#8222;F&#246;rsterwanderung&#8220; mit Revierf&#246;rster Helmut Behrendt angeboten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Anschluss an die Wanderungen besteht die M&#246;glichkeit den Nachmittag/Abend am Lagerfeuer ausklingen zu lassen und gegen ein geringes Entgelt W&#252;rstchen und Stockbrot zu grillen. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Bitte Taschenlampen mitbringen und wetterfestes Schuhwerk und Kleidung tragen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aufgrund der beschr&#228;nkten Platzkapazit&#228;t sind die Eintrittskarten nur im Vorverkauf erh&#228;ltlich. Es gibt keine Abendkasse. Die Anfahrt zur Haideburg ist derzeit nur &#252;ber den Heidebr&#252;ckenweg m&#246;glich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Eintritt betr&#228;gt 3,- Euro.
Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 13 Oct 2011 18:14:07 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1067</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 13.10.2011Premiere</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 13.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Premiere &#8222;Der Schimmelreiter&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Ein Puppenschauspiel von Karin Eppler nach Theodor Storm&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Freitag, 28. Oktober um 19.30 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater zur ersten Puppentheaterpremiere dieser Spielzeit ins Alte Theater nach Dessau ein und zeigt &#8222;Der Schimmelreiter&#8220; in der Regie von Karin Eppler nach Theodor Storm.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hauke Haien hat schon seit seiner Kindheit einen gro&#223;en Plan &#8211; er will einen neuen Deich am Nordseeufer seiner Heimat bauen. Denn Hauke ist sich sicher: der alte Deich kann die Bewohner nicht vor der Flut sch&#252;tzen. Also geht er in die Lehre beim Deichgrafen und nachdem dieser stirbt, heiratet er dessen Tochter Elke und wird sein Nachfolger. Endlich kann er nun seinen Traum verwirklichen und den Hauke-Haien-Deich bauen. Doch die Bewohner der Gegend wollen den Nutzen des neuen Deiches nicht verstehen und bald gibt es Ger&#252;chte um Hauke und seinen Schimmel und merkw&#252;rdige Dinge passieren an der K&#252;ste der st&#252;rmischen Nordsee...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Geschichte von Hauke Haien ist das spannende Portr&#228;t eines Mannes mit einer gro&#223;en Vision, der wider alle Zweifel  f&#252;r seine &#220;berzeugung k&#228;mpft und am Ende alles verliert. Neben Hauke Haien spielt die Natur die zweite Hauptrolle in der ber&#252;hmten Novelle. Theodor Storm beschreibt die Mystik der nordfriesischen Landschaft in all ihrer Besonderheit und  Wunderlichkeit. In der Regie von Karin Eppler kommt mit den Mitteln des Puppentheaters &#8222;Der Schimmelreiter&#8220; nun ebenso besonders auf die B&#252;hne &#8211; als geheimnisvolles Theatererlebnis f&#252;r Kinder ab 12 Jahren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karin Eppler begann ihre Arbeit am Theater am KJT in T&#252;bingen. Seit 2001 arbeitet sie als freie Regisseurin und Autorin f&#252;r verschiedene deutschsprachige B&#252;hnen (T&#252;bingen, Linz, Bregenz, Konstanz, N&#252;rnberg). Viele ihrer Inszenierungen waren im deutschsprachigen Raum bereits auf unterschiedlichen Theaterfestivals zu sehen. Mit der Inszenierung "Moby Dick" von Erik Sch&#228;ffler (Theater Pf&#252;tze N&#252;rnberg) gewann sie 2008 den Bayrischen Theaterpreis in der Kategorie Jugendtheater. F&#252;r ihre Dramatisierung und Inszenierung des Kinderbuchs "Ellis Biest" von Martin Karau (Comedia K&#246;ln) erhielt sie den K&#246;lner Theaterpreis 2010.
2009 entstand am Anhaltischen Theater in Dessau unter ihrer Regie &#8222;Die Wanze&#8220; von Paul Shipton.&lt;/p&gt;





&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 13 Oct 2011 17:02:49 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1066</link>
    </item>
    <item>
      <title>A. Katte, Super Sonntag, 13.10.2011Hurra</title>
      <description>&lt;p&gt;A. Katte, Super Sonntag, 13.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Hurra, wir werden Stars&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Jetzt kommen die Kleinen auf die gro&#223;e B&#252;hne!&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Was die Gro&#223;en k&#246;nnen, das k&#246;nnen die Kleinen schon lange! Warum sollen nicht auch mal Kinder sich an einem Tag im Theater treffen, ein Musikst&#252;ck gemeinsam einstudieren und es abends auf der gro&#223;en B&#252;hne zusammen mit der Anhaltischen Philharmonie ihren Eltern, Verwandten und G&#228;sten pr&#228;sentieren? Das Kinder-Scratch-Konzert am 29. Oktober, um 18 Uhr wird den Beweis antreten, dass das m&#246;glich ist. Anders als bei den Gro&#223;en bereiten sich nahezu 300 Kinder aus Dessau-Ro&#223;laus Grundschulen jedoch schon seit einigen Wochen mit Unterst&#252;tzung ihrer Musiklehrer und Theaterkorrepetitor Stefan Neubert auf dieses Konzert vor. Bei den Proben in der Evangelischen Grundschule Dessau durften Pressevertreter in dieser Woche lauschen. Mit einer jahrgangs&#252;bergreifenden Lerngruppe aus Dritt- und Viertkl&#228;sslern probte Stefan Neubert am Keyboard mit tatkr&#228;ftiger Unterst&#252;tzung von Musiklehrer Ingo Wagner und Theaterp&#228;dagoin Imme Heiligendorff die Wirkung von lauten und leisen Stimmen und deren Ausdruckskraft. Die jungen S&#228;ngerinnen und S&#228;nger waren zun&#228;chst noch verhalten, aber dann mit zunehmender Leidenschaft und Einsatz dabei. Mit viel Neugier und Mut machen sie sich am 29. Oktober schlie&#223;lich ins Theater auf, den daf&#252;r eigens komponierten &#8222;Shakespeare-Swing&#8220; von Bernd Wilden aufzuf&#252;hren. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Generalmusikdirektor (GMD) Antony Hermus wird der Tag des Konzerts ein spannendes, einmaliges Erlebnis voller Rhythmus, Geraune, Spa&#223;, Improvisation und klangvoller Musik werden. &#8222;Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist ...&#8220;, hei&#223;t es bei Shakespeare. Spielen wir also weiter fort und fort!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter gibt es unter Tel. 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen.&lt;/p&gt;
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      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 13 Oct 2011 14:05:19 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1065</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Ilka Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 12.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Der w&#252;tende junge Mann aus D&#228;nemark&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Gegen D&#228;nemarks K&#252;hle hilft der gef&#252;tterte Ledermantel. Lange freilich wird der junge Mann den Pelz nicht tragen. Er ist hitzig, er hat Wut, er hei&#223;t Hamlet. Der D&#228;nenprinz z&#252;rnt und zaudert, zagt und zetert ab Freitag auf der B&#252;hne des Anhaltischen Theaters. Mit dem Klassiker von William Shakespeare stellt sich Niklas Ritter, seit dieser Spielzeit leitender Regisseur im Schauspiel, dem Publikum mit einer Produktion im Gro&#223;en Haus vor. Seine Handschrift mag mancher indes schon von "Carmen Kittel" aus dem Alten Theater kennen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Als Hamlet neu an einem Haus zu starten, ist unglaublich", findet Julian Mehne. Das Publikum k&#246;nne einen Schauspieler in dieser Rolle bestens kennen lernen, den Kollegen m&#252;sse er freilich noch beweisen, warum die Wahl auf ihn, den Neuen, fiel. Dass Mehne und Ritter sich sehr lange kennen, d&#252;rfte da wohl eine Rolle gespielt haben: beide besuchten schon gemeinsam eine Grundschule in Berlin. "Wir haben uns langsam aneinander rangearbeitet", beschreibt es Julian Mehne, der mit Ritter, als dieser noch in Leipzig studierte, einen Kurzfilm drehte und 2004 erstmals in der Konstellation Regisseur / Schauspieler bei einer freien Produktion mit ihm arbeitete. "Und nun fragte er mich, ob ich ihn in diese wunderbare Maschinerie Stadttheater begleiten m&#246;chte." Julian Mehne wollte und gibt am Freitag sein Hamlet-Rollendeb&#252;t, nachdem er viele Jahre frei arbeitete und u.a. am Staatstheater Mainz, Nationaltheater Mannheim, Bremer Theater, Schauspielhaus Bochum und Theater Bielefeld spielte. Von 2003 bis 2006 war Julian Mehne Ensemblemitglied am Maxim Gorki Theater Berlin.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Mein Hamlet ist ein w&#252;tender junger Mann, wahrscheinlich auch ein verunsicherter, einer, der nach Haltung sucht und das mit Gewalt, der sich selbst und seine Umwelt nicht schont, der ehrliche Menschen sehen will, diese aber nicht findet", beschreibt Mehne seine Rolle in der Trag&#246;die. Er erz&#228;hlt von der sehr direkten &#220;bersetzung des englischen Originals, die gro&#223;en Monologe seien gestrichen, "Sein oder Nichtsein" freilich m&#252;sse niemand vermissen. "Aber alles andere Klugschei&#223;en bremst einen ja auch aus, das ist ein einziges sprachliches Gewitter", so der Schauspieler. Vom Text verstehe man heute l&#228;ngst nicht mehr alles. Die Reduzierung, das Streichen des Ballasts, habe zu einer Konzentration gef&#252;hrt, die Mehne sch&#228;tzt und die im finalen Kampf mit Laertes endet. "Ich hatte einen echten Ritzer, das sah toll aus", lacht Mehne. "Hamlet ohne blaue Flecken, dann h&#228;tte ich was falsch gemacht", findet er. Ganz ohne Blessuren wird er wohl in "Pension Sch&#246;ller" auskommen, keine Trag&#246;die sondern ein Lustspiel mit Premiere Anfang Dezember und viel Platz f&#252;r Mehnes komische Seite.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 12 Oct 2011 21:14:07 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1064</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 12.10.2011Trash</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 12.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Trash am Montag: [Episode XII] Jess Franco: ILSA &#8211; THE WICKED WARDEN&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Cineastische Leckerbissen mit Pit Rutten &amp;amp; Serge Pocken&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;In der XII. Ausgabe von &#8222;Trash am Montag&#8220;, am 17. Oktober um 20:30 Uhr im KIEZ Kino Dessau, widmen sich die Kritiker Rutten und Pocken Jess Francos &#8222;ILSA &#8211; THE WICKED WARDEN&#8220;.
Wir alle erinnern uns an den Aufschrei, als G&#252;nter Grass, unser &#8222;schlechtes Gewissen" (Joachim Fest) seit nunmehr 60 Jahren, in seinem 2006 erschienenen Buch &#8222;Beim H&#228;uten der Zwiebel&#8220; der Republik seine Vergangenheit in der Waffen-SS mit den Worten publik machte: &#8222;Offenbar haben keine Zweifel meine Kinderjahre getr&#252;bt. Vielmehr machte ich, leicht zu gewinnen, bei allem mit, was der Alltag, der sich aufregend als &#8222;Neue Zeit" ausgab, zu bieten hatte."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und auch Moralinsaure Rutten und Pocken sehen die Zeit gekommen, ihr Schweigen zu brechen, um anhand ihrer Oktoberliaison &#8222;ILSA &#8211; THE WICKED WARDEN&#8220; &#252;ber Schuldf&#228;higkeit und Verbrechen eines obrigkeitsh&#246;rigen Volkes zu diskutieren. Mit Jess Francos 1977 entstandenem Beitrag zur mehr als obskuren &#8222;Ilsa&#8220;-Reihe werden sie eine ach so typische Biografie im Nationalsozialismus in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen stellen: Als &#8222;Ilsa - She-wolf of the SS&#8220; (1975), &#8222;Ilsa - Harems Keeper of the Oil Sheiks&#8220; (1976) und &#8222;Ilsa - the Tigress&#8220; (1977) zu Stardom gekommen, hat Dyanne Thorne, die im &#220;brigen am 14. Oktober ihren 68. Geburtstag feierte, f&#252;r so ziemlich jeden Unrechtsstaat gearbeitet, der je politisch anders Motivierte verfolgen und vertilgen lie&#223;. In Francos Sicht der Dinge ist Ilsa, bewaffnet mit der ihr angeborenen Mordsoberweite und dem wohl angestrengtesten deutschen Akzent der Filmgeschichte, Leiterin der psychiatrischen Anstalt einer s&#252;damerikanischen Bananenrepublik, wo sie mit Spa&#223; bei der Sache und voller Leibesf&#252;lle vermeintlich sexuell gest&#246;rten Frauen k&#246;rperliche wie seelische Schmerzen zuf&#252;gt. Obwohl man ihren obligatorischen Tod am Ende jedes der vier Filme nicht gerade als &#8222;gl&#252;cklich" preisen mag, die Gerechtigkeit bislang also nur bis zur jeweils n&#228;chsten Fortsetzung triumphierte, bliebe spannend, wie Ilsa, neben der sich selbst Analphabetin und Oscargewinnerin Hanna Schmitz wie eine Kinderg&#228;rtnerin ausn&#228;hme, sich vor Gericht behaupten w&#252;rde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um nichts anderes soll es gehen am 17. Oktober, wenn Rutten und Pocken im Rahmen ihrer mittlerweile mit dem Kinoprogrammpreis Mitteldeutschland ausgezeichneten Monatsreihe &#8222;Trash am Montag&#8220; die Schulden ihrer Elterngeneration eintreiben und nebenher die Grundaussagen von Simone de Beauvoir einer l&#228;ngst &#252;berf&#228;lligen &#220;berpr&#252;fung unterziehen werden, die in ihrem Hauptwerk &#8222;Das andere Geschlecht" frauliche Sexualit&#228;t eben nicht nur auf die Ovarien reduziert sehen wollte - eine Feststellung, mit der Franco offensichtlich wenig anzufangen wusste.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Kooperation mit dem Kino im Kiez Dessau.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit: Thorsten K&#246;hler und Jan Kersjes&lt;br/&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets erhalten Sie an der Abendkasse im Kiez Kino, Vorbestellungen unter 0340 / 85 96 45 1. Weitere Informationen unter: www.kiez-kino.de&lt;/p&gt;
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      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 12 Oct 2011 18:59:45 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1063</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 12.10.2011Herbert</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 12.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Herbert Rosendorfer liest &#8222;Richard Wagner f&#252;r Fortgeschrittene&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zum RING DER BAUHAUSSTADT&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Sonntag, 23. Oktober um 19 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater zur Lesung von Herbert Rosendorfer ins Foyer des Alten Theaters ein. Die Veranstaltung ist Teil des umfangreichen Begleitprogramms zum Dessauer RING und wird unterst&#252;tzt durch den Richard-Wagner-Verband Dessau e.V. und den Freundeskreis des Dessauer Theaters.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Rosendorfer, Jurist, Romancier und Musikfan, n&#228;hert sich in seinem Buch &#8222;Richard Wagner f&#252;r Fortgeschrittene&#8220; dem Komponisten und der Musik auf dem Bayreuther &#8222;Gr&#252;nen H&#252;gel&#8220; mit frechem Blick. Er erz&#228;hlt von beschuhten und unbeschuhten Wagnerianern, einem schuldlos schuldigen Lebemann und allzu menschlichen G&#246;ttern. Keine falsche Ehrfurcht vor Bayreuth und seinen Anh&#228;ngern wird hier gepflegt, sondern Leben und Werk Wagners werden von Herbert Rosendorfer tiefgr&#252;ndig und am&#252;sant beleuchtet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf Basis historisch genau recherchierter Fakten nimmt sich der gro&#223;e Geschichtenerz&#228;hler Herbert Rosendorfer die Freiheit, Leben und Werk Richard Wagners mit pointierter Feder zu beschreiben. Themen wie Wagners rassistisch begr&#252;ndeter Antisemitismus und seine Wirkung auf die Nationalsozialisten werden ebenso wenig ausgeklammert wie der Lebemann Wagner, der seine Gagen schon genussvoll ausgab, bevor er sie erhalten hatte, und der nie aufh&#246;rte, sich f&#252;r weibliche Sch&#246;nheiten zu begeistern. Vom &#8222;Fliegenden Holl&#228;nder&#8220;, &#8222;Tannh&#228;user&#8220; und &#8222;Lohengrin&#8220; &#252;ber &#8222;Tristan und Isolde&#8220; und &#8222;Die Meistersinger&#8220; bis zum &#8222;Ring des Nibelungen&#8220; und Wagners letztem Werk &#8222;Parsifal&#8220; - besonders faszinierend ist Rosendorfers Auseinandersetzung mit den einzelnen Werken des gro&#223;en Komponisten, ihren &#252;bergeordneten Themen und seine dabei ganz und gar unwagnerianischen Fragestellungen. Nicht zuletzt werden auch die famili&#228;ren Ausw&#252;chse im Hause Wagner ebenso aufs Korn genommen wie die umstrittenen Neuinszenierungen. Herbert Rosendorfer hat ein Buch f&#252;r Kenner und Kritiker geschrieben, aber auch ein am&#252;santes und geistreiches Lesevergn&#252;gen f&#252;r weniger Wagner-kundige Leser, die den Herrscher und die Kl&#228;nge des &#8222;Festspielh&#252;gels&#8220; von einer anderen Warte kennen lernen wollen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Herbert Rosendorfer, geboren 1934 in Gries/Bozen, zog 1939 mit seinen Eltern nach M&#252;nchen. Nach dem Abitur studierte er ein Jahr an der Akademie der Bildenden K&#252;nste und wechselte dann zur Juristerei. Er war Assessor bei der Staatsanwaltschaft in Bayreuth, Staatsanwalt in M&#252;nchen und bis 1997 Richter am Oberlandesgericht in Naumburg. 1990 wurde er zum Professor f&#252;r bayerische Literaturgeschichte ernannt. Er ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren und wurde mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt, darunter der M&#252;nchner Literaturpreis (2005) sowie der internationale Buchpreis CORINE 2010 f&#252;r sein Lebenswerk.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 12. Mai 2012 wird am Anhaltischen Theater Dessau die Premiere der &#8222;G&#246;tterd&#228;mmerung&#8220; gefeiert und damit der Auftakt zum ersten gesamten Zyklus von Richard Wagners &#8222;Der Ring des
Nibelungen&#8220; seit einem halben Jahrhundert. Die Schirmherrschaft f&#252;r den RING DER BAUHAUSSTADT hat Ministerpr&#228;sident des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff &#252;bernommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eintritt: 7,- Euro&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weitere Informationen unter: www.der-ring-in-dessau.de&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
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      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 12 Oct 2011 13:50:35 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1062</link>
    </item>
    <item>
      <title>Andreas Hillger, Mitteldeutsche</title>
      <description>&lt;p&gt;Andreas Hillger, Mitteldeutsche Zeitung, 12.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Niklas Ritter ist neuer Schauspieldirektor&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Zugegeben, besonders originell ist die Frage nicht. Stellen muss man sie trotzdem: Warum Hamlet? Was kann man dieser tausendmal erz&#228;hlten, tausendfach geh&#246;rten Geschichte noch abgewinnen? Niklas Ritter ist um eine Antwort nicht verlegen: F&#252;r den neuen Schauspieldirektor des Anhaltischen Theaters Dessau ist Shakespeares Trag&#246;die schlicht "das beste St&#252;ck, das ich kenne".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Mischung der politischen und privaten Aspekte, die &#220;berzeichnung des Tragischen bis hin zur Komik haben es dem 1972 in Berlin geborenen Regisseur angetan. Und darum hat er sich das St&#252;ck f&#252;r seine Antrittsinszenierung gew&#228;hlt, die in dieser Woche Premiere hat - nachdem er sich bereits in der vergangenen Saison mit "Carmen Kittel" von Georg Seidel als Gast vorgestellt hatte. Auch bei Schleefs "Abschlussfeier" und der Oper "Chowanschtschina" war er bereits in Dessau pr&#228;sent - durch Videos, mit denen er die Inszenierungen von Armin Petras und Andrea Moses nachhaltig pr&#228;gte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass Niklas Ritters &#196;sthetik stark von filmischen Vorbildern gepr&#228;gt ist, sp&#252;rt man auch im Gespr&#228;ch &#252;ber seinen "Hamlet". So vergleicht er das Finale, in dem vergifteter Degen und Kelch so lange vertauscht werden, bis am Ende alle auf der Strecke bleiben, mit dem absurden Showdown in Quentin Tarantinos "Reservoir Dog". St&#228;ndig, so sagt er, seien ihm w&#228;hrend der Probenarbeit Filmsequenzen eingefallen, die sich mit Konstellationen der Shakespeare-Trag&#246;die vergleichen lie&#223;en - ein weiterer Beleg daf&#252;r, wie zeitlos und aktuell zugleich dieses Werk sei. Dass Ritter den Geist des Vaters aber nicht als schemenhaftes Video &#252;ber die Szene geistern l&#228;sst, sondern Hamlet mit einem echten Menschen konfrontiert, belegt die Ernsthaftigkeit seines Rollenwechsels.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den hat er in der Vergangenheit u. a. schon am Maxim-Gorki-Theater Berlin und am Hans-Otto-Theater Potsdam vollzogen - mit St&#252;cken wie "Westw&#228;rts" von Rolf Dieter Brinkmann oder "Enron" von Lucy Prebble, aber auch mit den Film-Bearbeitungen von Aki Kaurism&#228;kis "Der Mann ohne Vergangenheit" oder demn&#228;chst mit Ingmar Bergmans "Das Schlangenei".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Studiert hat Ritter allerdings weder Schauspiel- noch Filmregie, seiner Profession nach ist er Autor. Das Studium am Literaturinstitut in Leipzig sei ihm sp&#228;ter bei der einen wie der anderen T&#228;tigkeit zugute gekommen, sagt er - bei der Suche nach Figuren und Bildern, der Analyse der Geschichten und Strukturen. Und nun hilft sein Renommee als Video-K&#252;nstler, interessante Kollegen nach Dessau zu holen. Wenn man sich die erste von ihm geplante Saison anschaut, kann man tats&#228;chlich spannende Konstellationen und prominente Namen entdecken: Der selbst aus der Kultur-Nomenklatura stammende Lukas Langhoff wird sich in der Dramatisierung von Uwe Tellkamps Roman "Der Turm" mit der splendiden Isolation von DDR-Intellektuellen auseinander setzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Werner Eng, der in Dessau bereits als "Des Teufels General" &#252;berzeugte, soll seine Energie in die "Pension Sch&#246;ller" einbringen. Und Ritter selbst will im Alten Theater Horvaths "Kasimir und Karoline" als gro&#223;es Spektakel inszenieren - ein kraftvoller Auftritt, zu dem sich noch D&#252;rrenmatts "Besuch der Alten Dame", das Weihnachtsm&#228;rchen sowie kleinere Formate wie die legend&#228;re Reihe "Trash am Montag" und das neue Projekt "Wunschfilm" gesellen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Womit &#252;berredet man G&#228;ste wie Lukas Langhoff, der normalerweise in gr&#246;&#223;eren St&#228;dten wie Bonn oder Potsdam arbeitet, zu einer Gastregie in Dessau? "Zun&#228;chst einmal mit dem Ensemble", sagt Niklas Ritter. Auch Werner Eng freue sich sehr auf das Schauspiel-Team des Anhaltischen Theaters, das viele interessante Typen vereine. Und dann m&#252;sse man nat&#252;rlich auch mit dem eigenen "Mut zum Mut" punkten: Wenn man immer nur &#252;ber die engen Grenzen der Provinz jammere, k&#246;nne man schwerlich Andere begeistern. Dass sich dieses Selbstverst&#228;ndnis auch der langj&#228;hrigen Zusammenarbeit mit Armin Petras verdankt, mit dem er f&#252;r "Tristan (zu Heaven)" einst unweit von Dessau recherchierte, scheint ausgemacht. Ob es dieses St&#252;ck auch in Dessau geben wird? "Mal sehen", sagt Ritter.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Premiere von "Hamlet" am Anhaltischen Theater: Freitag, 19.30 Uhr&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 12 Oct 2011 10:46:49 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1061</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 11.10.2011ZU</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 11.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;ZU GAST: &#8222;Dornr&#246;schen&#8220; - Puppentheater nach den Br&#252;dern Grimm&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Ab Dienstag, 18. Oktober ist die Puppenb&#252;hne der B&#252;hnen der Stadt Gera mit der Inszenierung &#8222;Dornr&#246;schen&#8220; zu Gast im Alten Theater.
Aus einem aufklappbaren Bilderbuch quillt ein bekanntes M&#228;rchen ans Licht: Mal ist das Buch Schloss mit vielen G&#228;ngen und Wendeltreppen, mal ist es k&#246;nigliches Badezimmer, Schlossk&#252;che oder Speisesaal. Das Wunschkind Dornr&#246;schen bekommt die besten W&#252;nsche der Feen, doch leider hat man die 13. Fee vergessen. Die r&#228;cht sich mit einem Fluch, der nur durch die 12. Fee mit einem 100-j&#228;hrigen Schlaf gemildert werden kann. Aber zum Gl&#252;ck wissen wir ja: Erwecken wird das liebliche K&#246;nigskind Dornr&#246;schen ein Prinz...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das fantasievolle Klappbilderbuch und das B&#252;hnenbild schuf der renommierte Grafiker und Bilderbuchillustrator Franz Zauleck.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Vorstellungen am 18., 19. und 20. Oktober sind bereits ausverkauft. Tickets gibt es jedoch noch f&#252;r die Vorstellung am Sonntag, 23. Oktober um 15 Uhr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;... &#8222;Marcella von Jan schafft es, mit wenigen Requisiten aber ganz viel Witz und Liebe f&#252;rs Detail, ein bezauberndes Gesamtkunstwerk auf die kleine Theaterb&#252;hne zu bringen. Eine sehenswerte Interpretation eines M&#228;rchen-Klassikers.&#8220;... &#8211; so die Ostth&#252;ringer Zeitung, 20.09.2010&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Regie: Astrid Griesbach
B&#252;hne und Kost&#252;me: Franz Zauleck
Spiel: Marcella von Jan&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 11 Oct 2011 18:12:40 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1060</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 11.10.2011SchafMusiktheater</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 11.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Schaf&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Musiktheater f&#252;r Kinder von Sophie Kassies&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das Anhaltische Theater Dessau zeigt am Sonntag, 16. Oktober um 14.30 Uhr &#8222;Schaf&#8220;, eine zauberhafte Musiktheaterinszenierung f&#252;r Menschen ab 5 Jahren, auf der Studiob&#252;hne des Alten Theaters. Die Kinderoper von Sophie Kassies inszenierte Dirk Schmeding als eine aufregende und musikalische Suche nach einem Namen f&#252;r Schaf mit Schauspielern, S&#228;ngern und Musikern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese erz&#228;hlen mit Leichtigkeit und Humor von der Suche nach der eigenen Identit&#228;t, von der Sehnsucht, besonders sein zu wollen und doch dazuzugeh&#246;ren.
Die musikalischen Weggef&#228;hrten auf dieser Reise sind Georg Friedrich H&#228;ndel, Claudio Monteverdi, Henry Purcell und Antonio Vivaldi.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Solisten wirken mit: Cornelia Marschall (Sopran) und Anne Weinkauf (Mezzosopran), die als S&#228;ngerinnen mit ins Spiel einbezogen sind. Eva Marianne Berger spielt das &#8222;Schaf&#8220; und Patrick Rupar ist in der Rolle des Prinzen &#8222;Lorenzo&#8220; zu erleben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Tue, 11 Oct 2011 17:49:08 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1059</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 10.10.2011Saisonstart</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 10.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Saisonstart f&#252;r Poetry Slam&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Am Freitag, 14. Oktober um 20 Uhr wird die in der vergangenen Spielzeit erfolgreich gestartete Reihe Poetry Slam fortgesetzt. Diese bietet jungen Autoren und Dichtern die M&#246;glichkeit, ihre eigenen Werke jedes Genres einem Publikum vorzutragen. &#220;ber den Applaus des Publikums wird der Sieger des Abends gek&#252;rt.
Der Beatclub, der HALternativ e.V. und das Anhaltische Theater laden ins Foyer des Alten Theaters ein und pr&#228;sentieren gro&#223;artige Slamer aus &#214;sterreich, Spanien und Deutschland: Christian Bartel aus Bonn, den amtierenden &#214;sterreich-Meister Markus Koschuh, Peter Parkster aus N&#252;rnberg, Selma Montana aus Mallorca und Tobias Rauh aus Dortmund. Der wortgewaltige Abend wird umrahmt von fantastisch guter Musik des Singer und Songwriters Ove Thomsen aus Hamburg.
Einlass ist ab 19.30 Uhr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Anschluss findet im Alten Theater die Hamlet-Premierenfeier statt: Bar, Musik &amp;amp; Tanz &#8211; mit allen&#8230;f&#252;r alle!!!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen, der Abendkasse sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 18:35:52 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1058</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 7.10.2011Trinkhalle</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 7.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Trinkhalle 1: Hamlet in Dessau&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Abendmatinee zur Premiere des Schauspiels im Restaurant &amp;amp; Bar &#8222;Altes Theater&#8220;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, 8. Oktober um 20 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater erstmals zur &#8222;Trinkhalle&#8220; mit dem Titel &#8222;Hamlet in Dessau&#8220; in das Restaurant &amp;amp; Bar &#8222;Altes Theater&#8220; ein.
An der Mauerecke zur Kreuzung Sieben S&#228;ulen, direkt an der Dessauer Meisterhaussiedlung, wurde 1932 die Trinkhalle errichtet. Entwurf: Mies van der Rohe, Bauleitung: Eduard Ludwig. &#220;ber jenen wei&#223;en, aus der Mauer auskragenden Kiosk mit markantem Dach schrieb die "Anhalter Woche": &#8222;&#8230;Ein Bed&#252;rfnis f&#252;r eine solche Halle ist nat&#252;rlich nicht vorhanden ... Aber an dieser Erfrischungshalle (vis &#224; vis zu den Sieben S&#228;ulen) ist weder Preis noch der Bauherr das interessanteste. Weit fesselnder ist vielmehr wieder einmal die sogenannte &#8222;k&#252;nstlerische&#8220; Seite der Angelegenheit.&#8220;
Diese Trinkhalle existiert nicht mehr und wer wei&#223;, sie entsteht vielleicht an alter Stelle wieder und belebt das Areal um die &#8222;Sieben S&#228;ulen&#8220; wie einst in den drei&#223;iger Jahren. Bis dahin wollen  wir jedoch an das Prinzip jener Trinkhalle an einem anderen Ort erinnern und kombinieren aufs Neue  jene zwei Seiten, die die alte Trinkhalle wohl ausmachte, die k&#252;nstlerische und das nicht minder wichtige Bed&#252;rfnis nach einem k&#252;hlenden Getr&#228;nk.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bislang gab es an einem Sonntagmorgentermin im Foyer des Gro&#223;en Hauses eine morgendliche Einf&#252;hrung zur jeweils anstehenden Premiere im Schauspiel. Regisseure, Ausstatter, Dramaturgen berichteten &#252;ber ihre Konzepte, erz&#228;hlten Wissenswertes &#252;ber Inhalte, Absichten, Spielweisen; Schauspieler gaben Textproben, sangen, musizierten und machten dem Publikum Appetit auf die folgende Auff&#252;hrung. Das wird auch k&#252;nftig so sein, doch in Zukunft m&#246;chten die Produktionsteams und ihre Ensembles dem Publikum, neben einer m&#246;glichst sinnlichen Pr&#228;sentation, noch etwas mehr bieten. Von &#8222;Hamlet&#8220;, &#8222;Der Turm&#8220; bis zum &#8222;Besuch der alten Dame&#8220; l&#228;dt das Schauspiel in die neue Trinkhalle im j&#252;ngst er&#246;ffneten Restaurant &#8222;Altes Theater&#8220; zur abendlichen Matinee. Dort wird man nicht mehr nur alles k&#252;nstlerisch Wissenswerte rund um eine Auff&#252;hrung erfahren, sondern bei Bier, Kaffee, Wein, Stillem Wasser oder einem guten Essen, in bester Trinkhallentradition mit den jeweiligen K&#252;nstlern ins Gespr&#228;ch kommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Niklas Ritter, seit dieser Spielzeit Leitender Regisseur des Schauspiels, inszeniert diesen Shakespeare und wird gemeinsam mit dem Ausstatter Bernd Schneider, der Kost&#252;mbildnerin Ines Burisch und dem Hamlet-Ensemble, die am 14. Oktober zur Premiere kommende Auff&#252;hrung vorstellen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit: Niklas Ritter (Regisseur), Ines Burisch (Kost&#252;me), Bernd Schneider (B&#252;hne)
Am Klavier: Jan Kersjes | Moderation: Holger Kuhla&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eintritt ist frei.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Fri, 7 Oct 2011 13:59:03 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1057</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 6.10.2011Was</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 6.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Was die Gro&#223;en k&#246;nnen, das k&#246;nnen die Kleinen schon lange!&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Was die Gro&#223;en k&#246;nnen, das k&#246;nnen die Kleinen schon lange! Warum sollen nicht auch mal Kinder sich an einem Tag im Theater treffen, ein Musikst&#252;ck gemeinsam einstudieren und es abends auf der gro&#223;en B&#252;hne zusammen mit der Anhaltischen Philharmonie ihren Eltern, Verwandten und G&#228;sten pr&#228;sentieren?
Das Kinder-Scratch-Konzert am 29. Oktober um 18 Uhr wird den Beweis antreten, dass das m&#246;glich ist. Anders als bei den Gro&#223;en bereiten sich nahezu 300 Kinder aus Dessau-Ro&#223;laus Grundschulen jedoch schon seit einigen Wochen mit Unterst&#252;tzung ihrer Musiklehrer und Theaterkorrepetitor Stefan Neubert auf dieses Konzert vor. Mit viel Neugier und Mut machen sie sich am 29. Oktober schlie&#223;lich ins Theater auf, den daf&#252;r eigens komponierten &#8222;Shakespeare-Swing&#8220; von Bernd Wilden aufzuf&#252;hren. Unter der musikalischen Gesamtleitung von GMD Antony Hermus wird der Tag des Konzerts ein spannendes, einmaliges Erlebnis voller Rhythmus, Geraune, Spa&#223;, Improvisation und klangvoller Musik werden. &#8222;Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist ...&#8220;, hei&#223;t es bei Shakespeare. Spielen wir also weiter fort und fort!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 6 Oct 2011 17:56:19 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1056</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 6.10.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 6.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;staging the bauhaus II&#8220; / &#8222;play bauhaus &#8211; jam out&#8220; / &#8222;temptations&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;h2&gt;Gemeinsame Veranstaltungen der Stiftung Bauhaus Dessau und des Anhaltischen Theaters im Rahmen des Festivalkongresses &#8222;Vorstellungsverm&#246;gen II&#8220; zur Bauhaus-B&#252;hne Dessau&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Zum zweiten Mal laden das Anhaltische Theater und die Stiftung Bauhaus Dessau gemeinsam zum Festivalkongress zur Geschichte der legend&#228;ren Bauhausb&#252;hne ein. Unter dem Titel &#8222;Vorstellungsverm&#246;gen II&#8220; wird es vom 13. bis 15. Oktober im Bauhausgeb&#228;ude um den Einfluss der russischen Konstruktivisten auf Musik und Theater gehen.
Ankn&#252;pfend an den gro&#223;en Erfolg im vergangenen Jahr wird es auch diesmal wieder ein Konzert unter dem Motto &#8222;staging the bauhaus&#8220; geben. Dirigent Daniel Carlberg und die Anhaltische Philharmonie spielen am 13. Oktober um 20 Uhr u.a. die Originalmusik von Dmitri Schostakowitsch zum Stummfilm &#8222;Das neue Bayblon&#8220;. Au&#223;erdem werden drei kleine vokal-instrumentale Miniaturen von Alexander Mossolow und Igor Strawinsky zu h&#246;ren sein, bei denen Jagna Rotkiewicz als Solistin mitwirkt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Musik der russischen Avantgarde trifft im Bauhaus auf die Architektur einer Versuchsb&#252;hne. Die "Beziehungen von Licht, Raum, Fl&#228;che, Form, Bewegung, Ton, Mensch", mit denen sich einst Laszlo Moholy-Nagy besch&#228;ftigte, sollen an diesem Abend mit Licht-, Bild- und Stimmbewegungen neu in Szene gesetzt werden. F&#252;r das Gesamtkonzept zeichnet Dirigent Daniel Carlberg verantwortlich, der auch wieder moderierend durch den Abend f&#252;hren wird.
Eintritt:  17,50- / 13,50- Euro erm&#228;&#223;igt / 8,- Sch&#252;ler&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anhaltische Philharmonie Dessau
Gesamtkonzept und Dirigent: Daniel Carlberg | Solistin: Jagna Rotkiewicz, Sopran |
Sprecher: Eva Marianne Berger, Patrick Rupar | Szenografie: Torsten Blume
Dramaturgie: Holger Kuhla&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben dem au&#223;ergew&#246;hnlichen Konzert laden beide Institutionen am 14. Oktober um 20 Uhr zur Tanzperformance &#8222;play bauhaus &#8211; jam out&#8220; ebenfalls auf die Bauhausb&#252;hne ein. Die Performance bezieht sich vor allem auf die Bauhaust&#228;nze der 1920er Jahre und auf ihr Spiel mit dem Raum. Au&#223;erdem stellen die Akteure  an diesem Abend das Projekt &#8222;temptations&#8220; vor, bei dem es um k&#246;rperliche Energien und r&#228;umliche Bez&#252;ge geht.
Am 15. Oktober um 20 Uhr sind beide Tanzperformances, die auf historische Studien Oskar Schlemmers zur&#252;ckgehen, auf der Bauhaus-B&#252;hne zu sehen.
Eintritt:  10,- / 7,- Euro erm&#228;&#223;igt&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;play bauhaus &#8211; jam out&#8220;
Eine Produktion der Bauhausb&#252;hne, Stiftung Bauhaus Dessau von Torsten Blume (Szenografie, Regie) und Yun-Ju Chen (Tanz, Choreographie) / Sound: Shintaro Imai / Gef&#246;rdert durch: Chin-Lin Foundation for Culture and Arts, Cloudgate Dance Theatre Fund Taiwan&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#8222;temptations&#8220;
Eine Produktion des Ballettensembles des Anhaltischen Theaters Dessau / Konzept, Choreografie: Matthew Bindley und Juan Pablo Lastras-Sanchez / Ta&#776;nzer: Laura Costa Chaud, Charline Debons, Annelies Waller, Anna Jo, Joshua Swain / Musik: Phil Von&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen, der Abendkasse sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
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      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 6 Oct 2011 17:24:54 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1055</link>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung vom 6.10.2011</title>
      <description>&lt;p&gt;Pressemitteilung vom 6.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;&#8222;Blick hinter die Kulissen&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Theaterf&#252;hrung&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Sonntag, 9. Oktober um 10.30 Uhr l&#228;dt das Anhaltische Theater zu einer F&#252;hrung durch das Theater ein. An diesem Vormittag hat das Publikum die Gelegenheit, den Theaterbetrieb aus einem ganz anderen Blickwinkel zu erleben und auf den Pfaden, die sonst nur S&#228;nger, Musiker, T&#228;nzer und Schauspieler beschreiten zu wandeln.
Das Publikum erlebt eine spannende Reise durch eines der gr&#246;&#223;ten B&#252;hnenh&#228;user Europas, die Theatergeschichte und seine Geschichten und kann sich bei der Theaterf&#252;hrung hinter den Kulissen von der Faszination des Theaters anstecken lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen, der Abendkasse sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Thu, 6 Oct 2011 11:02:14 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1054</link>
    </item>
    <item>
      <title>Wolf- Dieter Kr&#246;ning, Bild Zeitung</title>
      <description>&lt;p&gt;Wolf- Dieter Kr&#246;ning, Bild Zeitung, 4.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;"West Side Story" in Dessau&lt;/h2&gt;

&lt;h1&gt;Weichgesp&#252;ltes Meisterwerk!&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Ach, es ist so s&#252;&#223; &amp;amp; bitter, so wild &amp;amp; traurig - und endet im Tod! West Side Story, ist - richtig inszeniert - nichts f&#252;r kleine Kinder. Und Regisseur Christian von G&#246;tz macht es richtig!&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Das ber&#252;hmte Musical am Anhaltischen Theater Dessau: ein Meisterwerk - schon das B&#252;hnenbild von Britta Bremer ist schlicht fantastisch.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Tony (David Ameln) und Maria (Cornelia Marschall) sind ein r&#252;hrendes Liebespaar - wie sie durch ihren Alptraum irrt, ist furios. Die S&#228;nger und T&#228;nzer, die K&#228;mpfe, die Einf&#228;lle - prima (auch wenn Latino-Girls nicht rothaarig sind). Der gro&#223;e Wurf somit? Ja, wenn die Anhaltische Philharmonie mitz&#246;ge! Alles klingt lieblich: Daniel Carlberg denkt, er dirigiere eine Art Operette - schwelgerisch zerdehnt er die genialen Bernstein-Songs, raubt ihnen die Sch&#228;rfe, Ruppigkeit, Tempo: Der Weichsp&#252;ler am Pult arbeitet gegen die Regie. Nur wenige haben`s gemerkt, Trampelapplaus! Fazit: die beste "West Side Story", die ich seit langem gesehen habe. Braucht nur mehr Druck auf der Pumpe.
N&#228;chste Vorstellung: 7. Oktober, 19.30 Uhr, Karte ab 13,50 Euro&lt;/p&gt;
</description>
      <author>Franziska Blech, presse@anhaltisches-theater.de</author>
      <pubDate>Wed, 5 Oct 2011 11:49:53 +0100</pubDate>
      <link>http://lockbuch-dessau.de/1053</link>
    </item>
    <item>
      <title>Der Tagesspiegel, 5.10.2011Br&#195;</title>
      <description>&lt;p&gt;Der Tagesspiegel, 5.10.2011&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Br&#252;ssel ist das &#8222;Opernhaus des Jahres&#8220;&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Zum ersten Mal kommt das &#8222;Opernhaus des Jahres&#8220;, das die Fachzeitschrift &#8222;Opernwelt&#8220; bei ihrer j&#228;hrlichen Kritiker-Umfrage ermittelt, nicht aus dem deutschsprachigen Raum. Das seit 2007 von Peter de Caluwe geleitete Th&#233;&#226;tre Royal de la Monnaie in Br&#252;ssel hat sich den Ehrentitel gesichert. In der belgischen Hauptstadt gelang dem Dirigenten Marc Minkowski und dem Regisseur Olivier Py zudem mit ihrer Deutung von Giacomo Meyerbeers &#8222;Les Huguenots&#8220; die &#8222;Auff&#252;hrung des Jahres&#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mag die Auszeichnung f&#252;r die Au&#223;endarstellung der Opernh&#228;user auch &#228;u&#223;erst hilfreich sein - es handelt sich hier nicht um eine Mehrheitsmeinung der Kritiker.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schaut man sich die Voten der 50 befragten Rezensenten aus allen Regionen Deutschlands, aus &#214;sterreich, der Schweiz, Gro&#223;britannien, den USA und Russland im Detail an, stellt man fest, dass den Br&#252;sselern gerade einmal neun Voten zum Titelgewinn reichten. Die Oper Frankfurt kommt als Zweitplatzierte auf acht Nennungen. Weil zudem das &#8222;Orchester des Jahres&#8220; sowie der &#8222;S&#228;nger des Jahres&#8220; &#8211; n
